Weingut Jülg - Schweigen

Johannes Jülg, ein Meisterschüler von Klaus Peter Keller, katapultiert sich mit wunderbaren weißen und roten Gewächsen in die deutsche Burgunderspitze. Und das bei sagenhaft günstigen Preisen! Der Sonnenberg strahlt in vollem Glanz: Johannes Jülg verfolgt konsequent den Terroirgedanken und unterteilt den Sonnenberg in drei grandiose Spätburgunder!

Weingut Jülg
Foto: © Woody Herner

„Ich finde, dass 2018 die stärkste Rieslingkollektion ist, die wir bislang umgesetzt haben. Denn sie ist von Basis bis zur Spitze konsequent und unaustauschbar.“ Johannes Jülg

„Jedes Jahr können wir beim Weingut Jülg einen Schritt vorwärts erkennen!“ – Eichelmann

Falstaff: „Newcomer des Jahres 2017“

Wein-Plus: „Entdeckung des Jahres 2018“

„Frankreich ist hier ganz offensichtlich Vorbild. Spätburgunder, Chardonnay, Sauvignon Blanc, wie sie in Deutschland in dieser Qualität nurmehr wenig Konkurenz haben. Aber halt, da ist ja auch noch der Riesling! Jülg kann alles.“ – Marcus Hofschuster

Johannes Jülg, noch jung an Jahren, besitzt gleichwohl bereits ungemein viel Wissen und Erfahrung: Gelernt hat er unter anderem bei Klaus Peter Keller, Werner Schönleber und auf der nicht minder berühmten Domaine Clos des Lambrays im Burgund.

Meisterwinzer der feinen handwerklichen Kunst formten so einen Meisterschüler, dessen Weg wir stets aufmerksam verfolgten und der sich mit jedem famosen neuen Jahrgang in der Spitzenliga der deutschen Top-Weingüter festgesetzt hat. Sodass auch der gestrenge Weinführer Eichelmann 2017 urteilt: „Jedes Jahr können wir beim Weingut Jülg einen Schritt vorwärts erkennen!“ Johannes Jülg ist längst angekommen im Olymp deutscher Burgundererzeuger. Vom Falstaff vor zwei Jahren zum „Newcomer des Jahres“ gekürt, können wir uns aktuell schon gar nicht mehr vorstellen, wie die Weinwelt ohne die Pfälzer Burgunder aus dem Hause Jülg aussähe. Wir wollen nicht mehr verzichten auf die vielleicht preiswertesten Burgunder Deutschlands!

Zudem zeichnet Marcus Hofschuster, Verkoster von Wein-Plus, das Weingut als „Entdeckung des Jahres“ aus. Treffend analysiert er: „Frankreich ist hier ganz offensichtlich Vorbild. Spätburgunder, Chardonnay, Sauvignon Blanc, wie sie in Deutschland in dieser Qualität nurmehr wenig Konkurrenz haben. Aber halt, da ist ja auch noch der Riesling! Jülg kann alles.

Zusammen mit seinem Vater Werner bewirtschaftet der ebenso sympathische wie kluge Jungstar Hand in Hand rund 18 Hektar Rebfläche. An einem ganz speziellen Ort sind beide im wahrsten Sinne des Wortes als „Grenzgänger“ unterwegs. Wie das denn? Nun, das Weinanbaugebiet der Pfalz erstreckt sich als ein durchschnittlich sieben Kilometer breiter, etwa 23.600 Hektar umfassender Traubengürtel in einer klimatisch besonders gesegneten Region, in der alljährlich selbst Mandeln und Feigen reifen. Doch nur ein Örtchen besitzt eine ganz spezifische Eigenheit: Schweigen, und damit auch das seit 1961 bestehende Familiengut der Jülgs im Grenzland zwischen Vogesen und Pfälzerwald, wo das Elsass die Pfalz berührt, besitzt erstklassige, sehr kalkhaltige Weinberge auf deutschem Territorium wie auf französischem! Das hängt zusammen mit der wechselvollen Geschichte der Pfälzer und Saarländer mit unseren französischen Freunden. 40% der Weinberge des Weinguts Jülg liegen daher auf französischem Staatsgebiet bei Wissembourg. Und vor dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens mussten die weltoffenen Jülgs, allesamt mit einer frankophilen Seele ausgestattet, stets ihren Reisepass bei der Arbeit im Weinberg mit sich führen!

Doch lassen wir diese Irrwege einer leidvollen kriegerischen Vergangenheit sein und uns lieber von den authentischen Terroirweinen, die unsere leidenschaftlichen Jülgs mit viel Könnerschaft und Herzblut vinifizieren, sprechen: Ihr großartiges, kalkgeprägtes Terroir gibt ihnen die Möglichkeit, tolle Rieslinge und pfälzische Burgunder zu kreieren, deren Zauber wir uns seit der ersten Verkostung nicht mehr entziehen können. Das liegt an ihrer besonderen Stilistik, die darin gründet, dass sie, wie von Zauberhand geführt, einander sich auf den ersten Blick widersprechende Eigenschaften aufweisen: Sie sind...

• stoffig und kraftvoll, gleichwohl elegant
• präzise in ihrer Textur, animierend frisch und gleichwohl saftig und mundfüllend
• betören mit einer traumhaften Frucht und gleichwohl höchst terroirbetont!



