T_partnertag: 105688
T_Kundennummer: <!--#4DHTMLVAR T_kundennummer--> : Undefiniert
T_KundenID: <!--#4DHTMLVAR T_KundenID--> : Undefiniert
Champagne Huré Frères - Ludes -
Champagne
„Huré’s champagnes combine rich texture with racy acidity.“ – Peter Liem („Champagne“)
| Winzer*in |
|
François und Pierre Huré
|
| Region |
|
Champagne
|
| Rebfläche |
|
10 Hektar
|
| Rebsorten |
|
4 ha Pinot Noir, 4ha Meunier, 2ha Chardonnay
|
| Beste Lagen |
|
Cuvée 4 Elements
|
| Zusammenarbeit |
|
seit 2025
|
Das Weingut der Brüder Huré geht auf den 1911 geborenen Georges Huré zurück, der es später seinen Söhne Raoul, Marc und Jean Marie vermachte. In dieser Zeit entstand der Name, der auch heute noch zutrifft, denn mittlerweile führen Raouls Söhne François und Pierre das Weingut in der Premier-Cru-Gemeinde Ludes, mitten in der Montagne de Reims. Der Ort zählt gerade einmal 622 Einwohner (Stand 2022), aber auch 100 Winzer und Häuser wie Canard-Duchêne, Bérèche & Fils und eben Huré Frères. Die Familie besitzt dort, im benachbarten Villedommange sowie an zwei weiteren Standorten, insgesamt zehn Hektar, die sich in je vier Hektar Pinot Noir und Pinot Meunier sowie zwei Hektar Chardonnay aufteilen.
François und Pierre haben aus einem Weingut, das vor Jahren nur in der Region selbst bekannt war, ein international erfolgreiches Spitzenweingut gemacht, indem sie den Weinbergen die Stimme gegeben haben, die sie ihrer Meinung nach verdienen: „Wir glauben, dass Champagner ein Mosaik aus verschiedenen Terroirs ist, wobei jedes Dorf, jeder Hang und jedes Stück Land ein eigenes, einzigartiges Aromaprofil hat. Alles, was wir tun, ist darauf ausgerichtet, diese Unterschiede nicht nur zu respektieren, sondern sie so gut wie möglich zum Ausdruck zu bringen.“ Dafür haben sie ihre Weinberge vor Jahren auf biologische Bewirtschaftung umgestellt, verwenden rein organischen Kompost, bearbeiten ihre Böden nur minimal, um die Humusschicht nicht zu zerstören, erhalten die natürliche Bodenbedeckung und betreiben ein aufwendiges Laubmanagement.
Vom Weinberg geht es dann in den Keller. „Wir vergleichen unsere Weinherstellung mit einem Fluss. Sie beginnt stromaufwärts in den Weinbergen und fließt stromabwärts in den Keller“, wo die Weinberge parzellengenau gepresst und ausgebaut werden, wobei den Reserveweinen, also dem „Gedächtnis des Weinguts“ eine ganz besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Diese Reserven, die in Eichenfässern und Tanks reifen, werden nach dem Solera-Verfahren mit den Weinen jedes neuen Jahres assembliert, was sich vor allem in der Réserve-Cuvée „Invitation“ und ganz besonders im „Mémoire“ zeigt. Die „Invitation“ ist die „Einladung“, das Weingut kennenzulernen, stammt aus Trauben der Montagne de Reims, insbesondere Ludes und Villedommange sowie Vitriat. Der Champagner ist eine Cuvée aus 20 % Chardonnay, 40 % Pinot Noir und 40 % Pinot Meunier mit 25 bis 40 % aus den Vorjahren und einer 30- bis 36-monatigen Reifung auf der Hefe. Der „Mémoire“ ist eine Cuvée mit einer ähnlichen Zusammensetzung der Rebsorten, der allerdings zu 100 % aus einer mehr als 30 Jahre alten Solera stammt, die in 45-Hektoliter-Eichenfudern reift. Neben klassischen Cuvées wie „Inantenduée“ (Blanc de Blancs), „Instantannée“ (Blanc de Noirs) und dem Rosé „Insouciance“ gibt es zudem die Serie „4 éléments“ mit Weinen, die aus spezifischen Parzellen stammen. Hier entstehen präzise, geradlinige, schlichtweg besondere und begeisternde Champagner mit einer klaren Handschrift, aber unterschiedlichen Ansätzen, die zeigen, wie vielfältig Champagner auf hohem Niveau interpretiert werden kann.