Weingut Van Volxem - Wiltingen Saar

Punktlandung vom „Winzer des Jahres“ im Ausnahme-Jahrgang 2018!

Van Volxem

Die Fachpresse ist sich einig, Van Volxem ist vergangenes Jahr ein Meisterwurf gelungen. Für die Chefredakteure Joel B. Payne und Carsten Henn zählt 2017 in Deutschland „qualitativ zu den herausragenden Jahrgängen der jüngeren Zeit.“ Und über die Auszeichnung „Winzer des Jahres Deutschland“ durften sich keine Geringeren als Roman Niewodniczanski und Dominik Völk von Van Volxem freuen. Begeistert zeigte sich die Redaktion insgesamt vom hohen Qualitätsniveau an der Mosel und hier insbesondere von unserem Aushängeschild Van Volxem. Bereits nach der Präsentation der Großen Gewächse in Wiesbaden Ende August wurde Van Volxems Kollektion vielfach als die stärkste von Mosel, Saar und Ruwer angesehen. Diese neuerliche Auszeichnung mag als Bestätigung der herausragenden Arbeit von Van Volxems Kellermeister Dominik Völk dienen, der mit Beharrlichkeit das Weingut an die absolute Spitze der Region geführt hat. Herzlichen Glückwunsch von uns an die Saar! Mit ihrer Ansicht liegt die Redaktion des VINUM-Wineguides nicht alleine. Auch Sascha Speicher, Chefredakteur des Meininger-Verlags äußerst sich in der Winterausgabe des Sommelier- Magazins zur Wunderkollektion:

„Mosel und Nahe an der Spitze, Rheinhessen und die Pfalz vielleicht einen Hauch dahinter, aber ebenfalls auf exzellentem Niveau. So lautete das grobe Fazit der Vorpremiere der Großen Gewächse des VDP. Die Grundcharakteristik des Jahrgangs bot ohne Zweifel eher in den kühleren Spitzenlagen ideale Voraussetzungen. Diese Chance hat Van Volxem entschlossen ergriffen und die beste Kollektion des Jahres vorgestellt. Das Weingut an der Saar hat damit seinen ebenfalls herausragenden Jahrgang 2016 noch einmal getoppt. Nie zuvor hat ein Weingut von uns je zweimal 96, 96 und 95 Punkte erhalten. Sechsmal Weltklasse. Gratulation an Roman Niewodniczanski.“

Und dann ist da noch die jüngste, ganz aktuelle prestigeträchtige Auszeichnung:
Van Volxem erhält den Ehrenpreis der Jury im Rahmen der Meininger Excellence Awards!
Werte Kunden: Den Ehrenpreis der Jury, den der Meiningers Fachverlag verleiht, erhalten Menschen, die auf ganz eigene Art Besonderes leisten, die durch das persönliche Engagement dazu beitragen, die Weinwelt „ein Stück besser, spannender, interessanter zu machen.“ In der Ansprache der Jury hieß es:

„So halte ich diese Laudatio auf Roman Niewodniczanski nicht deshalb, weil Dominik Völk – seine rechte Hand und Betriebsleiter bei Van Volxem – in den letzten beiden Jahren die nach meinem Geschmack weltbeste Kollektion an trockenen Rieslingen auf die Flasche gebracht hat (…) Der Ehrenpreis hat ebensowenig damit zu tun, dass Roman Niewodniczanski gerade eine Kellerei der Superlative über den Steillagen der Saar errichtet hat, die technisch und architektonisch in der Liga von Cheval Blanc, Antinori oder Mouton Rothschild spielt. (…) Sein Ziel war und ist etwas gänzlich anderes. Schon damals hat er seinem Hobby gefrönt. Und ich meine jetzt nicht das Rennradfahren, sondern das Sammeln historischer Weinkarten von Restaurants, von Händler-Preislisten, vor allem aber von alten Versteigerungsunterlagen und Weinbergskarten. Diese Dokumente spornten ihn an, den großen Lagen der Saar wieder jene Reputation zu verschaffen, die sie im 19. Jahrhundert genossen, als sie sich auf Augenhöhe mit den großen Bordeaux-Châteaux bewegten. (…) Die Rekultivierung von 19 Hektar Steillagen war sein erstes Großprojekt dieser Art und die Kosten waren so hoch, dass frühestens die nächste Generation davon profitieren wird. Auch diese Haltung verbindet ihn mit den ganz Großen der Weinwelt. (…) Lieber Roman Niewodniczanski, betrachte den Ehrenpreis der Jury bitte als Würdigung des bisher geleisteten und als Ansporn, diesen Weg weiter zu beschreiten.“

Und da steht sie nun vor uns, die brandneue Kollektion des Jahrgangs 2018.
Der heißgeliebte SaarRiesling, das Aushängeschild von Van Volxem und unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten einer der attraktivsten Rieslinge Deutschlands, ist wieder da, strahlende Kabinette, ein extrem süffiger Weißburgunder zum Darinbaden und insgesamt vom Schieferterroir geprägte Rieslinge. Für uns eine Kollektion, die Sie werte Kunden, sehr lieben werden, da sind wir uns sicher. Denn die Stärke des Ausnahme-Jahrgangs 2018 liegt in seiner Verständlichkeit, der großen Harmonie, seiner immensen Trinkanimation, der Saftigkeit, oder, einfach gesprochen: der schmeckt einfach nur „saugudd!”, wie der Saarländer zu sagen pflegt.
2018 ist ein feiner, hedonistischer Jahrgang, der vor Zugänglichkeit nur so strotz, gleichfalls aber eben auch ein großes Potenzial besitzt. Und es gibt nach dem Frostjahr 2017 endlich wieder normale Mengen dieser vorzüglichen Tropfen.

