Weingut Julian Haart - Piesport

2020: „Man muss raus aus seiner Komfortzone.“ – Julian Haart

Julian Haart

Welch kometenhafter Aufstieg: 2011 noch unsere „Entdeckung des Jahres“, binnen kürzester Zeit dann das neue Gesicht der Mosel – Julian Haart. Seine Weine stehen richtungsweisend für das riesige Potenzial, das in den legendären Steillagen aus jahrtausendealtem Schiefer steckt und sind so gefragt wie nie zuvor!

Als jüngster Winzer erhält Julian Haart sowohl von John Gilman als auch Stuart Pigott die magischen 100 Punkte!

„Julian Haart entwickelt sich schnell zu einem der Superstars in Deutschland“– John Gilman

Werte Kunden, wie schnell doch die Zeit vergeht! Das spüren wir immer wieder – selbst bei unseren Spitzenwinzern. Vor uns steht der erste Wein des Jahrgangs 2020. Damit schließen wir die erste Dekade unseres Haart’schen Kapitels ab.

2010 lieferte Julian Haart seinen Debütjahrgang ab, damals als frisch gebackener „Keller“-Schüler an der malerischen Mosel. Und heute werden Julians extrem begehrte Rieslinge als stilistisch richtungsweisende Spitzenvertreter der Region betrachtet. Eine ähnlich kometenhafte Entwicklung haben nur die allerwenigsten Weingüter genommen, und viele benötigen dafür Generationen, um sich solch einen Status zu erarbeiten – 100 Punkte für die 2017er-Auslese aus der Schubertslay von JAMES SUCKLING und John Gilman (VIEW FROM THE CELLAR)!

Und nun, gerade einmal (oder doch schon?) eine Dekade später, steht der „HaartRiesling“ 2020 von Julian und Nadine ins Haus, der, frisch gefüllt innerhalb weniger Tage ausreserviert war. Die wenigen Sonderformate, die es davon gab, waren gar innerhalb von Minuten vergriffen! Seitdem gingen im Stundentakt neue Bestellungen ein – denn seit dem letzten Sommer warten Sie (und wir auch!), liebe Kunden, schon ungeduldig auf den neuen Jahrgang! Wir haben nochmal Nachschub bekommen von der zweiten Füllung, die nun weiter im Tank schlummerte. Und außerdem sind zwei weitere heiß ersehnte Klassiker des Hauses nun bereit, der unglaublich preiswerte „Jay Jay“ Kabinett und der MoselRiesling.

Der Jahrgang 2020
„Man muss raus aus seiner Komfortzone“, so lautet Julians Motto zum Jahrgang 2020 und den jüngsten Entwicklungen im Weinbau. Dass der Piesporter dies so forsch anspricht, erklärt für uns auch ein Stück weit seine rasante Erfolgsgeschichte. „Vieles hat sich in den letzten Jahren verändert. 2020 hatten wir insgesamt rund 800 Liter Regen, davon viel im Frühjahr, wenig im Hochsommer und wieder viel im Herbst. Piesport war eine der regenreichsten Regionen, doch sah die Situation wenige Orte weiter wieder ganz anders aus. Auf diese Heterogenität muss man sich einstellen, wachsam sein. Zum kühlen Beginn des Jahres dachten wir wie viele, dass wir ein zweites 2010 einfahren werden. Doch dann merkten wir schnell, dass man das Vorjahr betrachten musste, um den Fortlauf zu verstehen. 2019 gab es kaum Mengen, die Reben versuchten das im Folgejahr natürlich zu kompensieren. Also haben wir darauf hingearbeitet die Erträge zu reduzieren, damit sich die Trauben aromatisch langsam entwickeln. Ansonsten wären uns die Trauben aromatisch zu blass geraten. Wir sind übers Jahr gut klargekommen, im Prinzip handelt es sich hier um eine der entspanntesten Lesen. Begonnen haben wir 16. September. Einen Tag später hatten die potenziellen Kabinett-Rieslinge bereits 80 Grad Oechsle. 2008 noch, als ich bei Emrich-Schönleber im Oktober mein Praktikum begann, hatten die Trauben zu diesem Zeitpunkt die 80er-Marke noch lange nicht geknackt. Auf diese Veränderungen muss man sich einstellen. Man muss raus aus der Komfortzone. Denn das Motto „Es war immer schon so!“ funktioniert einfach nicht mehr.

„Die Qualität muss immer passen!“, so Julians Faustregel, und dementsprechend richtet er seine Weinbergarbeit das ganze Jahr minutiös auf die Gegebenheiten des Jahrgangs aus, konnte dank seines Gespürs dann zur Lese den Erfolg dieser knochenharten Arbeit einfahren. So viel steht jetzt schon fest: Der immense Aufwand, die Konzentration auf perfekt gereifte Trauben hat sich mehr als gelohnt (gar nicht zu sprechen von den im Herbst erscheinenden stratosphärischen(!) Grand Crus und fruchtsüßen Prädikatsweinen – kommt Zeit, kommt Bericht!). Der Jahrgang 2020 bei Julian hat’s in sich! Schon in der Basis wuchert der Riesling mit seinem extrem mineralischen Pfund, dass das große Terroir der Mosel eindrucksvoll zur Schau stellt.

Neugierig geworden? Dann los! Julian startet mit wie gemalten Weinen in die neue Saison. Jahr für Jahr übertrifft er sich aufs Neue. Und ein Ende der rasanten Entwicklung ist nicht in Sicht. Seine Weine lösen bei uns die reine Begeisterung aus. Noch mehr Wein für dieses Geld ist kaum vorstellbar. Hier rockt der pure Schiefer im Glas!

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