Weingut A. Christmann - Gimmeldingen

Klarer Fokus: Riesling und Burgunder aus den feinsten Lagen der Mittelhaardt

Christmann

WINZER DES JAHRES - VINUM WEINGUIDE 2021
5 STERNE - EICHELMANN WEINGUIDE 2021
4,5 STERNE - VINUM WEINGUIDE 2021
21 HEKTAR REBFLÄCHE
ZERTIFIZIERTER BIODYNAMISCHER WEINBAU SEIT 2004
MITGLIED BEI RESPEKT-BIODYN

„Nicht kurzatmig jedem Trend und jedem neuen Weinstil zu folgen, sondern Weine zu erzeugen, die in einer langen Tradition von Spitzenweinen stehen und von ihrer Herkunft erzählen, ist unser Ziel.“

„Christmanns Riesling Idig zählt zu den Stars des Jahrgangs.“ – Stephan Reinhardt (Robert Parker’s WINE ADVOCATE)

„Ist das noch deutsch oder schon burgundisch? Das ist uns so was von schnuppe, denn wir sind begeistert.“VINUM Weinguide 2021

Einmal an der Spitze angekommen, beginnt die eigentliche Herausforderung: sich dort fortlaufend zu behaupten. Dass hierin die größte Aufgabe liegt, sich niemand auf seinen Lorbeeren ausruhen kann, dies können Generationen von Künstlern, Dichtern und Schauspielern genauso wie die feinsten Handwerker, zu denen wir die Spitzenköche und Winzer zählen, bezeugen. Dass das Weingut A. Christmann aus dem heimeligen Gimmeldingen an der Pfälzer Mittelhaardt zu den etablierten Spitzenweingütern des Vereins Deutscher Prädikatsweingüter – kurz VDP – zu zählen ist, ist keine Neuigkeit, sondern allgemein anerkannter Status. Im Weingut Christmann wird nämlich nachweislich Weinbau seit 1580 betrieben und schon im Jahr 1803, kurz nach Aufhebung der grundherrlichen Rechte im Zuge der französischen Revolution, galt Georg Köhler als einflussreicher und erfolgreicher „Wingertsmann“, dessen erwirtschaftetes Vermögen gar die Aufteilung und Führung eigener Gutsbetriebe seiner vier Kinder ermöglichte.

Wenn wir uns heute nach Gimmeldingen begeben, finden wir hier seit dem Jahr 2019 ein erfolgreiches Zweiergespann – Steffen Christmann und Tochter Sophie – vor, das den 91 Jahre alten Senior Fritz (er war für die „Weingutwerdung“ in den 1960er- bis 1990er-Jahren verantwortlich und brachte das Weingut 1994 in den VDP!) überglücklich machen. Hierin liegt die Neuigkeit. „Nicht, dass Vater Steffen Christmann nicht schon zuvor Großartiges geleistet hätte: Nicht nur mit dem ein ums andere Mal überragenden Riesling Idig ist er im Kreis der Allerbesten seiner Art in Deutschland zu finden. Nein, es ist eher ein etwas anderer Stil bei manchen Weinen, der aufhorchen lässt.“ so heißt es im Vinum Weinguide 2021, dessen Jury daher als Zeichen der Anerkennung Vater und Tochter zum „Winzer des Jahres 2021“ kürte.

Das ist auch der Umstand, der uns seit wenigen Jahren vermehrt die Fühler gen Gimmeldingen ausstrecken ließ. Denn was wir hier vernahmen und auf unzähligen Proben und Verkostungen im Glas hatten, weckte Neugier. Terroir ist die halbe Miete in der Weinwelt. Doch handelt es sich beim Wein mindestens ebenso um pures Handwerk. Und dies wird von Menschenhand betrieben. Frei nach Victor Hugo („Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“), weckten der von behutsamer Evolution geprägte Stil der Christmann’schen Gewächse sowie die sinnlichen Spätburgunder des Hauses („Wir haben es mit einer neuen Generation von Pinots bei Christmann zu tun.“ – Vinum Weinguide 2021) unsere Aufmerksamkeit. Die weingewordenen Erzeugnisse sprachen für sich und berichteten von einer neuen Zeitschreibung!

