Weingut Battenfeld-Spanier - Hohensülzen, Rheinhessen

Hans Oliver Spanier brilliert in der dynamischsten deutschen Anbauregion für trockene Rieslinge mit faszinierenden Öko-Weinen auf absolutem Weltklasseniveau!

Weingut Battenfeld-Spanier

Brandaktuell: Bester VDP-Ortswein laut Meiningers Sommelier: Hohen-Sülzen Riesling 2018

„Winzer des Jahres“ – Vinum Weinguide 2018

„Weingut des Jahres – Beste Weißweinkollektion“ – Eichelmann Weinguide 2018

2018: „War einfach ein Zellertal-Jahr“ – H.O. Spanier

Kollektion des Jahres – FEINSCHMECKER Wine Awards 2016

„Nach ökologischen Richtlinien bewirtschaftet Hans Oliver Spanier sein Weingut seit mehr als 20 Jahren, und auch in der Stilistik seiner Weine verfolgte er von Beginn seinen eigenen Weg.“ – Feinschmecker

„Battenfelds Rieslinge leuchten bereits vom kleinsten Wein an“ – Stuart Pigott

Winzer und Winzerin des Jahres 2018 im Vinum Weinguide, beste Weißweinkollektion im Eichelmann, wir wissen kaum, was H.O und Carolin Spanier-Gillot hier noch draufsetzen könnten. Doch die beiden schaffen es immer wieder, uns aufs Neue zu begeistern. Direkt mit dem Hohen-Sülzener Ortswein setzt H.O. Spanier die qualitative Benchmark für den Jahrgang 2018 in dieser unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten so attraktiven Kategorie. Sascha Speicher bewertet den aktuellen Jahrgang nach der Mainzer Weinbörse mit der höchsten Note aller verkosteten Ortsweine und urteilt: „Die Ortsweine spielen auf den Weinkarten noch nicht die Rolle, die ihnen eigentlich gebührt. Viele Winzer haben inzwischen begriffen, welche Chance sich da bietet. Rheinhessen geht eigene Wege.“

Weingut Battenfeld-Spanier

Doch kommen wir nun zum Kern unseres Themas, dem bevorstehenden Jahrgang 2018. Ein alter Winzerkollege, der Hans Oliver beim Einfahren der Trauben unterstützte, merkte an, dass er bislang nur drei Jahrgänge erlebt hätte, bei denen im Sommer noch derartige Unklarheit über die Entwicklung bis in den Herbst herrschte. Das waren 1959, 1971 und unser besagter 2018er Jahrgang! (übrigens gelten ‘59 und ’71 mittlerweile als legendäre Jahrgänge in Deutschland!) Auch H.O. Spanier, der 2018 als „mehr als außergewöhnlich“ beschreibt, findet es anmaßend, bereits vor der Lese zu sagen, dass 2018 ein Spitzenjahrgang werden wird, „der er letzten Endes aber definitiv geworden ist“. Damit spielt er auf das große Trommelgewirbel einiger Winzer und vieler Journalisten an, die bereits vor der Lese über den bevorstehenden Jahrhundertjahrgang schrieben.

„Denn ich hatte im letzten Sommer ehrlich gesagt überhaupt keine Gewissheit, in welche Richtung 2018 gehen wird. Im Juli waren die Trauben bereits früher reif als sonst, es war eher trocken. Also war es unsicher, wie sich dies bis zur Lese entwickeln würde. Wir haben im Steilhang viel mit Kompost gearbeitet und auch Kuhdung ausgefahren. Sogar 9.000 Strohballen haben wir im Steilhang ausgebracht, um die vorhandene Feuchtigkeit im Weinberg zu behalten. Es gab jüngere Stöcke, die unter Trockenstress standen und im roten Hang hätten die Weine phenolisch werden können.“ Diese Worte spiegeln die innere Zerrissenheit wider, mit der wohl alle Spitzenwinzer Jahr für Jahr kämpfen. Denn sie sind es, die am Ende darüber entscheiden, wie sie ihren Jahrgang interpretieren. Dabei gehen sie Wege ohne Absicherung und Wegweiser. Es ist allein ihre Erfahrung und das Bauchgefühl, was sie leitet, das intuitive Handeln. Erst im Keller zeigt sich dann final, ob das ganze Jahr über korrekt gehandelt wurde.

