Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau

„Tim Fröhlichs Großen Gewächse sind herausragend!” John Gilmann
2018 – sensationelle Weine von Schäfer-Fröhlich!
Für uns die Kollektion des Jahres aus Deutschland! Überragend gut!

Schäfer-Fröhlich
Foto: © Dieth + Schröder

„Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut als Schäfer-Fröhlich.“ – Robert M. Parker

„Tim Fröhlich hat 2018 atemberaubend schöne Weine gekeltert. Wie ich im einleitenden Teil des Jahrgangsberichts erwähnte, war Tims Herangehensweise an Hitze und Trockenheit im Jahrgang 2018 der von Klaus Peter Keller, Julian Haart und anderen, die im Jahr 2018 glänzende Erfolge erzielten, ziemlich ähnlich.“ – John Gilman

„Die Mineralität ist von einer derartigen Präzision, die Frucht von solcher Reinheit und Spannung und Zug durch die ausgezeichnete Säure in den GGs, welche diese zu den besten Weinen macht, die man 2018 in ganz Deutschland finden kann.“ – John Gilman

„Wagner, Picasso, Michel Houellebecq – in der Kunst gibt es einige Legenden, die entweder konsequent abgelehnt oder zutiefst verehrt werden. In der Weinwelt darf sich das Weingut Schäfer-Fröhlich zu diesem exklusiven Kreis zählen.“ – Vinum Weinguide 2019

„Wir haben 2018 auf exzellente Qualität hingearbeitet, daher sind die Erträge nicht wirklich höher als üblicherweise, aber es schmeckt genial!“ – Tim Fröhlich

„Sein Stil ist so einzigartig und faszinierend wie der Lionel Messis!“ – Vinum Weinguide 2019

Schäfer-Fröhlich

Tim Fröhlichs Rieslinge sind in Deutschland wohl einzigartig. Wir kennen keinen anderen Winzer, der seine Weine so geschliffen auf ihr ausgezeichnetes Terroir komprimiert und derart die Böden ‚für sich sprechen’ lässt wie dieser begnadete Rieslingkünstler. Bereits letztes Jahr hat Tim für uns mit die beste Nahe-Kollektion eingefahren und war mit seinem Felseneck unter den Top-3 der besten Großen Gewächse des Jahrgangs. Aber noch atemberaubender finden wir seine 2018er Kollektion. Denn mit ihr beweist Tim, dass er jedes Jahr die berühmte Extrameile geht, einen Schritt weiter als der Großteil vieler ohnehin schon guter Betriebe. Tim hat 2018 – in einem warmen und trockenen Jahr – eine unfassbar präzise und typisch geschliffene, vor Mineralität geradezu berstende Kollektion eingefahren, die ganz klar seiner Stilistik entspricht. Eine außergewöhnliche Glanzleistung, die wir besonders betonen möchten, denn nur bei einer handvoll Winzer haben wir dieses Jahr eine derartig stringente Kollektion verkosten dürfen wie hier in unserem Bockenauer Vorzeigebetrieb. Auch John Gilman, profunder Kenner der hiesigen Weinszene und großer Rieslingliebhaber, dessen fachkundiges Urteil wir sehr schätzen, schreibt in seinem Jahrgangsbericht über den Abstand Tims, der selbst in einem sehr guten Jahrgang wie 2018 deutlich wird: „Tim Fröhlich hat 2018 atemberaubend schöne Weine gekeltert. Wie ich im einleitenden Teil des Jahrgangsberichts erwähnte, war Tims Herangehensweise an Hitze und Trockenheit im Jahrgang 2018 der von Klaus Peter Keller, Julian Haart und anderen, die im Jahr 2018 glänzende Erfolge erzielten, ziemlich ähnlich, indem er sich 2018 in der Weinbergsarbeit das Ziel setzte, die Anreicherung von Zucker in den Trauben zu verlangsamen, dabei die Pflanzen im Sommer ohne Entblättern wachsen ließ (wodurch ein Teil der Energie der Rebstöcke in die Erhaltung der Blätter umgelenkt wurde, anstatt sie in Richtung Reifung der Trauben zu lenken) und die Lese so früh wie möglich in diesem Jahr begann.“

