Weingut Franz Xaver (F.X.) Pichler - Wachau

Der österreichische Wein zählt mittlerweile ohne Zweifel zur Weltspitze und die Wachauer Winzer waren die ersten, die diesen Siegeszug einleiteten. Und wenn es in dieser landschaftlich so faszinierenden Region, die wegen ihrer einzigartigen, schier endlos langen Trockensteinterrassen von der UNESCO zum Weltkulturerbe erkoren wurde, auch ein halbes Dutzend absoluter Spitzenwinzer gibt, steht einer wohl über allen und wird gar als der Doyen der gesamten österreichischen Weinszene angesehen: F.X. Pichler, der „Herr der Smaragde”, wie er gerne auch liebevoll tituliert wird, und dessen eindrucksvolle Gewächse nebst denen von Hirtzberger und Knoll vor fast 20 Jahren meine Leidenschaft für österreichische Weine entfachten, die bis heute andauert.

Pichlers Reben wachsen zum Großteil in den besten und steilsten Lagen von Dürnstein und Loiben: der Dürnsteiner Kellerberg (südöstliche Ausrichtung), der Loibner Loibenberg (Südlage) und das Loibner Steinertal. Es sind Bergterrassen, die aus dem 13. Jahrhundert stammen und die seit jeher von Hand bewirtschaftet werden. Dieses einmalige Terroir, verwitterte, karge Urgesteinsböden, oft eisenhaltig, mit Gneis-, Granit- und Glimmerschieferlagen, schaffen Weine mit unverwechselbarer Komplexität, Rasse, Tiefe, Feinheit und Mineralität.

Aber nicht nur die großartigen Böden, auch das spezielle Mikroklima begünstigt die besondere Aromenausbildung der Trauben. Es treffen hier auf engstem Raum drei Klimazonen zusammen: Von Osten kommend aus dem Kremser Becken Pannonische Strömungen (verantwortlich für die Fülle und den Bukettreichtum der Weine), dann westlich-kontinental geprägte Winde aus dem Oberlauf der Donau (die auch als nützlicher Wärmespeicher fungiert) und kalte Luftströmungen aus dem nördlich gelegenen Waldviertel. „Dieser Klima-Fjord” („Falstaff”) bedingt starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, die unentbehrlich sind für die rassige Säure und die Intensität der Aromen: „Der Dürnsteiner Kellerberg und der Loibner Loibenberg gehören schlichtweg zu den besten Einzellagen der Welt.” („Falstaff Weinguide 2004/5”) und ergeben in den Händen des begnadeten Magiers F.X. Pichler und seines immer mehr in die Verantwortung wachsenden Sohnes Lukas phänomenale, hochkomplexe, lang lagerfähige und stets einzigartige Weine, die sich durch ihre Mineralik und aromatische Einzigartigkeit auszeichnen.

Es ist wie immer bei den ganz großen Winzern der Welt: Das erstklassige, unverwechselbare Terroir, ein unvergleichliches Geschenk der Natur, erbringt zusammen mit der tatkräftigen, aber auch einfühlsamen Gestaltungskraft des Menschen wahre Größe im Wein. Rigorose Qualitätspolitik ist die Maxime der Pichler’schen Weinbereitung! Für die Familie Pichler besteht die Herausforderung schlicht darin, durch strikte Ertragsbegrenzung und extrem selektive Lese sehr individuelle Weine zu erzeugen, die das Terroir dieser wunderbaren Landschaft und ihr spezielles Mikroklima bestens widerspiegeln.
Im Keller werden die Weine so schonend wie möglich und abhängig von den Gegebenheiten des Jahrgangs und der Riede in großen Holzfudern oder Stahltanks ausgebaut, alles dem Ziel untergeordnet, die Typizität des Terroirs in die Flasche hinüber zu retten. Diese betörenden Weine sind geradezu die Inkarnation der großen Wachauer Lagen, kristallklare, gemeißelte Skulpturen, transzendentale Gewächse, die zum andächtigen Genuss verleiten und eine Liebkosung der bacchantischen Seele.

„Wer Wachau sagt, muss auch F.X. Pichler sagen.”, urteilt der Gault Millau 2003, der die Weingüter Pichler und Hirtzberger gemeinsam an die Spitze aller österreichischen Domainen setzt. „Es ist schon mehr als nur beeindruckend”, fährt der Gault Millau fort, „wie dieser Weinbaubetrieb es Jahr für Jahr schafft, seinen fast unübertreffbaren Qualitätsstandard nicht nur zu halten, sondern zum Teil noch weiter auszubauen”.
Alle Erfolge und Elogen aufzählen zu wollen, wäre ein hoffnungsloses Unterfangen. René Gabriel, der Wine Spectator und Robert Parker sind unisono begeistert und überhäufen das Gut mit Belobigungen: „Was Romanée Conti für das Burgund ist, das bedeutet F.X. Pichler für die Wachau.”, so das Statement von Parker. Doch wir möchten Sie herzlich einladen, diese Weinunikate von einzigartiger Brillanz selbst zu probieren und sich ein eigenes Urteil zu diesen traumhaft schönen Gewächsen zu bilden.

P.S.: F.X. Pichler ist ein kompromissloser Perfektionist im Keller und ein im positiven Wortsinne „Besessener” im Weinberg. Und ausgerechnet von ihm stammt eine nachdenklich stimmende Aussage, die mich schon lange beschäftigt: „Großer Wein”, hat er gesagt, „großer Wein wächst weder im Weingarten noch im Keller, sondern im Kopf”. Franz Xaver Pichler, ein unbändiger Geist, scheint mir in seinem Streben nach absoluter Erkenntnis der „Faust des Weinbaus”.

Zum Jahrgang 2003 möchte ich gerne Lukas Pichler zu Wort kommen lassen: „Wir hätten es angesichts der heißen Witterung kaum für möglich gehalten, solch schlanke Rieslinge zu produzieren, die ausgewogen, elegant, harmonisch und voller Extrakt, Frucht, Mineralität und Rasse daherkommen. Und für unsere Grünen Veltliner ist es einer der besten Jahrgänge aller Zeiten!”
Die Fachpresse urteilt euphorisch: „Die spektakuläre Serie an Grünen Veltlinern” (Vinaria) und Rieslingen führt dazu, dass sowohl Vinaria als auch Falstaff (Grüner Veltliner ‚Unendlich’: bester Wein des Jahrgangs!) die gesamte Kollektion mit Höchstbewertungen überhäufen. Meine ganz besonders Empfehlung!

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