Niepoort & Raúl Pérez

NEU in unserem Programm

Niepoort

Deutschland-Premiere für Raritäten aus Portugal und Spanien!

Niepoort, das Traditionshaus
Im Jahre 1842 gründete ein gewisser Franciscus Marius van der Niepoort das kleine aber feine Portweinhaus Niepoort. Nach fast 180-jähriger Firmengeschichte ist Niepoort heute noch immer ein unabhängiges Familienunternehmen, das von Dirk Niepoort (das „van der“ fällt im Winzeralltag unter den Tisch) in mittlerweile fünfter Generation geführt wird. Nach alter und bewährter Familientradition arbeiten die Generationen Hand in Hand, die Übergabe des Staffelstabs gelang bisher reibungslos, man war damit immer mehr als erfolgreich. Die sechste Generation, in Gestalt der Söhne Daniel und Marco, arbeitet bereits mit.

Der Macher Dirk Niepoort
Jeder der sich mit Wein beschäftigt kennt den Namen Niepoort. Entscheidend zur Bekanntheit des Hauses hat vor allem ein Niepoort aus der fünften Generation – Dirk, mittlerweile weltberühmt – beigetragen, der die Geschicke des Familienunternehmens seit 2005 leitet. Doch die Geschichte von Dirk beginnt viel früher und prägt die Entwicklung Hauses seit längerer Zeit in besonderem Maße ebenso nachhaltig.

Autodidakt und self-made-Winzer
Dirk Niepoort, Jahrgang 1964, gilt als einer der erfahrensten und innovativsten Weinmacher Portugals und zu den ganz großen seiner Zunft in Europa. Nach dem Abitur studiert Dirk in der Schweiz. Zu dieser Zeit weckt ein Praktikum bei Mövenpick sein Interesse für Wein. 1986 zieht es ihn nach Kalifornien ins Napa Valley zu Cuvaison einem der Pionierweingüter der Region. Ohne klassische Ausbildung zum Winzer oder einem Önologie-Studium wird Dirk bewusst, wie sehr er das Weinmachen dennoch zu lieben gelernt hat. Ein Jahr darauf geht Dirk zurück nach Portugal und arbeitet fortan im elterlichen Gut, das seinerzeit von Dirks Vater Rolf Eduard in vierter Generation geleitet wird.

Sein Credo
Vielleicht ist sein ungewöhnlicher, leicht verschlungener Werdegang Dirks Stärke, konnte er gerade deshalb ein tieferes Verständnis, einen eigenen Modus operandi und hellsichtigere Ideen entwickeln. Sein Anspruch an Wein ist hoch. Sehr hoch! Mit der Erfahrung eines immens versierten Verkosters sucht Dirk in den Weinen immer nach den speziellen Eigenheiten des Terroirs, möchte die Eigenständigkeit einer Region im Wein spüren und transportieren. Leichtfüßig, erfrischend und animierend muss es sein, er wünscht sich Weine mit einer gewissen Lebendigkeit. Fragt man Dirk nach dessen Arbeitsweise folgt eine knackig kurze Antwort: „weniger ist mehr.“ Und sofort erläutert Dirk: „Der Versuch, den Weinberg zu verstehen und die Weine auf möglichst natürliche Art entstehen zu lassen, damit der Weinberg mit allen Gegebenheiten und seiner Geschichte zum Ausdruck kommt.“ Der Respekt vor dem Weinberg und die Arbeit im Einklang mit der Natur sind ihm besonders wichtig. Harmonie lautet das Zauberwort nach dem Dirk strebt und mit dem der Weinfreund den Namen Niepoort verbinden soll.

Vila Nova de Gaia – das Familienerbe
Seit über 150 Jahren widmen sich die Niepoorts der Portwein-Produktion. Dabei wird das gesamte Wissen von Generation zu Generation weitergegeben. Die Kellereien in Vila Nova de Gaia sind ein magischer Ort, an dem die Portweine in ihrem Rhythmus reifen, an dem die alten, die guten Traditionen bewahrt werden. Ein Ort, an dem Fässer, Flaschen und Glasballons mit Sorgfalt auf ihrem Weg begleitet werden – das Ziel ist der Reise ist stets ein hervorragender Portwein. Stolz erklärt uns Dirk: „Portwein ist einfach gut. Mein Vater hat immer gesagt, Vintage ist der König der Portweine. Aber gleichzeitig sagt er, Tawny ist der Präsident der Portweine. One is by the heritage, the other one is by election.“

Quinta de Nápoles, Douro – Beginn einer neuen Ära
Zurück ins Jahr 1987: Frisch aus Übersee zurück bringt sich Dirk fortan im Familienbetrieb ein, denn er hat viele neue, aufregende Ideen im Gepäck. Sein Vater hat zu dieser Zeit gerade die (damals noch) verfallene Quinta de Nápoles im Douro-Tal mitsamt zugehörigen 30 Hektar Rebland erworben. Vater Rolf will hier eigentlich Spitzen-Ports produzieren, doch Standort stelle sich dafür als alles andere als optimal heraus. Dirk sieht hier seine Chance die alte Quinta künftig zur Rotweinerzeugung zu nutzen, ein Novum in der bis dahin fast 150-jährigen Firmengeschichte – und nutzt sie. Nur ein Jahr später erwerben die Niepoorts zudem die Quinta de Carril mit weiteren neuen Hektar Land in direkter Nachbarschaft. Die ersten Weine wecken sofort große Erwartungen. Dirk versteht sich auf Anhieb im Umgang mit den teilweise recht alten Reben die unweit de Flußes Têdo auf Schiefer gründen. Ab dem Jahr 2000 arbeitet man an Planungen für einen Neubau der 2007 schließlich realisiert werden kann. Seither werden alle Douro-Stillweine auf der neuen Quinta de Nápoles vinifiziert.

