Weingut Hermann Dönnhoff - Oberhausen, Nahe

2020 – was für ein Jahr!

„Großes Riesling-Kino von der Nahe, wie es abwechslungsreicher kaum sein könnte.“ – VINUM Weinguide 2021

„Winzer des Jahres an der Nahe“ – VINUM Weinguide 2021

„Kollektion des Jahres“ – FALSTAFF Weinguide 2021

„Helmut Dönnhoff hat die Nahe bekannt gemacht, gezeigt, welches Potenzial die Region besitzt und als Erster bewiesen dass die Region Weine von großer Klasse erzeugen kann. Schon in der ersten Ausgabe dieses Buches gehörte Dönnhoff für uns zu einer Handvoll deutscher Winzer mit Weltformat. Seitdem ist deutscher Wein in der Spitze dramatisch besser geworden. Aber auch die Weine von Helmut Dönnhoff sind immer noch faszinierender geworden. “ – EICHELMANN Weinguide 2021

„Wir machen Herkunftsweine, keine Brands. Und ich brauche auch keine Geschichten zu erfinden, die erzählen mir die Weinberge.“ – Helmut Dönnhoff

Cornelius Dönnhoff über den Jahrgang 2020: „Es erwarten Sie ganz besondere Weine. Ob trocken oder restsüß, die Weine sind kraftvoll aber dennoch filigran, würzig und fruchtig, gepaart mit einem moderaten Alkoholgehalt. Uns persönlich gefallen sie außerordentlich gut.“

„Waren es einst die frucht- und edelsüßen Weine, die mit dafür verantwortlich waren dass das Weingut unter der Ägide seines Vaters Helmut Dönnhoff zu Weltruf gelangte, so sind es heut vor allem auch die trockenen, die große Anerkennung verdienen.“ – VINUM Weinguide 2021

Liebe Kunden: Das Weingut Dönnhoff ist national wie international einer der Top-Stars der Weinszene. Lobpreisungen und euphorische Zitate über die Weine und die Persönlichkeiten dahinter finden sich in der langjährigen Weingutsgeschichte zuhauf.

Wir möchten an dieser Stelle darauf verzichten, all die Topbewertungen aufzulisten, die Vater und Sohn Dönnhoff für die letzten Jahrgänge verdientermaßen eingeheimst haben. Stattdessen soll unsere Aufmerksamkeit ganz dem neuen, aromatisch wie in seinem Verlauf und Umständen einmaligen Jahrgang 2020, dessen Weine nun endlich alle gefüllt sind und dessen Großen Gewächse wir Ihnen nun heute in Subskription anbieten, gelten.

