Weingut Joh. Jos. Prüm – Wehlen Mosel

„Kurz, dieses Haus bleibt sich treu, ein Leben lang.“ – Gault & Millau Weinguide 2020

Prüm

„Einen Prüm-Wein erkennt man mit geschlossenen Augen. Niemand an der Mosel beherrscht das fruchtige Register souveräner. Die Spät- und Auslesen sind schlicht ergreifend Weltklasse: elegant, in sich ruhend, würzig und zugleich von heiterem Charme.“ – Gault Millau Weinguide 2018

Über den Jahrgang 2018: „Hier hat für uns diesjährig die Lage Graacher Himmelreich fast durchgängig die Nase vorn.“ – Vinum Weinguide 2020

„Erstaunlich viele Mosel-Winzer sorgen sich in sonnenverwöhnten Jahren um die Säure. Nicht so Manfred Prüm. Er ist überzeugt: „Säure ist an der Mosel nie ein Problem. Wir haben immer genug davon.“ Die Weine des Jahrgangs 2018 zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie recht er damit hat. Da präsentiert sich der Eine strahlender, klarer und frischer als der Andere“ – Gault & Millau Weinguide 2020

„Egal in welcher Stimmung man auch sein mag, die Welt schaut stets ein Stück besser aus mit einem Glas Prüm in der Hand.“ – Stephan Reinhardt, The Fine Wines of Germany

„Die Regelmäßigkeit, mit der in diesem weltbekannten Gut ein großer Jahrgang dem anderen folgt, ist atemberaubend.“ – Gault Millau Weinguide 2017

„Ihre Langlebigkeit ist legendär.“– Gault Millau über die Weine

„Das Weingut Joh. Jos. Prüm ist eines der ‚Flaggschiffe‘ in der deutschen Weinkultur, ein Ausnahmeweingut.“– Stuart Pigott

Man muss kein Weinakademiker sein, um großen Gefallen an den Mosel-Klassikern des Hauses zu finden. Und hier liegt vielleicht auch die Besonderheit der faszinierenden Weine verborgen! Ein Prüm bedarf keiner großen Erklärung für den Genuss. Das Spiel der zarten Frucht in den jungen Weinen verzaubert erfahrene Weinliebhaber wie Amateure gleichermaßen.

Das Weingut Joh. Jos. Prüm hat unüberschmeckbar mit seinen fabelhaften Rieslingen über all die Jahrzehnte Kurs gehalten, stand wie ein Fels in der Brandung auch in jenen Zeiten, als der deutsche Wein infolge des Verlustes seiner traditionellen Handelsbeziehungen nach beiden Weltkriegen sowie wegen schlimmer hausgemachter Fehler in den 60er und 70er Jahren tief in die Krise schlitterte. Törichte Moden in der Weinbereitung kamen und gingen: Der einzigartige traditionelle Stil der legendären J. J. Prümschen Weine hat alle Turbulenzen der Zeitenläufe überdauert!

Das Weingut steht auch unausweichlich mit der Lage Wehlener Sonnenuhr im Zusammenhang. Die Weine aus der direkt gegenüber dem Anwesen gelegenen Lage genießen höchste Reputation. Nicht umsonst ziert die Sonnenuhr das prümsche Etikett. Neben der Sonnenuhr besitzt das heute 24 Hektar große Weingut noch Lagen in Graach (Himmelreich), Zeltingen (Sonnenuhr) und Bernkastel (Badstube und Lay). Produziert werden ausschließlich Rieslinge, und dies in den klassischen Prädikatsstufen, sprich vom Kabinett bis zur Trockenbeerenauslese, sofern es der Jahrgang zulässt. Ziert eine Goldkapsel den Wein, so kann man nahezu immer davon ausgehen, dass rosinierte Trauben, nämlich solche die von Botrytis veredelt wurden, im Wein verarbeitet sind.

Was manche Weinfreunde an den J.J. Prümschen Rieslingen in deren Jugend vielleicht als eigenwillig empfinden, ist eine von der Gärung mit wilden Hefen herrührende Note, die im Übrigen viele spontan vergorene Weine in ihrer Jugend aufweisen, die sie aber, wenn sie auf die Flasche kommen, zumeist schon verloren haben. Weil beim sanften Weinausbaustil der Prüms allerdings die Entwicklung der „Babyweine” zugunsten ihrer Lagerfähigkeit abgebremst wird, bleiben diese Töne hier wesentlich länger präsent und brauchen auch nach der Abfüllung oft viele Monate, bisweilen ein bis zwei Jahre der Lagerung, bis sie ganz verschwinden. In dieser frühen Entwicklungsphase benötigen die Weine einfach ungeheuer viel Luft, um sich zu entfalten. Dieser ureigene J.J. Prümsche Stil führt aber in der Konsequenz zu gigantisch langlebigen Weinen. Bisweilen schmecken noch 20 Jahre junge Kabinette oder Spätlesen wie ein sprudelnder, kristallklarer Gebirgsquellbach.

