Borgoluce

Borgoluce - Der Ort des Lichts!

Borgoluce - Prosecco

Ein magischer Ort. Im Herzen des Prosecco. Eine moderne Arche Noah!

Erst einmal sind da die wunderschönen Prosecchi. Typisch strohgelb. Ganz feines Perlenspiel. Geschliffene Fruchtnoten. Und schon jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, auf eine Besonderheit hinzuweisen. Die perfekt gereiften Träubchen stammen von kleinen Parzellen aus den pittoresken und traumhaft schönen Weinbergen, wir könnten auch Weinhügel sagen, werden langsam bei kontrolliert niedriger Temperatur in kleinen Drucktanks vergoren und bleiben bis zu fünf Monate auf der Feinhefe, bevor sie abgefüllt werden. Das sorgt für diese ungemein feine Aromatik, die hervorragende Struktur und lange stabile Perlage. Dazu kommt eine herrliche unterschwellige Mineralität. Diese unterscheidet die Prosecchi im DOCG-Anbaugebiet Valdobbiadene-Conegliano von vielen anderen dieser angesagten Schaumweine: Die Weinberge von Borgoluce liegen zwischen Susegana und Collalto im Valdobbiadene, wunderschön zu sehen von der Strada del Prosecco, die in den 60er-Jahren als erste italienische Weinstraße eingeweiht wurde. Die Böden bestehen aus eiszeitlichen Schotterablagerungen mit hohem Kalkanteil, teils mit Eisenoxid durchsetzt. Dieses Terroir schmeckt man vom Einstiegswein in diese faszinierende, hochqualitative Prosecco-Welt Borgoluces bis zum „Rive“, dem Jahrgangs- und Lagen-Prosecco aus der 15 Hektar große Einzellage „Castagnè“.

Was wir auch meinen in den Weinen zu spüren und schmecken zu können ist diese Verve, die auf Borgoluce herrscht. Seit über 1.000 Jahren ist die italienisch-österreichische Adelsfamilie Collalto hier ansässig und besitzt mehr als 1.000 Hektar Wälder, Wiesen, Felder und Weingärten. Auf 100 Hektar wird die Rebsorte Glera, früher auch als Prosecco- Traube bezeichnet, angebaut. Nichts anderes kommt in die Weine.

Dafür, dass Borgoluce weit mehr als nur ein Spitzen-Prosecco- Erzeuger ist, zeichnet sich Lodovico Giustiniani verantwortlich. Der Agrarwissenschaftler hat in die Collalto- Familie eingeheiratet und führt Borgoluce mit seiner Frau Caterina und deren Schwester Ninni. Sie betreiben ein geschlossenes, fast autarkes System aus Landwirtschaft, Tierhaltung mit Schweinen, Rindern, Büffeln und Bienen und produzieren eigene Erzeugnisse wie Wurstwaren, Käse und Olivenöl. Das angeschlossenen Agriturismo bietet Gästen Übernachtungsmöglichkeiten an diesem wunderbaren Ort.

Ein wunderbarer Ort auch, weil bei aller Tradition alles hochmodern und professionell ist – und vor allem, wir kommen damit auch auf den Prosecco zurück, nachhaltig gearbeitet wird.

Es wird ressourcenschonend gehandelt, selbst alternativ Energie erzeugt und bei der Bewirtschaftung der Weingärten nach den Prinzipien der integrierten Landwirtschaft ohne Pestizide, Fungizide und Mineraldünger gewirtschaftet. Die 15 Hektar große Einzellage „Castagnè“, woraus der „Rive“ stammt, soll 2019 bio-zertifiziert werden. Ein weiterer logischer und konsequenter Schritt in diesem Gesamtkunstwerk.

„Man darf also im Weingarten und bei den Grundweinen keine Fehler machen. Es ist wie zeichnen ohne Radiergummi.“, sagt Lodovico Giustiniani und weist darauf hin, dass es beim Prosecco keine Dosage gibt, mittels derer sich kleine Fehler durch Zuckerzugabe kaschieren ließen. Unter dem weißen Schopf des Antreibers, des Visionärs von Borgoluce, verbirgt sich ohnehin ein kluger Kopf. Der sich für Biodynamie interessiert, versucht über den Tellerrand hinauszublicken – auch für zukünftige Generationen.

So hatte er klare architektonische Vorstellungen beim 2017 neu errichteten Kellereigebäude: „Erstens will ich keine Tanks im Freien sehen. Zweitens muss alles unterirdisch sein. Drittens möchte ich Tageslicht für meine Mitarbeiter.“ Ein moderner Bau, der sich mit Understatement geschickt der Landschaft anpasst, gerade durch die Materialen der Region: Holz, Beton, Stahl, Glas und Schotter.

Etwa 400.000 Flaschen Prosecco produziert Borgoluce jährlich, der Keller ist dabei für deutlich mehr ausgelegt. Das passt zu Lodovico Giustinianis Vision: „Jeder Laie kann mindestens ‚eine‘ Champagner-Marke nennen, aber kaum jemand eine international bekannte Prosecco-Marke.“ Was er damit meint, was er vorhat, scheint klar. Denn fest steht, der Mann hat nicht nur Visionen, sondern konkrete Pläne – und verdammt guten Prosecco!

Die sind bei aller zukunftsgerichteter Philosophie bereits jetzt ein mustergültiger Beweis, was in Könnerhand und mit Passion aus der Glera-Traube im Kerngebiet des Prosecco entstehen kann, ernsthafte, ‚seriöse‘ Prosecco, die dennoch nie ihre unbeschwerte und leichte Seele zu verlieren drohen.

Zu den Weinen

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