Willi Schaefer - Graach, Mosel

Willi Schaefer

2018: Nach dem mengenmäßig kaum existenten Jahrgang 2017 hat sich die Natur in Graach voll ausgetobt und der Familie Schaefer die volle Bandbreite grandioser Rieslings beschert. Unaufgeregte Kabinette, verspielte Spätlesen und endlich wieder ein Großes Gewächs warten! – Markus Budai

Mosel Fine Wines über 2018 an der Mosel „2018 hat Christoph Schaefer mal wieder sein bemerkenswertes Talent unterstrichen. Er ist einer der wenigen Winzer, die es schafften die reife Softness des Jahrgangs zu überwinden und echte klassische Moselweine zu produzieren: Filigran, prädikatsgetreu rassig und einnehmend. Es ist folglich keine Überraschung, dass die Kollektion voller Highlights steckt.“


„Das schwingt von A-Z“
– Gault Millau 2018, 4 Trauben

„Kultproduzent“
– Stephan Reinhardt in „Finest Wines of Germany“


„Säure und energiegeladenes Konstrukt waren noch da. Wir waren froh, dass wir die frühe Lese genutzt haben und hinten raus, dadurch dass das Wetter gut geblieben ist, keinen Druck hatten. Man konnte sich Zeit nehmen, was man rausselektieren wollte. Das war die Besonderheit 2018!“ –  Christoph Schaefer über den Jahrgang 2018

  „Wir versuchen keinen Wein zu machen, den der Jahrgang nicht hergibt“.
– Christoph Schaefer



„Willi Schaefer und Sohn Christoph sind die besten Winzer in GRAACH (aber nur 4ha), MOSEL-RIESLING vom Feinsten: rein, kristallin und federleicht; lohnend in allen Qualitätsstufen.“
– Hugh Johnson


 

Christoph Schaefer, wie schon sein Vater, einer der Stillen und Leisen im Lande, der so bescheiden auftritt, dass viele in Deutschland gar nicht mal bemerkt haben, welche Weltklasseweine in seinen legendären Lagen wachsen und es wieder einmal das Ausland gewesen ist, das zuerst die unvergleichlichen Rieslinge mit ihrem unverwechselbaren Stil hymnisch feierte, hat eine klare Vision: Glockenklare Mineralität im Schiefer zum Klingen zu bringen! In seinem kleinen (nur 4 ha), aber feinen Königreich kümmert er sich eigenhändig um sein Volk: Traumhaft alte Rebstöcke besten genetischen Ursprungs, teilweise wurzelecht und uralt (!), die wunderbare kleinbeerige Träubchen tragen und die sich mit ihren tiefgründigen Wurzeln in den steilen Moselhängen in einen weltberühmten Schatz eingegraben haben: Verwitterter, weicher Schieferboden der allerfeinsten Art. Seine eleganten, so ungemein trinkanimierenden Rieslinge besitzen eine messerscharfe Mineralität, es sind unvergleichlich schlanke, rassige Weine mit enormer Ausstrahlung. „Ihre aromatische Brillanz sowie ihre markante rassige Säure haben sie zum Gegenstand eines internationalen Kults gemacht”, notiert begeistert Stuart Pigott!


Wie immer bei den großen Winzern der Welt liegen die Ursachen der singulären Qualität (neben der begnadeten handwerklichen Winzerkunst der Urtraditionalisten aus unserer sympathischen Schaefer-Dynastie) in den Weinbergen. Und hier gibt es erhebliche mikroklimatische Unterschiede zu den benachbarten großen Wehlener und Bernkasteler Lagen: Nicht nur die Häuser des Orts, sondern auch Uferwiesen trennen diese weltweit gerühmten Lagen vom Flusslauf der Mosel, so dass hier eine deutlich anders geartete Thermik besteht. Und die tiefgrauen Schieferböden in den extrem steilen Hängen des Domprobsts (60 bis 70% Gefälle) und des Himmelreichs, die unmittelbar hinter den letzten Häusern von Graach majestätisch sich erheben, gebären unter den Händen eines ungemein bescheidenen Winzerstars traumhaft FEINE Rieslinge, die seit Jahren zu unseren persönlichen Lieblingsweinen gehören!
 