Vor dem Beginn der Ernte kontrollierte er stets mit Blick auf die Säurewerte jede seiner Parzellen, machte erste Leseversuche. Als erstes Weingut lasen sie im Felsenberg die Trauben. Zudem erkannte Tim die Überlegenheit der alten Reben mit ihren tiefreichenden Wurzeln. Konsequenterweise verzichtete Tim komplett auf die Trauben aus den jüngeren Rebanlagen und schnitt sie auf den Boden, damit entlastete er diese Stöcke bereits früh fürs Folgejahr und machte keinerlei Kompromisse, um qualitativ bestmögliches Traubenmaterial zu ernten. Eine sanfte Pressung war das A und O für ihn, in keinem anderen Jahrgang zuvor feinjustierte er seine Presse derartig oft während des gesamten Pressvorgangs. Das Ergebnis lässt sich sehen – nein, schmecken:

Stromberg und Felseneck bilden die Benchmark für die besten trockenen Rieslinge in 2018, erzeugen beim verkosten „transzendentale“ Momente (John Gilman). Klare Preis-Genuss- Sensation sind die Rieslinge vom Schiefer- und Vulkangestein, „GG-Qualität ohne GG-Preis-Label“ ähnlich wie Kellers ‚Von der Fels‘. Besonders betonen möchten wir aber auch Tims exzellente Grau- und Weißburgunder. Wir sagen es klar: Niemand hat im Jahrgang 2018 derartig puristische und schlanke Burgunder voll berstender Mineralität hervorgebracht wie Tim. Besonderes Schmankerl ist seine Reserve vom Weißburgunder. Dieser Wein setzt neue Maßstäbe für die Rebsorte, sofern man das burgundische Konzept einem fruchtigen Weißwein vorzieht. Ein echter Coup de Coeur unsererseits! Der Wein ist eine Sensation! Seitdem Tim die Weingutsleitung im Jahrgang 1995 übernahm, hat er Jahr für Jahr an seinem puristischen Stil gefeilt, dabei stets die Qualität höher und höher geschraubt. Er geht konsequent den Weg der Qualitätsmaximierung anstelle Mengenvergrößerung, möchte mit seinen rund 24 Hektar nicht mehr wachsen. Wir nennen Tim aufgrund der kargen und steinigen Stilistik seiner Weine, die ein unverwechselbares Markenzeichen ist, gerne den Fred Feuerstein der Weinszene, die lebenslustige Familie sind die Flintstones aus Bockenau.

2018 gelang es ihm, die stringenteste und beste Kollektion einzufahren, die wir verkosten konnten, die vorbildlich zeigt, welch Potential im Jahrgang 2018 steckte und warum dieser Jahrgang allenthalben als Jahrhundertjahrgang abgefeiert wird. Wer 2018 saftige und runde, ja fruchtbetonte Weine erwartet wie 2003, 2009 oder 2011, dem sei diese geniale Kollektion als Lehrstück nahegelegt, wie mit den Bedingungen eines warmen und trockenen Sommers idealerweise umgegangen werden kann. Insgesamt verkörpert der Jahrgang hier eine zarte Frucht, die stets im Hintergrund bleibt, bei den gewohnt mineralisch geprägten und geschliffenen Weinen, zeigt sich lediglich zugänglicher und verführerischer als die großen und in ihrer Jugend etwas schrofferen Potenzialweine des Jahrgangs 2017. Wir erwähnten es bereits an anderer Stelle:

Es gab 2018 zwei Wege, den Jahrgang zu interpretieren. Tim ist ganz klar seiner puren und kühlen Stilistik treugeblieben und um keinen Millimeter von seiner Idealvorstellung abgewichen. Chapeau! Schäfer-Fröhlich 2018: wir lehnen uns nicht zu weit aus dem Fenster, um diese begnadete Kollektion an der Spitze in Deutschland zu sehen! Das ist Top Top Top!

Schäfer-Fröhlich

Vom Geheimnis eines großen Weines!
Es ist weder die Opulenz noch eine große Wucht, sondern eine unvergleichliche innere Balance und der Zauber eines speziellen Parfums, die einen Wein aus großer Lage so unvergleichlich macht. Unsere französischen Freunde nennen das den „Goût de Terroir“, den Geschmack also, den ein kleines Stück Erde mit seinem ganz spezifischen Boden in Kombination mit seiner Rebe und dem einfühlsamen Gestaltungswillen eines großen Winzers hervorbringen kann. Das sind einzigartige Kunstwerke, eine Begegnung mit dem Wesen der Natur. Es sind die Geschöpfe des Winzers, dessen ureigene Interpretation der Weinbergs- und Kellerarbeit etwas Mystisches schafft, Weine mit unverwechselbarer Aura. Und Tim Fröhlich ist ein ganz großer seiner Zunft. Seine Rieslinge scheinen bisweilen wie von einem anderen Stern, von geradezu außerirdischer Qualität und sind in punkto Filigranität und Finesse schlicht state of the art.

