Domaine Duroché - Gevrey-Chambertin

„Pierre Duroché ist wohl der beste junge Winzer Burgunds.“ - Tim Atkin

Duroché

„Reinheit und Eleganz sind mein oberstes Ziel.“ - Pierre Duroché

Burgunds heißester Kandidat für exzellenten Pinot Noir aus Gevrey-Chambertin vinifiziert aktuell die spannendsten Weine von großen Terroirs seiner lediglich 8,5 Hektar kleinen Domaine.

„Pierre Durochés Ansehen ist in den letzten Monaten beachtlich gestiegen.“ - Neal Martin

„Die Domaine Duroché zählt zu Burgunds Top 5 aufsteigenden Betrieben.“ – William Kelley (Parker)

Wann weiß man, dass ein Wein groß ist? Er sagt es einem! Diese einfache Devise erklärt wohl am besten, wie man wahre Schätze erkennt. Mit Sicherheit gibt es Weine, bei denen auch wir ob ihres Potenzials und trotz unserer Erfahrung in der Bewertung unsicher sind, manchmal einen zweiten Anlauf benötigen. Doch wenn einen von Anbeginn die pure Begeisterung packt, so zeigt unsere Erfahrung, handelt es sich doch immer um die größten Entdeckungen und dann wissen wir sofort, dass es sich um große Weine handelt, denn sie sagen es uns!

Genau so erging es uns auf unserer Burgundreise vergangenen Jahres als wir erstmalig die Weine von Pierre Duroché verkosteten. Auf unserer Tour durchs Burgund hatten wir etliche neue Adressen geplant, einige Besuche lagen bereits hinter uns. Wir verkosteten gute Weine, waren zufrieden, doch so richtig ergriffen waren wir nicht. Und dann unser Besuch bei Pierre! Die pure kindliche Begeisterung, Emotionen und Leidenschaft, das Gefühl noch vor Ort möglichst schnell von der neuen Entdeckung zu erzählen. Die schönsten Erfahrungen machen wir mit Weinen, von denen wir selbst schon am liebsten mit etlichen Kisten im Gepäck vom Besuch zurückkehren wollen. Genau ein solches Erlebnis hatten wir in Gevrey-Chambertin.

Man muss sich schon ganz schön gut umschauen, um im Burgund aktuell spannende Entdeckungen aufzutreiben. Die großen Namen sind seit Jahrzehnten in festen Händen und werden weltweit mit größter Aufmerksamkeit verfolgt, auch die zweite Garde der Betriebe kennt jeder Burgundliebhaber und selbst in den Randappellationen, abseits von Chambolle-Musigny, Vosne-Romanée und Gevrey-Chambertin haben eifrige Sommeliers, Händler und Journalisten die feinsten Winzer längst bekannt gemacht. Doch dahinter tut sich ganz schön viel, denn auch im Burgund vollzieht sich der Generationswechsel, einige der Spitzendomainen stehen vor der Übergabe und manch Betrieb, der zuvor als durchschnittlich galt, blüht unter Führung der jüngeren Generation, die allesamt beste Ausbildung genoss und Erfahrungen im Ausland und bei Kollegen sammelte, regelrecht auf.

Zur Historie
Die Domaine Duroché blickt auf eine Historie von 5 Generationen zurück. Bereits 1933 füllte man hier eigenen Wein in Flaschen und zählte mit Dujac und Rousseau zu den ersten Domainen, die eigenständige Erzeugerfüllungen etablierten. Dank frühzeitigem Erwerb und der Weitergabe von Vater zu Sohn zählt das Weingut heute wunderbare Lagen zum Eigenbesitz (die jüngsten sind bereits mit 30 Jahre alten Stöcken bepflanzt!), allesamt in Gevrey-Chambertin, darunter die ganz großen Grand Crus Charmes-Chambertin, Latricières-Chambertin, Griotte-Chambertin und Clos-de-Bèze! Doch es handelt sich hierbei, selbst für burgundische Verhältnisse, um eine kleine Domaine. Lediglich 8,5 Hektar Rebfläche definieren die Domaine Duroché. Und diese werden heute leidenschaftlich vom jungen Pierre Duroché bewirtschaftet.

