Weingut Keller - Rheinhessen

„Unser 20. Jahrgang macht uns glücklich!“ – Julia & Klaus Peter Keller

Weingut Keller

Vom Gespür als Zauberformel

Werte Kunden, die Weine der Kellers werden mittlerweile mit routinierter Regelmäßigkeit mit Preisen überhäuft. Heute aber feiern wir eine besondere menschliche Auszeichnung. Über all die Jahre, in denen wir Ihnen nun schon von der Familie aus Flörsheim-Dalsheim berichten, gab es stets viel zu erzählen. Denn wenn es im Weingut Keller eine Konstante gibt, dann die, dass kein Stillstand herrscht. Wir sind froh, dass Pinard de Picard quasi von Anbeginn mit dabei war (Der Jahrgang 2002 war der erste, den wir Ihnen anbieten durften, damals als besonders hell leuchtende Perle des kalkreichen rheinhessichen Hügellands; wir danken hiermit für das jahrelange Vertrauen in unsere Tipps!). Was die Erfolgsgeschichte angeht, so hat vieles hat damit zu tun, dass man hier mit klarem Blick auf die Zukunft hin arbeitet, sich selbst stets hinterfragt und seines Glücks eigener Schmied ist. Denn wenn man nichts dem Zufall überlässt, ist man auch gegen unliebsame Überraschungen gefeit. Heute wollen wir die Gelegenheit nutzen, um auf das zurückzublicken, was sich in den vergangenen beiden Dekaden getan hat. Aus gegebenem Anlass: Denn Julia und Klaus Peter Keller feiern den 20. Jahrgang, den sie gemeinsam auf die Flasche gebracht haben!

Spricht man von großen Weinen, so liegt diesen großes Terroir zu Grunde, spricht man von der ungeheuren Dynamik der Familie Keller, so mag manch einer von großem Glück erzählen, für uns ist es vor allem eines: Gespür!

Besonderes Gespür besaß auch Klaus Peter, als er im Jahre 2000 frisch ins 1789 gegründete Weingut seines Vaters einstieg. Damals liebäugelte er mit einer Lage, die viele in Rheinhessen als unrentabel betrachteten. Die Rede ist vom Kirchspiel. Heute eine der Konstanten und festen Größen des Betriebs, ja Vorzeige-Lage, wenn es um die Bedeutung rheinhessischer Rieslinge geht. Klaus Peter besaß viel Mut als er seinen Vater (mit 72 Jahren noch immer im Weinberg anzutreffen!) zum Erwerb der einzigartigen, vom Kalk geprägten Lage überzeugte. Mit dem äußerst schwierigen, von enormem Regen geprägten Jahrgang 2000, lieferte Klaus Peter einen für ihn zunächst enttäuschenden Erstlingswein ab. Der Druck war enorm, die Verantwortung immens und mit mahnendem Zeigefinger schien sich das Kirchspiel aufzulehnen und zu sagen: „So leicht kriegt Du mich nicht!“ Nur ein Jahr später, und das besondere Gespür Klaus Peters hatte sich bestätigt. Mit dem 2010er-Jahrgang fuhr der junge Winzer einen trockenen Riesling ein, von dem wir noch heute, 20 Jahre später, schwärmen, der als große Referenz gilt. Vater Klaus überschrieb Julia und Klaus Peter fünf Jahre später zuversichtlich das Weingut. Mit der Geburt des „Max“, im Jahre 2000, wurde zudem ein weiterer Wein gefüllt, der heute als die Ikone des deutschen Rieslings gilt: Der „G-Max“ (Gault&Millau: „Der deutsche Montrachet“). Die Hommage an Großvater Georg und Sohn Max galt als „Baby-Wein“. Damals war noch nicht absehbar, welch einmalige Geschichte dieser Kultwein schreiben würde. Und so heißt es heute im Ausland, wenn Max auf Reisen anderen die Philosophie des Hauses näherbringt: „G-Max is travelling!“

Ende der ersten Dekade der 2000er sorgten Julia und Klaus Peter für großes Aufsehen, als sie mit dem Hipping und Pettenthal am Roten Hang gleich zwei neue Lagen erwarben. Der Rote Hang, die vielleicht historisch bedeutsamste Lage Rheinhessens, lebte damals vom Ruf längst vergangener Zeiten. Es waren der Wille und erneut das unfehlbare Gespür Klaus Peters, die diesen legendären Lagen der Rheinfront zum erneuten Glanz verhalfen. Wenn wir uns die heutige Nachfrage nach dem Großen Gewächs vom Pettenthal vergegenwärtigen, kann man getrost davon sprechen, dass der Rote Hang nicht nur eine Renaissance erlebte, sondern besser denn je zuvor dasteht.

Aufmerksame Freunde des Hauses wissen, dass Julias Ausbildung, die sie bei der Süßwein-Ikone Hans Günther Schwarz (Vier Jahrzehnte Kellermeister bei Müller-Catoir bis 2001 und soeben 80 Jahre alt geworden. Lieber H.G. Schwarz, Sie haben eine Generation junger Winzer inspiriert, wies es Julia und Klaus Peter heute tun und dies bereits vor 40 Jahren. Herzlichen Dank für hierfür und alles Gute für die nächsten 20 Jahre!) absolvierte, ihre Liebe zu Scheurebe und Rieslaner entzündete. Während viele Winzer auf den internationalen Sauvignon-Blanc-Trend setzten, widmeten sich die beiden mit Hingabe der „Scheu“, bauten den Heimatsklassiker trocken wie fruchtsüß aus. Auch hier sind die beiden ihrem Gespür gefolgt, dürften damit sicher zum gesuchtesten Scheureben-Produzenten Deutschlands zählen. Und einen der schönsten Rieslaner (aus dem Monsheimr Silberberg), der die Geschichte der viel zu wenig beachteten Rebsorte fortschreibt, vinifizieren sie ohnehin.

