Domaine Magellan - Côtes de Thongue, Languedoc

Burgundischer Starwinzer kehrt seiner Heimat den Rücken, um im Languedoc mediterrane Weine voller Finesse zu dramatisch günstigen Preisen zu vinifizieren!

Domaine Magellan
Bruno Lafon

Er ist ungemein sympathisch und stammt aus einem der berühmtesten Weingüter des Burgunds: Die großen weißen Burgunder der Domaine Lafon aus Meursault besitzen unter Weinliebhabern weltweit einen magischen Klang. 10 Jahre lang hatte Bruno Lafon die Domaine zusammen mit seinem Bruder Dominique geleitet, dann wurde es ihm in der Heimat zu eng. Er wollte raus aus dem beschaulichen Burgund, der Virus eines Abenteurers hatte ihn gepackt (was sich im Übrigen auch in der Namensgebung seiner neuen Domaine widerspiegelt: Magellan, benannt nach dem legendären portugiesischen Seefahrer, der als erster Mensch die Erde umsegelte). Dies war in der zweiten Hälfte der 90er Jahre, als das Languedoc zu einem neuen El Dorado für Weinliebhaber in aller Welt avancierte. Die damaligen Pioniere der Qualitätsrevolution waren beseelt von ihrer Vision, eine völlig neue Qualitätskategorie zu schaffen: den großen Wein des Midi, der die Prestigeweine Frankreichs herausfordern sollte!

Doch Bruno Lafon hat sich ein gänzlich anderes Ziel gesetzt (teure Renommierweine hatte er ja genügend im Burgund vinifiziert!): Er wollte im sonnigen Süden Frankreichs Weine von hoher Qualität mit burgundischer Finesse erzeugen, qualitativ zwar nicht bis ins Letzte ausgereizt, „dafür aber mit so niedrigen Preisen, dass diese genussvollen Tropfen für alle Weinliebhaber erschwinglich bleiben. Das ist für mich die wahre Bestimmung des Languedoc”, erklärt Bruno seine sympathische Philosophie: Welch altruistische Einstellung in unserer modernen Weinwelt!

Grange des Pères
Kalkstein prägt weite Teile der wild-romantischen Landschaft des Languedoc

Zunächst schaute sich Bruno Hunderte(!) zum Verkauf stehender Weingüter an in den sonnendurchfluteten Hügellandschaften dieser wildromantischen Region. Erstklassige Reben und ein großes Terroir, für den Winzerfuchs aus dem Burgund waren beide Parameter unerlässliche Grundlagen seiner neuen Domaine. Und tief im Herzen des Languedoc wurde er fündig: Ein Weingut, in dem schon – eine absolute Rarität – in den 60er-und 70er-Jahren unter der fachkundigen Leitung des Visionärs Paul Granier, der von einer inneren Leidenschaft für großen Wein beseelt war, alle Vorkehrungen für einen qualitativen Weinanbau getroffen wurden, das jedoch durch den frühzeitigen Tod Graniers in den 80er Jahren in seiner Entwicklung zurückgeworfen wurde und kurz vor dem Ruin stand, hatte es Bruno angetan. Nicht nur, weil die Böden von erlesener Güte sind, auch die von Granier gepflanzten Reben waren von vorzüglicher Qualität. Und so war es Liebe auf den ersten Blick, Bruno erwarb die Domaine und stürzte sich mit Leidenschaft in die Arbeit. Das Resultat: Binnen weniger Jahre sind seine Weine für Intimkenner der Szene in ganz Frankreich, denen es weniger auf das Etikett als auf den Flascheninhalt ankommt, zu einem absoluten Geheimtipp avanciert, denn solche in ihrer Stilistik burgundisch feine Weine zu derart extrem günstigen Preisen, die das Gefüge selbst im Languedoc auf den Kopf zu stellen vermögen, sind ein Glücksfall für jeden kundigen Weinkenner! Santé!

Domaine Magellan
Weinlese auf der Domaine Magellan

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