Dominik Völk selbst ist begeistert von seinen 2018er Rieslingen. „Im Winter gab es extrem viel Niederschläge, das hat in den Böden einen großen Wasserspeicher entstehen lassen, von dem wir im Laufe des Jahres profitieren konnten, denn neben einem größeren Regen Ende Mai/Anfang Juni blieb es weitestgehend trocken. Vor allem die älteren Rebanlagen sind hervorragend mit dem Traumsommer zurecht gekommen. Bei der Ernte konnten wir uns den Luxus erlauben, penibel zu selektieren, nicht nur im Weinberg, sondern auch später im Keller nochmals das Lesegut zu trennen. Extrem wichtig war es, den richtigen Lesezeitpunkt zu finden. Die Trauben hingen mit einer perfekten Reife an den Stöcken, daher haben wir relativ früh bereits mit der Ernte begonnen. Im Keller haben wir dann auf eine zügige Gärung geachtet, auch das Hefelager haben wir etwas kürzer gewählt, um die tolle Reife der Weine int einem möglichst frischen Stil zu verpacken.” Und das ist Dominik mit seinem Team vortrefflich gelungen.

Lassen Sie sich daher verführen von diesen betörenden großen Rieslingen, die ihre grandiosen Terroirs, aus denen sie stammen, so traumhaft in der Flasche widerspiegeln. Sie sind einzigartige Unikate einer weltberühmten, zwar kleinen, aber feinen Region. Sie sind das pochende Herz der Saar, Heimatweine mit unverwechselbarer Seele, Weinoriginale ganz eigener Persönlichkeit. Sie sind wahrlich die Essenz ihrer legendären Lagen.

ZUR HISTORIE

Wir blicken knappe 20 Jahre zurück: Am Anfang stand Roman Niewodniczanskis Vision: Es müsste doch möglich sein, in den legendären Schiefer-Steillagen der Saar, in dieser so traditionsreichen deutschen Weinanbauregion, den Schiefer im Riesling wieder zum Klingen zu bringen und diesen authentischen Weinunikaten ihren angestammten Platz in der Weltspitze zurückzugeben. Denn bevor der Saarriesling, von wenigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen, fast in der Bedeutungslosigkeit versank, reihte ihn Ende des 19. Jahrhunderts seine unvergleichliche Eleganz und Finesse sowie seine einzigartige Noblesse ein in die absolute Spitzenliga der begehrtesten und damit teuersten Weine der Welt, gegen die selbst die großen Namen des Bordelais ‚billig‘ gehandelt wurden. So kostete beispielsweise 1903 im berühmten Grand Hotel Steffens & Wolters in Königsberg der 1891er Cheval Blanc 5,50 Goldmark, der 1892er Chateau Yquem 7,- Goldmark und der 1893er Van Volxem Scharzhofberger 10,- Goldmark!

Dies klingt zunächst wie eine Mär aus grauer Vorzeit, die Realität sah bis vor einem guten Jahrzehnt ganz anders aus: Saarwein wurde zumeist billigst verramscht! Denn zum einen hatte die Saar wie alle anderen deutschen Anbaugebiete nach den Katastrophen der beiden Weltkriege viele traditionelle Absatzgebiete verloren und zum anderen waren Weinliebhaber in aller Welt entsetzt über die Verbrauchertäuschung Mitte des 20. Jahrhunderts, als durch die „Ausweitung“ der steilen Toplagen in die Ebene die Qualitäten drastisch verwässert wurden und zeigten dem ‚neuen‘ Stil die kalte Schulter. Die tragische Konsequenz: Ein Weingut nach dem anderen scheiterte an den enorm hohen Kosten und den harten körperlichen Arbeitsbedingungen des traditionellen, urhandwerklichen Steilhanganbaus; die meisten aus der jungen Generation waren nicht mehr bereit, den unprofitablen elterlichen Betrieb zu übernehmen, mit der Folge, dass die einst weltberühmten Steillagen aufgegeben wurden. Ein Stich ins Herz eines jeden Rieslingliebhabers!

