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Weingut Julian Haart – Piesport - Mosel

Julian Haart: Seine Weine sind richtungsweisend für das riesige Potenzial, das in den legendären Steillagen aus jahrtausendealtem Schiefer steckt. Und sind so gefragt wie nie zuvor!

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Winzer*in
Julian Haart
Region
Mosel
Rebfläche
5 Hektar
Rebsorten
100 % Riesling
Beste Lagen
Piesporter Goldtröpfchen, Wintricher Ohligsberg, Niederflörsheimer Frauenberg
Zusammenarbeit
seit 2011
Historie
Seit 1337 Weinbau in Familientradition, Debütjahrgang 2010

„Nachweislich seit 1337 betreibt die Familie Haart Weinbau in Piesport und zählt damit zu den ältesten Winzerfamilien an der Mosel. Julian Haart vertritt die dreißigste Generation. 2010 begann die persönliche Weingeschichte, mit einer Parzelle im Wintricher Ohligsberg. Die Rebfläche ist mittlerweile auf fünf Hektar angewachsen, mit besten Lagen in Piesport und Wintrich.“ – Vinum Weinguide Deutschland 2023

„Julian Haart entwickelt sich schnell zu einem der Superstars in Deutschland“ – John Gilman (View From the Cellar)

Als jüngster Winzer erhielt Julian Haart sowohl von John Gilman als auch Stuart Pigott die magischen 100 Punkte!

4,5 Sterne: „Julian Haart, einer der profiliertesten Winzer der Mosel“ – Vinum Weinguide Deutschland

„Ich bin mir nicht ganz sicher, wann es passiert ist, aber Julians Ruf explodierte quasi über Nacht und die Weine wurden schnell zu den Statussymbolen für Sammler, die sie heute sind. […] Ich würde sagen, dass Julian neben Keller und Egon Müller der dritte deutsche Winzer ist, der die Welt des deutschen Weins völlig neu erdacht hat. Er gilt als einer der ganz Großen der Weinwelt – unabhängig von Land, Region und Rebsorte – und wird als solcher von Sammlern geschätzt.“ – Stephen Bitterolf (Gründer des „Rieslingfeier“-Festivals, New York)

Nadine und Julian Haart bedürfen mittlerweile keiner Vorstellung mehr. Wer sich mit Spitzenriesling befasst, dem sind die Weine des Piesporter Familienbetriebs längst bekannt; wie in Stein gemeißelt ist der exzellente Ruf der moselanischen Gewächse, welche in Windeseile an treue Stammkunden gehen. Dabei lieferte Julian Haart sein Debüt erst mit dem Jahrgang 2010 ab, als frisch gebackener „Keller-Schüler“ an der malerischen Mosel. Die extrem begehrten Rieslinge gelten als stilistisch richtungsweisende Spitzenvertreter der Region. Eine ähnlich kometenhafte Entwicklung haben nur die allerwenigsten Weingüter genommen. Im Normal- oder Regelfall erarbeitet man sich so einen Status – etwa 100 Punkte für die 2017er-Auslese aus der Schubertslay von James Suckling und John Gilman (View From the Cellar)! – über mehrere Generationen!

Und nun, gerade einmal etwas mehr als eine Dekade später, trauen wir uns kaum ausführlich zu berichten und den Ruhm damit nur zu mehren. Die Weine der Haarts sind weltweit begehrt und manch Sonderformat und Kiste schneller ausverkauft als Sie zum Lesen unserer Präsentation benötigen werden. Das Vertrauen in Julian und Nadine ist grenzenlos: Hier werden die Benchmarks für den Jahrgang gesetzt!

„Die Qualität muss immer passen!“, so lautet Julians Motto und dementsprechend richtete er minutiös seine Weinbergarbeit das ganze Jahr über auf die Gegebenheiten des Jahrgangs aus und konnte dann zur Lese den Erfolg dieser knochenharten Arbeit einfahren. Julian setzt gerne da an, wo die Luft im Allgemeinen dünn wird! Wir können so viel sagen, der immense Arbeitsaufwand, die Konzentration auf perfekt gereifte Trauben (selbst um den bitteren Preis einer kleinen Ernte) hat sich mehr als gelohnt (und wir sprechen noch gar nicht von den im Herbst erscheinenden stratosphärischen Grand Crus und fruchtsüßen Prädikatsweinen sowie der ein oder anderen prickelnden Novelle, wir werden schnellstmöglich berichten!).