Was können wir sagen? Hans Oliver hat all die richtigen Schritte gewählt und am Ende eine geniale Kollektion eingefahren. Neben alten Reben waren die maßgeblichen Faktoren sicherlich der Verzicht auf die Trauben aus den Vorlesen der großen Partien und damit auch jüngerer Anlagen. Mit einer 30 Mann starken Truppe war das Weingut Ende August bereits aktiv! Die besten Trauben presste H.O. Spanier äußerst zart, behielt so Frische und eine klare Aromatik. Dies erklärt auch die quantitativ nicht nach oben ausschlagende Verfügbarkeit der Weine. Das große Plus von Spitzenwinzern: Sie können es sich im Namen der Qualität erlauben, auf große Mengen zu verzichten, selektionieren solange, bis die gewünschte makellose Qualität eingefahren ist. Eine Technik, die wir bei allen gelungenen Kollektionen dieses Jahr beobachteten. Als wir bei unserer Probe der füllfertigen Weine und Großen Gewächse zusammensaßen, da war sich Hans Oliver dann aber sicher über die Größe des Jahrgangs. „Es ist definitiv ein Spitzenjahrgang geworden.“ Werte Kunden, freuen Sie sich auf einen exzellenten 2018er Jahrgang, der wie kaum ein anderer Jahrgang von Anbeginn bereits in der Jugend größte Trinkfreude bereitet. Aromatisch komplexe und saftige Weine mit der nötigen Frische und Pikanz am Gaumen, die uns großes Vergnügen bereiten werden! Neben den makellosen Rieslingen aus den Großen Lagen möchten wir auch die qualitativ herausragenden Guts- und Ortsweine hervorheben. Zudem gibt es wieder zwei bärenstarke Burgunderweine. Sie sind in ihrer Preisklasse ‚state of the art’!

Ein Portrait: Hans Oliver Spanier

Weingut Battenfeld-Spanier
Hans Oliver Spanier: Ein Bilderbuchwinzer der neuen deutschen Rieslingkultur. Seine Weine zieren seit Jahren verdientermaßen die Weinkarten der besten Restaurants!

Der waschechte Rheinhesse sieht seine Pflanzen als Verbündete, kennt seine Böden wie die eigene Westentasche und pflegt sogar noch wurzelechte Reben. Er arbeitet in seinen Weinbergen liebevoll ökologisch und vergärt spontan. In das landläufige Klischee eines Bio-Winzers lässt Hans Oliver Spanier sich aber nicht stecken. Er ist weltläufig und genießt das Leben in vollen Zügen. Wenn er nicht in Weinberg und Keller schuftet, sehen wir ihn nicht in Latzhose, sondern in feinem Tuch. Er ist ein unangepasster Freidenker. Und daher ist Hans Oliver geradezu prädestiniert, authentische Weine zu vinifizieren. Heimatweine mit Herzblut!

Heimatweine? Wenn wir in der großen weiten Weinwelt vom Ursprung uns faszinierender Weine sprechen, dann gebrauchen wir doch zumeist das französische Wort Terroir. Hans Oliver erklärt seinen Ansatz: „Die französische Sprache ist sehr raffiniert, ein wenig verspielt und versteht es, im Vagen zu bleiben. Als vor zehn Jahren der Begriff des „Terroir“ in Deutschlands Weinwelt Einzug hielt, versuchten seine Apologeten auch gar nicht erst, ihn ins Deutsche zu übersetzen.“ Dabei ist unser deutsches Wort ‚Heimat’, bezogen auf Weine, die ihren Ursprung zeigen, mindestens genauso zutreffend. Es ist zudem viel emotionaler. Es erzählt vom Elternhaus, der Kindheit und von Freunden, der ersten Liebe und von all den Menschen, in dessen Herzen man einen festen Platz gefunden hat. Unsere Stammkunden wissen bereits längst, dass wir der festen Überzeugung sind, dass die Authentizität von Weinen, ihr unverwechselbarer Charakter, auf ihrer Herkunft von einem bestimmten Ort beruht. Dem „genius loci“. Und wir bilden uns ein, wenn die Winzer ihren Wein dort machen, wo sie geboren und aufgewachsen sind und jeden Rebstock mit Namen kennen, schmecken uns deren Weine einfach besser: Nach dem Geist ihrer Heimat. Nach Ursprung. Nach Seele.

