Weingut Jülg - Schweigen

„Das ist mit Abstand die beste Kollektion, die wir gemacht haben!“ – Johannes Jülg

Weingut Jülg
Foto: © Woody Herner

„Frankreich ist hier ganz offensichtlich Vorbild. Spätburgunder, Chardonnay, Sauvignon Blanc, wie sie in Deutschland in dieser Qualität nurmehr wenig Konkurrenz haben. Aber halt, da ist ja auch noch der Riesling! Jülg kann alles.“ – Marcus Hofschuster

Johannes Jülg, ein Meisterschüler von Klaus Peter Keller, katapultiert sich mit wunderbaren weißen und roten Gewächsen in die deutsche Burgunderspitze. Und das bei sagenhaft günstigen Preisen! Der Sonnenberg strahlt in vollem Glanz: Johannes Jülg verfolgt konsequent den Terroirgedanken und unterteilt die Großlage Sonnenberg in drei grandiose Spätburgunder! „Wir steigern uns jedes Jahr, immer in Anbetracht des Jahrgangs. Kein Jahrgang wird mehr als Hindernis betrachtet, sondern als Herausforderung.“ – Johannes Jülg

Johannes Jülg gilt als „der Shootingstar der deutschen Burgunderszene“ (FALSTAFF). Es ist folglich kein Wunder, dass das Weingut Jülg nun seit April dieses Jahres auch noch in den erlauchten Kreis der VDP-Weingüter aufgenommen wurde. Glückwunsch an die ehrgeizige und dennoch ungemein liebenswürdige und so herrlich bodenständige Familie aus Schweigen: Ihr seid die Burgunder-Könige!

Johannes Jülg, noch jung an Jahren, besitzt gleichwohl bereits ungemein viel Wissen und Erfahrung: Gelernt hat er unter anderem bei Klaus Peter Keller, Werner Schönleber und auf der nicht minder berühmten Domaine Clos des Lambrays im Burgund.

Meisterwinzer der feinen handwerklichen Kunst formten so einen Meisterschüler, dessen Weg wir stets aufmerksam verfolgten und der sich mit jedem famosen neuen Jahrgang in der Spitzenliga der deutschen Top-Weingüter festgesetzt hat. Sodass auch der gestrenge Weinführer Eichelmann bereits 2017 urteilt: „Jedes Jahr können wir beim Weingut Jülg einen Schritt vorwärts erkennen!“ und ihn im Guide 2020 folgerichtig mit dem Titel „Newcomer des Jahres“ belohnte. Johannes Jülg ist längst im Olymp deutscher Burgundererzeuger angekommen. Wir zumindest können uns beim besten Willen nicht mehr vorstellen, wie die Weinwelt ohne die Pfälzer Burgunder aus dem Hause Jülg aussähe. Und auf die (im wahrsten Sinne!) möglicherweise preiswertesten Burgunder Deutschlands können wir schon gar nicht verzichten!

Marcus Hofschuster, Verkoster von Wein.Plus hat das Weingut denn auch als „Entdeckung des Jahres“ ausgezeichnet. Treffend analysiert er: „Frankreich ist hier ganz offensichtlich Vorbild. Spätburgunder, Chardonnay, Sauvignon Blanc, wie sie in Deutschland in dieser Qualität nurmehr wenig Konkurrenz haben. Aber halt, da ist ja auch noch der Riesling! Jülg kann alles.“ Zusammen mit seinem Vater Werner bewirtschaftet der ebenso sympathische wie kluge Jungstar Hand in Hand rund 18 Hektar Rebfläche. An einem ganz speziellen Ort sind beide im wahrsten Sinne des Wortes als „Grenzgänger“ unterwegs. Wie das denn? Nun, das Weinanbaugebiet der Pfalz erstreckt sich als ein durchschnittlich sieben Kilometer breiter, etwa 23.600 Hektar umfassender Traubengürtel in einer klimatisch besonders gesegneten Region, in der alljährlich selbst Mandeln und Feigen reifen. Doch nur ein Örtchen besitzt eine ganz spezifische Eigenheit: Schweigen, und damit auch das seit 1961 bestehende Familiengut der Jülgs im Grenzland zwischen Vogesen und Pfälzerwald, wo das Elsass die Pfalz berührt, besitzt erstklassige, sehr kalkhaltige Weinberge auf deutschem Territorium wie auf französischem! Das hängt mit der wechselvollen Geschichte der Pfälzer und Saarländer mit unseren französischen Freunden zusammen. 40 % der Weinberge des Weinguts Jülg liegen auf französischem Staatsgebiet bei Wissembourg. Und vor dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens mussten die weiß Gott frankophilen Jülgs stets ihren Reisepass bei der Arbeit im Weinberg mit sich führen! Doch lassen wir diese der Historie geschuldeten Irrungen und Wirrungen hinter uns und wenden wir uns umso lieber den authentischen Terroirweinen zu, die unsere leidenschaftlichen Winzer mit soviel Könnerschaft und Herzblut vinifizieren!

Werte Kunden, schon lange predigen wir, dass über dem Jahrgang, über jeder noch so großen Lage stets der Winzer steht. Der letztlich darüber entscheidet, welche Qualität auf die Flasche kommt. Und nur durch Qualität kann das volle Potenzial einer Lage und eines Jahrgangs erfasst werden. Daher setzen wir seit vielen Jahren auf unsere wertvollste Ressource: das Vertrauen in unsere Winzer. Johannes Jülg ist so ein Winzer, dem wir ohne zu zögern immer vertrauen. Er trifft konsequent die richtigen Entscheidungen und nutzt alle Möglichkeiten, diese perfekt umzusetzen. Das Ergebnis ist eine geniale Kollektion, die wir Ihnen nun im Folgenden genauer vorstellen möchten.

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