Tenuta Cerro del Masso

Die bezaubernd anmutige Landschaft der Toskana ist nicht nur weiterhin eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen, sie ist mit dem Piemont zusammen unstrittig eine der beiden herausragenden Weinanbauregionen Italiens. Doch der internationale Erfolg der toskanischen Weine hat seine massiven Schattenseiten, denn mit der steigenden Beliebtheitskurve wand sich auch die Preisspirale im letzten Jahrzehnt in immer atemberaubenderen Schwüngen nach oben, aber zumeist nicht im zu erwartenden Einklang mit den gebotenen Qualitäten.

So bringen die Weine aus dieser berühmten und landschaftlich so reizvollen Region den wahren Weinliebhaber häufig zum Verzweifeln: Neben großartigen Weinen, die ihre Authentizität bewahrt haben und in denen eine mühsame Weinbergsarbeit engagierter Winzer mit moderner Kellertechnik eine fruchtbare Synthese eingehen, füllen überteuerte Allerweltsweine, austauschbar, ausgezehrt und übersäuert, die Regale der Supermärkte.

Auch die so genannten Super-Tuscans provozieren immer mehr den Unmut der kritischen Konsumenten, die zunehmend die Lust verlieren, diese mit großem kellertechnischem Aufwand produzierten „fetten”, pompösen Weine zu verkosten, die zwar einer aktuellen Mode entsprechen, aber kaum mehr das großartige Terroir widerspiegeln, dem sie entstammen, sondern, von rühmlichen Ausnahmen abgesehen, nur noch als standardisierte Karikaturen internationaler Renommierregionen wirken.

Aber dennoch, auch in dieser faszinierenden Region findet der Weinliebhaber Qualitäten, bei denen die Relation zwischen gebotenem Genuss und gefordertem Preis absolut stimmig ist. Und einige der schönsten, herrlich traditionellen Weine kommen von einem anmutigen Fleckchen Erde zwischen Pisa und Florenz wo das Weingut Cerro del Masso auf romantisch gelegenen Hügelkämmen angesiedelt ist.

Die Böden sind von exzellenter Güte, umfassen eine Vielzahl unterschiedlicher Formationen, sommerlicher Trockenstress für die Rebstöcke ist hier ein Fremdwort. Die dicht gepflanzten Reben selbst haben ihren Ursprung in altem, autochthonem genetischen Material, Neuanpflanzungen modischer Klone oder internationaler Traubensorten scheut man hier wie der Teufel das Weihwasser.„In der ganzen Welt kann man exzellente Merlot- oder Cabernetweine produzieren”, bemerkte Alberto Antonini, der sympathische Eigner des Gutes, in einem anregenden Gespräch anlässlich einer großen gemeinsamen Verkostung, „aber einen exzellenten Sangiovese oder einen Canaiolo nur im Gebiet unseres Chianti”.

Und Alberto muss es wissen wie kein anderer: Er ist nämlich der kluge Kopf, der den weltberühmten Solaia konzipiert und damit bewiesen hat, dass er Weine also auch durchaus in internationalem Stil mit großem Erfolg vinifizieren kann.
Doch hier, auf dem elterlichen Weingut, produziert er einen herrlichen Chianti aus den klassischen Rebsorten (80% Sangiovese, 20% Canaiolo), der eine höchst gelungene Vermählung darstellt zwischen dem immer seltener anzutreffenden traditionellen Stil und den önologischen Segnungen der Moderne, und das zu einem derart extrem fairen Preis, dass ich Ihnen diesen Trinkspaß unbedingt anempfehlen möchte.

Zu den Weinen

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Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
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