Maison de Champagne Jacquesson

Gerhard Eichelmann zählt unser Kleinod in seinem unbedingt lesenswerten Standardwerk „Alles über Champagner“ zu den neun besten Häusern, die über allen anderen Domainen stehen: Weltklasse-Erzeuger!

Jacquesson

„Weine von selten gesehener Tiefe und Finesse.“ – Peter Liem, Champagne

Was für ein Traditionsgut!
Jacquesson wurde 1778 gegründet. Und blickt somit auf mehr als über 200 Jahre wechselvoller Geschichte zurück. Mitte des 19. Jahrhunderts genoss das Haus bereits einen internationalen Ruf und zog berühmte Persönlichkeiten wie Frankreichs Kaiser Napoleon I. und Johann-Joseph Krug in seinen Bann: Krug lernte zwei Jahre lang hier das Champagner-Handwerk! Doch mit dem Tod des Gründers fiel Jacquesson in einen langen Dornröschenschlaf. Und so richtig zum Leben erwachte die Marke erst wieder, als sie im Jahr 1974 von der tüchtigen Winzerfamilie Chiquet erworben wurde. Es war der Beginn einer Zeitenwende!

Heute ist die Domaine eine der allerbesten Adressen der ganzen Champagne. Mit einem weltweiten Ruf wie ein Donnerhall. Gerhard Eichelmann zählt sie in seinem unbedingt lesenswerten Standardwerk „Alles über Champagner“ zu den neun besten Häusern. Und VINUM feierte Jacquesson gar schon einmal als Champagnermarke des Jahres!

Knapp 300.000 Flaschen werden hier jährlich abgefüllt, etwa die Menge, die ein Bordelaiser Premier Cru produziert. Und zehn-, zwanzig-, ja fünfzigmal weniger, als alle anderen großen Champagnerhäuser fertigen. Und die Trauben stammen zum größten Teil aus eigenen oder dazugepachteten Reben! Das macht den Unterschied zu industriell gefertigten Massenprodukten, die viel kosten, aber geschmacklich ohne Seele und Charakter sind und von Egly-Ouriet, Moncuit, Jacquesson, Lassaigne oder „unserem“ Sektmagier aus Deutschland, Volker Raumland, qualitativ an die Wand gespielt werden!

Diese singuläre Qualität ist einem ungewöhnlichen Gespann zu verdanken: den Jacquesson-Brüdern Jean-Hervé und Laurent Chiquet. Jean-Hervé, der ältere der beiden, hat die Leitung des Hauses im Jahr 1978 übernommen. Laurent, der jüngere Bruder, steht ihm seit 1986 zur Seite. „Gemeinsam arbeiten Jean-Hervé und Laurent seither an der Quadratur des Champagner-Zirkels: das Konzept einer Marke mit der Philosophie einer Winzerfamilie zu verbinden“ (VINUM). So pochen sie im Gegensatz zu den Verantwortlichen aller anderen Häuser eisern darauf, dass selbst ihre Basiscuvée jedes Jahr anders ausfallen darf. Der Brut des Hauses trägt daher eine fortlaufende Nummer. Aktuell wird die ‚Cuvée 741’ ausgeliefert.

Und natürlich ist wie bei allen großen Winzern der Welt der Respekt vor dem Terroir und die sorgfältige Weinbergsarbeit von entscheidender Bedeutung für die Qualität auf der Flasche: „In den 1980er Jahren wurde dem Terroir in der Champagne kaum mehr Beachtung geschenkt. Das haben wir nach und nach geändert, beeinflusst von der Burgunder-Weinphilosophie. Unsere Neuanlagen werden wie dort mit 11.000 Reben je Hektar bepflanzt,“ erläutert Jean-Hervé Chiquet in seiner engagierten Art. „Der Begriff Terroir war doch zu einer leeren Worthülse verkommen. Dabei ist alles eigentlich ganz einfach. Terroir braucht hochklassigen Weinbau, der danach strebt, auf die Eigenart jeder Lage einzugehen.“ Und dieser Grundgedanke der kompromisslosen Qualität hat Jacquesson dahin geführt, wo das Haus heute zu Recht steht. In die absolute Spitzengruppe der wenigen Champagnerhäuser auf absolutem Weltklasse-Niveau.

Oder um mit Eichelmann zu sprechen: „Jacquesson-Champagner sind eigenständig und kraftvoll. Sie sind komplex und eindringlich, lang und nachhaltig, immer wieder geprägt von mineralischen Noten. Aperitif-Champagner für Puristen, zum Essen zu genießen für alle!“ – Santé!

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