Was andere als Lebenswerk bezeichnen würden, haben die beiden in bemerkenswert kurzer Zeit erreicht. Der Deutsche Weinbau erlebte eine Renaissance, die im Aus- wie im Inland Früchte trägt. Mit der Schubertslay kam 2018 ein Stück Heimat nach Rheinhessen. Klaus Peters Mutter stammt von der Mosel und hat dort im Weinbau gearbeitet – sie brachte ihre Reben mit nach Rheinhessen und der Aufstieg des Weingut Keller zu einem der absoluten deutschen Top-Betriebe begann. Mit viel harter Arbeit, großer Leidenschaft und einer spürbaren Liebe nicht nur für die eigenen Weine, sondern für alle großen deutschen Weine und die großen Weine der Welt, haben es die Kellers geschafft, zum „Gesicht des deutschen Weinbaus zu werden“ (FORBES MAGAZIN). Die Nachricht, dass Kellers die uralten Reben in der Schubertslay für die nächsten 10 Jahre übernehmen würden, ist wie eine Bombe in der Weinbranche eingeschlagen. „Es ist in etwa so, als würde J. F. Coche-Dury eine Parzelle im Musigny übernehmen“, schrieb ein begeisterter Weinfreund auf JancisRobinson.com. Den Kabinett aus 120 Jahre alten, wurzelechten Reben verkosten zu dürfen, gilt als große Auszeichnung, die enormen Preise, die hierfür auf der Auktion erzielt wurden, eine Bestätigung für die Unaustauschbarkeit des Kabinetts an sich. Und auch als die englischen Royals sich einen „Babywein“ für ihre Kinder George, Charlotte und Louis wünschen durften, war ihre Entscheidung schnell getroffen: Ein Kabinett müsse es sein. Natürlich von Keller!

Die weinbegeisterte Familie vom Weingut Keller aus dem beschaulichen Flörsheim-Dalsheim ist der Motor einer Entwicklung, die den deutschen Wein wieder dorthin führt, wo er bereits vor über 100 Jahren einmal war – an die Spitze der großen Weine der Welt! „Die Weine der Kellers ziehen wie einen Magneten jeden an, der sich für Riesling begeistert“, schreibt DER FEINSCHMECKER begeistert.

Dieser lediglich zwei Dekaden umfassende Rückblick berichtet von einer Entwicklung, wie man sie sich hätte selbst über Generationen kaum ausmalen können. Wir schreiben das Jahr 2021 und die Julia und Klaus Peter Keller, unsere Freunde aus dem kleinen Flörsheim-Dalsheim, werden in einem Atemzug mit Romanée-Conti, Roumier und dergleichen genannt! Und voll guter Vorahnung schauen wir nach vorne. Denn mit Felix steht die nächste Generation bereits in den Startlöchern. Seine Leidenschaft gilt besonders den Burgundern des Hauses, zeigt auch hier – es zieht sich wie ein roter Faden durch die Historie des Weinguts – bemerkenswertes Gespür. Er bringt neue Facetten in den Weinbau ein, wird mit seinem Sekt, der im kühlen Keller auf der Hefe schlummert, in Deutschland noch Maßstäbe setzen und entwickelt Methoden, um die Reben für (mehr oder minder drastische) Klimaveränderungen zu wappnen. DER FEINSCHMECKER: „Dabei gehen die Kellers vor wie Schachspieler, planen Dutzende Züge und Eventualitäten ein. Sie stellen weltweite Versuche an, haben ein Riesling-Projekt an der Südspitze von Kristiansand in Norwegen, um herauszufinden wie Reben sich verhalten, wenn die Sonne nicht genug scheint, um die Trauben perfekt ausreifen zu lassen. Nördlich von Madrid, auf der Hochebene von Segovia, haben sie damit experimentiert, wie man der dort heimischen Verdejo-Traube unter extremen Bedingungen mehr Frische und Eleganz entlockt.“ Und in Neu Bamberg – um Ihnen, werte Kunden, einen kleinen Vorgeschmack zu geben – wird fast im Nebenbei, mit einer feinen vulkanischen Lage, eingemauert am Brandungsrift des Mainzer Beckens, auf bis zu 70 Zentimeter dicken Kalkschichten mit Austernablagerungen, die Zukunft des Silvaners fortgeschrieben!

„Unbändige Liebe und Leidenschaft für ihr Handwerk, viel Gespür und Intuition, unstillbarer Wissendurst und das stetige Hinterfragen der eigenen Arbeit, und, natürlich, uralte Reben auf besten Grand Cru-Parzellen bilden die Grundlage, warum Julia, Felix und Klaus Peter Jahr für Jahr solch großartige Weine erzeugen, „die in einer eigenen Liga spielen!” schrieb einst der SPIEGEL. Wir möchten mit Ihnen, werte Kunden, anstoßen, auf diese einmalige Erfolgsgeschichte und wir sind stolz die Geschichte der Kellers „zum Gesicht des dt.Weinbaus“(Forbes Magazine, Antonio Galloni) von Anfang an begleitet zu haben. Drei Generation, die an einem Strang ziehen, die mit viel Leidenschaft, Disziplin und Herzblut die großartigen Kalksteinböden des Hügellandes bewirtschaften. „Was besseres gibt es nicht.“ titelt Vinum - da schließen wir uns gerne an und freuen uns auf aufregende kommende Jahre mit unseren Vorzeigegut, das immer wieder für eine neue Überraschung gut ist. Wir sind bereits heute gespannt, mit was uns die nächste Generation, Felix, überraschen wird!

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