Weingut Kühling-Gillot – Rheinhessen

Kühling-Gillot: majestätische, vom roten Schiefer geprägte Rieslinge der Extraklasse!

Kuehling-Gillot

5 SterneFalstaff Weinguide 2022
4,5 SterneEichelmann Weinguide 2022
4,5 SterneVinum Weinguide 2022
4,5 FDer Feinschmecker („Die 500 besten Weingüter in Deutschland“)
Bio-Zertifikation seit 2004
VDP-Mitglied seit 1997

„Authentizität ist unser Kompass, auch wenn es im Weinbau oft der steinigere Weg ist.“ – Carolin Spanier-Gillot

„Ganz wesentlich für den Erfolg eines Betriebs ist die Güte der Weinberge. Die Trauben von Kühling-Gillot wachsen in allerbesten Parzellen in Nierstein und Nackenheim.“Vinum Weinguide 2022

„Welch ein Luxusproblem, wenn man sich entscheiden muss, ob Rothenberg oder Hipping, Pettenthal oder Ölberg in einem Betrieb das beste GG hervorgebracht haben. Glücklich die Winzer, die wie Carolin Spanier-Gillot und ihr Ehemann H.O. Spanier auf solch ein Lagenprotfolio zurückgreifen können.“Falstaff Weinguide 2022

„Hans Oliver Spanier feierte 2021

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Der Feinschmecker („Die 500 besten Weingüter in Deutschland“)

„Die Rheinhessische Parallel-Aktion trägt goldene Früchte: Vor 20 Jahren übernahm Carolin Spanier-Gillot das elterliche Weingut in Bodenheim, vor 15 Jahren knüpfte die Liebe das Band zu Hans Oliver Spanier. Seither regiert in Rheinhessen eine souveräne Doppelspitze, die längst Weltformat hat.“ – Gault&Millau („Die Besten Weine Deutschlands“)

Die Grundlage dieses grandiosen Erfolgs? „Ökologische Bewirtschaftung, biodynamische Elemente, natürliche Vergärung, langes Hefelager und große Holzfässer sind nur einige Stichpunkte unseres handwerklichen Ansatzes. Alle unsere Weine werden per Hand gelesen“, so Hans Olivers Ehefrau Carolin engagiert, „Biologisch bearbeitete Wingerte dienen nicht nur der Qualität unserer Weine, wir wollen auch der nachfolgenden Generation gesunde Böden hinterlassen!“

Liebe Kunden, möglicherweise haben Sie sich schon gefragt, was hinter der Aufteilung der beiden Weingüter Battenfeld-Spanier und Kühling-Gillot steckt. Beide Betriebe sind aus elterlichem Vorbesitz unabhängig voneinander entstanden und erst durch die Heirat von Carolin und Hans Oliver quasi ineinander aufgegangen. Und wie viele wissen, ist es Hans Oliver, der heute auch die Weine aus dem Hause Kühling-Gillot im Keller ausbaut.

