Weingut Kühling-Gillot - Bodenheim, Rheinhessen

Kühling-Gillot: Majestätische, vom roten Schiefer geprägte Rieslinge der Extraklasse

Kühling-Gillot

5 STERNE - FALSTAFF Weinguide 2021

4,5 STERNE - EICHELMANN Weinguide 2021

4,5 STERNE - VINUM Weinguide 2021

4,5 STERNE - DER FEINSCHMECKER 2021

BIOZERTIFIZIERT SEIT 2004

Über die Weine aus dem Hause Kühling-Gillot: „Sie sind moderat im Alkohol und haben sich stilistisch immer weiter verfeinert.“ – VINUM Weinguide 2021

„Es sind Gewächse, die alles über ihre Herkunft erzählen, jedes Mikroklima des Weinguts ins Glas bringen und minutenlang nachhallen. Alle Weine kombinieren eine einladende und komplexe Aromatik mit einer lebendigen Frische, die stets Lust auf den nächsten Schluck macht“ – DER FEINSCHMECKER („Die 500 besten Winzer in Deutschland 2021“)

„Authentizität ist unser Kompass, auch wenn es im Weinbau oft der steinigere Weg ist ...“ – Carolin Spanier-Gillot

Die Grundlage dieses grandiosen Erfolgs? „Ökologische Bewirtschaftung, biodynamische Elemente, natürliche Vergärung, langes Hefelager und große Holzfässer sind nur einige Stichpunkte unseres handwerklichen Ansatzes. Alle unsere Weine werden per Hand gelesen“, so Hans Olivers Ehefrau Carolin engagiert , „Biologisch bearbeitete Wingerte dienen nicht nur der Qualität unserer Weine, wir wollen auch der nachfolgenden Generation gesunde Böden hinterlassen!“

Liebe Kunden, möglicherweise haben Sie sich schon gefragt, was hinter der Aufteilung der beiden Weingüter Battenfeld-Spanier und Kühling-Gillot steckt. Beide Betriebe sind aus elterlichem Vorbesitz unabhängig voneinander entstanden und erst durch die Heirat von Carolin und Hans Oliver quasi ineinander aufgegangen sind. Und wie viele wissen, ist es Hans Oliver, der heute auch die Weine aus dem Hause Kühling-Gillot im Keller ausbaut.

Es war (und ist) sicherlich eine sinnvolle Entscheidung, die beiden Betriebe so aufrechtzuerhalten – denn sie unterscheiden sich durch zwei wesentliche Kriterien: Lesezeitpunkt und Böden. Beiden Faktoren erfordern eine scharfe stilistische Trennung der Weingüter, auch wenn sie von den Eheleuten über die letzten Jahre konzeptionell zu einer Einheit verschmolzen wurden. „Winzerin und Winzer des Jahres“ interessiert die Frucht im Wein allenfalls sekundär. Es geht ihnen darum, herkunftsgeprägte „Steinweine“ zu erzeugen. Sind es bei Battenfeld- Spanier überwiegend vom Kalk geprägte Weinberge, die immer etwas später gelesen werden, beginnt Hans Oliver mit der Ernte in den vom Rotschiefer geprägten Anlagen Kühling- Gillots an der Rheinfront deutlich früher. Hinter Oppenheim und über den Roten Hang bis nach Nackenheim zieht sich dieses rote Band. Das etwa 280 Millionen Jahre alte Urgestein aus Tonschieferfels (daher „Roter Hang“), tritt hier an die Erdoberfläche. Der karge Urgesteinsboden speichert die Wärme des Tages, während die Nachtwinde aus den Seitentälern einen kühlenden Kontrapunkt setzen. Zusammen mit dem Einfluss des am Fuße des Hangs dahinfließenden majestätischen Rheins und den unterirdischen Wasseradern entsteht hier ein spannender, einzigartiger Mikrokosmos, der ein ebenso außergewöhnliches Terroir bedingt. „Kalk hat mit Schiefer einfach gar nichts zu tun, das ist eine ganz andere Liga,“ erklärt H. O. kurz und bündig die Bodensituation. Die Resultate, die der „Terroirist“ erzielt, sprechen für sich: Carolin und Hans Oliver „bilden so das Dreamteam der Weinszene in Deutschland“ (Falstaff) und katapultieren beide Weingüter in die kleine Elite der besten des ganzen Landes! Ihre Weine strotzen nur so vor subtiler(!) Kraft und einem Mehr an Würze und gönnen sich und uns trotzdem eine verführerische Saftigkeit. Hier ist jeder Superlativ gerechtfertigt, jede fast schon stereotype Qualität überdeutlich vorhanden: elegante Kühle, puristische Klarheit, noch mehr Finesse, dabei durch und durch authentisch! Perlen der deutscher Rieslingkultur? Diamanten!

