Domaine Belargus - Anjou & Savennières

Neu bei Pinard!

Pithon-Paillé

„Dies ist einer der spektakulärsten Neuzugänge in der Geschichte des The Wine Advocate und macht die Loire, insbesondere ihren Nebenfluss Layon, zu einem der faszinierendsten Terroirs der Region Anjou. Domaine Belargus ist der Name, der bald die besten Weinkarten der Welt bevölkern sollte, zumal die Preise – immer noch? – erschwinglich sind.“ – PARKER

„Merken Sie sich diesen Namen, denn seine Produktion wird in den kommenden Jahren auf durchschlagenden kritischen Anklang treffen.“ – DECANTER

„Eine „Vision“, andere nennen es Wahnsinn.“ – LA REVUE DU VIN DE FRANCE

„Ich besitze nun ein Mosaik diverser Böden und möchte diese Vielfalt durch eine einzige Rebsorte ausdrücken, den Chenin Blanc.“– Ivan Massonnat (Domaine Belargus)

„Morgen wird Chenin zusammen mit dem Riesling die große Rebsorte von Weltrang sein.“ – Ivan Massonnat

„Die Geschichte einer erfolgreichen Übergabe und ein neues Blatt in der Geschichte der Weine Anjous.“ – CUISINE ET VINS DE FRANCE

„Der erste Jahrgang, 2018, verspricht herausragend zu werden.“ – DECANTER

Mit dem ersten Jahrgang bereits für größtes Aufsehen zu sorgen – dies gelingt nur den allerwenigsten Weingütern. Doch schon vor der Gründung alle Augen auf sich zu ziehen, hierfür bedarf es schon etwas mehr als nur Glück und einer gekonnten Vorbereitung. Die Domaine Belargus ist allerdings ein solch rarer Fall. Als Ivan Massonnat 2018 die Domaine Pithon-Paillé erwarb, das Weingut des legendären Loire-Godfathers Jo Pithon, sorgte dies für Schlagzeilen. Jo Pithon ist eine Ikone der Loire, einer der großen Vordenker, speziell wenn es um die Rebsorte Chenin Blanc geht. Er gründete 1978 seine eigene Domaine, sorgte in den Coteaux-du-Layon und Anjou für Furore und dürfte die Hauptursache für die heute mittlerweile enorme Nachfrage nach Chenin Blanc aus Anjou, Savènnieres und Co. sein. Denn Jo Pithon beherrschte die beiden Königsdisziplinen: Er vinifizierte in Quarts-de-Chaume und in seiner Monopollage, dem „Clos de Treilles“ legendäre Süßweine, begründete gleichzeitig aber auch den Ruf Anjous für trocken ausgebauten Chenin Blanc durch Einzellagen-Weine, ganz dem Cru-Modell Burgunds verpflichtet.

Jo Pithon bereitete (Ende der 2000er-Jahre) gemeinsam mit seiner Frau Isabelle die Domaine Pithon-Paillé auf eine Nachfolger vor – doch der blieb erst einmal aus. Als er dann auf Ivan Massonnat, einen erfolgreichen Unternehmer und fanatischen Weinenthusiasten traf, der unter anderem in den burgundischen Domainen Thibault-Liger-Belair und Philippe Pacalet „mitmischte“, war die Sympathie groß. Massonnat zählt nicht zu jenen Eigentümern, die im Weinbau nach schnell verdientem Geld aus sind oder sich nur nebenberuflich ihrer „Passion“ widmen wollen (um dann ins Straucheln zu geraten, weil so etwas immer eine Sache mehrerer Generationen ist …). Nein, er ist ein Visionär, der die Weinwelt als Genießer und Investor kennt und liebt. Seine große Leidenschaft gilt der Rebsorte Chenin Blanc, der er gemeinsam mit dem Riesling, die notwendige Statur für den Auftritt auf der großen Bühne bescheinigt. Als ihm Jo Pithon den Betrieb überschrieb und ihm seine Tätigkeit als Berater zusicherte, erwarb Massonnat zusätzlich einige Hektar Rebfläche in den besten Lagen von Anjou, Savennières und Quarts-de-Chaume (hier sogar ganze 10 Hektar – streng genommen ist das bereits ein Viertel der gesamten Appellation!).
Savennières und die Coteaux-du-Layon sind winzige Anbaugebiete, deren besten Weinberge Potenzial für Weine von Weltformat bescheren. Jeder Winzer der Loire weiß das, doch hinkt die Nachfrage dem Potenzial und der Begeisterung vieler Sommeliers weltweit leider hinterher. Dies liegt auch darin begründet, dass – jenseits einer größeren Nachfrage der edelsüßen Spezialitäten aus Quarts-de-Chaume in den 1990er-Jahren – diese teuren und riskant zu produzierenden Spezialitäten heutzutage nur noch wenige Liebhaber, ausgewiesene Connaisseure, finden. Frankreichs wichtigste Weinfachzeitschrift, die REVUE DU VIN DE FRANCE (RVF) berichtete von der wohl wichtigsten „Stabübergabe“ (neben der bei Domaine Clos Rougeard) der Loire: „Eine ,Vision‘, andere nennen es Wahnsinn.“ Für Ivan Massonnat, der im täglichen Leben Unternehmensaufkäufe betreut, handelt es sich bei seinem eigenen Projekt allerdings um kein schnelles Geschäft, sondern um eine Herzensangelegenheit. „Es ist wohl die teuerste und am wenigsten profitable Sache, die es gibt.“ scherzt er in der RVF. Und erläutert: „Im Loiretal steht fast alles zum Verkauf. Der einfachste Weg wäre gewesen, mehr Grundbesitz zu kaufen, aber ich habe es vorgezogen mein Sparschwein zu opfern, um die aus meiner Sicht besten Terroirs in der Region zu erwerben.“