Es war (und ist) sicherlich eine sinnvolle Entscheidung, die beiden Betriebe so aufrechtzuerhalten – denn sie unterscheiden sich durch zwei wesentliche Kriterien: Lesezeitpunkt und Böden. Beiden Faktoren erfordern eine scharfe stilistische Trennung der Weingüter, auch wenn sie von den Eheleuten über die letzten Jahre konzeptionell zu einer Einheit verschmolzen wurden. „Winzerin und Winzer des Jahres“ interessiert die Frucht im Wein allenfalls sekundär. Es geht ihnen darum, herkunftsgeprägte „Steinweine“ zu erzeugen. Sind es bei Battenfeld- Spanier überwiegend vom Kalk geprägte Weinberge, die immer etwas später gelesen werden, beginnt Hans Oliver mit der Ernte in den vom Rotschiefer geprägten Anlagen Kühling- Gillots an der Rheinfront deutlich früher. Hinter Oppenheim und über den Roten Hang bis nach Nackenheim zieht sich dieses rote Band. Das etwa 280 Millionen Jahre alte Urgestein aus Tonschieferfels (daher „Roter Hang“), tritt hier an die Erdoberfläche. Der karge Urgesteinsboden speichert die Wärme des Tages, während die Nachtwinde aus den Seitentälern einen kühlenden Kontrapunkt setzen. Zusammen mit dem Einfluss des am Fuße des Hangs dahinfließenden majestätischen Rheins und den unterirdischen Wasseradern entsteht hier ein spannender, einzigartiger Mikrokosmos, der ein ebenso außergewöhnliches Terroir bedingt. „Kalk hat mit Schiefer einfach gar nichts zu tun, das ist eine ganz andere Liga,“ erklärt H. O. kurz und bündig die Bodensituation. Die Resultate, die der „Terroirist“ erzielt, sprechen für sich: Carolin und Hans Oliver „bilden so das Dreamteam der Weinszene in Deutschland“ (Falstaff) und katapultieren beide Weingüter mit ihrer gemeinsam 50jährigen Berufserfahrung in die kleine Elite der besten des ganzen Landes! Ihre Weine strotzen nur so vor subtiler(!) Kraft und einem Mehr an Würze und gönnen sich und uns trotzdem eine verführerische Saftigkeit. Hier ist jeder Superlativ gerechtfertigt, jede fast schon stereotype Qualität überdeutlich vorhanden: elegante Kühle, puristische Klarheit, noch mehr Finesse, dabei durch und durch authentisch! Perlen der deutscher Rieslingkultur? Diamanten!

Heute stellen wir Ihnen, werte Kunden, die aktuelle Kollektion des in der Tat singulären Jahrgangs 2021 vor. Beide Betriebe legen größten Wert darauf, nicht etwa die Frucht der Trauben einzufangen, sondern diese zu reduzieren, um das Augenmerk auf Herkunft, Böden, und „Gestein“ zu richten, diese ins Licht treten zu lassen. Die Einschätzung im Vinum Weinguide zu Kollektion der Vorjahre gilt für uns auch dieses Jahr uneingeschränkt: „Der aktuelle Jahrgang ist in diesem Vorzeigeweingut an der Rheinfront in Bodenheim exzellent gelungen. Schon die Basisweine sind ausgesprochen animieren und hochklassig.“ Die Jury des Falstaff trifft es vorzüglich: „Man ist versucht zu sagen: Natürlich besitzen auch die Ortsweine in ihrer Klasse dasselbe Niveau. Doch gerade, dass das alles so selbstverständlich wirkt, belegt die harte Arbeit.“ und verleiht hierfür den fünften Stern, die höchste Auszeichnung als Weltklasse-Weingut.

Gault&Millau: „Hans Oliver Spanier hat das Weingut mit seinen Ideen und seiner Tatkraft stilistisch enorm vorangebracht. Die Qualitäten aus diesen Filetstücken deutschen Weinbaus sind nochmals dramatisch angestiegen, die Rieslinge haben noch mehr an Statur gewonnen, werden präziser, straffer und vitaler“. Und so verwundert es auch überhaupt nicht, dass die Weine der beiden Spitzengüter Battenfeld- Spanier und Kühling-Gillot unverkennbar einen gemeinsamen Stil haben, den der Winzer vorgibt, und die doch, aufgrund des völlig unterschiedlichen Terroirs, unverkennbar verschieden sind. Ähnlich urteilt auch Meiningers Falstaff: „Der Stil der Weine ist von der jeweiligen Lage geprägt. Die verbindende Handschrift zwischen den beiden Weingütern herzustellen, das war mein großes Ziel, berichtet H.O. Spanier und schätzt, dass der Prozess sich über fünf Jahre hinweg entwickelt hat, bis er mit den Ergebnissen zufrieden war.“


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