Heute stellen wir Ihnen, werte Kunden, die aktuelle Kollektion des in der Tat vielversprechenden Jahrgangs 2020 vor. Beide Betriebe legen größten Wert darauf, nicht etwa die Frucht der Trauben einzufangen, sondern diese zu reduzieren, um das Augenmerk auf Herkunft, Böden, und „Gestein“ zu richten, diese ins Licht treten zu lassen. Die Einschätzung im Vinum Weinguide zur Kollektion des Vorjahres (2019) gilt für uns auch dieses Jahr uneingeschränkt: „Der aktuelle Jahrgang ist in diesem Vorzeigeweingut an der Rheinfront in Bodenheim exzellent gelungen. Schon die Basisweine sind ausgesprochen animieren und hochklassig.“ Die Jury des Falstaff trifft es vorzüglich: „Man ist versucht zu sagen: Natürlich besitzen auch die Ortsweine in ihrer Klasse dasselbe Niveau. Doch gerade, dass das alles so selbstverständlich wirkt, belegt die harte Arbeit.“ und verleiht hierfür den fünften Stern, die höchste Auszeichnung als Weltklasse- Weingut.

Tatsächlich war der „Aufwand im Roten Hang wahnsinnig hoch!“ wie Hans Oliver uns über den Jahrgang 2020 mitteilt. Dabei hat sich das Konzept des „dry farmings“ enorm ausgezahlt. Dies bedeutet im Wesentlichen: Verzicht auf Bewässerung, Einbringung von Stroh (8.000 Strohballen am Roten Hang, von Hand!), welches die Feuchtigkeit im Weinberg hält, aufwändiges Kompost- und Laubwandmanagement und eine frühe Gewöhnung der Trauben an die Sonne, zur Abhärtung in trockenen und warmen Sommern, wie es die letzten drei Jahre der Fall war. „Die Natur zeigt uns den Weg. Nur wenn wir richtig zuhören, werden wir die richtigen Lösungen finden.“ Ein Gedanke, den beide Weingüter und das Schaffen Hans Olivers mittlerweile seit über drei Dekaden prägt.

Gault&Millau: „Hans Oliver Spanier hat das Weingut mit seinen Ideen und seiner Tatkraft stilistisch enorm vorangebracht. Die Qualitäten aus diesen Filetstücken deutschen Weinbaus sind nochmals dramatisch „angestiegen“, die Rieslinge haben noch mehr an Statur gewonnen, werden präziser, straffer und vitaler“. Und so verwundert es auch überhaupt nicht, dass die Weine der beiden Spitzengüter Battenfeld- Spanier und Kühling-Gillot unverkennbar einen gemeinsamen Stil haben, den der Winzer vorgibt, und die doch, aufgrund des völlig unterschiedlichen Terroirs, unverkennbar verschieden sind. Ähnlich urteilt auch die WEINWELT: „Der Stil der Weine ist von der jeweiligen Lage geprägt. »Die verbindende Handschrift zwischen den beiden Weingütern herzustellen, das war mein großes Ziel«, berichtet H. O. Spanier und schätzt, dass der Prozess sich über fünf Jahre hinweg entwickelt hat, bis er mit den Ergebnissen zufrieden war.“

Zu den Weinen

Pinard de Picard GmbH & Co. KG
Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
Alfred Nobel Allee 28
66793 Saarwellingen / Campus Nobel
Deutschland

☏ 06838/97950-0
Fax: 06838/97950-30
info@pinard.de


Öffnungszeiten & Verkostungsmöglichkeiten

Anfahrt
Ihre Vorteile bei uns Zu unserer Firmenphilosophie
Zahlungsarten
Versand
Unsere Angebote Service & Unternehmen