Seitdem Sophie Christmann gemeinsam mit ihrem Vater den Pfälzer Betrieb führt, weht erneut frischer Wind im Betrieb. Dabei erinnert uns der Werdegang an das Weingut Huber, einen der renommiertesten Burgunderproduzenten Deutschlands. Als der junge Julian das Weingut im Jahre 2014 von seinem Vater Bernhard übernahm, waren alle Augen auf den absoluten Vorzeigebetrieb gerichtet. Julian hätte nichts ändern müssen, um die Erfolgsgeschichte Hubers fortzuschreiben, doch entwickelte er quasi „über Nacht“ einen völlig neuen und noch wagemutigeren Stil, riskierte dabei den makellosen Ruf des Betriebs. Der Erfolg gab ihm Recht, er mehrte das Renommee in einem Umfang, der zuvor nicht denkbar schien. Dass Sophie unter anderem einen Teil ihrer „Wanderjahre“ bei Julian Huber absolviert hat (zudem lernte sie bei Schäfer-Fröhlich an der Nahe, Bürklin-Wolf sowie im Ausland in Bordeaux und Australien) überrascht uns daher nicht. Auch hier verspüren wir den „wind of change“, die ungeheure Dynamik. Sie wird durch Steffen Christmann ermöglicht, der hier jede bewährte Prozedur durch neu eingebrachte Ideen hinterfragt und durch die Mitwirkung seiner Tochter Energie für viele Ideen getankt hat. Das zeigt auch das bald anstehende Sektprojekt, für das sich die Christmanns mit dem Ex-Bollinger- und -von-Buhl-Kellermeister Mathieu Kaufmann zusammengetan haben (wir werden zum gegebenen Zeitpunkt an entsprechender Stelle berichten! Hier entsteht Großes!). Es ist die Geschichte einer familiären Stabübergabe, deren vorausgehendes Kapitel maßgeblich zum zukünftigen Erfolg beitragen wird und daher so erfolgreich ist, weil beide Generationen voneinander lernen und diese Phase genießen.

21 HEKTAR EINDRUCKSVOLLES TERROIR
Was hier behutsam erneuert wird, steht zudem bereits auf festem Boden. So besitzt die Familie 21 Hektar bestes Terroir an der Mittelhardt. In Gimmeldingen sind es die Lagen Meerspinne im Mandelgarten (Buntsandsteingeröll und Löss), Biengarten (Buntsandstein mit eisenhaltigem Lösslehm als Einlagerung) und Kapellenberg (Buntsandstein auf massivem Kalk), in Königsbach der legendäre Idig mit Oberboden aus Kalk, Ton und Buntsandstein sowie, etwas oberhalb am Wald, den Ölberg-Hardt, in Ruppertsberg die Lagen Reiterpfad, Spiess und Linsenbusch. Außerdem bereichert aus Neustadt der Vogelsang seit 2018 das Lagenportfolio der Christmanns. Seit 2004 betreiben die Christmanns biodynamische Landwirtschaft, sind zudem Mitglied im Verein respekt-BIODYN. Nachhaltigkeit ist hier keine vom Zeitgeist auferlegte Pflicht, sondern elementarer und gelebter Bestandteil der nach Verfeinerung, Reduzierung und Klarheit strebenden Christmanns. Rund drei Viertel der Rebfläche sind hier mit Riesling bepflanzt, doch machen auch die Burgunderrebsorten einen beachtlichen Anteil aus. Ihnen gilt nicht zuletzt besondere Aufmerksamkeit, denn wo beim Riesling jeder Handgriff über Jahrzehnte optimiert wurde, beschreitet Sophie in ihrem leidenschaftlichen Kerngebiet neue Pfade. Und dies in Siebenmeilenstiefeln!

VINIFIKATION UND PHILOSOPHIE
Was für die Reben, rot wie weiß gilt: Verzicht auf Insektizide sowie Herbizide, sanfter Rebschnitt, um die alten Reben zu erhalten und zu pflegen. Begrünungsmischungen im Weinberg erhalten die Biodiversität im Weinberg, eine gezielte Entblätterung, biodynamische Präparate und Kompost sorgen für gesunde Trauben und einen ebenso gesunden Boden. All das setzt den persönlichen Kontakt im Weinberg voraus, um gezielt agieren zu können. Dies mündet final in der Handlese als oberste Bedingung zur Erhaltung der maximalen Traubenqualität. Was dann in den Keller kommt, geht über einen Sortiertisch. Die Vergärung der Weine darf gerne wärmer verlaufen, der nur grob vorgeklärte Most vergärt dann nach Absetzen über Nacht spontan. Ein erster Abstich von der Hefe, minimale Schwefelung und Filtration sowie der Verzicht auf Schönungs- und Hilfsmittel krönen die letzten Schritte vor der Füllung. Das Ergebnis sind Riesling, die in ihrer Feinheit neben lauten und stark geschminkten Weinen gerne von ungeübteren Weintrinkern gerne übersehen werden, deren Tiefe und Spannkraft sich aber beim Genuss augenscheinlich und für jedermann als wertiger darstellt. Nicht zuletzt die feine Würzigkeit und burgundische Finesse der Rotweine, deren jede Anbiederung fremd ist, zeichnet die Stilistik im Hause A. Christmann aus.

„Nicht kurzatmig jedem Trend und jedem neuen Weinstil zu folgen, sondern Weine zu erzeugen, die in einer langen Tradition von Spitzenweinen stehen und von ihrer Herkunft erzählen, ist unser Ziel. Dabei wollen wir besondere Geschmackserlebnisse in Flaschen einfangen, die nur die Pfalz, die Mittelhaardt und unsere Weinberge um Gimmeldingen und Königsbach hervorbringen können.“ So lautet die Philosophie des Hauses. Eine, die seit Jahren hieb- und stichfest ist und für sich spricht. Daher heißen wir das Weingut Christmann mit großer Freude willkommen im Portfolio von Pinard de Picard!

Zu den Weinen

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Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
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66793 Saarwellingen / Campus Nobel
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