Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau

Überragende 2019er: Eine Liga für sich ...

Schäfer-Fröhlich
Foto: © Dieth + Schröder

„Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut
als Schäfer-Fröhlich.“
– Robert M. Parker

„Tim Fröhlichs Große Gewächse sind herausragend!” – John Gilman

„Wagner, Picasso, Michel Houellebecq – in der Kunst gibt es einige Legenden, die entweder konsequent abgelehnt oder zutiefst verehrt werden. In der Weinwelt darf sich das Weingut Schäfer-Fröhlich zu diesem exklusiven Kreis zählen.“ – Vinum Weinguide 2019

„2019 ist ein sehr feiner und sehr filigraner Jahrgang. Vor allem im Großen-Gewächs-Bereich haben die Weine wunderbaren Grip.“ – Tim Fröhlich

„Sein Stil ist so einzigartig und faszinierend wie der Lionel Messis!“ – Vinum Weinguide 2019

Tim Fröhlichs Rieslinge sind in Deutschland wohl einzigartig. Wir kennen keinen anderen Winzer, der seine Weine so geschliffen auf ihr ausgezeichnetes Terroir komprimiert und derart die Böden ‚für sich sprechen’ lässt wie dieser begnadete Rieslingkünstler. Nach den genialen 2017ern gelang es Tim als einer der ganz wenigen Winzer im warmen Jahrgang 2018 eine fast gleiche Dramaturgie und Spannung zu erhalten. Mit dem Jahrgang 2019 steht uns nun -vor allem für den puren Stil des Weinguts- ein idealer Jahrgang bevor, eine Liga für sich! Der Bockenauer Vorzeigebetrieb liefert für uns vielleicht einen der spannendsten Jahrgänge dieser Dekade, auf dessen Reifepotenzial wir einige für uns reservierte Rieslinge in Großformaten gesetzt haben. Denn 2019 hat das Zeug zum Jahrgang mit Referenzcharakter! Normalerweise gibt es zu dieser Zeit bereits euphorische Pressestimmen über die geniale Kollektion aus Bockenau. Dock die aktuellen Umstände ermöglichen dies nicht. Zum Glück waren wir Anfang des Jahres noch vor Ort bei Tim Fröhlich und konnten dort konzentriert die neuen Jungweine verkosten. Für uns besteht kein Zweifel, dass 2019 Weine ermöglichte, die in jedem Detail Tims Idealen eines perfekten Weins entsprechen.

Dann, wenn die berühmte Schäfer-Fröhlich-Nase eine flintige Reduktion verströmt, die unterlegt von der Spontanvergärung die Klarheit der Frucht betont, die Weine nichts als das pure flüssig gewordene Gestein transportieren, in einer Dramaturgie und Dynamik, die einzigartig ist, steht der perfekte Jahrgang bevor.

Als „sehr feinen, sehr filigranen Jahrgang“ bezeichnet Tim 2019. Und blickt entspannt auf das Jahr zurück. Es gab anders als im Vorjahr keinen Trockenstress, ein wichtiger Unterschied. Die Trauben waren kerngesund, hatten gute Säurewerte, sodass sie sich im Keller bestens pressen ließen. Viele Stellschrauben waren einfacher justierbar als 2018, wo jedes kleine Detail enorme Auswirkungen hatte. Der Pferdefuß des Jahrgangs: Der drohende Regen. Immer wieder lauerte Tim mit Hinblick auf die Wetterprognosen frühmorgens in Hab-Acht-Stellung. „Das Lesezeitfenster war eben sehr kurz“. Er ergriff die Chance, pokerte und las mit seinem Team in höchster Geschwindigkeit. Und vermied so die spätere Regenphase, die in vielen Regionen für Botrytis- Befall und allgemeinen Pilzdruck sorgte. „Wenn man sich im richtige Zeitfenster bewegt hat, war alles bestens. Daher ist 2019 hier sehr fein, die Weine haben eine tolle Säure, die reif genug war und dem Jahrgang bestens steht. Vor allem im GG-Bereich haben die Weine genialen Grip,“ schwärmt Tim bei unserer Jahrgangsprobe und ergänzt dann: „Außerdem steht es den Weinen schon jung sehr gut, besonders trocken zu sein. Sie schmecken völlig durchgegoren schon jetzt besonders gut und es ist ganz viel Spiel in den Weinen.“ Das Ergebnis lässt sich sehen – nein, schmecken:

Unangefochtene Leuchttürme der Kollektion, die weit weit über das Nahe-Tal hinaus strahlen, sind wie jeher Stromberg und Felseneck. Sie stellen die Benchmark für die besten trockenen Rieslinge des Jahrgangs 2019, erzeugen beim verkosten „Gänsehaut.”

Klare Preis-Genuss-Sensation sind die Rieslinge vom Schiefer- und Vulkangestein, „GG-Qualität ohne GG-Preis-Label“, ähnlich wie Kellers ‚Von der Fels‘. Wir möchten dabei nicht unerwähnt lassen, dass dem Jahrgang auch alle Burgundersorten bestens standen, denn im Schnitt fallen diese mit 12-13% Vol. deutlich schlanker aus als es im Vorjahr möglich war. Keine Frage: Die Weißburgunder 2019 sind bei den besten Betrieben eine Liga für sich! Besonderes Schmankerl ist Tims Reserve vom Weißburgunder, der -R-. Dieser Wein setzt neue Maßstäbe für die Rebsorte, sofern man das burgundische Konzept einem fruchtigen Weißwein vorzieht. Seit vergangenem Jahr ist er für uns nicht mehr wegzudenken aus der Liga der außergewöhnlichen Weißburgunder Deutschlands.

Ein echter Coup de Coeur unsererseits ist der Kabinett aus dem Felseneck, der wieder einmal zeigt: Große Weine brauchen großes Terroir, unabhängig vom Prädikat! Seitdem Tim die Weingutsleitung im Jahrgang 1995 übernahm, hat er Jahr für Jahr an seinem puristischen Stil gefeilt, dabei stets die Qualität höher und höher geschraubt. Er geht konsequent den Weg der Qualitätsmaximierung anstelle Mengenvergrößerung, möchte mit seinen rund 24 Hektar nicht mehr wachsen. Wir nennen Tim aufgrund der kargen und steinigen Stilistik seiner Weine, die ein unverwechselbares Markenzeichen ist, gerne den Fred Feuerstein der Weinszene, die lebenslustige Familie sind die Flintstones aus Bockenau.

Für uns lehnt sich 2019 stark an 2017 an, wem diese messerscharfen Rieslinge gefielen, hat nicht nur eine ebenbürtige Version, sondern eine sogar etwas zugänglichere mit selbigem Potenzial! Für uns ist 2019 sicher mit 2017 und 2013 der stärkste Jahrgang der Dekade für den puren und unverfälschten Schäfer-Fröhlich-Stil. Wir sagen dies völlig überzeugt, weil wir felsenfest hinter dieser perfekten Kollektion stehen, wohlwissend, dass man über 2019 auch noch in 10 Jahren ehrfürchtig sprechen wird. Alles andere, werte Kunden, können wir nur Ihnen überlassen (PS: Eine kleine Anekdote, aber eben auch Zeichen der Wertschätzung dieser makellosen Kollektion: Es soll Leute geben, die dem Felseneck dieses Jahr gar 100+ Punkte gegeben haben!

VOM GEHEIMNIS EINES GROSSEN WEINES!
Es ist weder die Opulenz noch eine große Wucht, sondern eine unvergleichliche innere Balance und der Zauber eines speziellen Parfums, die einen Wein aus großer Lage so unvergleichlich macht. Unsere französischen Freunde nennen das den „Goût de Terroir“, den Geschmack also, den ein kleines Stück Erde mit seinem ganz spezifischen Boden in Kombination mit seiner Rebe und dem einfühlsamen Gestaltungswillen eines großen Winzers hervorbringen kann. Das sind einzigartige Kunstwerke, eine Begegnung mit dem Wesen der Natur. Es sind die Geschöpfe des Winzers, dessen ureigene Interpretation der Weinbergs- und Kellerarbeit etwas Mystisches schafft, Weine mit unverwechselbarer Aura. Und Tim Fröhlich ist ein ganz großer seiner Zunft. Seine Rieslinge scheinen bisweilen wie von einem anderen Stern, von geradezu außerirdischer Qualität und sind in punkto Filigranität und Finesse schlicht state of the art.