Diese sehr individuelle Handschrift ist auch dem Gault Millau nicht entgangen, der trefflich urteilt: „Rundum eine gekonnte Kollektion in einem in der Pfalz sonst nicht verbreiteten Stil!“ Und bei unserem ersten Besuch in diesem gastfreundlichen Haus brachte der ungemein sympathische Johannes die Philosophie der Familie auf den Punkt: „Französische Tradition vereint sich bei uns mit deutscher Innovation und ergibt so einen einzigartigen individuellen Stil. Und bei jedem unserer Weine soll der Kunde unsere Linie in der Weinbereitung wiederfinden. Und gerne darf jedes unserer Gewächse seine Ecken und Kanten behalten und so auch wieder erkennbar werden in unserer Kollektion. Unsere handwerkliche Arbeit im Weinberg dient dem Ziel, unverwechselbare, eigenständige Weinunikate zu erzeugen!“

Und das, liebe Kunden, ist Werner und Johannes Jülg vortrefflich gelungen. Jülgs Burgunder haben uns auf der Stelle verzaubert und wir sind froh und glücklich, Ihnen diese Juwelen deutscher Winzerkunst im aktuellen Jahrgang präsentieren zu können: Der Meisterschüler aus der Pfalz, der Grenzgänger zwischen zwei Welten, baut seine Weine derart gekonnt aus, dass sie schon im jugendlichen Stadium beachtliches Potential zeigen und höchsten Trinkgenuss bereiten und mit etwas Reife und Entwicklung ihre ganze Größe offenbaren werden sowie die jeweilige Individualität eines Weines, die in ihren großen Terroirs begründet liegt. Nur ein Satz noch zum Schluss von Klaus Peter Keller, der sich natürlich sehr darüber freut, dass ein weiterer Winzer seiner Schule, dem er das Riesling-und Burgundergen eingepflanzt hat, jetzt in unserem Programm Platz gefunden hat: „Vergesst nicht den Kunden zu erzählen, dass die nette Oma von Johannes, die Erika, in der gastlichen Weinstube des Gutes tagtäglich die besten Bratkartoffeln auf der ganzen Welt macht. Und das mit ihren 83 Jahren!“ Daher haben wir unseren letzten Besuch in Schweigen auch ganz zufällig zur Mittagszeit geplant...

Dieses Jahr ist für Johannes Jülg ein ganz besonderes. Denn er präsentiert uns erstmals drei ‚neue‘ Weine aus dem Sonnenberg, für die er seine alten Bezeichnungen ‚Reserve‘ und ‚Pinot Noir‘ opfert. Konsequent verfolgt er dabei den Terroir- Gedanken, um an „Präzision“ zuzulegen und den Fußabdruck seiner Lagen noch parzellengenauer abzugrenzen. Aus der Großlage Sonnenberg gehen nun zusätzlich die beiden Lagenweine ‚Wormberg‘ und ‚Kammerberg‘ (manch einer wir diese Lage auch als grandioses Pinot Noir-GG von Fritz Becker geläufig sein) hervor. Es wird das Zukunftsprojekt von Johannes sein, nun diese beiden Lagen in all ihren Facetten noch exakter einzufangen, um uns die volle Dimension ihres Terroirs zu erschließen. Darüber hinaus möchten wir besonders die Rieslinge des Jahrgangs 2018 empfehlen.

Dabei möchten wir die eindrucksvollen Ausführungen von Johannes schildern, wie er sie uns bei der gemeinsamen Verkostung im Frühjahr mit auf den Weg gab:

„2018 war Ende August sehr warm. Wir begannen früh mit der Sektlese, haben beim Riesling besonders aufgepasst, dass dieser nicht zu üppig und cremig gerät. Daher haben wir die Weine sehr trocken vergoren. Das hat sie davor bewahrt, plump zu werden und an Zug zu verlieren. Dieses Jahr haben wir, so denke ich, eine Stilistik entwickelt, die uns sehr zusagt. Wir haben viel experimentiert und dieses Jahr die Frische der Frucht besonders gut eingefangen, aber eben auch flintige und würzige Aromen erhalten. Das gefällt uns persönlich sehr gut. Wir vergoren die Rieslinge spontan und schneller, um ihren Charakter zu bewahren und ich finde, dass 2018 die stärkste Rieslingkollektion ist, die wir bislang umgesetzt haben. Denn sie ist von Basis bis zur Spitze konsequent und unaustauschbar. Wir hatten 2018 schmerzliche Verluste durch Hagel und die Hälfte der Rieslingtrauben verloren. Natürlich hätten wir diese strecken können, doch dann würden wir heute nicht bei so guten Weinen zusammensitzen.“

Werte Kunden, schon lange predigen wir, dass über dem Jahrgang, über jeder noch so großen Lage immer stets der Winzer steht. Es sind die Winzer, die am Ende darüber entscheiden, welche Qualität in die Flasche eingeht. Nur durch sie kann das volle Potenzial einer Lage und eines Jahrgangs erfasst werden. Daher setzen wir seit vielen Jahren auf unsere wertvollste Ressource, das Vertrauen in unsere Winzer. Johannes Jülg ist ein solcher Winzer, dem wir unser vollstes Vertrauen aussprechen. Er traf 2018 konsequent die richtigen Entscheidungen und nutze alle Möglichkeiten, diese perfekt umzusetzen. Das Ergebnis ist eine geniale Kollektion, die wir Ihnen nun im Folgenden genauer vorstellen möchten.

Zu den Weinen

Pinard de Picard GmbH & Co. KG
Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
Alfred Nobel Allee 28
66793 Saarwellingen / Campus Nobel
Deutschland

☏ 06838/97950-0
Fax: 06838/97950-30
info@pinard.de


Öffnungszeiten & Verkostungsmöglichkeiten

Anfahrt
Ihre Vorteile bei uns Zu unserer Firmenphilosophie
Zahlungsarten
Versand
Unsere Angebote Service & Unternehmen