Weingut Seckinger - Niederkirchen

Neu bei Pinard de Picard!

„Mit Natur, Rebstock und unseren Böden verantwortungsvoll und wertschätzend umgehen, ist die Essenz und die Seele unserer naturbelassenen Weine.“ – Jonas Seckinger

Seckinger

Nominiert zum Newcomer des Jahres 2019: Jonas Seckinger (FALSTAFF)
Drei Trauben – Gault&Millau Weinguide 2020
Drei Sterne – FALSTAFF Weinguide 2020
Biologisch zertifiziert – seit 2018

„Die Weine der Brüder sind in Insiderkreisen hochbegehrt, viele müssen zugeteilt werden.“ – Harald Scholl („Deutschlands neue Riesling-Stars“, VINUM)

„Die Brüder Philipp, Jonas und Lukas Seckinger gehören zu den Senkrechtstartern in der deutschen Weinszene.“ – Gault&Millau Weinguide 2020

„Die Brüder Lukas, Jonas und Philipp Seckinger sind in relativ kurzer Zeit einen ganz schön weiten Weg gegangen.“ – VINUM Weinguide 2021

„Am besten alles probieren.“ – Gault&Millau Weinguide 2020

„Ihre Weine sind außerordentlich spannend, teils auch fordernd. Alle sind sie extrem tief im Schwefel und unfiltriert, brauchen oft lange, um sich zu öffnen. Manche durchlaufen 72 Stunden Maischestandzeit, andere erfahren Ganztraubenpressung.“ – VINUM Weinguide 2021

Deutschlands Weinszene kann sich aktuell kaum beklagen. An jungem und hochmotiviertem Nachwuchs mangelt es nicht. Es scheint, als ob der doch für gewöhnlich mühselige und harte Arbeitsalltag des Winzerdaseins für viele attraktiver denn je zuvor erscheint. Das Handwerk ist wieder etwas wert! Dies bezeugen auch die vielen Lehrstellen zur Bäckermeisterausbildung, die nach langem Beklagen um fehlende Bereitschaft wieder Zugänge verzeichnen. Was die vielen jungen Geister eint ist der Wille zum Ursprünglichem, zum wahren Handwerk. Man möchte etwas von bleibendem Wert schaffen und dazu im besten Sinne „eigenhändig“ beitragen. Dabei bedient man sich neuester Erkenntnisse, kann dabei, anders als Generationen zuvor, auf eine vertiefte Ausbildung, ein spezialisierteres Studium zurückgreifen. Doch werden hier technische Errungenschaften und vermeintliche Fortschritte auch stets hinterfragt: „Warum wurde das früher anders gemacht und was ging uns durch den Verzicht verloren?“

Im kleinen Niederkirchen in der Pfalz, sorgt so ein Betrieb aktuell für Furore. Die Rede ist vom Weingut Seckinger – kein Traditionsbetrieb, sondern das jüngste Weingut vor Ort. „Die Brüder Philipp, Jonas und Lukas Seckinger gehören zu den Senkrechtstartern in der deutschen Weinszene.“ heißt es im Gault&Millau Weinguide 2020. Und dies, obwohl das Weingut erst 2012 gegründet wurde. Die Eltern haben ihre Trauben stets an einschlägige Nachbarbetriebe verkauft, wobei Familie und Vernwandtschaft Weinbau schon seit Generationen betreiben. Es ist Jonas Seckinger, mit seinen aktuell 28 Jahren und seinen Brüdern Lukas (Lehramtsstudent!) und Philipp zu verdanken, dass wir heute von Seckinger als Weingut sprechen.

Im FALSTAFF heißt es über Jonas Seckinger: „Man kann ihn getrost zu den Protagonisten einer frühreifen und bestens ausgebildeten Winzer-Generation zählen, die genau weiß, was sie will: Seine Weine wirken schon erstaunlich erwachsen und stilsicher. Seinen ersten Wein erzeugte Seckinger mit 17, anfangs experimentierte er mit einer alten Holzkelter in der elterlichen Garage. Schon bei der Wahl der Ausbildungsbetriebe agierte er umsichtig: »Ich wollte alles sehen – von konventionell bis biodynamisch.« Andreas Schumann machte ihn im Weingut Odinstal mit den Prinzipien des biodynamischen Weinbaus vertraut.“

Nicht einmal eine Dekade später, gilt das aktuell 20 Hektar umfassende, vom FALSTAFF als Newcomer des Jahres 2019 nominierte Weingut Seckinger als besonders heiße Adresse, wenn es um individuelle und ursprünglich erzeugte Weine aus der Pfalz geht. Und Harald Scholl, stellvertretender Chefredakteur von VINUM erklärt in seinem Artikel über „Deutschlands neue Riesling-Stars: „Die Weine der Brüder sind in Insiderkreisen hochbegehrt, viele müssen zugeteilt werden.“.

