Robert Arnoux / Pascal Lachaux – Vosne-Romanée

„Mein Ideal ist, das Geschenk der Natur in eine Vermählung von Tradition und Moderne umzusetzen”, Pascal Laschaux

Eines der mythischen Weingüter des Burgunds, „das Pascal Lachaux seit dem Tode seines Schwiegervaters Robert Arnoux leitet, ist von einem neuen Geist beseelt. Die Weinbergpflege und die Weinbereitung sind so gut wie nie zuvor, ein Beweis für Lachaux’ Einsatz und seine Liebe zum Detail. Lachaux ist von seiner Ausbildung her Apotheker (aber auch Önologe), er ist jung, dynamisch und äußerst gewissenhaft”, so das dezidierte Urteil von Robert Parker. Und mit dieser Analyse unseres nach biologischen Kriterien arbeitenden Kleinods mit seinen fabelhaften Parzellen in den besten Lagen der Côte de Nuits hat er voll ins Schwarze getroffen. „Es gibt auf der ganzen Welt keinen ebenso erhebenden Wein wie den Burgunder: eine reiche Robe, ein intensives Bukett, ein samtener Strom, der sich im Mund ausbreitet und Kopf und Herz umspült und überflutet. Er wird bereitet von Individuen, standhaften Charakteren, die mit Hingabe den besten Wein erzeugen. Burgunder ist leicht zu trinken, bestechend leicht zu kritisieren und teuflisch schwer zu produzieren. Ein solcher Wein entsteht nicht von selbst.” Diese wohlfeilen Worte von Michael Broadbent, dem großen Mann des englischen Weinjournalismus, kommen mir stets in den Sinn, wenn ich mich an langen Degustationsnachmittagen mit Pascal Lachaux in seinem geschmackvoll eingerichteten, unterirdischen Verkostungsraum durch die große Fülle seiner Einzellagen probiere, um die schönsten Pinot Noirs auszusuchen: Hier bei diesen fabelhaft aristokratischen Gewächsen aus den renommiertesten Lagen des gesamten Burgunds kann man der Analyse des legendären englischen Weinjournalisten vorbehaltlos zustimmen!

 

Robert Arnoux – Vosne-Romanée
Pascal Lachaux

 

„Mein Ideal ist die Vermählung von Tradition und Moderne” lautet das sympathische Credo von Pascal, der allergrößten Wert auf den Ausdruck des Terroirs seiner großen Lagen legt als bestimmenden Charakter seiner sigulären Weinunikate mit ihrer vorbildlich cremig-seidenen Tanninstruktur und fabelhaften Finesse, die er weit jenseits einer im Burgund nur allzu häufig anzutreffenden Technikgläubigkeit mit ungeheuer viel Intuition und Bauchentscheidungen (ohne Filtrierung und Schönung!) zu vinifizieren weiß. Seine einzigartigen Pinot Noirs sind daher eine unvergleichliche Hommage an eine der großen Rebsorten der Welt: Feinste Frucht trifft traumhafte Mineralität! Kein Zweifel: Pascal Lachaux gehört heute zu den größten Winzerpersönlichkeiten des Burgunds! Um einen der weltweit renommiertesten Burgunderkenner und -kritiker, Allen Meadows, zu zitieren: „Arnoux’ Pinot Noirs sind exzellent von den Basisweinen bis zur Spitze. Und seine Spitzenweine sind ‚outstanding’!”

 

Robert Arnoux – Vosne-Romanée
Der neue Wein wird stilvoll verkostet.

 

Zum Jahrgang 2006: Burgund 2006 bildet in seiner qualitativen Spitze zusammen mit seinem Zwillingsjahrgang 2005 den besten Jahrgang seit 1978 – Allen Meadows, wohl der weltweit einflussreichste Burgundkenner und -kritiker, urteilt begeistert: „Ein exzellenter Jahrgang, ein würdiger Nachfolger von 2005 mit klassischen Weinen von phantastischer Reinheit und Transparenz, heterogener in der Qualität, aber bisweilen noch größer als 2005.” Meadows Urteil hat es auf den Punkt gebracht: In der Breite des Jahrgangs ist zwar der Sonnenjahrgang 2005 das Optimum, denn die Bedingungen waren so gut, dass ähnlich wie im Bordelais selbst die schlechtesten Winzer passable bis gute Weine hervorbrachten. Doch bei den Spitzenwinzern will den Burgund-Aficcionados 2006 noch ein Wimpernschlag besser gefallen, da in diesem kühleren Jahrgang (in dem man im Weinberg extrem penibel arbeiten musste mit einer rigorosen Selektion, was sich nur eine qualitätsbesessene Winzerelite antut) die Kardinalstugend eines großen Burgunders, seine in der ganzen Welt unerreichte Finesse und Präzision in der Frucht (in 2005 faszinieren vor allem die innere Dichte und Kraft) so perfekt zum Tragen kommen wie letztmalig wohl im Legendenjahrgang 1962 – wie sich ältere Winzer mit vor Freude zittrig erregter Stimme erinnern! 2006 im Burgund heißt daher bei den Weltklassewinzern höchste Expression des Terroirs verbunden mit einer kristallinen Transparenz und einer sinnlich-präzisen Frucht wie seit Generationen nicht mehr. Wahrlich die Essenz des Pinot Noirs in einer Stilistik, die frühes Trinkvergnügen verspricht (weit vor den 05ern), aber auch ein Potential von 20 bis 30 Jahren und mehr! Des kundigen Weinliebhabers Herz – Was begehrst Du mehr?

 

Robert Arnoux – Vosne-Romanée
Blick in die uralten Kellergewölbe: In unzähligen Barriquefässern
reift der Pinot Noir sanft vor sich hin.

 

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