Domaine Les Vins de Vienne - Seyssuel

Viele von Ihnen kennen sicher die weltberühmten Steilhänge der Côte Rôtie: Wenn Sie über die Autobahn in den französischen Süden fahren, Lyon passieren und südlich Vienne zum dritten Mal die Rhône überqueren, dann sehen Sie rechter Hand die "gerösteten Hänge".
Doch zuvor, auf der anderen Rhôneseite, etwas nördlicher bei Seyssuel, ist Spektakuläres im Gange, was Sie bisher vielleicht noch nicht bemerkt haben. Pierre Gaillard, ein in der französischen Weinszene bereits sehr bekannter junger Wilder, entdeckte während seiner Studienzeit in alten römischen Schriften Hinweise darauf, dass auf dieser "falschen" Seite der Rhône an ebenfalls sehr steilen Hängen bereits zu Virgils Zeiten für damalige Verhältnisse berühmte (ob auch gute, sei dahingestellt) Weine produziert worden seien.

Mit der Reblauskatastrophe Ende des 19. Jahrhunderts fällt dieses über Jahrhunderte bewirtschaftete, erstklassige Terroir um eine ehemalige erzbischöfliche Festung jedoch der Vergessenheit anheim. Bis Pierre Gaillard auf die alten römischen Schriften stößt.
Mit seinen beiden Freunden François Villard und Yves Cuilleron, beide ebenfalls zu Frankreichs Winzeravantgarde zählend, erkundet er, neugierig geworden, im Mai 1995 die verfallenen Terrassenlagen hoch über der Rhône und findet in der Tat ein Terroir, dass demjenigen auf der anderen Flussseite, den Côte Rôtie, in Nichts nachsteht, das, im Gegenteil, sogar über besonders gute mikroklimatische Bedingungen verfügt.

Sofort machen sich die drei jungen Freunde voller Enthusiasmus an die Arbeit, dieses uralte Weinbaugebiet, die "Vins de Vienne", wieder zu beleben. Sie kaufen das völlig verwahrloste, optimal nach Süden ausgerichtete Terrain auf, gründen eine gemeinsame Domaine, roden mühsam das völlig zugewachsene Gelände und pflanzen auf erstklassigen schwarzen Schieferböden hochwertige Syrahklone in sehr dichter Bepflanzung (Wurzelkonkurrenz).

Schon der Jungfernjahrgang brachte Resultate, die aufhorchen ließen, denn neben der außerordentlichen Qualität des Terroirs (auch die stetig heftig wehenden trockenen Winde sind von großem Vorteil, verhindern sie doch das Entstehen von Rebkrankheiten) wird größte Sorgfalt und höchstes winzertechnisches Wissen in die Zubereitung des spektakulären Weines gesteckt:
Selektive Lese und Entrappung hochreifer Trauben von Hand, Einmaischung mit den Füßen, vierwöchige Vergärung nur mit weineigenen Hefen und feinfühliger Ausbau für 18 Monate in neuen französischen Barriques aus der Alliereiche. So nahmen wir sehr gerne das Angebot des Weinagenten der Domaine an, jetzt, wo die Reben ein wenig älter und die Weine noch komplexer geworden sind, diese großartigen Gewächse als einer von zwei Importeuren in Deutschland zu vermarkten. Denn was für ein Potential besitzen diese großartigen Weine von Vienne, der Ruhm der Vergangenheit wird durch eine noch glanzvollere Zukunft neu gegenwärtig und Sie als kundiger Konsument können Zeuge werden der Wiedergeburt eines großen Weines aus historischer Lage!

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