Die Grundlagen solch höchst ekstatischen Riesling-Genusses finden sich in einem idyllischen Nahe-Örtchen mit gerade einmal 1.200 Einwohnern, im beschaulichen Bockenau: Hier erheben sich nicht nur einige der größten Weißweinlagen der Welt, hier lebt und arbeitet auch eine sympathische, bodenständige Familie, die von tiefem Ehrgeiz beseelt ist, große, eigenständige Terroir- Weine zu vinifizieren, wie sie besser nicht sein können! Tim Fröhlich heißt der energiegeladene, visionäre Schöpfer der „Kollektion des Jahres 2015“, der mit seiner ebenso hübschen wie herzlichen Frau Nicole, und „mit seinen Eltern und Schwester Meike ein echtes Dreamteam bildet“, wie Stuart Pigott in seinem Klassiker „Wein spricht deutsch“ begeistert schwärmt. Gemeinsam in liebevoller handwerklicher Arbeit keltern sie „im wahrsten Sinne des Wortes die zugleich kristallinsten wie auch ,wildesten‘ Rieslinge der Nahe“. Vermeintliche Paradoxien zeichnen, wie stets eigentlich, die größten Weine der Welt aus. „Hinter allen Erfolgen steht ein schlüssiges Konzept. Ab Gutswein aufwärts wird hier ausschließlich mit Spontanvergärung oder selbst selektierten wilden Hefen gearbeitet – niemand an der Nahe beherrscht dies besser, die Weine haben große Klarheit und Prägnanz“, urteilt dezidiert der Gault Millau! „Gesundes Lesegut, absolute Sauberkeit im Keller und exaktes Arbeiten sind Pflicht, will man mit diesen wilden Hefen klare Aromen erhalten“, erläutert Tim. „Dem Perfektionisten aus Bockenau“ (Gault Millau) gelingt dies im gesamten letzten Jahrzehnt auf traumhafte Weise! Die „Weine werden einfach immer besser, haben nochmals an Präzision gewonnen. Sowohl mit den trockenen als auch mit den edelsüßen Rieslingen gehört Schäfer-Fröhlich zur Spitze in Deutschland“, urteilt folgerichtig Gerhard Eichelmann in seinem Guide „Deutschlands Weine“.
 

Schäfer-Fröhlich
Und warum? Warum eigentlich werden Tims Weine immer besser?
Zunächst einmal profitiert die gesamte Nahe als nördliche und damit kühle Anbauregion von der Klimaerwärmung, welche die Welt des Weins in ganz Europa fundamental verändert. Die Nahe gehört zu den weltweiten Grenzgebieten des Weinbaus. Hier haben die Reben es immer etwas schwerer; ihr Weg durchs Jahr fordert sie enorm! Doch genau dann ist die Rebe in der Lage, ganz Großes hervorzubringen. Wenn die Stöcke tiefer wurzeln müssen und die Temperaturunterschiede hoch sind. Wenn denn die Trauben Gelegenheit haben, perfekt auszureifen. Und im Unterschied zu früheren Jahrzehnten ermöglicht ihnen das die Erwärmung heuer Jahrgang für Jahrgang. Außerdem wissen wir alle: Große Lagen nur können Weltklasseweine gebären.

