von Winning - Deidesheim

von Winning
Foto: Henner Rosenkranz

„2018 hat einen Mega-Style!“ – Stephan Attmann

„Hier tummelt sich ein begeistertes, leidenschaftsgetriebenes Team, angeführt von einem Revolutionär für die Weinbranche, der Großes leistet und weiß, wie man dies umsetzen muss, ein Elon Musk oder Steve Jobs der Weinbranche.“ – Pinard de Picard

„Auch bei den Ersten Lagen konstatieren wir Weine, die mühelos an GG-Niveau heranreichen.“ – Falstaff Weinguide 2019 Sauvignon Blanc 500 2018; „Wir sind mit diesem Jahrgang volle Kanne an der Loire gelandet. Ein großer Wurf, mit dem kann man ein Jahrzehnt auf Weltreise gehen.“ – Stephan Attmann

„Wie gut diese Weine werden, zeigt der Sieg Von Winnings beim Wettbewerb um den Riesling Champion des Vinummagazins. Dort gewann in der Kategorie Riesling trocken sein 2016er Marmar.“ – Vinum Weinguide 2019

Von Winning – das neue deutsche Kultweingut! – CAPTAIN KORK

„Riesling-Champion 2015 – Ein Feuerwerk der Hochkaräter! Doppelsieger und Riesling-Champion 2015: Stephan Attmann mit seinem Weingut Von Winning.“

Liebe Kunden, als Stephan Attmann, Quereinsteiger oder, wie er selbst über sich sagt, „Späteinsteiger“, vor über einem Jahrzehnt von Investor Achim Niederberger für das Weingut Von Winning verpflichtet wurde, traute ihm wohl niemand direkt zu, dass er einmal die gesamte Pfalz in Aufregung versetzen würde und mit seiner Neuinterpretation des Rieslings nicht nur einen neuen Weinstil erschaffen würde, sondern die Mittelhaardt wieder zum absoluten Publikumsmagneten entwickeln könnte. Als Von Winning mit dem Jahrgang 2007 begann, Rieslinge im Holz auszubauen, gab es zunächst fast ausschließlich Gegenwind, von Sommeliers, von Journalisten und von Winzerkollegen. So etwas könne man nicht machen, das verstoße gegen alle Konventionen und bedeute einen Bruch mit den Traditionen, Attmann wurde belächelt. Gut 10 Jahre sind seitdem nur vergangen, und heute steht das Weingut eindeutig ganz oben an der Spitze des großen Anbaugebiets Pfalz (u.a. 5 Sterne im Falstaff Weinguide 2019), die Weine zählen zu dessen besten Vertretern und das wunderschöne Anwesen von Von Winning in Deidesheim zählt zu den meistbesuchten Weingütern der Region (und wer einmal in den Genuss der Gastfreundlichkeit und der zauberhaften Speisen des Restaurant Leopolds im restaurierten Pferdestall von 1849 kam, wird nach Leberknödel, Pfälzer Stangenspargel oder Saumagen garantiert Stammgast, ein Besuch lohnt immer!). Stephan Attmanns Weine gelten mittlerweile als stilbildend und so manch Winzer experimentierte nach dem rasch einsetzenden Erfolg Von Winnings mit dem Ausbau im Holz.

Warum erzählen wir Ihnen hier nochmals von den Anfangsjahren des Weinguts und einer mittlerweile längst etablierten Philosophie des Weinausbaus?