Willi Schaefer

Ein gewichtiges Indiz für diese einzigartige Güte der Graacher Lagen kann man in der Geschichte finden. Heutzutage mögen andere Gemeinden mit lautstärkeren Winzern und modernem Marketing im Rampenlicht der Weinwelt stehen, aber in der preußischen Klassifizierung der Moselweinberge von 1816–32 sind die Weinberge Graachs höher bewertet als die jeder anderen Gemeinde der gesamten Mosel, Saar und Ruwer! Seien Sie versichert, werte Kunden, dass die preußischen Steuererheber sehr genau wussten, was sie taten. Und in diesen genialen Lagen vinifiziert der sympathische König von Graach, Christoph Schaefer, wie bis 2015 schon sein hoch talentierter und ebenso sympathischer Vater Willi (Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm), absolute Weltklasseweine, mit fabelhafter Reputation in den angelsächsischen Ländern, einzigartig in ihrer messerscharfen Mineralität und unvergleichlichen Brillanz! Diese Rieslinge sind Glücksfälle im Leben eines jeden kundigen Weinliebhabers! Klassischer, finessenreicher, mineralischer und feinfruchtiger kann die Mosel nicht schmecken!

Bedenken Sie bitte auch, liebe Kunden: Diese so lebendigen Rieslinge besitzen ein legendäres Reife- und Entwicklungspotential – ohne jemals ihre Frische zu verlieren! Bei den Spätlesen 20–30 Jahre und mehr, bei den Auslesen bis zu einem halben Jahrhundert. Von Jahr zu Jahr werden diese Köstlichkeiten sich entwickeln und gewinnen eine Komplexität und Mineralität, die weltweit einzigartig sind: Das sind Schichten um Schichten sich entfaltende Finesse und Eleganz. Das kaleidoskopartige Aromenspektrum dieser legendären, absolut gleichwertigen Lagen ist dabei stetigen Veränderungen unterworfen. Aber eins bleibt dabei stets gleich: Die Moselmythen aus dem Himmelreich, dem Domprobst sowie der Wehlener Sonnenuhr, bereiten in jeder Phase ihrer Entwicklung Trinkspaß ohne Ende.  Nichts ist schwer, alles so tänzerisch verspielt, leicht und fein! Wahrlich der Tanz des Schmetterlings!

PS: Immer wieder, wenn wir in einem guten Restaurant fruchtsüße Schaefer-Rieslinge finden, die bereits ein paar Jahre der Flaschenreifung hinter sich haben und damit harmonisch trocken schmecken, ordern wir diese mit großer Vorfreude und sind jedes Mal begeistert: Diese fabelhaften, tänzerisch schwebenden, feinsinnigen, ungemein dichten und traumhaft mineralischen Rieslinge schmecken solo getrunken hervorragend und sind schlichtweg geniale Essensbegleiter. Solch absolute Riesling-Spitzen präsentieren sich auch nach Jahren der Flaschenreifung knackig frisch und glockenklar mineralisch, das ist ganz großes Kino, das sind absolute Weltklassegewächse von Willi Schaefer!