PHILOSOPHIE & VINIFIKATION
Die Weine der Seckinger-Brüder fallen auf, polarisieren und erfahren dabei überwiegend Anerkennung. Aber deswegen von avantgardistischen Weinen zu sprechen, würde Jonas Seckinger doch einigermaßen irritieren, genauso, wie das Epitheton des Naturwein-Winzers, mit dem er, seiner biodynamischen Arbeitsweise wegen, gerne bedacht wird. Schubladendenken gibt es hier nicht, umso mehr eine Rückbesinnung aufs Ursprüngliche und auf echtes Handwerk. Harald Scholl (VINUM) trifft hier den Nagel auf den Kopf: „Die Traubenmenge wird über den Boden reguliert, die Begrünung zwischen den Rebzeilen bleibt lange stehen, es wird nicht entblättert, der Schatten ist wichtig für die Trauben. Im Keller dann Ganztraubenpressung für zehn bis zwölf Stunden, spontane Gärung, volle Fässer, leichte Oxidation. Das ist vom Gedanken ähnlich gemacht wie bei Weinen aus dem Jura oder Burgund. Oder wie beim Opa. Der hat damals ähnlich gearbeitet, ohne Analytik, aber mit viel Gefühl für den Wein.“

„Unser Ziel ist es, alle Weine maximal mit 90 Oechsle zu ernten, sodass wir nicht über 12,5 Volumenprozent Alkohol hinausschießen. Das ist ein wichtiger Ansatz, ebenso wie die sehr bedachte Verwendung von Schwefel, die etwas von der klassischen Lehrbuchmeinung weggeht – die ja bekanntlich eher auf Nummer sicher geht.“ so Jonas Seckinger. Seine Spielwiese sind unbekannte wie große Lagen der Pfalz und abseits des Chardonnays primär Riesling, Weißburgunder und Grauburgunder. So besitzt das Weingut Seckinger in Deidesheim (Petershöhle, Leinhöhle, Mäushöhle, Herrgottsacker, Kieselberg, Langenmorgen Paradiesgarten) ebenso legendäre Lagen wie in Ruppertsberg (Reiterpfad!) und im kalkreichen Königsbach den berühmten Ölberg.

Spontanvergärung ist der Ausgangspunkt im Keller. Technische Mittel gibt es nicht, wenn man von den urklassischen Vinifikationsmethoden absieht. Es ist das lange Voll-Hefe-Lager der Weine, speziell beim Riesling (die Erträge der Lagenrieslinge liegen bei 15 bis 30 Hektoliter pro Hektar!) ein Holzfassausbau mit Orientierung nach Elsaß oder alten Rieslingen vom kultigen Pfälzer Weingut Koehler-Ruprecht und lange Maischestandzeit um die Struktur der Trauben in den Wein zu transportieren. Der Schwefel wird hier nicht verteufelt, allerdings auf ein absolutes Minimum zurückgefahren und nur dann eingesetzt, wenn die Weine danach verlangen. In diesem Punkt unterscheidet sich das Weingut Seckinger dann auch von extremen Naturwein-Dogmatikern, die aufgrund ihrer starren „Philosophie“ bewusst Weinfehler in Kauf nehmen. Oberste Prämisse bei den Seckingers: Echtes Handwerk führt uns zurück zu den Wurzeln.

Werte Kunden, unser Neuzugang interpretiert die Mittelhaardt auf formidabel eigenständige Weise und überzeugte uns nach längerer Beobachtung mit urwüchsigen Weinen, die sich mit ihrer Charakterstärke tief ins Weingedächtnis einbrennen. Wir präsentieren Ihnen erstmals die erfrischend nonkoformistische Kollektion aus Niederkirchen, die mit würzigen und animierenden Burgundern überzeugt und mit den raren Lagenrieslingen (16 Monate Fassausbau!) bereits in der Spitzenklasse angekommen ist. Ein Betrieb, der in Insiderkreisen heiß diskutiert wird und von dem wir garantiert noch sehr viel hören werden!

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