Weingut Battenfeld-Spanier - Hohensülzen, Rheinhessen

30 Jahre Battenfeld-Spanier: Aus dem Niemandsland auf die Weltbühne!

Weingut Battenfeld-Spanier

4,5 STERNE - EICHELMANN Weinguide 2021

4,5 STERNE - VINUM Weinguide 2021

KOLLEKTION DES JAHRES 2020 - WEIN.PLUS

SEIT 1993 BIOZERTIFIZIERT

SEIT 2008 VDP-MITGLIED

„Zusammen gehört das Paar heute zur Crème de la Crème der Weinszene.“ – DER FEINSCHMECKER 08/2021

„Ein Wein ist schöner als der andere“ – VINUM Weinguide 2021

„Wer in diesem Gut früh zugängliche, einfach verständliche oder nur von Frucht getragene Weine sucht, ist völlig fehl am Platz.“ – VINUM Weinguide 2021

Brandaktuell: Wein.Plus – Kollektion des Jahres (Rheinhessen): Battenfeld-Spanier

„Herkunft, der Beweis von Terroir, ist das Gold eines jeden Winzers.“ – H. O. Spanier

Werte Kunden, Carolin und Hans Oliver haben in diesem Jahr allen Grund zu feiern: Das Weingut feiert sein 30-jähriges Jubiläum. Eine Zahl, die viele Leser sicherlich stutzen lässt, wenn man doch die Bilder des jungen und dynamischen Paars aus Hohen-Sülzen vor Augen hat. Drei Dekaden. Ein Zeitraum über den sich oftmals große Karrieren erstrecken, die nicht selten den Charakter einer Rückschau haben. Dabei steht das Paar heute mitten im Leben. „Hans Oliver Spanier hat schon in jungen Jahren fast die Leistung einer ganzen Generation hinter sich gebracht.“ heißt es im aktuellen Vinum Weinguide 2021. Was Hans Oliver „H. O.“ Spanier erreicht hat, ist die Geschichte einer einzigartigen Karriere. Mit jungen 20 Jahren machte sich der Spitzenwinzer selbstständig, setzte von Anbeginn auf biologischen Weinbau, der vor über 15 Jahren in die noch umfassendere Biodynamie mündete. An einem der Tiefpunkte des rheinhessischen Weinbaus wagte er den Schritt ins Winzerdasein, meldete sich eigens von der Handelsschule ab um sich dem Weinbau zu widmen: „Damals, Ende der 1980er, gab es dafür kein Konzept, Rheinhessen stand für gar nichts. Die Weine sollten süß und billig sein, basta. Und das Weingesetz von 1971, das die Großlagen propagiert hat, die das Gegenteil von hochwertig waren, waren eigentlich der Todesstoß.“ Doch spürte er, dass jenem Handwerk – trotz des ambitionslosen Zeitgeistes – etwas ganz Besonderes inne sei: „Wenn ich als Kind mit dem Großvater, der ein brillanter Bauer war, über die Äcker gegangen bin, wusste ich, dass ich da auch hingehörte, das war meine Welt.“ (DER FEINSCHMECKER 08/21).

RAUS AUS DER UNMÜNDIGKEIT – REIN INS WELTGESCHEHEN
Wenn man Caroline und Hans Oliver heute im bildhübschen VDP-Weingutsanwesen in Hohen-Sülzen besucht, dabei einige der größten Rieslinge Deutschlands verkostet oder an einen der zahlreichen Genussevents teilnimmt, wo Kochgrößen wie Nils Henkel oder Jörg Müller die Begleitung der renommierten Rieslinge untermalen , wirkt die Vorstellung, dass hier vor drei Jahrzehnten weinbauliches Niemandsland herrschte höchst abstrakt. Die von vielen Eckpfeilern geprägte Geschichte Hans Olivers erzählt eben auch jene des Selfmademan, der sich mit wachsamem Blick, ganz dem Kant’schen Gedanken verschrieben, zur eigenen Mündigkeit verhalf: „Ich hatte mehrmals im Leben das Glück, Menschen zu treffen, die mich im Kopf weitergebracht haben, meinen Horizont erweitert haben.“ Als er das elterliche Weingut übernahm, bildete er sich mangels Möglichkeiten überwiegend selbst aus und sog die großen Weinmomente förmlich auf. Wo in der Oppenheimer Fachschule und im deutschen Weinbau inspirierende Vorbilder fehlten, holte er sich das Savoir-vivre aus Frankreich. Alte Bordeaux und internationale Ikonen weckten nachhaltige Begeisterung, die französische Château-Kultur war sein Vorbild.

