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Pierre Morey - Meursault - Burgund

Neu bei Pinard! „Benchmark-Domaine“ – William Kelley (Robert Parker Wine Advocate)

„In den zwei Jahrzehnten zwischen 1988 und 2008 war Pierre Morey sowohl als Weingutleiter bei Domaines Leflaive in Puligny-Montrachet tätig als auch als Betreiber seines eigenen Weinguts in Meursault. In dieser Zeit verantwortete er die Umstellung beider Betriebe von der konventionellen Bewirtschaftung der Weinberge auf biodynamischen Weinbau.“ – The Great Domaines of Burgundy, Michael Broadbent MW

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Winzer*in
Pierre und Anne Morey
Region
Burgund
Rebfläche
ca. 11 Hektar
Rebsorten
Chardonnay, Pinot Noir
Beste Lagen
Meursault Les Tessons, 1er Cru Perrières, Grand Cru Bâtard-Montrachet,, Grand Cru Corton-Bressandes
Zusammenarbeit
seit 2026
Historie
Pierre Morey war ehemaliger Direktor der Domaine Leflaive

„ Die Weinberge werden seit 1993 biologisch und seit 1998 biodynamisch bewirtschaftet [...]. Die Weine, die das Weingut am besten repräsentieren, sind der Tesson auf Village-Ebene, der Perrières als Premier Cru und der hervorragende und lagerfähige Bâtard-Montrachet.“ – Inside Burgundy The Second Edition, Jasper Morris MW

„Pierre und seine Tochter Anne Morey verfügen über rund 10 Hektar, verteilt auf verschiedene, sehr gut gelegene Parzellen in den Gemeinden Monthelie, Pommard, Puligny-Montrachet und natürlich vor allem Meursault. [..] Die letzte große Ernte in Bezug auf das Volumen geht auf das Jahr 2009 zurück! Seitdem weist der Keller ein Defizit an Volumen auf und war im Sommer 2015 zur Hälfte leer. Die Weine sind mehr als kontingentiert.“ – La Revue du Vin de France

„Anne Morey hat in den letzten Jahren auf ihrem 11 Hektar großen Weingut eine Reihe ausgezeichneter, sehr „seelenvoller” Weine produziert, sowohl unter ihrem eigenen Label (Pierre Morey) als auch als Negociant (Morey Blanc).“ – Neal Martin (Vinous)

Große Namen versprühen enormes Prestige, doch nicht immer sind die Namen, die mithin in der Öffentlichkeit assoziiert werden auch ausschließlich verantwortlich. Wir denken an die legendären Entwürfe Le Corbusiers, die Bauhaus-Freischwinger Marcel Breuers, deren Lizenzen heute mehrere Urheber tragen oder die weltbekannten Märchen der Gebrüder Grimm, die Volkserzählungen und Mythen sammelten und auf unvergessliche Weise verfestigten.

Ein solcher Underdog mit enormem Talent ist Pierre Morey. Er arbeitete für die weltberühmte, ja ikonenhafte Domaine Leflaive, war dort Direktor. In zwei Dekaden, Ende der 1980er Jahre, bis ins Jahr 2008 begleitete er die biodynamische Umstellung, für welche die Kultdomaine heute legendär ist. Dass Pierre Morey ein echter Schaffer ist, zeigt die Historie der Domaine. Jahrelang baute er seine eigene Domaine neben der Stellung bei Leflaive aus. Heute schwingt vor allem Tochter Anne das Zepter. Beide eint ein unverrückbares Selbstverständnis, dass große Weine nur dort entstehen, wo Weinberge, Mensch und Natur im Einklang sind. Außerdem entstehen hier, in Meursault, Weine, die das Bild der Region über Dekdaden prägte, eine Beständigkeit vorweist, die sämtliche Trends, sei es die Überkonzentration und Suche nach Reife in den 1990er Jahren, der Fokus auf stark getoastetes Holz oder der in der letzten Dekade um sich greifende Wahn zur gekünstelten Reduktion, die jeden Hauch von Frucht verpönt. 11 Hektar, darunter Spitzenparzellen im Grand Cru Bâtard-Montrachet (0,49ha), 1er Cru Meursault-Perrières (0,52ha) sowie 0,43 ha 1er Cru Pommard Grands-Epenots besitzt die Familie heute. Seit langem betreibt Pierre Morey unter Morey-Blanc auch sein Negoçe-Bussiness, welches ursprünglich den Verlust signifikanter Lagen ausbalancieren sollte, als niemand geringeres als Dominique Lafon (damals frisch in die Domaine Comtes Lafon einsteigend) durch Auflösung einer Teilpacht Weinberge wieder selbst bewirtschaften wollte. Man sieht, Pierre Morey zählt zu den Urgesteinen und Eckpfeilern Burgunds, die das heutige, so starke Bild von der Region vorzeichneten.

Vinifikation & Stil
William Kelley, der von einer „Benchmark-Domaine“ spricht, findet klare Worte für die Vinifikation: „Die Weißweine werden mit einer gesunden Menge Hefe in Fässern vergoren und reifen zwei Winter lang auf der Hefe, während die Rotweine (bei denen Anne das Niveau deutlich angehoben hat) entrappt und einer klassischen Mazeration unterzogen werden. Bei beiden Farben vermeidet der Morey-Stil Extreme, sei es bezüglich einer späten oder frühen Lese, der Extraktion oder der Infusion, um so einige der klassischsten Weine der Region hervorzubringen.“

Seit langem verfolgen und wertschätzen wir die Weine von Pierre und Anne. Sie zählen mit ihrer Beständigkeit, dem ungekünstelten Stil und ihrem großen Reifepotenzial zu unseren persönlichen Lieblingsweinen der Côte de Beaune. Ein ganz großer Klassiker ist der lieu-dit Meursault „Les Tessons“. Wer diesen kraftvollen aber leisen, von Kalk geprägten Chardonnay einmal im Glas hatte, wird auf alle Ewigkeiten einen Referenzpunkt für die Typizität einer Meursaults abgespeichert haben. Stilprägend zu sein und gleichzeitig etwas Zeitlose erschaffen zu haben, ist die große Errungenschaft der Domaine Pierre Morey. Weine, die auf Ewigkeiten einen Platz in unserem Herzen gefunden haben.

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