Es ist ihre unfassbare Eleganz, welche die Rieslinge auszeichnet und nicht unbedingt eine überbordende Komplexität. Man findet nicht eine vordergründig konzentrierte Aromenvielfalt in den Weinen, die einem sofort erschließen würde, dass es sich um einen komplexen Wein handelt. Die Rieslinge leben vielmehr von ihrer wunderschönen Balance und Frische, die sie auch mit Jahrzehnten der Reife beibehalten und ihrem ungeheuren Trinkfluss. Selbst die Auslesen wirken sehr klar und auch in wärmeren Jahren nicht überreif und üppig. Die Kabinette gehören zu den „kabinettigsten“, wenn man denn überhaupt von einem typischen Kabinett-Stil sprechen kann und auch die Spätlesen besitzen eher einen feinen, herben Charakter bei intensiverem Aroma anstatt lediglich dicker als ein Kabinett daherzukommen. All diese Facetten prägen den Hausstil seit Jahrzehnten und sind Zeugnis großer Winzerkunst. Joh. Jos Prüm ist ein Weinhaus, bei dem die Tradition gesiegt hat. Gerade in den letzten Jahren erleben die im Alkohol leichtfüßigen Weine wieder eine Renaissance. Weine, die für kühles Klima stehen. Und indem sie so nur hier an der Mosel erzeugt werden können, sind sie weingewordenes Zeugnis ihrer Herkunft.

DER AKTUELLE JAHRGANG 2018
Wir sagen es gleich vorab: Wir sind dies Jahr großer Fan des Graacher Himmelreichs! Dieser Weinberg hat im warmen Jahrgang den großen Trumpf der Lage ausgespielt. Der von Wasser gut versorgte Berg, die tief wurzelnden Reben, spiegeln sich in präzisen und animierenden Rieslingen wider und dies vom feinen und leichtfüßigen Kabinett bis hin zur hochkomplexen, aber stets tänzelnden Auslese. Und überhaupt zeigen sich dieses Jahr die Auslesen besonders stark, so wie auch der Lagencharakter besonders hervortritt. Die Wehlener Sonnenuhr ist charmant und ausgewogen, das Himmelreich mineralisch und griffig, die Zeltinger Sonnenuhr besonders vom Schiefer geprägt.

Frisch erschienen sind auch die beiden wichtigen Weinguides, deren Bewertungen wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. So schreibt der Gault & Millau treffend: „Erstaunlich viele Mosel-Winzer sorgen sich in sonnenverwöhnten Jahren um die Säure. Nicht so Manfred Prüm. Er ist überzeugt: „Säure ist an der Mosel nie ein Problem. Wir haben immer genug davon.“ Die Weine des Jahrgangs 2018 zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie recht er damit hat. Da präsentiert sich der Eine strahlender, klarer und frischer als der Andere“. Und die Jury der Vinum hat einen klaren Favoriten im Jahr 2018 „Hier hat für uns diesjährig die Lage Graacher Himmelreich fast durchgängig die Nase vorn.“ Dabei krönt die Wehlener Sonnenuhr Auslese mit 96 Punkten (Gault & Millau Weinguide 2020) eine eindrucksvolle Kollektion, bei der klar wird: „Dieses Haus bleibt sich treu, ein Leben lang.“ (Gault & Millau Weinguide 2020)

Werte Kunden, wir wünschen Ihnen viel Freude mit den dieses Jahr herrlich präsenten und feinsinnigen Rieslingen von der wohl bekanntesten Adresse an der Mosel, der Uferallee 19. Es sind Rieslinge, die von einem unfassbar betörenden Spiel und einer grazilen Leichtfüßigkeit getragen werden. J.J.s emotional berührende Weinunikate verkörpern mit ihrer singulären, schwebenden, durchscheinenden Duftigkeit und ihrem tänzerischen Ausdruck auf der Zunge eine unvergleichliche Transparenz.

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