Im Gegensatz zu industriellen Massenweinen sind solche Weine kein austauschbares industrielles Produkt, sondern das Resultat einer innigen Liebesbeziehung zwischen dem Winzer und seiner Heimat. Im Gegensatz zu industriellen Massenweinen! Wir sind keine allzu großen Anhänger einer internationalen Schule des Weinbaus. Es sind nur die Ausnahmen von der Regel, dass uns manchmal auch Weine munden, die von Kellermeistern und Önologen, von sogenannten „Weinmachern“, produziert werden, die gegen Honorar um die Welt jetten, um nach ihren kellertechnischen Formeln „Wunder“ zu wirken. Allzu häufig schmecken diese Weine jedoch völlig gleich, ganz egal, wo sie angebaut worden sind. Als wären sie nach Rezeptur gemacht!

Ganz anders die Authentizität von Weinen, die auf ihrer mythischen Verwurzelung an einem historischen Ort mit „gewachsenen“ Lagen beruhen. Handwerklich liebevoll hergestellt von einem Winzer, der seine Heimat genau kennt und weiß, wie er die jährlich wechselnden Witterungsverläufe optimal darauf einstellen kann. Der Geist eines Ortes ist so etwas wie eine Einladung an kundige Weinkenner, seine Geheimnisse kennen zu lernen. Und „Grand- Cru-Lagen, wie beispielsweise der ‚Frauenberg’ oder das ‚Pettenthal’, sind die erogenen Zonen der Erde, ein Zusammentreffen von Nervenenden, die bei der Berührung mit Sonnenlicht kribbeln.

Grandiose Qualitäten im Glas entstehen folglich im Zusammenspiel von Großen Lagen (Rheinhessen ist hierfür weltweit mittlerweile genauso bekannt wie das Burgund!) und einem engagierten Winzer-Kopf, der sein Terroir im optimalen Fall von Kindesbeinen an kennt! Der im besten Falle nicht provinziell ist, sondern auch die Welt kennt. Reisen schafft Bildung! Solche Winzer schreiben Weingeschichte. Sie prägen Wein. Sie geben ihm Individualität. Ihre Geschöpfe haben uns etwas zu sagen. „Der Winzer beschäftigt sich Tag für Tag mit seinem Weinberg. Bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, bei Regen, Hagel, Schnee und Hitze. Jahrein, jahraus. Und irgendwann, nach Jahren dieser äußeren wie inneren Beschäftigung, hat der Winzer einen Geschmack auf der Zunge, wie der Wein aus dieser bestimmten Lage zu schmecken hat. Der Winzer schmeckt die Lage, bevor er die Trauben überhaupt auf der Kelter hat. Es ist, so altmodisch es klingt, ein mystisches Ereignis.“ erklärt Hans Oliver in seiner höchst engagierten Art.

Ähnlich begeistert äußern sich auch Weinjournalisten. Die Huffington Post urteilt: „Hans Oliver Spanier im Qualitätsolymp des deutschen Weins angekommen.“ Und der Gault Millau findet: „Hans Oliver Spanier hat einen eigenen, originären Stil gefunden und gehört zweifellos zu den führenden Rieslingwinzern. Der sich in den letzten Jahrgängen gar noch weiter gesteigert hat. Seine Weine besitzen puristische Eleganz, werden immer lässiger, finessenreicher und präziser. Dabei sind die Rieslinge regelrechte Athleten, durchtrainiert, mit Fleisch auf den Knochen!“ Recht gebrüllt, Löwe!

PS: Zu guter Letzt gibt Hans Oliver noch ein ganz wichtiges Puzzle zum Verständnis seiner Weine preis: „Ich bin ein eigensinniger Mensch und so sollen auch meine Weine sein. Sie sollen Ecken und Kanten haben und müssen nicht jedem gefallen!“ Offene und wahre Worte. Der Kerl ist halt ein Freidenker. Unsere Meinung: Hans Oliver produziert Bio-Weine, wie sie besser nicht sein können! Und so sehr er auch betont, wie er die Aromen der Steine im Riesling liebt, die ihm Tiefe und Dreidimensionalität verleihen, betören diese gleichermaßen mit einer verzaubernden, nie vordergründigen Frucht, die in seinen Weinen stets weit mehr ist als nur ein schöner Schein. Weltklasserieslinge der neuen deutschen Winzergeneration! Das Weingut Battenfeld-Spanier ist einer der Stars der Region Rheinhessen und zählt zu jenen Top-Winzern, die das „Wunder“ von Rheinhessen mit initiiert haben! Bio-Weine in ihrer schönsten Ausprägung!

Viel Spaß liebe Kunden mit diesen Bioweinen vom Feinsten aus der deutschen Renommierregion Rheinhessen!

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