Dass die eigene Heimat das Potenzial besäße, Weine von ebensolcher Güte und Renommee hervorzubringen, war für H. O. stets bewusst, auch wenn er mit dieser Ansicht abseits eines kleinen Kreises überwiegend alleine dastand. Er setzte dabei anders als viele zum damaligen Zeitpunkt direkt am Weinberg an, übernahm ihm perfekt erscheinende Lagen zu attraktiven Preisen, als im rheinhessischen Weinbau alles Augenmerk auf Produktivität und Technologie gesetzt wurde („Das Zellertal hatte sich vom Tal der «dicken Weinbauern« um 1900 zu einem rheinhessisch-pfälzischen Armenhaus entwickelt, an den grandiosen Kalkfels-Lagen hatte sich aber je nichts geändert.“). Ein Grundpfeiler war von Anbeginn der ökologische Weinbau, zu einem Zeitpunkt als H. O. von allen belächelt wurde – für seine Art der Bewirtschaftung ebenso wie für die Vorstellung, dass Rheinhessen jemals Weine von überregionaler Bedeutung erreichen könnten. „Mein erster Weinberg, der Frauenberg, war vor über 25 Jahren eine Wette auf das Potenzial der rheinhessischen Lagen, und heute bin ich froh, dass ich sie gewinnen konnte und der Wein seine Anerkennung erfährt.“

Ein wichtiger Meilenstein der Gutsgeschichte und der Beginn eines gemeinsamen Wegs wurde 2006 erreicht: Seit H. O. seine Carolin geheiratet hat, widmet er sich nicht nur den kalkgeprägten Wonnegauer und Zellertaler Lagen, sondern auch – die „Kühling-Gillot-Mitgift“ macht’s möglich – dem legendären Roten Hang: Rothenberg, Hipping und Pettenthal, legendäre Crus erweiterten die Terrorvielfalt und eine interessierte (Wein-)Öffentlichkeit nimmt immer Anteil an dem Wirken des perfekt eingespielten Ehepaars.

Wie bei allen wirklich großen und nachhaltig währenden Dingen, die ihrer Zeit weit voraus sind, stößt das Winzerpaar erst einmal auf Ablehnung, musste sich seine Stellung mühevoll erarbeiten. Einige Jahrzehnte später, wirkt der damals rigoros quantitätsoptimierte Zeitgeist der 1980er-Jahre umso überholter, und Hans Olivers Werdegang deckt die damaligen Irrungen und vergänglichen Moden im starken Kontrast schonungslos auf. Die Weine der Betriebe Battenfeld-Spanier und Kühling-Gillot zählen zu den großen Vorbildern des deutschen Weinbaus, der heute besser als jemals zuvor dasteht, dank Pionieren wie Carolin und H. O., die heute zu Deutschlands „Crème de la Crème der Weinszene“ (Madeleine Jakits, DER FEINSCHMECKER) zählen. Dass H. O. Spanier heute als nur einer von drei – in jeder Hinsicht berufenen – deutschen Winzern Mitglied der renommierten Académie Internationale du Vin ist (darunter Größen wie Guillaume d’Angerville, Angelo Gaja, María José López de Heredia, Jacques Seysses und Dominique Lafon), zeigt wieder einmal, wie nah Genie und Verkanntsein beieinander liegen und welch einzigartiger Weg hier eingeschlagen wurde.