Quinta de Baixo, Bairrada – eine alte Leidenschaft
Schon in den 1990er-Jahren entbrennt Dirks Leidenschaft für die Bairrada und ihrer Rebsorte Baga. Zu dieser Zeit entstanden diverse Weine in Kooperation mit Erzeugern wie Filipa Pato, Casa de Saima und Bageiras. Bairrada, zwischen der Bergregion Dão und der Atlantikküste gelegen, bietet hervorragende Bedingungen gerade für Baga. Das Klima ist maritim mild mit starken Regenfällen. Der Boden ist geprägt von weißem Kalkstein. In den Augen von Dirk hat die Bairrada jedes Potenzial, die Geburtsstätte eleganter feiner Weine zu sein, voller Charakter und Persönlichkeit. Ab 2010 beschäftigt sich Dirk wieder intensiver mit der Bairrada. Im Folgejahr produziert er bereits 2.000 Liter Baga als „Gastwinzer“ auf Quinta de Baixo. Nur ein Jahr später übernimmt Dirk die Pflege der Weinberge von Quinta de Baixo und kümmert sich auch um den Keller. Zum Jahresende 2012 erwirbt die Familie schließlich die Quinta. Heute gehören 14 Hektar Weingärten zur Quinta, 50 % der Fläche sind bis zu 150 Jahre alten Reben bestockt, der andere Hälfte sind Neupflanzungen aus den 2000ern. Auf Quinta de Baixo arbeitet man seit 2013 überdies streng biodynamisch.

Der rastlose Weinmacher
Für Dirk gibt es seit Einstieg bei Niepoort keinen Stillstand. Engagierte er sich zu Beginn zunächst als Rotweinproduzent im Douro, folgt der konsequente Ausbau des Portfolios als ganzheitlicher Stillweinproduzent. Früh geht er Kooperationen ein, lässt befreundete Winzer zu sich kommen und versucht umgekehrt in der Ferne unter immer neuen Bedingungen sein Glück. Neben der Quinta de Nápoles soiwe Quinta de Carril am Douro und der Quinta de Baixo in der Bairrada erwirbt der Familienbetrieb weitere Weingüter und Rebflächen in anderen Regionen. 2014 die Quinta da Lomba und ihre fünf Hektar Weinberge, die zu verwildern drohen. Seit nunmehr vier Jahren ist Dirk, selbst bekennender Liebhaber von Moselweinen, in Piesport aktiv. Gemeinsam mit Philipp Kettern und Sohn Daniel startet das Projekt „FIO“ im Jahr 2016, inzwischen wirkt auch der jüngste Sohn Marco daran mit. Dirks Kooperationen haben ihn auch ins Nachbarland Spanien geführt. Auf den steilen Schieferterrassen am Sil, besser bekannt als Ribeira Sacra, arbeitet Dirk mit Pedro Guímaro an dem sortenreinen Mencía „Ladredo“. Einem Steinwurf weiter im westlich im Bierzo findet die Zusammenarbeit mit Kultwinzer und engem Freund Raúl Pérez statt. In Raúls Heimatort Valtuille entstehen je ein Rot- und Weißwein aus Mencia- und Godello-Trauben unter dem Namen „Calderera“.

Verkanntes Genie
Hierzulande reduziert man Dirk gerne auf seine erfolgreichen Weine im Basisbereich, gerade der „Fabelhaft“ scheint in Deutschland so berühmt wie berüchtigt – und vor allem: rasend beliebt! Leider vergisst man dabei genauso gerne, wie wegweisend Dirk immer agiert hat. Quasi im Alleingang hat er die Stillweine am Douro salonfähig gemacht. Die Portweine des Stammhauses sind in der Spitze perfekter denn je. Seine Engagements in der Bairrada, im Dão und Minho und die daraus resultierenden Weine belegen sein Talent im Umgang mit neuen Gegebenheiten. Souverän schafft er es immer wieder innerhalb kürzester Zeit in neuen Appellationen nicht nur Fuß zu fassen, sondern vielmehr seine Spuren zu hinterlassen, an denen sich viele orientieren (müssen). Was viele Winzerkollegen, Profis der Weinbranche, schon lange wissen, möchten wir mit Ihnen teilen. Der Name Niepoort steht für über die Maßen besondere Weine. Weine, die nach Harmonie streben. Weine, bei denen man die Faktoren Ruhe und Zeit niemals außer Acht lassen sollte. Denn Dirks Weine besitzen ein enormes Reife- und Entwicklungspotenzial. Zu früh getrunken, besteht die Gefahr, die Weine falsch oder überhaupt nicht zu verstehen. Mit fortschreitendem Alter zeigen sie ihre ganze Noblesse, treten in einen Dialog mit dem interessierten Weinfreund ein.

Premiere für Raritäten
Daher machen wir Ihnen, verehrte Kunden, und uns als Weinenthusiasten ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art. Einige der hier präsentierten Weine wurden bis dato noch nie nach Deutschland importiert. Zudem handelt es sich bei diesen auch noch um Weine, die einiges an Reife mitbringen. Bis jetzt lagerten sie unter optimalen Bedingungen in ihren Heimatkellern. In mehreren Verkostungen haben wir uns schließlich für ein Potpourri van Weine diversester Herkunft entschieden. Nicht nach dem Motto „viel hilft viel“, sondern weil sämtliche Weine von überragender Güte sind.

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Pinard de Picard GmbH & Co. KG
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