Domaine Les Aphillanthes - Travaillan

Wenige Liebhaber und Kenner der Weine der südlichen Rhône werden die Weine dieser in Travaillan gelegenen Domaine bisher getrunken und die sehr schwierig zu findende Domaine (kein Hinweisschild verweist auf diesen Senkrechtstarter der beiden letzten Jahrgänge, das sich noch in einer Art Rohbauzustand befindliche, am Rande einer schmalen Straße befindliche Gebäude erweckt zudem so gar nicht den Anschein eines Weingutes) bisher aufgesucht haben.
War das Gut bis vor kurzem erst wenigen Eingeweihten ein Begriff, wird sich dies bald radikal ändern: Das, was der knapp 30 jährige Daniel Boulle seit kurzem in den bereits von seinem Vater, der die Trauben noch an die lokale Genossenschaft verkaufte, naturnah bearbeiteten Weinbergen mit ihrem erstklassigen Terroir nahe Orange produziert, ist schlichtweg sensationell, qualitativ auf dem Niveau erstklassiger Châteauneuf, preislich jedoch auf dem bester Côtes du Rhône.

Und das hat sich auch nicht geändert, als Parker, der natürlich genauso wie wir bei seinen Recherchen vor Ort Daniels Winzerkollegen hinter vorgehaltener Hand von den Qualitäten dieser Weine schwärmen hörte, die Domaine ebenfalls aufsuchte, verkostete und begeistert die von uns präsentierten Gewächse zwischen 90 und 93 Punkten („best values”) bewertete, mit der trefflichen Bemerkung: „Diese CdR sind vergleichbar mit den besten Gigondas und Châteauneuf-du-Pape”.

Diese großartigen Gewächse sind das Resultat eines äußerst talentierten und tatkräftigen Weinbesessenen im besten Sinne des Wortes. In den schon über Jahre hinweg mit besonderer Sorgfalt gepflegten und von Daniel peu à peu Richtung Biodynamie umgestellten Weinbergen wird extrem selektiv und natürlich von Hand geerntet: So liegt der Ertrag je nach Cuvée gerade mal zwischen 17 und 35 hl/ha.
Die schonende Vinifizierung erfolgt ausgesprochen traditionell und dauert verhältnismäßig lange, der Ausbau geschieht dann behutsam ausschließlich in Barriques. Da die Weine über eine außerordentliche Frucht, Extraktreichtum, eine große Dichte und eine schöne Konzentration verfügen (es sind aber beileibe keine überextrahierten Monster!), ist das Holz sehr dezent eingebunden und überhaupt nicht vernehmlich. Es verleiht dem Wein nur eine schöne Struktur und eine großartige Eleganz, neben den delikaten, feinen Tanninen wohl das Markenzeichen überhaupt dieser großartigen, weder gefilterten noch geschönten Gewächse von Les Aphillanthes, die eindrucksvoll das außerordentliche Potential der Gemeinden in der Umgebung von Châteauneuf-du-Pape demonstrieren, das bisher leider noch von so wenigen Winzern konsequent genutzt wird.

In Ausnahmejahrgängen wie 2000 finden jedenfalls Weinliebhaber, denen der Inhalt der Flasche wichtiger ist als das prestigeträchtige Etikett, hier schlichtweg den besten Gegenwert für ihr Geld. Daniel Boulle wird schon bald in einem Atemzug genannt werden mit Winzerpersönlichkeiten wie André Roméro und Yves Gras und Weinliebhaber in aller Welt werden sich um diese Weine aus dem großartigen 2000er Jahrgang reißen, die ein herausragendes Entwicklungs- und Lagerpotential besitzen.

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