2020 steht nun in den Startlöchern. Und seit der vergangenen Kollektion ist ein volles Jahr vergangen, das – wir brauchen es Ihnen wirklich nicht mehr im Detail zu erzählen – für uns alle eine nie zuvor dagewesene Situation schuf. Viele nehmen den Lockdown als eine zähe und träge Ausdehnung der Zeit wahr und Salvador Dalís geschmolzene Uhren sind greifbarer denn je. Wenig passiert, vieles bereitet uns Unsicherheiten und Sorgen. Eine Art Wartemodus in ständiger Alarmbereitschaft. Eine surreal erscheinende Situation. Während wir es uns zu Hause so angenehm wie nur möglich machen und cocooning Hochkonjunktur erfährt, bedeutete das Weinjahr, in seinen Abläufen seit Generationen eingespielt und perfektioniert, für den Winzer eine komplette Neuausrichtung. Denn, so Cornelius: „Die Natur kennt keinen Lockdown.“ Mit den Jahrgängen 2018, 2019 und 2020 steht ein Trio bevor, dessen Gemeinsamkeiten die wärmeren Sommer und Trockenheit darstellen. Schmeckt 2020 daher reif und exotisch? Mitnichten! „Obwohl das Wetter ähnlich wie 2019 war, fiel das Traubenmaterial 2020 ganz anders aus. Die Weine sind klar, konzentriert, gut strukturiert und haben Trinkfluss.“ so Cornelius. Gewichtiger Faktor für den Jahrgangsverlauf und elementar zum tieferen Verständnis der Jahrgangsstilistik ist der vorangehende Winter. 2020 startete mit einem feuchtfröhlichen Januar und Februar, der die Wasserreserven fürs Jahr auffüllte, anders als 2018 aber weniger üppig ausfiel. Wir wissen: Viel Wasser bedeutet auch viel Nährstoffversorgung und schnelles Wachstum für die Reben, eine Situation die erklärt, warum der Jahrgang große Mengen hervorbrachte, anders als 2019 und 2020, Jahrgänge, in denen sich die Natur vom üppigen Wachstum der Vorjahre erholte. Für Cornelius war klar, dass im Rahmen des Klimawandels trotzdem ein früher Austrieb der Reben bevorstand, viele Arbeiten unter Zeitdruck bevorstanden. Während langjährige Unterstützung aus dem Ausland pandemiebedingt nicht anreisen durfte, organisierte er Hilfe aus dem familiären Umfeld sowie engagierte Schüler- und Studenten, stellte ein B-Mannschaft auf, die sich als „A Team“ entpuppte. Mitte April sorgten vereinzelte sehr warme Tage (bis zu 27°C) für die prognostizierte frühe Blüte. Wieder prägte ein warmer und trockener Sommer den Jahrgang. Für die allerjüngsten Rebanlagen sorgte Cornelius für zeitaufwändige Bewässerung (denn diese frisch gepflanzten Parzellen sichern auch die Zukunft des Betriebs), wohingegen sich die alten und tief wurzelnden Reben mehr denn je bewährten und ihre Stärke bewiesen. Mitte September begann die Hauptlese mit einer trotz aller Auflagen und Bestimmungen tatkräftigen Lesemannschaft. Nicht nur musste sich unsere Familie Dönnhoff um den Lesezeitpunkt der Weinberge kümmern, sondern auch die gestaffelte Anreise, Unterbringung und schichtweise Lese der Mannschaft koordinieren. Kein Wunder, dass Cornelius den 2020er-Jahrgang als besonders intensives Weinjahr empfand. Möglicherweise standen die eigentliche Konzentration auf die Arbeit eines Winzers – das Mitfühlen mit dem Verlauf der Natur, das geduldige Ausharren auf den perfekten Lesezeitpunkt und das wiederholte Verkosten im Keller während der Entwicklung der Weine – nie stärker im Fokus als 2020, einem Jahr frei von Auslandsreisen, Messe- und anderen Terminen. Die Kultur, das Zusammenführende und der soziale Aspekt des Weins mögen gelitten haben, nicht aber seine Qualität – soweit unsere prinzipielle Einschätzung. Für uns kommt die 2020er-Kollektion aus Oberhausen aromatisch dem ganz großen Jahrgang 2019 – „Der Jahrgang brachte einige der größten, feinsten und vibrierendsten Rieslinge der letzten 20 Jahre hervor“ (Stephan Reinhardt) – sehr nahe. Dabei zeigen sich die Burgunder von animierender Textur und Frische, während die Rieslinge durch Charme und Brillanz überzeugen. Sie wirken geschliffen und beachtlich kühl, verschließen sich deutlich weniger in der Jugend, obschon die Extrakte und niedrigen Erträge des kleinbeerigen Leseguts großes Reifepotenzial garantieren. Ein Jahrgang, der sich stark auf die trockenen Weine konzentriert, da Edelfäule an der Nahe kaum auftrat („Es war schwer, überhaupt Material für edelsüße Weine zu finden.“). Um so schöner daher, dass Familie Dönnhoff Ende November nach fünf Jahren erstmals wieder mit einem Eiswein belohnt wurde. Das Klackern der gefrorenen Trauben, wie sie in die Eimer fielen, war für Cornelius eines der Highlights des Jahres und auch denkwürdigste Erinnerung. Ein Moment größter Dankbarkeit und Freude über die Symbiose von Mensch und Natur.

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