Bodegas Bhilar - Rioja

Riojas Avantgardist und neue Stimme

Bhilar

Eine fabelhafte Kollektion – Rote und Weiße Individualisten der Extraklasse!

Parker-Triumph: Gutiérrez vergibt jeweils 95 Punkte für die rote wie weiße Spitze der Bodegas Bhilar!

David lässt die Sierra de Francia wieder auferleben: Grandioser Weißwein aus der autochthonen Rebsorte Rufete blanco!

Als David Sampedro Gil nach erfolgreichem Oenologie-Studium bei einigen der besten Weingüter Riojas zu arbeiten begann, wusste er noch nicht allzu viel über das Geheimnis großer Weine. Wie viele Jungwinzer war er beseelt vom Verlangen herausfinden, was den Erfolg der weltbesten Weinerzeuger ausmacht, welches Geheimnis ihrer Arbeit zugrunde liegt, um flüssige Legenden auf Flaschen zu füllen. David lernte schnell, dass dieses Geheimnis nicht in den Kellern dieser Welt zu finden ist, sondern in den Weinbergen. Und er begriff, dass in seiner Heimat, dort, wo er geboren und aufgewachsen war, perfekte Bedingungen für die Herstellung große Weine zu finden waren. Folgerichtig kehrte er zurück nach Elvillar in der baskischen Region Álava, einem kleinen Dörfchen mit noch nicht einmal vierhundert Einwohnern und relativ hoch gelegen. Gemeinsam mit seiner Frau Melanie Hickman übernahm das väterliche Weingut, seit 2007 bewirtschaftet er dort auf eigenem Grund und Boden ca. 6 ha alte Weinberge, verteilt auf 14 Parzellen, mit einem Durchschnittsalter der Rebstöcke zwischen 35 und 100!! Jahren (bereits seine Großeltern arbeiteten hier als Weinbauern). Die Grundprinzipien seiner Arbeit sind die seiner Vorfahren: ein Maximum an Weinbergsarbeit unter Verzicht moderner Hilfsmittel wie Pestizide und Fungizide sowie Maschinen und ein Minimum an Eingriffen im Keller.

Und dies geschieht kompromisslos wie nur bei wenigen anderen Winzer, weiß er doch, dass einzigartige Weine niemals Kopien sind, sondern immer Spiegelbilder ihrer Herkunft, die aus nachhaltiger Landwirtschaft und minimaler Intervention im Weingut entstehen.

Rioja, allein der Klang dieses Namens lässt unzählige schöne Gefühle bei Weinliebhabern aufkommen, ähnlich wie wenn es um die feinsten Appellationen Burgunds geht und Pinotliebhaber sofort hellhörig werden. Gerne möchten wir hier etwas weiter ausholen und Ihnen über den aktuellen Stand der Region berichten: Rioja ist in Spanien unserer Auffassung nach neben dem Bierzo (man denke an Veronica Ortegas Finesse- Wunder, die 2018 vom FEINSCHMECKER als Newcomerin des Jahres nominiert wurde) zur Zeit das spannendste Anbaugebiet des Landes. Weil hier Tradition und Avantgarde aufeinandertreffen. Hier finden sich Spaniens Klassiker wie Lopez de Heredia, die zum Renommee spanischer Weine im Ausland so extrem viel Positives beigetragen haben und nach wie vor zur internationalen Weltklasse zählen, und hier tummelt sich aktuell genauso eine kleine, aber extrem innovative und erfolgshungrige Avantgarde von Winzern, die das gängige Bild der Region überholen wollen und mit ihrem kompromisslosen Anspruch qualitätsführend sind. 65.000 Hektar Rebfläche (also mehr als die Hälfte der gesamten deutschen Anbaufläche) machen diese Region aus, eine Vielfalt von 20.000 Weinbaubetreibenden sorgt dabei für eine enorme Streuung an Qualität und Stilistik. Die Rotweine bestehen meist aus den Rebsorten Tempranillo, Garnacha, Graciano und Mazuelo, Weißweine aus Viura, Malvasía und Garnacha blanca. Seit 1926 gilt die Region als geschützte Herkunft und nahezu eben so lang existiert auch das Qualitätssystem, welches die Weine qualitativ nach Ausbaudauer und Flaschenreife klassifiziert.