NO BULLSHIT – JUST SULPHITES
Die Spontanvergärung bildet einen der wichtigen Eckpfeiler, so wie die Verbannung allerlei chemischer Mittelchen wie Pestizide, Herbizide oder Kunstdünger („Man darf nur dann über «Terroir« sprechen, wenn man den Boden und seine Mikrolebewesen respektiert und schont. Sonst gibt es kein Terroir.“) – und so ziert heute jedes Rückenetikett die Inhaltsangabe: „No bullshit – just sulphites“. Der waschechte Rheinhesse sieht seine Pflanzen als Verbündete, kennt seine Böden wie die eigene Westentasche und pflegt sogar noch wurzelechte Reben. In das landläufige Klischee eines Bio-Winzers lässt Hans Oliver Spanier sich aber nicht stecken. Er ist weltläufig und genießt das Leben in vollen Zügen. Wenn er nicht in Weinberg und Keller schuftet, sehen wir ihn nicht in Latzhose, sondern in feinem Tuch, einem selbst auferlegten Anspruch, welcher der Handwerkskunst seiner Weine gerecht werden soll. Das stellt auch Manfred Klimek (Welt am Sonntag) fest: „Spanier und seine Frau Carolin Spanier-Gillot gleichen nicht dem Bild, das man in seinem Kopf aufruft, wenn man sich biodynamische Bauern vorstellt. Sie leben in einem modernen, knallweißen Haus in Hohen-Sülzen, das in jeder gehobenen Architekturzeitschrift Seiten füllen könnte. Spanier fuhr jahrelang Porsche. Jetzt hat er das sein lassen. Oliver und Carolin: ein Paar, das wunderbar als FDP-Wählerschaft durchgehen, aber auch unter den neuen, bürgerlichen Grünwählern Platz nehmen könnte.“ Kurzum: Wir haben es mit einem unangepassten Freigeist zu tun, mit klaren Prinzipien und einem Hang zur Kompromisslosigkeit. Und daher ist Hans Oliver geradezu prädestiniert, authentische Weine zu vinifizieren. Heimatweine mit Herzblut, die weltweit für Begehrlichkeit sorgen, unaustauschbar sind.

Unsere Stammkunden wissen bereits längst, dass wir der festen Überzeugung sind, dass die Authentizität von Weinen, ihr unverwechselbarer Charakter, auf ihrer Herkunft von einem bestimmten Ort beruht, dem Genius Loci. Und wir bilden uns ein, wenn die Winzer ihren Wein dort machen, wo sie geboren und aufgewachsen sind und jeden Rebstock mit Namen kennen, schmecken uns deren Weine einfach besser: Nach dem Geist ihrer Heimat. Nach Ursprung. Nach Seele. Grandiose Qualitäten im Glas entstehen folglich im Zusammenspiel von Großen Lagen (Rheinhessen ist hierfür weltweit mittlerweile genauso bekannt wie das Burgund!) und einem engagierten Winzer- Kopf, der sein Terroir im optimalen Fall von Kindesbeinen an kennt! Der im besten Falle nicht provinziell ist, sondern auch die Welt kennt. Reisen schafft Bildung! Solche Winzer schreiben Weingeschichte. Sie prägen Wein. Sie geben ihm Individualität. Ihre Geschöpfe haben uns etwas zu sagen.

PS: Zu guter Letzt gibt uns Hans Oliver noch ein ganz wichtiges Puzzlestück zum Verständnis seiner Weine in die Hand: „Ich bin ein eigensinniger Mensch und so sollen auch meine Weine sein. Sie sollen Ecken und Kanten haben und müssen nicht jedem gefallen!“ Eine klare Ansage – der Kerl hat eben nichts zu verbergen. Unsere Meinung: Hans Oliver produziert Bio-Weine, wie sie besser nicht sein können! Und so sehr er auch betont, wie er die Aromen der Steine im Riesling liebt, die ihm Tiefe und mit Reife Dreidimensionalität verleihen, betören diese gleichermaßen mit einer verzaubernden, nie vordergründigen Frucht, die in seinen Weinen stets weit mehr ist als nur ein schöner Schein. Weltklasserieslinge der neuen deutschen Winzergeneration! Das Weingut Battenfeld-Spanier ist einer der Stars der Region Rheinhessen und zählt zu jenen Top-Winzern, die das „Wunder“ von Rheinhessen mit initiiert haben! Riesling in ihrer schönsten Ausprägung! Wir gratulieren mit Ehrfurcht!

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