Weil eben dieser Attmann wieder einmal dabei ist, scheinbare unverrückbare Konventionen und Strukturen aufzubrechen und damit den Weg für einen weiteren Wandel zu ebnen. Und es wird wohl sicher wieder Gegenwind geben, wie schon einst in den Jahren der Neustrukturierung und des Wiederaufbaus Von Winnings. Denn Stephan Attmann ist in der Weinbranche, was Elon Musk mit seinen Teslas für die Automobilbranche ist. Ein ‚Game-Changer’, wie es neuerdings heißt, ein mutiger Visionär und Pionier. Und wir wissen, dass große Visionen in ihrer Umsetzung auch viele Opfer erfordern, wohingegen es viel leichter ist, sich in gängigen Strukturen zu bewegen und von deren bekannten Abläufen zu profitieren. Doch der rastlose Stephan Attmann ist auf dem Weg, seine Philosophie eines burgundischen Ausbaus deutscher Spitzenrieslinge noch konsequenter umzusetzen, sozusagen mit der, wie er sagt, vorerst letzten Stellschraube (wir sind uns aber schon jetzt sicher, dass es nicht beim ‚vorerst’ bleiben wird), zu optimieren. Mit dem Jahrgang 2017 ging er einen Schritt, der zunächst große finanzielle und logistische Herausforderungen mit sich brachte. Stephan bringt seine Großen Gewächse noch später auf den Markt, als es der VDP bislang vorsieht. Bislang müssen Große Gewächse bis zum September des Folgejahres zurückgehalten werden und in den Flaschen reifen. Doch Attmann geht weiter. Er belässt seine Weine über ein weiteres Halbjahr auf der Hefe im Fass. Das bedeutet: Alle Großen Gewächse erscheinen nicht im September, sondern erst im Mai des übernächsten Jahres, in nun anstehenden großen Jahrgang 2018 bedeutet dies im Mai 2020. Und auch die Ersten Lagen wie Reiterpfad, Mäushöhle, Paradiesgarten etc. werden bei Von Winning wie andernorts die Großen Gewächse erst im September des Jahres veröffentlicht. Ziel ist, dass die Weine nochmals an Komplexität, Cremigkeit und Potenzial gewinnen werden und dem Kunden mit noch perfekterer Entwicklung präsentiert werden. Und für das Weingut bedeutet dies größte logistische Herausforderungen. So werden zwei Jahrgänge parallel im Keller liegen. Wer einmal im Kellergewölbe die vielen hundert Holzfässer liegen sah, mag sich kaum ausmalen, welch Szenario eine doppelte Belegung darstellen wird, abgesehen vom finanziellen Wagnis und dieser in der heutigen Zeit völlig ungewöhnlichen Entschleunigung, dem Gegenprinzip zum allgemeinen Usus, Ware so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen.

Wir müssen zugeben, wir sind beeindruckt von solch einem revolutionären Schritt und der Konsequenz, wie Von Winning diese Ideen innerhalb eines Jahrgangs umgesetzt hat. Stephan Attmann hat sich nicht nur einen einzigen Spitzenwein dafür ausgesucht, nein, er ist kompromisslos und legt die Messlatte für alle Großen Gewächse und die Ersten Lagen gleich hoch und dies von einem auf den nächsten Jahrgang. Wir sind schon wieder gespannt auf die Kommentare und müssen bereits jetzt schmunzeln, fühlen uns doch ins Jahr 2007 zurückversetzt, als Stephan erstmals Rieslinge ins Holz legte. Er wird wieder einmal die deutsche Weinbranche im Spitzensegment revolutionieren und damit viele weitere Winzer inspirieren.

Ein Jahr später nun wird uns allmählich bewusst, welche Ausmaße Attmanns Winzer-Genie annimmt. Wir probierten eine geniale 2017er Kollektion der Großen Gewächse, die erst seit wenigen Monaten verfügbar ist (auch wenn der Großteil bereits an schlaue und treue Subskribienten ausgeliefert wurde). Und wir erinnern uns, manch Erste Lage, die parallel mit den Großen Gewächsen der anderen Weingüter erschien, stand dem größeren Format durch den gleichen geduldsamen Ausbau in nichts nach, außer ihrem bedeutend niedrigeren Preis!

Mit diesen Erkenntnissen bereichert, stiegen wir in diesem Herbst dann in die Deidesheimer Kelleranlagen Von Winnings, um die großen Weine des Jahrgangs 2018 aus dem Fass zu verkosten. Für Attmann bot 2018 einen fast normalen Jahrgangsverlauf, der sich deutlich vom warmen Sommer 2003 unterschied. Auch der Lesezeitpunkt war für die Pfalz dieses Jahr verhältnismäßig traditionell, anders als 2017, der frühesten Lese des Weinguts. Stephan sieht 2018 klar über 2015 und 2011, auch noch vor 2009. Damit gibt er eine klare Richtung vor und gibt ein großes Versprechen ab.