Gleich sechs der allerbesten deutschen Weinbergslagen sind im Besitz der ebenso tatkräftig-ehrgeizigen wie sympathischen Familie! Und Tim ist einer der Avantgardisten der jungen deutschen Winzerelite, die mit heißem Herzen, kühlem Sachverstand und einer fundierten fachlichen Ausbildung, wie sie noch keine Generation vorher erleben durfte, endlich wieder an Tradition und den Ruhm beseelter deutscher Rieslinge Ende des 19ten, Anfang des 20ten Jahrhunderts mit Vehemenz anknüpft. Und unsere jungen Weltklassewinzer lernen Jahr für Jahr nochmals hinzu und die von ihnen liebevoll gepflegten Weinberge befinden sich in einem qualitativen Zustand wie nie zuvor. Darüber hinaus muss ein großer Winzer, der wahrhaft große Weine erzeugen will, sich jedes Jahr neu den spezifischen Jahrgangsbedingungen stellen. Wir alle haben in den letzten Jahren mitverfolgen können, wie Tim Fröhlich kompromisslos seinen Weg hin zu maximaler Finesse und Eleganz gegangen ist, mit einer Filigranität bisweilen auf Messers Schneide und einer abgrundtiefen Mineralität in seinen emotional zutiefst betörenden Weinen. 2018 ging Tim einfach weiter konsequent seinen Weg. Die guten Mengen erlaubten es ihm, auf die Trauben der jungen Reben zu verzichten und exzellente Traubenqualitäten aus den Großen Lagen auch im Mittelbau eingehen zu lassen. Nie waren ‚Vulkangestein‘ und ‚Schiefergestein‘ so animierend wie in 2018! Und wir können sagen: Es handelt sich wahrlich um große Weine und dies bereits ab der kompromisslos auf die Flasche gebrachten Basis, einem puristisch trockenen Gutsriesling, der mit selbem handwerklichen Ethos auf die Flasche gezogen wurde wie die Großen Gewächse.

Tim sucht in seinen abgrundtief mineralischen Rieslingen – eine geniale rauchige Feuersteinaromatik durchzieht seine gesamte Kollektion – sehr wohl eine grandiose Finesse und Präzision, weniger aber eine vordergründige, effekthaschende Frucht. Er setzt stattdessen auf eine kompromisslos rassige, laserstrahlartig gebündelte, vibrierende Riesling-Energie und eine wilde, ungebärdige Ursprünglichkeit!

Seine Meisterwerke sind daher in ihrer Jugend - aber nur in der Kategorie oberhalb der Basisweine - eine den Rieslingnovizen durchaus fordernde und den Kenner verwöhnende intellektuelle Herausforderung. Diese Weine bereiten zwar auch schon früh getrunken höchsten Trinkgenuss, entwickeln sich aber auch Jahr für Jahr grandios weiter und markieren somit den Gipfelpunkt dessen, was ein Riesling, und damit großer Weißwein überhaupt, zu leisten vermag. Gänsehautatmosphäre!

Und das wissen mittlerweile nicht nur Sie, werte Kunden, die Sie diese Weltklasseweine stets mit großer Vorfreude erwarten. Das wissen und schreiben längst die Journalisten aus der ganzen Welt. Eine Liste mit all den Elogen ließe sich endlos aneinanderreihen, so viel Anerkennung erfährt das Weingut alljährlich. Doch lassen wir den Blick auf die Vergangenheit und sei sie noch so erfolgreich. Denn unser „Dream-Team in Sachen Wein“ (Gault Millau) vinifiziert auch in warmen Jahren wie 2018 feingliedrige, kristalline Rieslinge mit glockenklaren Aromen. Beseelte Terroirweine mit ungezügelter Wildheit! Die vitale Energie im Felsenberg und dem Halenberg ist frappierend, der Stromberg quasi in Stein gemeißelt, das Frühlingsplätzchen die Inkarnation von Verspieltheit und das Felseneck steht weltweit als Synonym für Feinheit im deutschen Riesling. Diesen großen Weinen sich hingeben zu können, in sie einzutauchen, „sich verführen zu lassen wie in einem grandiosen Liebesakt, die Vielschichtigkeit, die Komplexität, die Tiefgründigkeit und vibrierende Mineralität großer Terroirweine in sich aufzusaugen und mit Körper und Geist zu erfassen, heißt auch, mit ihren unergründlichen Geheimnissen zu leben, die uns verzaubern, gefangen nehmen und nie mehr loslassen“, wie es Reinhard Löwenstein in seinem ungemein spannenden Buch über „Terroir“ einfühlsam beschrieben hat. Und von diesem Abtauchen in geheimnisvolle und unbekannte Tiefen der Wahrnehmung bei grandiosen Rieslingen, die zu den Sternstunden des Jahrgangs zählen und die uns nach der Heimfahrt von den Proben vor Freude nicht mehr losgelassen haben, wollen wir Ihnen jetzt erzählen.

 

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