Domaine du Gros’ Noré - Bandol

Wahrscheinlich hatten Sie vor unserer letztjährigen Pinwandpräsentation noch niemals den Namen dieser Domaine gehört, wohl meine schönste Entdeckung auf der großen Weinmesse der südfranzösischen Weine in Montpellier im Februar 02. Einige befreundete französische Winzer und meine Wenigkeit waren bei einer Verkostung wie vom Donner gerührt, als wir infolge eines Insidertipps zum ersten Mal diese „schockierenden” Qualitäten im Glase hatten:
Ich änderte sofort meine Reisepläne für die Nachmessezeit und besuchte unverzüglich die neu errichtete Domaine in einer der schönsten Regionen der Provençe.

Hoch oben auf der malerischen Ebene von La Cadière d’Azur, neben Le Castellet die renommierteste Lage für große Bandols – am Horizont schimmert zudem verführerisch das strahlende Blau des Mittelmeeres – komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Extrem gepflegte, hügelige Weinberge, die Böden infolge einer akribischen Bearbeitung, wie ich sie nur von großen Spitzenwinzern wie Pascal Verhaeghe kenne, in einem optimalen Zustand, sehr niedrige Erträge von sorgfältig restaurierten alten Rebstöcken aus biologischem Anbau – vormals wurde das exzellente, extrem selektierte Traubenmaterial an die renommierten Weingüter Pibarnon und Ott verkauft –, hier ist auf Anhieb erfassbar, dass die sensationellen Qualitäten der Weine zuallererst dem Weinberg entstammen.

Hinter dieser großartigen Domaine, die mittlerweile in Frankreich für große Furore sorgt (insbesondere die renommierte „Revue du vin de France” und „Gault et Millau” haben dieses Gut entdeckt und hoch bewertet), steckt ein kluger, verschmitzter Kopf: Alain Pascal, ein „Hand”-werker im besten Sinne des Wortes, den eine große Liebe zu seinem herausragenden Terroir verbindet.

Nicht nur seine großartigen Böden und seine alten Rebstöcke hat er in einen optimalen Zustand versetzt, selbst seine neu errichteten Kellerräume, in denen sich Tradition und Moderne ideal verbinden, hat er selbst, ganz alleine, konstruiert, und das ausschließlich von Hand! Hier vinifiziert Alain in großen neuen Eichenfudern (kein Barrique, um den Terroirgeschmack nicht durch zuviel neues Holz überlagern zu lassen) extrem schonend und mit geringst möglicher Intervention provenzalische Weine der absoluten Spitzenklasse, die im Glase nichts als die phantastische Aromenvielfalt der Trauben ihrer einzigartigen Region widerspiegeln, die aufgrund ihrer langen Vegetationsperiode dem Wein eine hohe Reife wie auch eine fein ziselierte Säurestruktur vermittelt.

Àpropos: Der etwas „merkwürdige” Name der Domaine ist eine Hommage an Alains Vater, der ihn auf seinen ersten Schritten ins Winzerleben tatkräftig unterstützte und der von seinen Freunden nur „Gros’ Noré” gerufen wurde, seiner imposanten Statur und seiner inneren Ruhe wegen.

Zu den Weinen

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