Podere La Brancaia - Toskana

Referenzweine der klassischen Moderne aus einer der magischen Kulturregionen der Welt!

 

 

Podere La Brancaia
Unser Kleinod aus der Toskana

 

Laue Abende in der Toskana verführen zum Träumen: Bei Vollmond tauchen die Hügel in ein bleiches Märchenlicht und Dörfer, einsame Gehöfte und Zypressen zeichnen sich wie Scherenschnitte in die Nacht. Die Toskana kann man riechen in diesen Nächten: Den schweren Duft des steinigen Bodens, den erdigen Morgendunst ihrer Wälder. Im Frühling das betörende Parfum aus Gärten und Olivenhainen, den wilden Lorbeer und die Süße der Akazienblüten. Den berauschenden Geruch des Herbstes, wenn die Traubenernte begonnen hat. Und schließlich den Wein, die Seele der Toskana. Es ist die süchtig machende Gesamtheit all der betörenden Sinneseindrücke, die Harmonie aller Einzelteilchen, welche den einzigartigen Charakter dieser großen Kulturlandschaft prägen. Gänsehautatmosphäre! Und so ist und bleibt ein autochthoner, charaktervoller Rotwein voller Authentizität aus dem Herzen dieser uralten Kulturregion ein unverwechselbares Unikat. Die Sehnsucht nach solch ursprünglichen, unverwechselbaren Weinen zu fairen Preisen, bei deren Genuss Erinnerungen wach werden an unvergessliche Tage in einer einzigartigen Hügellandschaft und das pralle Leben in mediterranem Ambiente, lodert im Herzen eines jeden echten Toskanafans. Ein originärer Chianti ist die Essenz der Toskana, wahrlich ihr pochendes Herz.

So ist auch unsere erste Neuaufnahme in unser Programm nach Erscheinen unseres aktuellen Kataloges eines der berühmtesten toskanischen Spitzengüter: Podere La Brancaia gehört seit Jahren zur absoluten Elite der Weingüter des Chianti Classico und seine ungemein saftigen, hedonistischen Wein haben heute einen eingeschworenen Liebhaberkreis! Brancaia ist Kult und seine Weine sind legendär!

 

 

Podere La Brancaia
Barbara und Martin Kronenberg-Widmer

 

Dabei fing alles mit einem Traum an, den schon viele Toskana-Süchtige geträumt haben: Ein Bauernhaus in einer der schönsten Regionen Italiens. Mit ein paar Olivenbäumen und eigenen Rebzeilen. Ein Schweizer Ehepaar, Brigitte und Bruno Widmer, hat jedoch nicht nur geträumt, sondern seine Vision verwirklicht und sich ein Haus mit Weinbergen im Herzen des Chianti-Gebietes in den Hügeln von Castelina gekauft. Die Trauben wurden zunächst von der Mannschaft der befreundeten Famile Mazzei vom berühmten Castello di Fonterutoli geerntet und in deren Kelleranlagen ausgebaut. Und so erlebte Brancaia einen fulminanten Senkrechtstart, als es bereits mit dem Jahrgang 1983 den ersten Platz bei einer großen Chianti Classico Degustation errang. Dann bestärkte die Famile Mazzei die rührigen Widmers in ihrer Idee, die Rotweinerzeugung peu à Peu in die eigene Hand zu nehmen und höchst eigenständige, charaktervolle Tropfen zu erzeugen. Im Jahr 1998 war es endlich soweit – das eigene Weingut wurde fertig gestellt. Und die Leitung des Gutes übernahm nach ihrem Önologiestudium die hübsche Tochter Barbara Kronenberg-Widmer zusammen mit ihrem Ehemann Martin Kronenberg. Unterstützt wird das höchst erfolgreiche Paar dabei vom Star-Önologen Dr. Carlo Ferrini.

