Domaine du Tabatau - Saint-Chinian

„Woher der eigentümliche Name der Spitzencuvée stammt?” Bruno Gracia bemerkt meine Irritation ob des mir unbekannten Begriffes und lächelt verschmitzt: „Das ist eine Hommage an meinen Großvater, der nach einer Verwundung im Krieg seinen heiß geliebten Beruf als Winzer aufgeben musste, ein Tabakgeschäft eröffnete und von den Dorfbewohnern nur noch „Lo Tabataïre” gerufen wurde”.

Bruno, ein lebenslustiger, sympathischer Mensch mit einem feinen, hintersinnigen Humor, dem der Schalk im Nacken sitzt, gehört ob seines Alters nicht mehr zu den jungen Wölfen des Languedoc, schließlich war er nach Jahren der Wanderschaft über Jahre hinweg als Regisseur auf dem weltberühmten Weingut Mas de Daumas verantwortlich für die Pflege der Weinberge. Und daher liegt das ganze Geheimnis der faszinierenden Weine der Domaine du Tabatau genau in seinen so liebevoll restaurierten, erst 1998 erworbenen, wie Inseln in die Garrigue eingelassenen hügeligen Parzellen mit einem der besten Mikroklimata der Region.

Die „lebendigen” Böden (naturnaher Anbau), die mit Gras bewachsen sind, welches eine Konkurrenzsituation für die Wurzeln der extrem niedrigen, teilweise uralten Rebstöcke ergibt und diese so tief in die Erde zwingt, sind prädestiniert zur Erzeugung höchst eigenständiger Weinunikate. Zudem hat Bruno in seiner Führungsposition auf Mas de Daumas ein enormes Know-how angesammelt, das ihm jetzt in der Selbständigkeit zu Gute kommt. Seine autochthonen Gewächse sind eine Inkarnation der Frische des großartigen Terroirs und ein Denkmal an Authentizität und Natürlichkeit.

Extreme Weinbergsarbeit, niedrigste Hektarerträge, selbstverständlich selektive Handlese und die bewusst eingeschränkte Größe des Gutes (Nur 6 ha zählt die Domaine und soll keinesfalls vergrößert werden, da Bruno, wie beispielsweise Stéphane Yerle und Alain Chabanon, im Weinberg alles selbst machen will!) sind verantwortlich für die immensen Qualitäten, die hier produziert werden und die sich wie ein Lauffeuer innerhalb der französischen Winzerszene herumgesprochen haben.

Im Keller selbst herrschen sehr einfache Zustände, denn Bruno steckte seine gesamten Ersparnisse in den Erwerb erstklassiger Parzellen. So ist es die unermessliche Qualität, die Sinfonie des Terroirs und das unermüdliche Schaffen eines Weinbesessenen, eines der herausragenden Exponenten südfranzösischer Winzerkunst, die im Glas und auf der Zunge zu verspüren ist. Und sicherlich ist das der Grund, warum Brunos Weine so herrlich „altmodisch” und unmanipuliert daherkommen, aber ungemein authentisch, Weinunikate eben, wie es sie heute kaum noch gibt.

Diese winzige Domaine mit ihrem besten handwerklichen Terroirkonzept aus der aufstrebenden Appellation St.-Chinian ist einer unserer größten Glücksgriffe der letzten Jahre. Die REVUE DU VIN DE FRANCE hat die Domaine mit dem Jahrgang 2001 ebenfalls entdeckt (Die großen Winzer des Languedoc erzählen schließlich auch den Journalisten mit Begeisterung von diesen herausragenden Qualitäten zu kleinem Preis.) und beide unfiltrierte Weine mit der höchsten Auszeichnung bewertet, die damit viele teure und berühmte Konkurrenten hinter sich gelassen haben. Doch bitte, überzeugen Sie sich selbst von den singulären Qualitäten dieser großen autochthonen Weine des Südens!

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