Die Grundlagen solch höchst ekstatischen Riesling-Genusses finden sich in einem idyllischen Nahe-Örtchen mit gerade einmal 1.200 Einwohnern, im beschaulichen Bockenau: Hier erheben sich nicht nur einige der größten Weißweinlagen der Welt, hier lebt und arbeitet auch eine sympathische, bodenständige Familie, die von tiefem Ehrgeiz beseelt ist, große, eigenständige Terroir- Weine zu vinifizieren, wie sie besser nicht sein können! Tim Fröhlich heißt der energiegeladene, visionäre Schöpfer u.a. der „Kollektion des Jahres 2015“, der mit seiner ebenso hübschen wie herzlichen Frau Nicole, und „mit seinen Eltern und Schwester Meike ein echtes Dreamteam bildet“, wie Stuart Pigott in seinem Klassiker „Wein spricht deutsch“ begeistert schwärmt. Gemeinsam in liebevoller handwerklicher Arbeit keltern sie „im wahrsten Sinne des Wortes die zugleich kristallinsten wie auch ,wildesten‘ Rieslinge der Nahe“. Vermeintliche Paradoxien zeichnen, wie stets eigentlich, die größten Weine der Welt aus. „Hinter allen Erfolgen steht ein schlüssiges Konzept. Ab Gutswein aufwärts wird hier ausschließlich mit Spontanvergärung oder selbst selektierten wilden Hefen gearbeitet – niemand an der Nahe beherrscht dies besser, die Weine haben große Klarheit und Prägnanz“, urteilt dezidiert der Gault Millau! „Gesundes Lesegut, absolute Sauberkeit im Keller und exaktes Arbeiten sind Pflicht, will man mit diesen wilden Hefen klare Aromen erhalten“, erläutert Tim. „Dem Perfektionisten aus Bockenau“ (Gault Millau) gelingt dies im gesamten letzten Jahrzehnt auf traumhafte Weise! Die „Weine werden einfach immer besser, haben nochmals an Präzision gewonnen. Sowohl mit den trockenen als auch mit den edelsüßen Rieslingen gehört Schäfer-Fröhlich zur Spitze in Deutschland“, urteilt folgerichtig Gerhard Eichelmann in seinem Guide „Deutschlands Weine“.

UND WARUM? WARUM EIGENTLICH WERDEN TIMS WEINE IMMER BESSER?
Zunächst einmal profitiert die gesamte Nahe als nördliche und damit kühle Anbauregion von der Klimaerwärmung, welche die Welt des Weins in ganz Europa fundamental verändert. Die Nahe gehört zu den weltweiten Grenzgebieten des Weinbaus. Hier haben die Reben es immer etwas schwerer; ihr Weg durchs Jahr fordert sie enorm! Doch genau dann ist die Rebe in der Lage, ganz Großes hervorzubringen. Wenn die Stöcke tiefer wurzeln müssen und die Temperaturunterschiede hoch sind. Wenn denn die Trauben Gelegenheit haben, perfekt auszureifen. Und im Unterschied zu früheren Jahrzehnten ermöglicht ihnen das die Klimaerwärmung heuer Jahrgang für Jahrgang. Außerdem wissen wir alle: Große Lagen nur können Weltklasseweine gebären.