Die Reben von La Brancaia wachsen in zwei Top-Lagen in Höhen von 230 bis 400 Meter (was entscheidend zur Frische, Saftigkeit und Eleganz der fabelhaft ausgewogenen Weine beiträgt) auf mageren, steinigen Böden mit leichtem Ton- und Kalkanteilen. Alle Weinberge sind mit 6.000 Reben je Hektar für toskanische Verhältnisse sehr dicht bestockt, so dass die Wurzelkonkurrenz die Reben tief in die Erde zwingt. Neben 65 Prozent Sangiovese wachsen auch 30 bzw. 5 Prozent der Edelreben Merlot und Cabernet Sauvignon. Seit 10 Jahren mittlerweile werden diese erstklassigen Parzellen so naturnah wie möglich bearbeitet; die Familie Widmer verzichtet auf den Einsatz von herkömmlichen Insektiziden und zwischen den Rebzeilen wurde nach uralter Tradition Gras gepflanzt, um die Erosion der Hänge zu verhindern. Seit 1998 werden die Weine zudem im eigenen, nach modernsten Grundsätzen gebauten Keller vinifiziert, der so optimal angelegt ist, dass von der Traubenannahme bis zur Abfüllung Trauben und Wein möglichst wenig und extrem schonend bewegt werden. Die auf den Punkt gereiften Trauben kommen in 20-Kilogramm-Kisten auf dem Dach der Kellerei an und werden mittels eines Förderbandes nochmals streng selektiv ausgelesen. Die entrappten und gequetschten Beeren werden dann mittels Schwerkraft in die Gärtanks aus Edelstahl weitergeleitet. Diese Edelstahltanks sind konisch, damit die Kontaktfläche von Maische und Luft möglichst gering ist. Die Maische wird mittels eines Förderbandes in die pneumatische Presse transportiert, so dass auch bei diesem Arbeitsschritt eine schonende Weiterverarbeitung erfolgt. Nach der Vorklärung wird der Wein in Barrique und Tonneaux aus bester französischer Eiche ausgebaut, wobei alle Fässer nicht länger als drei Jahre benutzt werden. Vor dem Abfüllen schließlich kommen alle Fässer eines Weintyps in einen riesigen unterirdischen Tank, so dass gewährleistet ist, dass alle Flaschen eines Weintyps die gleiche Assemblage enthalten, ein Standard, der leider nicht überall in der Toskana üblich ist. Die Konsequenz solch durchdachten Tuns in Keller und Weinberg: La Brancaia hat binnen weniger Jahre eine Erfolgsgeschichte geschrieben, die wie ein modernes Märchen anmutet. Das Landgut gehört heute zu den Vorzeigeunternehmen der Toskana und erhält für seine weltweit gesuchten Spitzenweine jedes Jahr höchste nationale und internationale Auszeichnungen!

 

 

Podere La Brancaia
Brancaia: Das Land in dem die Zitronen blühen...

 

Zwar zählen die herrlich ausbalancierten Weine von La Brancaia nicht zuletzt wegen ihrer Rebsortenzusammensetzung und der optimierten Kellerarbeit („Noch wichtiger für uns ist jedoch unsere handwerkliche Arbeit in unseren vitalen Weinbergen, in denen wieder nützliche Insekten wie der Marienkäfer heimisch geworden sind”, vergisst Barbara Kronenberg-Widmer nie zu betonen. „Der Respekt vor der Natur ist die wichtigste Erneuerung im italienischen Weinbau!”) zur modernen Stilistik der Chianti-Weine, dennoch gehören sie zu meinen persönlichen Favoriten, denn ihnen ist alles fremd, was wahre Weinliebhaber so oft an aufgepäppelten „modernen” Weinen stört: Statt übermäßigem Barriqueeinsatz dient das wohldosierte Holz nur als strukturgebende Stütze, statt marmeladiger Überreife betört eine traumhafte sinnliche Frucht, statt austrocknender Tannine begeistern eine Saftigkeit und Frische, die stets zum Genuss einer zweiten Flasche verführen und bei aller Dichte und Konzentration schmeicheln diese unerhört vielschichtigen Sinnenzauber mit einer singulären Finesse und Eleganz! Geniale Weine mit einer erotischen Verführungskraft, die Schluck für Schluck die Magie der Toskana sinnlich erlebbar werden lassen. Wahrlich das pochende Herz ihrer mythischen Landschaft!

Zu den Weinen

Pinard de Picard GmbH & Co. KG
Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
Alfred Nobel Allee 28
66793 Saarwellingen / Campus Nobel
Deutschland

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Fax: 06838/97950-30
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