Jacques Lassaigne - Champagne

Jacques Lassaigne, einer der Betriebe, die aktuell nicht nur kräftig die Champagne wachrütteln, sondern auch den aktuellen Ton angeben.

„Heute gehen noch 80 Prozent der Trauben aus Montgueux zu Negociants in der Marne, aber es gibt mehrere eigenständige Winzer im Dorf, die an Bedeutung gewinnen, und keiner mehr als Jacques Lassaigne.“ - Peter Liem, Champagne Guide

„Try to find his wines!“ – Stephan Reinhardt

Das Weingut von Emmanuel Lassaigne zählt zu den allerfeinsten der ganzen Champagne. Dieser Winzerchampagnerbetrieb verdankt seine glasklare Stilistik sowohl seiner Lagen, als auch der klaren Vinifikationsphilosophie Emmanuels. Das Champagnerhaus Jacques Lassaigne befindet sich in Montgueux, in der Nähe der ehemaligen Hauptstadt der Champagne, Troyes, zwischen der Côte de Blancs und der Côte de Bar. Die Besonderheit sind hier die Böden. Überwiegend Kreideböden, die in ihrer Reinheit vergleichbar mit jenen aus Le Mesnil sind oder gar im Grand Cru Montrachet. Daher wird der Kreidehügel des Montgeux auch von den ortsansässigen seit jeher ehrfürchtig als „Montrachet der Champagne“ bezeichnet. Es ist keine Untertreibung zu behaupten, dass es sich bei Lassaignes Champagnern um Manufakturware handelt. Lediglich 4,7 Hektar aus eigenem Besitz bewirtschaftet Emmanuel, so wie unser kleiner Mosel-Betrieb Willi Schaefer aus Graach. Erst kürzlich erwarb Emmanuel im Zukauf einen weiteren Hektar der südlicheren Lagen. Auch hier kann er sowohl die Weinbergsarbeit als auch den Erntezeitpunkt selbst bestimmen und unterscheidet sich dabei meilenweit von den großen Häusern, die ausschließlich Trauben zukaufen oder sogar den fertigen Most erwerben. Seine Champagner dégorgiert er noch von Hand, die Trauben presst er mit der alten Coquard-Presse, hier wird jede Stellschraube zur Qualitätsoptimierung

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