Weingut Seehof – Westhofen, Rheinhessen

2020 ganz konträr zum Alltag: „Das entspannteste Jahr seit langem!“ – Florian Fauth

Weingut Seehof

Stuart Pigott: „Seehof zählt zu den ‚Upper Ten‘ der rheinhessischen Spitzengüter!“

„Ich sage es jedes Jahr: Das ist einer der trockenen Rieslinge mit dem besten Preis-Genuss-Verhältnis nicht nur in Rheinhessen, sondern in ganz Deutschland!“ – JANCIS ROBINSON

HANDELSBLATT: „Florian Fauth gehört zu Deutschlands besten Jungwinzern! Florians geniale Basis-Weine sind unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten unschlagbar!“

Oder wie es der Gault&Millau formuliert: „Veritable Schnäppchen!“

Werte Kunden, 2020 wird uns sicherlich auch nach vielen Jahren noch in Erinnerung bleiben. Es bleibt zu hoffen, dass wir mit entsprechendem zeitlichen Abstand (und wenn wir wieder Kraft getankt haben) über manch eine Situation sogar schmunzeln können. Für den Winzer nimmt die Wahrnehmung des Alltäglichen, der Natur, der Witterung und der Jahrgangsverlauf eine verhältnismäßig gewichtige Rolle ein. Was uns – bis auf wenige klimatische Ausnahmesituationen – fast austauschbar erscheint, erinnern Winzer detailliert auch nach noch Dekaden, so, als ob es erst gestern geschehen wäre. Wenn sie zurückdenken, dann sind es häufig die unzähligen Arbeiten, Unsicherheiten, auch Ängste und Sorgen, die sie rund ums Jahr „verfolgt“ haben. Eine Beobachtung, die wir – den aktuellen Umständen geschuldet – plötzlich sehr gut und sehr bewusst nun selbst nachvollziehen können.

Doch es gibt auch Lichtblicke! „2020 war natürlich spektakulär anders und aufwühlend, was das Weinjahr 2020 angeht, war’s das entspannteste Jahr seit langem.“ so Florian Fauth, der sich glücklich schätzt, einige Topkandidaten in seiner aktuellen Kollektion in petto zu haben. „Witterungstechnisch war Rheinhessen sehr homogen. Wir hatten keinen Frost, Hagel oder Starkregen. So gesehen war das Jahr zumindest klimatisch betrachtet ein Bilderbuchjahr. Es war zwar warm, wie es die letzten Jahre die Regel war, doch konnten wir zur Lese jede Rebsorte genau zum gewünschten Zeitpunkt einfahren ohne ins Schwanken zu geraten. Der Erntezeitpunkt war ähnlich wie 2019, sogar noch etwas später. Bis Anfang Oktober waren wir durch mit der Lese, hätten – genau wie im Vorjahr – die Botrytis mit der Lupe suchen müssen, so supergesund war das Lesegut. Hätte es 2019 nicht gegeben, würde ich behaupten so etwas noch nie zuvor gesehen zu haben.“ so Florian zum 2020er-Jahrgang. Zwar gibt es dieses Jahr enorm wenig Grauburgunder, doch ist der Winzer ansonsten sehr zufrieden mit den Mengen, die er abfüllen konnte.

Wir freuen uns Ihnen die strahlende Kollektion nun im Detail vorstellen zu können, möchten gleich vorwegnehmen, dass sie uns enorm beseelt und eben auch entspannt hat. 2020 ist aromatisch sehr nahe am für uns so genialen 2019er, der überall als absoluter Spitzenjahrgang gefeiert wurde. Was sich erneut abzeichnet, ist das große Thema Wasserversorgung. Denn sobald die Winter-Reserven aufgebraucht sind, haben sich stets die alten, tiefwurzelnden oder besonders privilegierten Lagen (der Morstein, dessen Wasserader Gold wert ist!) als Quelle bester Weine erwiesen. Es wird immer deutlicher: Die Spitzenlagen beweisen ihre einzigartige Stellung. Das gilt gerade auch für 2020, das Jahr der guten Lagen!