„Der Reifeverlauf war ganz typisch, wie früher hier in der Pfalz. Vor allem der Riesling hat sich gut ausgeglichen. Wir sind um jegliche Fäulnis herumgekommen, die Trauben waren kerngesund. 2018 hat einen Mega Style!“, so das mehr als zufriedene Fazit des Pfälzer Genies. Hervorheben möchte Attmann, dass dieses Jahr vor allem die ganz großen Lagen ihren würdigen Status bewiesen haben.

Wir verkosteten geniale Große Gewächse aus den Spitzenlagen des Betriebs und sind enorm gespannt und freuen uns riesig, diese Weine im Laufe des Jahres zu begleiten und in ihrer Entwicklung zu ergreifen. Nachdem wir im Vorjahr lernen konnten, welche neue Dimension der längere Fassausbau den großen Weinen mitgibt, blicken wir voller Vorfreude auf den für Stephan noch größeren Jahrgang 2018. Einziger Wermutstropfen: Wir müssen eben alle noch geduldiger sein. Doch eins ist bereits jetzt gewiss: Diese Geduld wird sich am Ende auszahlen und die große Vorfreude wird belohnt werden!

Was Stephan Attmann in den letzten Jahren mit seinem Team aufgebaut hat, ist einmalig. Und jeder, der weiß, wie Stephan gestrickt ist, kann sich vorstellen, dass er von Jahr zu Jahr noch einen kleinen Tick besser werden möchte. Das haben die großen Weinmacher der Welt alle gemeinsam. Und Stephan ist jemand, der mit Schallgeschwindigtkeit durch die Welt eilt und bereits jetzt in nur einem Jahrzehnt umzusetzen wusste, wofür viele Weingüter über Generationen brauchen. Es scheint, als ob er die Siebenmeilenstiefel aus Ludwig Bechsteins „Der kleine Däumling“ trägt, wo es heißt: „Das waren Stiefel, wenn man damit sieben Schritte tat, so war man eine Meile gegangen.“ Und so fühlen wir uns auch mit jedem Besuch im Weingut wie bei einem Startup. Dieses Fleckchen hier hat etwas Magisches, es verzaubert und inspiriert. Mit jedem Besuch gibt es eine Neuerung und die hat es meist in sich. Hier tummelt sich ein begeistertes, leidenschaftsgetriebenes Team, angeführt von einem Revolutionär für die Weinbranche, der Großes leistet und weiß wie man dies umsetzen muss, ein Elon Musk oder Steve Jobs der Weinbranche.

VIVA LA REVOLUCIÓN!
Alle Großen Gewächse bleiben ein halbes Jahr länger auf der Hefe liegen! MAR MAR lässt grüßen!


Die Philosophie seiner Arbeit ist außergewöhnlich. Seinen trockenen Spitzenweinen auf Weltklasseniveau von berühmtesten Pfälzer Lagen widmet er das klassische Jugendstil- Etikett, angelehnt an die Glanzzeiten des Weinguts Von Winning zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Die anderen Weine, die uns ebenfalls großartig munden und die eher für den anspruchsvollen Genuss für jeden Tag konzipiert sind, finden sich unter dem ebenfalls traditionsreichen Namen Dr. Deinhard. Alle so ungemein facettenreichen Weine von Stephan zeichnet eine betörende Aromatik aus und sie sind in ihrer Textur komplex und dicht verwoben mit einer betörenden Fülle und enormem Tiefgang. Und was besitzen sie allesamt für eine durchdringende Mineralität! Die Großen Gewächse erinnern stark an hochwertige weiße Burgunder der absoluten Spitzenklasse. Es sind visionäre Tropfen, die einen ureigenen Stil begründen. Stephan Attmann (von VINUM zu recht als Riesling-Champion gefeiert), sein Verständnis für Wein und sein ureigener Stil sind eine große Bereicherung für den deutschen Wein und eine exzellente Ergänzung unseres Programms. Seine Visionen sind zukunftsweisend, sein bisheriges Schaffen hat einen weltweiten Hype um seine Weine ausgelöst und sie sind Kult geworden. Es ist unverkennbar: Stephan Attmann liebt nicht nur Wein. Er lebt ihn!

 

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