Weinstil & Vinifikation
Pierre Duroché ist ein äußerst zurückhaltender, bescheidener Winzer, jemand, der zunächst nicht zu viel von sich preisgibt, dem man regelrecht jede Information abringen muss. Er ist ein bodenständiger Winzer, der sich auf seine handwerklichen Kenntnisse und die Qualität seiner Lagen verlässt, damit aber nicht hofiert, sondern die Weine für sich selbst sprechen lässt. Und genau diesen introvertierten, fast asketischen Charakter spiegeln auch seine Weine wider. Es ist puristischer Pinot Noir, der mit seiner Herkunft, Gevrey-Chambertin, untrennbar verbunden ist. Pierres Burgunder sind zarte und delikate Rotweine, deren Eleganz, Finesse und Zeitlosigkeit wir sonst nur in den klassischen Weinen Rousseaus wiederfinden. Es ist eine Interpretation Gevrey-Chambertins, die insbesondere die Feinheit betont, anstatt den derben Charakter der Region herauszuarbeiten. Ein Winzer aus Gevrey, den wir sehr schätzen, sagte uns mal: „Maximale Feinheit und Eleganz in Gevrey-Chambertin gehen nur, wenn Du wie Rousseau die feinsten großen Terroirs dein eigen nennen darfst, wenn Du die etwas fetteren Lagen, wie ich, besitzt, dann musst du wirklich das Rustikale und Maskuline aus dem Terroir pressen.“

Und wir sind der Meinung, dass Pierre sie hat, die feinen Parzellen. Wie kaum ein anderer Winzer steht er dafür, bereits im Villages-Bereich eine ungeheure geschmackliche Vielfalt zum Ausdruck zu bringen. Er ist jemand, der wirklich aufs Detail achtet. Und so vinifiziert er seit 2005 mehrere Lagen-Villages aus sogenannten lieu-dits, die zwar keinen 1er-Cru-Status besitzen. Aber es sind vielleicht die Weine, welche ihn bekannt gemacht haben. Denn wer einen Chambertin Clos-de-Bèze sein eigen nennt, kann mit einigem handwerklichem Geschick auch aus mittelmäßigen Jahrgängen einen guten Wein zaubern, doch wer widmet seinen Village-Lagen derartige Aufmerksamkeit und Liebe, das er die Persönlichkeit der einzelnen Parzellen herausarbeitet? Diese Detailverliebtheit macht für uns die Domaine Duroché zu einer der spannendsten Burgunds.

Um diese feinen Unterschiede im Wein schmeckbar zu machen, konzentriert sich Pierre auf die Weinberge. Hier, und nur hier, sieht er den Schlüssel für Qualität. Unzählige Stunden der Weinbergsarbeit investiert er mit seinem kleinen Team von März bis Juli, man sieht ihn beinahe täglich im Weinberg, dann optimiert er seine Lagen, hört und spürt in sie hinein und pflügt regelmäßig die Böden, lässt mittels Weinbergsbegrünung eine biologische Vielfalt zu. Eine natürliche Verrieselung der Trauben ist eines seiner Ziele, dies sorgt für gut durchlüftete Trauben, so dass Pilzkrankheiten möglichst minimiert werden und er betreibt eine aufwändige Laubarbeit mit dem Ziel auf ‚kühle‘ Trauben für den Sommer, die dickschalig sind und robust den Gegebenheiten der Jahreszeiten trotzen können.

Im Keller gilt die Maxime des kontrollierten Nichtstuns. So oft diese Floskel auch schon zitiert wurde, Pierres Ansatz trifft tatsächlich darauf zu. „Wenn wir kerngesunde Trauben haben, muss ich im Keller kaum was tun,“ sagt Pierre begeistert. Er extrahiert nur zart, setzt auf einen leichten Pinot Noir-Stil. Und deshalb sehen seine Weine im Schnitt auch nur 10-15% neues Holz! Das lässt sie daher keinesfalls kantig, sondern noch seidiger und strahlender erscheinen, bereits in der Jugend schmecken die Burgunder fein und haben unwiderstehlichen Charme. Was auch daran liegt, dass Pierre ihnen im Schnitt bis zu 15 Monate Fassausbau gönnt, die Weine jedoch nicht umzieht, sodass sie nicht ermüden können. Im Herbst füllt er seine Fässer dann in den Tank, dabei filtriert er sie je nach Jahrgang nur dezent bis gar nicht und verzichtet auch auf Schönungsmittel. „Reinheit und Eleganz sind mein oberstes Ziel“.

Liebe Kunden, Pierre Duroché ist „the new kid on the scene“ (Neal Martin) und einer unser spannendsten Neuzugänge des Jahres. Mit größter Freude stellen wir Ihnen diese fantastischen Burgunder vor und eine Domaine, von der wir garantiert noch viel hören werden.

Zu den Weinen

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