Gleich sechs der allerbesten deutschen Weinbergslagen sind im Besitz der ebenso tatkräftig-ehrgeizigen wie sympathischen Familie! Und Tim ist einer der Avantgardisten der jungen deutschen Winzerelite, die mit heißem Herzen, kühlem Sachverstand und einer fundierten fachlichen Ausbildung, wie sie noch keine Generation vorher erleben durfte, endlich wieder an Tradition und den Ruhm beseelter deutscher Rieslinge Ende des 19ten, Anfang des 20ten Jahrhunderts mit Vehemenz anknüpft. Und unsere Weltklassewinzer lernen Jahr für Jahr nochmals hinzu und die von ihnen liebevoll gepflegten Weinberge befinden sich in einem qualitativen Zustand wie nie zuvor. Darüber hinaus muss ein großer Winzer, der wahrhaft große Weine erzeugen will, sich jedes Jahr neu den spezifischen Jahrgangsbedingungen stellen. Wir alle haben in den letzten Jahren mitverfolgen können, wie Tim Fröhlich kompromisslos seinen Weg hin zu maximaler Finesse und Eleganz gegangen ist, mit einer Filigranität bisweilen auf Messers Schneide und einer abgrundtiefen Mineralität in seinen emotional zutiefst betörenden Weinen. Tim geht einfach weiter konsequent seinen Weg. Und wir können sagen: Es handelt sich wahrlich um große Weine und dies bereits ab der kompromisslos auf die Flasche gebrachten Basis, einem puristisch trockenen Gutsriesling, der mit selbem handwerklichen Ethos auf die Flasche gezogen wurde wie die Großen Gewächse.

Tim sucht in seinen abgrundtief mineralischen Rieslingen – eine geniale rauchige Feuersteinaromatik durchzieht seine gesamte Kollektion – sehr wohl eine grandiose Finesse und Präzision, weniger aber eine vordergründige, effekthaschende Frucht. Er setzt stattdessen auf eine kompromisslos rassige, laserstrahlartig gebündelte, vibrierende Riesling-Energie und eine wilde, ungebärdige Ursprünglichkeit!

Seine Meisterwerke sind daher in ihrer Jugend - aber nur in der Kategorie oberhalb der Basisweine - eine den Rieslingnovizen durchaus fordernde und den Kenner verwöhnende intellektuelle Herausforderung. Diese Weine bereiten zwar auch schon früh getrunken höchsten Trinkgenuss, entwickeln sich aber auch Jahr für Jahr grandios weiter und markieren somit den Gipfelpunkt dessen, was ein Riesling, und damit großer Weißwein überhaupt, zu leisten vermag. Gänsehautatmosphäre!

Und das wissen mittlerweile nicht nur Sie, werte Kunden, die Sie diese Weltklasseweine stets mit großer Vorfreude erwarten. Das wissen und schreiben längst die Journalisten aus der ganzen Welt. Eine Liste mit all den Elogen ließe sich endlos aneinanderreihen, so viel Anerkennung erfährt das Weingut alljährlich. Doch lassen wir den Blick auf die Vergangenheit und sei sie noch so erfolgreich. Denn unser „Dream- Team in Sachen Wein“ (Gault Millau) vinifiziert mit dem aktuellen Jahrgang feingliedrige, kristalline Rieslinge mit glockenklaren Aromen. Beseelte Terroirweine mit ungezügelter Wildheit! Die Ausdrucksstärke im Felsenberg ist frappierend, der Stromberg quasi in oder aus Stein gemeißelt, das Frühlingsplätzchen die Inkarnation von Verspieltheit und das Gegenstück zum Monolith aus dem Halenberg und das Felseneck steht weltweit als Synonym für Perfektion im deutschen Riesling. Diesen großen Weinen sich hingeben zu können, in sie einzutauchen, „sich verführen zu lassen wie in einem grandiosen Liebesakt, die Vielschichtigkeit, die Komplexität, die Tiefgründigkeit und vibrierende Mineralität großer Terroirweine in sich aufzusaugen und mit Körper und Geist zu erfassen, heißt auch, mit ihren unergründlichen Geheimnissen zu leben, die uns verzaubern, gefangen nehmen und nie mehr loslassen“, wie es Reinhard Löwenstein in seinem ungemein spannenden Buch über „Terroir“ einfühlsam beschrieben hat.

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