Der Jahrgang 2025 steht nun ins Haus, einer, den Nadine Haart bis in die letzten Momente des Herbstes durchaus als Jahrhundertjahrgang bezeichnet hätte. Doch wie nicht selten, wenn alles ideal scheint, trügt der Schein, eine Ruhe vor dem Sturm bahnt sich an. Denken wir an Sepp Herbergers berühmte Worte „Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten.“ Man kann also auch einen Jahrgang erst dann bewerten, wenn er wirklich eingefahren ist, davor entscheidet jedes Detail. Man kann viel über die idealen Verläufe des Jahrgangs sprechen, den moderaten August, der für hocharomatische Träubchen sorgte, eine gute Wasserversorgung. Doch in den letzten Zügen der Lese trennte sich die Spreu vom Weizen, diese definierte den Jahrgang letztendlich: Regenschauer setzten im Herbst immer wieder ein, es galt plötzlich sehr schnell zu agieren und abzuwägen ob man die Trauben früh einfahren möchte oder auf ein späteres Fenster nach Regenschauern warten wollte. Die Haarts setzten auf Schlagkräftigkeit, hatten eine doppelte Lesemannschaft und am 24. September die Ernte im Keller. Danach folgten gute 100 Liter Regen und der Jahrgang wäre ein Desaster geworden. Genau hier muss man ansetzen, wenn man die ultra niedrigen Erträge der 2025er verstehen will. Und genau hier erklärt sich auch, warum manch Kollektion ungemein fruchtintensiv, vielschichtig und tiefgehend ist, andere je nach Lesezeitpunkt oder Rebsorte ein anderes Aromenprofil entwickelt haben, als gäbe es mehrere Jahrgänge in einem (so gibt es 2025 beispielsweise keinen Grand Cru aus dem Frauenberg). Julian Haarts goldene Regel, seinen Laden immer klein zu halten, alle Prozesse überschauen zu können und selbst am Steuer zu stehen, hat sich in einem Jahrgang wie 2025 als Mastermind-Strategie erwiesen. Wir haben eine brillante Kollektion, fruchtbetont und wunderbar balanciert in der Jugend, mit Tiefe und Fleisch für ein langes Leben. Erinnern wir uns nochmals an die berühmten Worte des Meistertrainers, die wir hier in einer Abwandlung des Toschützen-Königs Gary Lineker widergeben wollen: „Das Spiel dauert 90 Minuten.“… und am Ende gewinnt immer Julian Haart. ;-)

Die wichtigsten Stationen der steilen Karriere von Julian und Nadine Haart im Überblick:
Julian Haart stammt aus der traditionsreichen Haart-Dynastie, die eine über 650-jährige Weinbauhistorie in Piesport vorzuweisen hat. Seine Liebe zum Wein entdeckte er über Umwege nach der Ausbildung zum Koch. Bereits hier erkennt man seine großen Ambitionen. Er lernt bei Harald Rüssel in der Nähe von Trier und später dann bei Klaus Erfort, einer von damals nur zehn Drei-Sterne-Köchen in ganz Deutschland. Doch ganz schnell entflammt seine Passion für ein verwandtes Handwerk, den Weinbau. Er lernt bei Werner Schönleber an der Nahe, Heymann-Löwenstein an der Mosel und entdeckt den Mythos Scharzhof bei Egon Müller an der Saar. Seine prägendste Stelle ist allerdings die zweijährige Station bei niemand geringerem als Klaus Peter Keller in Rheinhessen. Hieraus entsteht eine bis heute intensive Freundschaft und familiäre Beziehung, die aktuell ihren Höhepunkt in der Verpachtung der Schubertslay an die Familie Keller findet, jene Lage, aus der Julian Haart zuletzt seine 100-Punkte-Auslese produzierte! 2010 gründete Julian sein eigenes kleines Weingut, gemeinsam mit seiner Frau Nadine bewirtschaftet er die Piesporter Lagen mit wurzelechten Reben und erzielt innerhalb kürzester Zeit Spitzenwertungen, ist jedes Jahr blitzschnell ausverkauft. Kein Artikel kommt ohne die Schlagworte „rising star“, Spitzenwinzer oder Winzerelite aus! Wie kaum einem anderen Kollegen gelingt es ihm, zusammen mit Nadine, die Typizität des Terroirs der Piesporter Steillagen herauszuarbeiten, seine Weine schmücken selbst in Übersee die ambitioniertesten Weinkarten. Sein jüngstes Projekt hat ihn ins rheinhessiche Niederflörsheim und nach Mölsheim verschlagen. „Weitere Überraschungen sind also nicht auszuschließen. Wir freuen uns darauf!“, heißt es im Vinum Weinguide 2024. Neugierig geworden? Dann mal los! Julian startet mit „wie gemalten“ Weinen in die neue Saison (wir sind absolut begeistert! Noch mehr Wein für dieses Geld? Kaum vorstellbar!), übertrifft sich dabei von Jahr zu Jahr aufs Neue. Und noch ist kein Ende dieser rasanten Entwicklung in Sicht!