Weingut Jülg - Schweigen

„Jedes Jahr können wir beim Weingut Jülg einen Schritt vorwärts erkennen!“ – EICHELMANN

Weingut Jülg
Foto: © Woody Herner

„Frankreich ist hier ganz offensichtlich Vorbild. Spätburgunder, Chardonnay, Sauvignon Blanc, wie sie in Deutschland in dieser Qualität nurmehr wenig Konkurrenz haben. Aber halt, da ist ja auch noch der Riesling! Jülg kann alles.“ – Marcus Hofschuster

Johannes Jülg, ein Meisterschüler von Klaus Peter Keller, katapultiert sich mit wunderbaren weißen und roten Gewächsen in die deutsche Burgunderspitze. Und das bei sagenhaft günstigen Preisen! Der Sonnenberg strahlt in vollem Glanz: Johannes Jülg verfolgt konsequent den Terroirgedanken und unterteilt die Großlage Sonnenberg in drei grandiose Spätburgunder!

Johannes Jülg, noch jung an Jahren, besitzt gleichwohl bereits ungemein viel Wissen und Erfahrung: Gelernt hat er unter anderem bei Klaus Peter Keller, Werner Schönleber und auf der nicht minder berühmten Domaine Clos des Lambrays im Burgund.

Meisterwinzer der feinen handwerklichen Kunst formten so einen Meisterschüler, dessen Weg wir stets aufmerksam verfolgten und der sich mit jedem famosen neuen Jahrgang in der Spitzenliga der deutschen Top-Weingüter festgesetzt hat. Sodass auch der gestrenge Weinführer Eichelmann bereits 2017 urteilt: „Jedes Jahr können wir beim Weingut Jülg einen Schritt vorwärts erkennen!“ und ihn nun im aktuellen Guide 2020 folgerichtig mit dem Titel „Newcomer des Jahres“ belohnt. Johannes Jülg ist längst angekommen im Olymp deutscher Burgundererzeuger. Wir können uns aktuell schon gar nicht mehr vorstellen, wie die Weinwelt ohne die Pfälzer Burgunder aus dem Hause Jülg aussähe. Wir wollen nicht mehr verzichten auf die vielleicht preiswertesten (im wahrsten Wortsinne) Burgunder Deutschlands!

Zudem zeichnet Marcus Hofschuster, Verkoster von Wein- Plus, das Weingut als „Entdeckung des Jahres“ aus. Treffend analysiert er: „Frankreich ist hier ganz offensichtlich Vorbild. Spätburgunder, Chardonnay, Sauvignon Blanc, wie sie in Deutschland in dieser Qualität nurmehr wenig Konkurrenz haben. Aber halt, da ist ja auch noch der Riesling! Jülg kann alles.“ Zusammen mit seinem Vater Werner bewirtschaftet der ebenso sympathische wie kluge Jungstar Hand in Hand rund 18 Hektar Rebfläche. An einem ganz speziellen Ort sind beide im wahrsten Sinne des Wortes als „Grenzgänger“ unterwegs. Wie das denn? Nun, das Weinanbaugebiet der Pfalz erstreckt sich als ein durchschnittlich sieben Kilometer breiter, etwa 23.600 Hektar umfassender Traubengürtel in einer klimatisch besonders gesegneten Region, in der alljährlich selbst Mandeln und Feigen reifen. Doch nur ein Örtchen besitzt eine ganz spezifische Eigenheit: Schweigen, und damit auch das seit 1961 bestehende Familiengut der Jülgs im Grenzland zwischen Vogesen und Pfälzerwald, wo das Elsass die Pfalz berührt, besitzt erstklassige, sehr kalkhaltige Weinberge auf deutschem Territorium wie auf französischem! Das hängt zusammen mit der wechselvollen Geschichte der Pfälzer und Saarländer mit unseren französischen Freunden. 40% der Weinberge des Weinguts Jülg liegen daher auf französischem Staatsgebiet bei Wissembourg. Und vor dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens mussten die weltoffenen Jülgs, allesamt mit einer frankophilen Seele ausgestattet, stets ihren Reisepass bei der Arbeit im Weinberg mit sich führen!

Doch lassen wir diese Irrwege einer leidvollen kriegerischen Vergangenheit sein und uns lieber von den authentischen Terroirweinen, die unsere leidenschaftlichen Jülgs mit viel Könnerschaft und Herzblut vinifizieren, sprechen: Ihr großartiges, kalkgeprägtes Terroir gibt ihnen die Möglichkeit, tolle Rieslinge und pfälzische Burgunder zu kreieren, deren Zauber wir uns seit der ersten Verkostung nicht mehr entziehen können. Das liegt an ihrer besonderen Stilistik, die darin gründet, dass sie, wie von Zauberhand geführt, einander sich auf den ersten Blick widersprechende Eigenschaften aufweisen: Sie sind...

• stoffig und kraftvoll, gleichwohl elegant
• präzise in ihrer Textur, animierend frisch und gleichwohl saftig und mundfüllend
• betören mit einer traumhaften Frucht und gleichwohl höchst terroirbetont!

Johannes Zukunftsprojekt der noch parzellengenaueren Abbildung des Terroirs geht nun in Runde zwei. Die bisherigen Bezeichnungen für seine Weine aus dem Sonnenberg (‚Pinot Noir‘ und ‚Reserve‘) entfielen zugunsten der genaueren Parzellenangaben der Großlage Sonnenberg. ‚Wormberg‘ und ‚Kammerberg‘ (manch einer wir diese Lage auch als grandioses Pinot Noir-GG von Fritz Becker geläufig sein) traten hervor.

Werte Kunden, schon lange predigen wir, dass über dem Jahrgang, über jeder noch so großen Lage immer stets der Winzer steht. Es sind die Winzer, die am Ende darüber entscheiden, welche Qualität in die Flasche eingeht. Nur durch sie kann das volle Potenzial einer Lage und eines Jahrgangs erfasst werden. Daher setzen wir seit vielen Jahren auf unsere wertvollste Ressource, das Vertrauen in unsere Winzer. Johannes Jülg ist ein solcher Winzer, dem wir unser vollstes Vertrauen aussprechen. Er trifft konsequent die richtigen Entscheidungen und nutzt alle Möglichkeiten, diese perfekt umzusetzen. Das Ergebnis ist eine geniale Kollektion, die wir Ihnen nun im Folgenden genauer vorstellen möchten.

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