Der Jahrgang 2018:
Liebe Kunden, bei einem derartig kleinen Familienbetrieb, wie die Schaefers ihn haben, mit ihren lediglich 4 Hektar, kann ein kleiner Jahrgang wie 2017 schon mal nahezu existenzbedrohend sein. Vergangenes Jahr gab es aufgrund der Spätfröste nur die halbe Ernte und quasi keine trockenen und edelsüßen Weine. Dafür hat die Natur sich revanchiert und mit dem Jahrgang 2018 steht uns die volle Bandbreite des Jahrgangs zur Verfügung. Und obendrauf gibt es endlich wieder ein Große Gewächs vom Weingut Willi Schaefer. Der letzte Jahrgang dieses genialen Weins kam aus 2012! Genau das zeigt eben auch den authenthischen Charakter der Familie, die frei jeder Vermarktungszwänge ihre Trauben eben nur so interpretiert, wie der Jahrgang es idealerweise ermöglicht. Genau das war auch 2018 Christoph Schaefers Herangehensweise. „Wir lesen nicht bewusst heute einen Kabinett, sondern jene Parzellen, die reif sind. Der Rest entwickelt sich im Keller und während der Gärung, wenn man probiert. Dann ergibt jedes Fass und jede Parzelle ein Bild. Wir blenden Marketing aus bei der Lese, der Fokus liegt rein auf dem, was man hat. Weil die Mengen ohnehin so klein sind bei uns, können wir stets alles verkaufen.“ Es gibt also eigentlich wenig Grund, über diese raren Weine ausführlich zu berichten, denn unsere Mengen sind speziell bei den edelsüßen Weinen äußerst gering und so vermuten wir, dass die wenigen Flaschen bereits unter unseren treuen Schaefer-Fans und Stammkunden regelrecht verdampfen werden. Und so bodenständig und bescheiden wie die Familie seit Generationen ist, bleiben auch die Preise für die Weine moderat, auch wenn es kaum Mengen gibt. Denn Christoph und seiner Frau Andrea ist ganz besonders wichtig, dass die Weine auch weiterhin dort ankommen, wo sie sie sehen wollen. Bei den Liebhabern der Weine und dies am allerliebsten mit geöffneten Flaschen! Es gilt also besonders schnell zu sein dieses Jahr.

Wir wollen trotzdem einen Einblick geben, denn die Weine sind wunderbar und derartig weingutstypisch, dass es eine Schande wäre, Ihnen die Details zu den Weinen vorzuenthalten!

Aufgrund der wunderbaren Reifeentwicklung der Trauben und deren guten Säurestruktur bot es sich 2018 an, auch trockene Weine lesen. Das Gros macht traditionell restsüßer Wein in den klassischen Prädikaten aus. So blicken wir auf wunderbare Kabinett und exzellente Spätlesen (2018 ganz stark!) und einige wenige edelsüße Weine, die Christoph mit Andrea in mühevollster Handarbeit in den steilen Lagen eingefangen haben. „Wir hatten unglaublich kerngesunde Trauben dieses Jahr. Bei uns im Berg gab es nur wenige Ecken mit Botrytis und Rosinen. Die musste man regelrecht hegen und pflegen, denn fast alles blieb gesund und man musste aufpassen, die wenigen Mengen aus Versehen nicht zu lesen.“ Ein immenser Vorteil war neben den tiefwurzelnden alten Rebstöcken die allgemein gute Wasserversorgung der beiden Graacher Lagen. Trotz des warmen Sommers hatte Christoph keinerlei Probleme mit Trockenstress. Das merkt man den quickfidelen und schön kraftvollen Weinen an. „Über den Sommer war hier alles grün. Wir hatten sogar einen späteren Austrieb als 2017. Als es dann warm wurde, sind die Trauben schnell gewachsen und das ging so rasant weiter. Wir hatten aber genug Kräfte, die uns unterstützt haben bei der schnellen Lese. So ist 2018 am Ende alles andere als ein 2003er. Wir hatten zwar die früheste Lese des Weinguts, aber waren am Ende froh, diese genutzt zu haben, denn später ging die Säure zu weit nach unten. Als wir lasen, war die Säure und das so wichtige energiegeladene Konstrukt in den Trauben noch perfekt vorhanden. Dadurch, dass das Wetter über die Lese gut blieb und wir mit dem Team keinen Druck hatten, konnten wir uns Zeit nehmen und richtig entspannt die feinsten Trauben herausselektionieren. Das war die Besonderheit 2018!“

Schaefers Weine sind stilprägend, über die Landesgrenzen hinaus gesucht und wertgeschätzt. Wir bieten Ihnen mit größter Freude diese waschechten Mosel-Ikonen an, die seit vielen Jahren zu den besten der Region zählen und für einen einzigartigen Stil stehen, wie ihn nur die Mosel hervorbringen kann. Der Mythos Mosel lebt!

PS: Unsere beiden Mosel-Spezialisten von Mosel Fine Wines und John Gilman haben bereits ihr ersten Notizen veröffentlicht. Gerne haben wir für Sie die feinsten Zitate gesammelt!

 

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