David Sampedro Gil zählt zu jener jungen Generation neben Weingütern wie Artadi, die sich dem Kontrollrat der DOCa Rioja entgegenstellten und dafür kämpften, ein ‚burgundisches’ System zu etablieren. Die altbekannte Qualitätspyramide, die sich mit ihren Bezeichnungen „Reserva“ und „Gran Reserva“ lediglich nach Ausbaudauer im Keller und Flaschenreife richtete, aber keine Herkunft vermittelt, gilt für sie als überholt, war der Verschnitt von Weinen im Keller doch bereits im 19. Jahrhundert meist nur ein Versuch, Bordeaux zu kopieren und mittels industrieller Standards eine konstant hohe Qualität zu erreichen. Für Winzer wie David definiert sich echte Typizität, Qualität und Aussagekraft eines Weines jedoch über die Lageneigenschaften der Weinberge, und, um noch mehr ins Detail zu gehen, sogar über die Charakteristika einzelner Parzellen. Dieser Erkenntnis musste auch der Kontrollrat Riojas letztendlich zustimmen und machte nach langwierigen Dikussionen und dem drohenden Ausstieg vieler Spitzenerzeuger der Region aus der DOCa Zugeständnisse. Nun dürfen auch Einzellagen als Herkunftsangabe auf den Etiketten aufgeführt werden. Die Regularien sind hierfür jedoch nochmals strenger. So müssen die Erträge 20% unter jenen der regulären Höchsterträge der jeweiligen Denominacíon liegen, Trauben ausschließlich von Hand gelesen werden und das Rebalter darf nicht unter 35 Jahren liegen.

Für David Sampedro Gil alles Selbstverständlichkeiten. Zudem arbeitet er streng nach biodynamischen Richtlinien, pflügt mit dem Pferd, verzichtet auf Pestizide und Fungizide im Weinberg und filtriert die stets spontanvergorenen Weine so sachte wie nur möglich. Die kalksteinhaltigen Böden um seinen Heimatort Elvillar in der Rioja Alavesa und die sehr alten Reben sind sein ganzes Kapital.

Rioja Alavesa und Rioja Alta unterscheiden sich dabei enorm von Rioja Baja. Diese drei Regionen, in die man das Anbaugebiet grob gliedern kann, haben unterschiedliche Kleinklimata. Gegenüber Rioja Baja, welche eher von Flachland geprägt ist, sind es die hügeligen und höheren Lagen in Rioja Alavesa und Rioja Alta, welche das Landschaftsbild der Region zeichnen. Hier ist das Klima vom Atlantik geprägt, erlaubt die Herstellung von ‚Cool-Climate-Weinen’ mit frischer Säure und kühler Frucht, wohingegen die Lagen in Rioja Baja sich mehr für konzentrierte, reife Charmebolzen eignen.

Wir selbst sind völlig begeistert von den Weinen der Bodegas Bhilar. Sie zählen für uns bereits jetzt zu den besten in ganz Rioja, da David und Melanie als Ehepaar mit ihren ca. 6 Hektar Rebfläche jede Parzelle wie ihre eigene Westentasche kennen. Man spürt bei jedem Wein, wie hier Leidenschaft und Überzeugung einfließen. Die beiden haben ihre Aufgabe gefunden und fühlen sich sichtlich wohl damit. Melanie ging sogar soweit, ihre Lebensversicherung 2016 aufzulösen, um hiervon zwei Weinberge zu kaufen. Sie vinifiziert drei Weine mit Davids Hilfe, die wir ebenfalls direkt in unser Sortiment aufnehmen mussten. Sie sind von glasklarer Handschrift gekennzeichnet und erzählen zudem eine spannende und bewegende Geschichte. Die Rotweine aus traditionellen Rebsortencuvées besitzen eine grandiose Frische, die wir so in Rioja selten gesehen haben. Dabei handelt es sich mitnichten um Blockbusterweine, sondern mehr um Präzisionsinstrumente, die uns aufzeigen, welch aromatische Diversität in Rioja Alavesa auf kleinstem Raum vorherrscht. Die Weißweine der Bodegas Bhilar gehören zudem zu den allerbesten in ganz Rioja, dürfen sich gar zu der handvoll Kultweine der Region zählen. In diesem Jahr gibt es daher gleich zwei weitere Weißweine, die es in unser Sortiment geschafft haben, da sie uns auf Anhieb überzeugten. Einen genialen, in der Amphore ausgebauten Garnacha Blanca, der ideal zur asiatischen Fischküche passt und Davids neustes Projekt, die Auferweckung der Sierra de Francia, wo er einer autochthone Rebsorte zu neuem Glanz verhilft.

Werte Kunden, im Ausland sind die Weine der Bodegas Bhilar bereits heiß begehrt und finden sich auf den Karten der aufmerksamsten und am besten vernetzten Sommeliers. Auch der Wine Spectator nennt das Weingut „Spaniens rising star“ und erwähnte David Sampedro Gil in einem Artikel über sechs führende Winzer der Nation. Und Weinlegende Hugh Jonson urteilt begeistert in seinem Weinguide: „Outstanding!“. Es ist daher allerhöchste Zeit, sich ein Bild vom Aufschwung der Region zu verschaffen, jener Region, die aktuell Spaniens Spitzenweinwelt anführt und international für Aufsehen sorgt. Die Bodegas Bhilar zählt zu jenen Avantgardisten, die, mit Rückbesinnung und Wertschätzung der Region, aber neuen Ansätzen, dabei sind, das Anbaugebiet neu zu definieren, ganz nach dem Motto: „Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Schüren der Flamme.“

Zu den Weinen

Pinard de Picard GmbH & Co. KG
Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
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66793 Saarwellingen / Campus Nobel
Deutschland

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