Domaine Vial-Magnères - Banyuls

Süße Rotweine von traumhaft schönen Schieferterrassen am Mittelmehr – weit mehr als nur eine finessenreichere Alternative zum Portwein!

Banyulsweine bilden wie große Port einen ganz eigenen Kosmos für ihre Liebhaber, es sind sinnliche Genüsse unverwechselbarer und höchst eigenständiger Machart. Sie kommen von einem außergewöhnlichen Weinanbaugebiet, wie es nur wenige in der Welt gibt, aus vier malerischen Orten direkt am Mittelmeer, kurz vor der spanischen Grenze. Wenn Sie, werte Kunden, einmal in den steilen, schwarzen Schieferterrassen im äußersten Osten der Pyrenäen gewesen sind, mit ihren spektakulär zum Mittelmeer abfallenden Hängen, dann wird Sie die Erinnerung an einige der schönsten Weinberge der Welt nicht mehr loslassen. Die Rebstöcke krallen sich förmlich an den Terrassen fest, der felsige Untergrund ist höchstens von einer ganz zarten Erdschicht bedeckt, die Böden sind dementsprechend karg und ärmlich. (Nach heftigen Gewitterregen muss die dünne Bodenschicht von den Winzern wieder mühsam von Hand auf den nackten Fels aufgetragen werden!)

Das Mikroklima jedenfalls ist einzigartig: Eine enorme Sonneneinstrahlung und der Einfluss des direkt angrenzenden Mittelmeeres führen zu höchsten Qualitäten in den Trauben, die sich mit Zucker und Aromastoffen regelrecht voll saugen. Und der Geschmack dieser großen, roten wie weißen, grenachedominierten Süßweine ist unvergleichlich, abhängig im Einzelfall vom Produzenten und seinem Ausbaustil: entweder oxidativ oder im Gegenteil dazu die Bewahrung der Fruchtigkeit. In jedem Fall ist ein großer Banyuls ein Sinnenzauber an Aromen: Schokolade, Rosinen, Pflaumenmus, geröstete Mandeln, Haselnuss, Kaffee, Kakao, Karamell und bisweilen schwarze Trüffel sind einige Duftnoten, die einem guten Banyuls entströmen. Der Alkoholgehalt ist niedriger als der von Portwein oder Sherry und auf der Zunge bewahrt sich ein guter Banyuls, trotz der feinen Süße, immer eine animierende Frische durch eine präsente Säure. Eine Besonderheit sind nicht oxidativ ausgebaute Banyuls aus großen Jahren, häufig Vintage oder Rimage genannt, die selbst im hohen Alter frisch, süß und nobel schmecken und komplexe Aromen von roten und schwarzen Früchten, sowie Kirschwasser entwickeln.

Das einmalige Spiel von Süße und Säure, Frucht und Tanninen, Frische und cremiger Textur macht einen großen Banyuls zu einem sinnlichen Weingenuss ganz besonderer Art. Und die Domaine Vial-Magnères ist zweifellos einer der drei besten Banyuls-Produzenten überhaupt, nicht wenige Kenner meinen DER beste! Die Weinberge der kleinen Kultdomaine liegen in besten Lagen (Felsgestein mit Schiefer) in Meeresnähe, werden ausschließlich von Hand bearbeitet und ihre Weine sind von sehr feinem, mildem Charakter, nicht so oxidativ ausgebaut wie die vieler Nachbarn. Vier großartige Banyuls möchten wir Ihnen präsentieren, die in ihrem unterschiedlichen Charakter das grandiose Spektrum dieser einzigartigen Weine widerspiegeln und allesamt noch über ein großes Entwicklungs- und Lagerungspotential verfügen. Für mich sind diese wunderbaren Tropfen der ideale Begleiter zu allen Arten von Schokoladenspeisen, Kaffee und immer mehr zu einer guten Zigarre, hier durchaus eine Konkurrenz zu noblen Portweinen!

In vielen guten Restaurants zieren diese feingliedrigen Süßweine von Vial-Magnères die Karte. Eine begeisterte Liebhaberin dieser Gewächse ist Christina Hilcker, Sommelier des Jahres 2005. Sie erzählt: „Mit ein Grund dafür, dass ich Sommelier geworden bin, war meine Neugier und die große Freude am Genießen. Die Neugier galt aber nicht nur dem Produkt, sondern auch immer dem Menschen, der dahinter steht. Ich hatte schon das Vergnügen, im Keller von Monsieur Sapéras, dem rührigen Eigner der Domaine Vial-Magnères, persönlich zu verkosten und war sehr beeindruckt von der zurückhaltenden und liebevollen Art dieses sympathischen Mannes. Als Profi darf man sich in letzter Instanz davon nicht blenden lassen, ein netter Winzer macht nicht unbedingt immer große Weine, aber manchmal geht beides Hand in Hand. Umso mehr freute es mich, als ich an einem trüben Novemberabend in Deutschland die Möglichkeit hatte, diese das Herz erwärmenden Weine ein Jahr später unter etwas weniger romantischen Aspekten nach zu verkosten. Sie schmeckten genau so gut wie in der kleinen Probierstube am Mittelmeer, vornehm in ihrer aristokratischen Art und genau so wenig laut wie Monsieur Sapéras es ist, aber sie hinterlassen einen unauslöschlichen Eindruck. Welch großartige Alternative zu den wesentlich teureren Spitzen-Portweinen!”

Ein persönlicher Tipp: Ein bis zwei Gläschen aus der Flasche leeren, dann diese wieder mit dem Kork verschlossen 2 Tage in den Kühlschrank zurückstellen. Beim weiteren Genießen ab dem dritten Tag „explodieren” die Aromen förmlich im Glas!

Zu den Weinen

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66793 Saarwellingen / Campus Nobel
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