Jean-Marie Royer - Châteauneuf-du-Pape

Mit diesem Château präsentieren wir Ihnen ein in Deutschland noch gänzlich unbekanntes Gut, unsere Entdeckung des Jahres in diesem Jahrhundertjahrgang! Wir kennen diese Domaine bereits seit 2 Jahren, infolge eines absoluten Insidertipps. Der renommierte Önologe Philippe Gambié, der bereits seit Jahren für unsere großartigen Domainen Pégau, Clos du Caillou und Les Cailloux tätig ist, hatte einen alten Rugbyfreund unter seine Fittiche genommen, Jean-Marie Royer, der eine schwierige Zeit hinter sich hatte.
Aus einer alteingesessenen Familie in Châteauneuf stammend, verlor Jean-Marie bereits in seinem dritten Lebensjahr seinen Vater, der bis dahin die kleine Familiendomaine betrieben hatte. Um die Familie nach dessen Tod über Wasser zu halten, verkaufte die Mutter einen Teil der erstklassigen Weinberge, zudem ging ein beträchtlicher Teil durch Erbteilung an andere Familienmitglieder. Der kleine Rest wurde verpachtet.
Als Jean-Marie Royer dann mit 18 Jahren beschloss, sich dem Wein zu widmen, waren nur noch wenig eigene Weinberge vorhanden. Er begann damit, gute Qualitäten bei befreundeten Winzern aufzukaufen und unter dem Etikett eines kleinen selbst gegründeten Handelshauses zu vermarkten. Mit dem damit verdienten Geld kaufte Jean-Marie Parzelle für Parzelle der besten Lagen aus dem Besitz seiner Verwandtschaft wieder zurück, bis er schließlich drei Hektar beisammen hatte. Eine kleine Fläche zwar nur, doch welche Qualität!
Bei diesen Parzellen handelt es sich um nichts anderes als (mit) das beste Terroir der Appellation, teilweise bestockt mit über 110 Jahre alten, tief wurzelnden, sehr ertragsschwachen Grenachereben (Was sind das für prachtvolle Rebstock-„Persönlichkeiten” auf einem ungemein steinhaltigen Terroir) und in unmittelbarer Nachbarschaft zu den berühmten Lagen von Henri Bonneau, eine Sonneninsel aus roten Steinen, mit leuchtenden Sommerfarben: Das Blau des Himmels, das Grün der Rebblätter, das Gelb der Sonne und das Ockerrot der Steine. Die Grillen zirpen, man schließe die Augen... .

Zunächst verkaufte Jean-Marie aus Geldnot einen Teil seiner hochreifen Trauben seiner erstklassigen Lagen an einen Ihnen sicherlich nicht unbekannten Weinmacher erster Güte, an Michel Tardieu, der von der einzigartigen Qualität dieses Lesematerials begeistert war und vom Jahrgang 2001 in seinen unterirdischen Kelleranlagen im malerischen Lourmarin einen Wein ausbaut, den Sie bei uns schon lange in Subskription kaufen konnten und der von Parker mit 95 bis 98 Punkten bewertet wurde.

Doch jetzt kommt Philippe Gambié ins Spiel. Fasziniert von der fast einzigartigen Qualität dieses singulären Terroirs überzeugte er Jean-Marie, Tardieu nicht die gesamte Lese zu verkaufen, sondern mit ihm zusammen einen Teil seines erstklassigen Traubenmaterials selbst auszubauen und beide erklärten ihr neues Projekt zur Herzenssache, mit durchschlagendem Erfolg.
Während die Tardieu-Variante wie immer mit reifer Frucht und einem fein dosierten Holzeinsatz eher von moderner Stilistik geprägt ist, erweisen sich die von Royer und Gambié vinifizierten Weine als geradezu distinguiert und äußerst klassisch, so, wie wir es vom Altmeister Henri Bonneau und seinem unvergleichlichen, doch kaum erhältlichen Unikat „Reserve des Celestins” kennen, von dessen Art der Weinbereitung sich Jean-Marie inspirieren ließ.

So sind Royers Weine aus dem großartigen Jahrgang 2001 Terroirweine allerbester Güte, von Parker (Wine Advocate Nr. 145) als die „Entdeckung seiner Châteauneuf-du-Pape Reise” gefeiert „mit reichhaltigen, kraftvollen Weinen im Stile von Pégau und Henri Bonneau” (Wer jemals Royers eindrucksvolle Weinberge und seinen altertümlichen, einfachen Keller begutachten kann, dem werden auch diese Parallelen sofort ins Auge fallen) und der dringlichen Empfehlung an die „Importeure, sich um dieses bis dato unbekannte Weingut unverzüglich zu kümmern”.
Doch Händler, die jetzt erst, nach Parkers Elogen, Jean-Marie kontaktierten, kamen bei der kleinen Produktion von einigen wenigen Tausend Flaschen natürlich viel zu spät. Wir selbst jedoch hatten uns schon unmittelbar nach Philippe Gambiés Empfehlung und bevor Parker es bewertete, mit einem befreundeten Weinhändler aus Süddeutschland ein größeres Kontingent (was man angesichts der insgesamt gesehen kleinen Produktion jedoch stark relativieren muss) gesichert und können es nun exklusiv auf dem deutschen Markt anbieten.

Jean-Marie Royer ist zweifellos der neue Stern am wunderbaren Weinhimmel von Châteauneuf-du-Pape mit klassischen, herrlich altmodischen, zeitlosen Gewächsen in der Tradition von Bonneau und Rayas und meilenweit von jeder Modetorheit entfernt: kraftvolle, harmonische Weine in perfekter Balance mit einer traumhaften Fruchttextur und einer großartigen, seidenen Tanninstruktur und einem langen mineralischen Abgang, exemplarische Terroirweine erster Güte, die das einzigartige Potential ihrer berühmten Appellation beispielhaft widerspiegeln! Zwar präsentieren sich diese sensationell gelungenen Weine bereits heute ungemein beeindruckend, wenn aber in den kommenden Jahren die Tannine abschmelzen werden und die Qualität des Terroirs weiter in den Vordergrund tritt, dann werden wir mit großartigen Weinunikaten belohnt.

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