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Verónica Ortega - Ponferrada - Bierzo

El Bierzo: endliche Weiten, unendliches Potenzial! Heimat der Mencía-Traube aus der Verónica Ortega „ergreifend zarte“, einzigartige Weine vinifiziert!

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Winzer*in
Verónica Ortega
Region
Bierzo

Magischer Mencía: In der Liste der „Top 100 Wine Discoveries 2020“ des Wine Advocate war Verónica Ortega als eine von zwölf (!) Entdeckungen aus Spanien mit ihrem „Cobrana“ 2018 gelistet, der jüngste Jahrgang ist nun eingetroffen und wieder hat sich Parker-Verkoster Luis Gutiérrez nicht lumpen lassen und satte 95 Punkte vergeben – wie auch für den grandiosen Mencía „ROC“! Aber was zählt, sind nicht die Punkte, was zählt, sind die Weine – und die sind zutiefst berührend!

Verónica Ortega studierte zunächst im südspanischen Cádiz, ihrem Geburtsort, Önologie, nach Stationen in Neuseeland und Südafrika „verschlug“ es sie ins Priorat, zu einem Winzer, der einst aus der Rioja auszog, um die Weinwelt das Fürchten zu lehren: Álvaro Palacios. Über ihn knüpfte sie den Kontakt zu einem gar nicht so unbekannten Weingut in Frankreich, das von Vinophilen gemeinhin mit der Buchstabenfolge „DRC“ abgekürzt wird, die Domaine de la Romanée-Conti, wo sie ein Jahr lebte und arbeitete. Vom Wunsch beseelt und befeuert, es ihren großen Vorbildern gleichzutun, emotional zutiefst berührende Weine mit magischer Ausstrahlung zu vinifizieren, begann ihre Suche nach einen geeigneten Ort in ihrem Heimatland. Über den genialen Rául Pérez kommt sie mit dem Bierzo und seinen Weinen in Berührung, und hier wird sie fündig.

Das kleine, wildromantische, hügelige Anbaugebiet liegt in der kühlen Nordwestecke Spaniens – ideale mikroklimatischen Bedingungen. Diese gesegnete zwischen 400 und 1000 Metern Höhe gelegene Region besitzt ein enormes Potenzial, das noch lange nicht voll ausgeschöpft ist. Der atlantische Einfluss sorgt hier für eine lange Vegetationsperiode und eine komplexe Ausreifung der Trauben, die aufgrund der Höhenlage nicht bei heißen Temperaturen in der Sonne „braten“, sondern einem in aromatischer Hinsicht „kühlen“ Ideal entgegenreifen, dessen Komplexität durch die hohen Unterschiede von Tages- und Nachttemperaturen noch gesteigert wird. Als wichtigste Rebsorte wird hier nahezu ausschließlich die heimische Mencía angebaut, die es wie kaum eine andere Sorte versteht, Kraft und Energie mit Eleganz zu verbinden. Tiefe, Aroma, Finesse, Mineralität, Länge und ihre innere Harmonie verdanken die Weine einerseits den erstklassigen Schieferböden, andererseits der langsamen Reifung dieser autochthonen Rebsorte. Mencía (in Portugal heißt die Sorte „Jaen“ oder „Jaen du Dão“) stammt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus der Provinz Salamanca bzw. aus dem Bierzo (Provinz León), obschon die Rebsorte erst Ende des 19. Jahrhunderts nach der Phylloxera- Katastrophe erwähnt wird. Jüngste genetische Untersuchungen haben ergeben, dass die als in der zentralportugiesischen Region Dão heimisch angesehene Sorte Jaen mit Mencía identisch ist. Die Tatsache, dass Mencía in Spanien eine deutlich größere genetische Vielfalt als die Jaen-Reben im Dão aufweist, unterstreicht den spanischen Ursprung, die origin story dieser Rebsorte.

Und hier beginnt 2010 auch Verónica Ortegas Geschichte mit einer kleinen, extrem limitierten Produktion. Sie beweist sehr bald, dass Mencía im Konzert der großen Rotweinreben der Welt eine erste Geige spielen kann, insbesondere, da sie stilistisch durchaus an Pinot Noir erinnert – wenn entsprechend vinifiziert! Ihr Ziel ist es hier feine, elegante Rotweine zu produzieren, so wie sie es in Burgund (und auch an der nördlichen Rhône) gelernt hat. Keine massiven, überalkoholisierten mediterranen Weine, deren südliches Feuer genug sämtliche Finesse verzehrt. Nein, Burgund ist ihr Ideal. Nicht als bloße Kopie (was ohnehin nie zur Debatte stand); aber die Vorzüge, die stilistischen Möglichkeiten beider Anbaugebiete will sie schon vereinen, Rotweine mit Kraft, innerer Dichte und Eleganz vinifizieren. Der Einfluss des kühlenden Atlantiks und das wunderbare Alter ihrer 80- bis hundertjährigen Reben spielen ihr in die Hände, dazu noch vermag sie den Weinen ihren ureigenen Stempel aufzudrücken.

Und enthusiastisch geht sie ans Werk. Mit großer Sensibilität verbessert sie die Struktur der Weinberge, schafft lebende Böden mit einer Vielzahl von Mikroorganismen und baut die Weine so umsichtig wie gekonnt aus – als One-Woman-Show! Das Ergebnis sind phänomenal schöne Rot- und (mittlerweile!) Weißweine mit einer unglaublichen Balance und Energie! Schon die Qualität ihrer ersten Weine konnte man nur als spektakulär bezeichnen – a star was born! Und wir waren so begeistert, dass wir Veronica sofort exklusiv für den deutschen Markt verpflichteten – was ein Glück!

Liebe Kunden: kaufen, kaufen, unbedingt kaufen! Die Weine sind schlichtweg einzigartig, ihr Preis-Genuss-Verhältnis phänomenal! Von jetzt an und für immer: Lieblingsweine!

BIERZO – DIE NEUE KLASSIFIKATION
Auch im Bierzo weiß man schon lange, was gut, was notwendig ist. Daher bedient man sich hier des burgundischen Stufenmodells, das man den Verhältnissen der noch jungen denominación de origen (DO-Status seit 1989) angepasst hat. Auf der untersten Stufe der Qualitätspyramide stehen die Weine, die „nur“ das DOP-Siegel „Bierzo“ tragen (Vinos de la Región – regionale Qualitätsweine), dann folgen die Vinos de Villa (Dorf-, Gemeinde- oder Ortsweine, der klassische „Village“), darauf folgt, und das gibt es im Burgund nicht, der Vino de Paraje. Hierbei handelt es sich um eine spezifische Zone, ein lieu-dit oder eine Lage innerhalb einer Ortschaft oder Gemeinde sein. Man kann sich das als „Nachbarschaft“, „quartier“ oder eine Art „Stadtviertel“ denken, nur dass dieses Viertel eben auch „mitten in der Landschaft“ liegen kann. Das „Kleingedruckte“ der Lagenklassifikation schreibt für den Vino de Paraje vor, dass 100 % der verwendeten Trauben von einem Ort stammen müssen, der im Register der DO Bierzo namentlich aufgeführt ist. Der Wein kann aus mehreren Weinbergen innerhalb derselben Zone stammen. Und: Der Ertrag muss mindestens 25 % unter dem in der DO für die regionalen Basisweine zulässigen Höchstwert liegen.

Darüber wird’s dann wieder einfacher, jetzt sind wir bei der Viña Clasificada (was einem Premier Cru entspräche) bzw. der Gran Viña Clasificada (dem Grand Cru) angelangt.

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