Für alle, die Florian Fauth noch nicht kennen:
Ein sympathischer Winzer, einer der Stillen und Leisen im Lande, arbeitet seit Jahren mit höchster Akribie und handwerklichem Ethos in Weinberg und Keller. Liebhaber wissen, dass grandiose Qualitäten im Glas zuvörderst durch drei Dinge entstehen: große Lagen (Westhofen ist weltweit mittlerweile genauso bekannt wie Vosne-Romanée im Burgund!), ein kluger (Winzer-)Kopf und schlichtweg harte handwerkliche Arbeit. Florian, der enorm begabte Macher dieser traumhaften Preziosen, vinifiziert mit großem önologischem Sachverstand herrlich authentische, terroirgeprägte Weine, die man zu den größten Schnäppchen auf dem Planeten Wein zählen muss! Seine Einstiegsweine bieten betörende Frucht, die Spitzengewächse sind herrlich mineralisch, pur und ungeschminkt – Inkarnation des Kalksteins und mittlerweile sehr gesucht! Kein Wunder: Florian ist zum einen ein Familienmensch, liebt seine Frau Katja und seine Jungs Jonathan, Jakob und Valentin, zum anderen aber auch ein absolut Weinbesessener, der sich innerhalb eines Jahrzehnts von einer der großen deutschen Winzerhoffnungen zu einem leisen Star der Szene entwickelt.

Obwohl seine Weine nun schon seit Jahren zu den Bestsellern bei Pinard de Picard gehören, er sich also in einem Programm mit den absoluten deutschen Top-Winzern herausragend behaupten kann, ist Florian mit beiden Beinen fest auf dem Boden geblieben. Erdverbunden (im wahrsten Sinne des Wortes), bescheiden, ein echter Rheinhesse. Der Erfolg hat ihn überhaupt nicht verändert. Jegliche Allüren sind ihm fremd. Er stemmt eigenhändig die Weingutsarbeit. Tag für Tag schuftet er im Weinberg und arbeitet akribisch im Keller. Ganz im Gegensatz zu so manch einem seiner Kollegen. Kennen Sie noch den Kultfilm mit Harrison Ford: „Auf der Flucht“? Bei einigen Winzern könnte man, aufgrund all ihrer „Verpflichtungen“ außerhalb des Weinbergs, nämlich genau diesen Eindruck gewinnen … Einer, der aber ganz bestimmt nicht vor der Scholle flüchtet, ist Florian! Und so spricht dann eben auch die spektakuläre Qualität seiner Weine Bände (und für ihn)!

Warum? Was zeichnet den Winzer eigentlich aus? Woher kommt die bärenstarke Qualität seiner Gewächse? Hat er sein Wissen bei Praktika rund um den Globus aufgesogen? Nein. Florian ist den anderen Weg gegangen. Keine Lehr- und Wanderjahre in anderen Ländern oder Kontinenten, keine Bearbeitung anderer Trauben auf anderen Böden unter anderen klimatischen Bedingungen. Sondern Fokussierung und Konzentration auf das, was in Rheinhessen passiert, sich stets des großen Potenzials seiner Heimat und seiner Wurzeln bewusst. Und das ist auch gut so! Denn der Erfolg gibt ihm recht. Und wir bilden uns ein, dass Florians Weine, und auch die Weine anderer Winzer, die ebenfalls diesen engen Bezug zu ihrer Region haben, dass diese Identität in den Weinen schmeckbar ist: Heimat, Ursprung, Seele! Diese Winzer sind ihrem Terroir tief verbunden, sprichwörtlich mit ihm aufgewachsen, und das merkt man ihren Weinen auch an. Kein austauschbares industrielles Massenprodukt, sondern Resultat einer innigen Liebesbeziehung zwischen dem Winzer und seiner Heimat!

Zu den Weinen

Pinard de Picard GmbH & Co. KG
Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
Alfred Nobel Allee 28
66793 Saarwellingen / Campus Nobel
Deutschland

☏ 06838/97950-0
Fax: 06838/97950-30
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