Jo Pithon war von Anfang an klar, dass er seine Domaine nur erfolgreich in die Zukunft würde führen können, wenn er vertrauensvoll auf eine neue Generation von Winzern und Unternehmer setzte: „Ich weiß, dass Ivan so etwas wie eine kollektive Vision der Chenin-Weinberge besitzt, sodass die gesamte Region davon profitieren wird. Vorläufer wie Richard Leroy und Marc Angeli haben den Weg bereits geebnet, die neue Generation bekommt eine Chance, sie werden diese Aufgabe bestehen.“ Und so engagierte das Duo ein junges Team von fähigen Mitarbeitern. Von Anfang an war klar, dass sich Domaine Belargus dem biologisch zertifizierten Weinbau widmen müsse („Das steht nicht zur Debatte!“, so Massonnat). In Adrien Moreau, dem jetzigen Kellermeister (25 Jahre alt!), fanden sie einen motivierten und extrem fähigen Begleiter. Der erste Jahrgang, 2018, steht in den Startlöchern. Wir sind enorm stolz darauf, in Europa zu den Händlern erster Stunde zu zählen und die Maßstäbe setzenden Chenin Blancs der Domaine Belargus vertreiben zu dürfen. Als wir die Weine zum ersten Mal im Glas hatten, war uns sofort klar, dass es sich hier um absolut einzigartige Chenin Blanc handelte. Doch als wir erfuhren, welch junge Equipe dahintersteckte und dass wir es mit dem Debütjahrgang zu tun hatten, konnten wir dies kaum glauben.

Zu Philosophie und Stilistik
Die nun 26 Hektar umfassende Domaine Belargus, benannt nach den bildhübschen aber in der Region rar anzutreffenden blauen Schmetterlingen (dem „Himmelblauen Bläuling“), besitzt einige der feinsten Lagen in Anjou, Savennières, Ronceray und den Coteaux du Layon. Aushängeschilder sind die Monopole „Clos des Ruchères“ sowie „Le Coteau des Treilles“, die Jo Pithon über viel Jahre regelrecht zusammensammelte, bis er alleiniger Besitzer (Liebhaber wäre hier die angebrachtere Bezeichnung!) wurde. Über 25 Winzer teilten sich zuvor die inoffizielle Grand-Cru-Lage. Der Ansatz ist klar: Mittels biologischer Bewirtschaftung die besten Chenin-Blanc-Parzellen der Loire herauszuarbeiten und daraus die charismatischen Einzellagen (schon bald biodynamisch zertifiziert) parzellengenau zu füllen. Um das zu garantieren, setzt Adrien Moreau Additive wie etwa Schwefel (wenn überhaupt) nur in äußerst geringen Mengen ein, verzichtet (wann immer möglich) komplett auf Schönungsmittel. Alle Weine werden nach spontaner Vergärung in neutralen Holzgebinden ausgebaut und verweilen (mit 12 bis 24 Monaten) überdurchschnittlich lange auf der Feinhefe. Die trocken ausgebauten Chenin Blancs zeichnet eine tiefe Textur und mineralische Ader aus, die von Frische und Präzision zeugt. Die raren edelsüßen Kreszenzen bestechen durch eine selten so anzutreffende „Trinkigkeit“ und Feinheit und zählen zu den größten Schätzen der Loire. Guy Bossard, Koryphäe und Vorreiter des biologischen und später biodynamischen Weinbaus an der Loire, unterstützt das junge Team momentan bei der conversion. Es gibt im Grunde nichts, was bei einem Projekt dieser Größe (und Tragweite!) hätte besser ausfallen können. Hier steckt selten starkes, hoch ambitioniertes Team dahinter – ein Betrieb, von dem wir in den nächsten Jahren sicher enorm viel hören werden. Herzlich willkommen!

Zu den Weinen

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Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
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