Diese Ausgangssituation war es, die Roman Niewodniczanski, jüngster Spross einer der bekanntesten Bierbrauerdynastien Deutschlands und begeisterter Liebhaber großer Weine aus aller Welt, reizte. Aus dieser Leidenschaft genährt und der Liebe zu dem kleinen, aber spektakulär schönen Anbaugebiet der Steillagen der Saar, nahm seine Vision Gestalt an. Roman kauft im Jahr 2000 einen der traditionsreichsten, berühmtesten Betriebe, ein ehemaliges Klosterweingut im historischen Zentrum von Wiltingen, der bedeutendsten Weinbaugemeinde der Saar, der in Konkurs geraten war, der jedoch einst strahlenden Klang besaß: Van Volxem, mit Besitz in den legendären Kernparzellen der renommiertesten Lagen und einem besonderen Schatz: uralten, zum Teil wurzelechten Rebstöcken auf skelettreichen, aber äußerst unterschiedlichen Schieferböden – ein weltberühmtes Terroir, das bereits seit der preußischen Lagenklassifikation von 1865 zur Klasse höchster Bonität (sprich Grand Cru-Lagen) gehört! Um 1900 war Van Volxem folglich ein Top-Weingut mit Spitzenpreisen, wie sie damals nicht einmal für große Bordeaux und Champagner bezahlt wurden.

100 Jahre später beginnt Roman im Jahr 2000 mit einer sehr harten handwerklichen Arbeit in den Wingerten und einer denkmalgerechten Restaurierung der Gebäude. Das Traditionsgut wird renoviert, in den hoch und extrem steil über der Saar liegenden Weinbergen werden Böden aufgelockert und Unmengen von Humus eingebracht. Diese Maßnahme dient der Erhöhung der Wasserhaltekraft und der Vitalisierung der Böden: Die Mikroorganismen kehren infolge der biodynamischen Wirtschaftsweise zurück – im Gegensatz dazu ist mit chemischem Dünger und Pestiziden behandelter Weinbergsboden fast so tot wie Saharasand! Aufwändige Laubwerksarbeiten an den wertvollen Rebanlagen mit ihren tief ins Mineralreich wachsenden Reben werden zur Selbstverständlichkeit. Niedrigertragsreben aus genetisch wertvollstem Material werden hinzugepflanzt, die Pflanzdichte selbst drastisch erhöht. Eine massive Ausdünnung der Trauben führt dazu, dass die völlig unterschiedlichen Mineralien des je nach Parzelle differierenden Grau-, Blau- und Rotschieferanteils 25 ebenso wie die der Feinerde- und Grauwackeanteile in jedem einzelnen Wein stilistisch deutlich schmeckbar und damit sinnlich erfahrbar werden.

Natürlich profitieren die Reben auch vom relativ kühlen Klima ihres nördlichen Anbaugebietes, das 50 bis 100m höher liegt als die Spitzenlagen der Mosel und zudem in unmittelbarer Nähe zu den Mittelgebirgen Hunsrück und Eifel. Denn bei den großen Rieslingen der Saar, die ihren Weltruf bei aller Komplexität und Kraft insbesondere ihrer unvergleichlichen Finesse, Eleganz und Filigranität verdanken, garantieren die großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sowie die lange Vegetationsperiode von bis zu 160 Tagen von der Blüte bis zur Vollreife der klein- und lockerbeerigen Trauben (optimales Verhältnis der die Inhaltsstoffe beherbergenden Haut zum Saft), dass sie ihre komplexen Aromen langsam ausreifen lassen können. Der Riesling, diese uralte Rebe, trotzt in dieser Zeit mit seiner schier unglaublichen Vitalität allen Wechselfällen des Wetters wie Kälte und Regen, Hitze und Trockenheit und transformiert mit seinen bis zu mehr als 10 m tief in die Felsböden reichenden Wurzeln den Eigengeschmack der unterschiedlichen Schieferarten in die vollreifen Trauben.

Unsere Kunden wissen längst, dass Roman seinen Trauben stets viel Zeit lässt, ihre volle physiologische Reife zu erlangen. Sehr spät wird extrem selektiv in mehreren Durchgängen geerntet, die Spitzenlagen zumeist erst im November, und im Keller wird nochmals penibel auf einem Laufband penibel selektiert. Und hier merkt man, wie prägend doch das Kleinklima ist und auch, dass eben Mosel, Saar und Ruwer drei eigenständige Untergebiete sind.

So hart die handwerkliche Arbeit Jahr für Jahr in den gnadenlosen Steillagen der Saar auch sein mag, so sensibel stets der Ausbau im Keller. Dominiks immenser Aufwand in Weinberg und Keller, seine durchdachte Sorgfalt im Detail, seine Liebe bei der täglichen Arbeit kulminieren in einer sensationell schönen aktuellen Kollektion! Herzlichen Glückwunsch dem Visionär Roman Niewodniczanski, herzlichen Glückwunsch dem Macher Dominik Völk! Ihr habt das Traditionsgut binnen eines Jahrzehnts gemeinsam in qualitativ neue Sphären geschossen!

Zu den Weinen

Pinard de Picard GmbH & Co. KG
Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
Alfred Nobel Allee 28
66793 Saarwellingen / Campus Nobel
Deutschland

☏ 06838/97950-0
Fax: 06838/97950-30
info@pinard.de


Öffnungszeiten & Verkostungsmöglichkeiten

Anfahrt
Ihre Vorteile bei uns Zu unserer Firmenphilosophie
Zahlungsarten
Versand
Unsere Angebote Service & Unternehmen