Domaine Le Sang des Cailloux - Vacqueyras

Obwohl die Appellation Vacqueyras, gelegen in unmittelbarer Nachbarschaft von Gigondas und der malerischen Felsenformation „Dentelles de Montmirail”, seit 1990 innerhalb der Rhôneappellationen die gleiche Rangstufe bekleidet wie Châteauneuf-du-Pape, haben mich die dort produzierten Weine aufgrund ihrer Rustikalität und ihres Mangels an Finesse und Komplexität nie sonderlich begeistern können.

Doch dies hat sich im Laufe der letzten 4 Jahre geändert. Zunächst ließ mich die in homöopathischen Dosen erzeugte Spitzencuvée von Michel Tardieu erstmals an das große Potential der Appellation glauben und dann waren es insbesondere die in Deutschland noch weitgehend unbekannten Weine der Domaine Le Sang des Cailloux (wörtlich übersetzt: „Das Blut der Steine”, was bereits alles besagt über die Zusammensetzung und die außerordentliche Qualität des aus Lehm-Kalkstein und roten Geröllkieselsteinen bestehenden Terroirs auf einer Hochebene inmitten der Garrigue), die mich unter Preis-Genussgesichtspunkten sprachlos werden ließen.

Ein Liebhaber und Kenner von Rhôneweinen par excellence hatte mir im Frühjahr 01 dieses Gut eindringlich ans Herz gelegt und mir Probeflaschen zum Degustieren mitgebracht, die mich derart faszinierten, dass ich mich ein paar Tage später ins Auto setzte und an die südliche Rhône reiste, denn diese Domaine gehört unbedingt ins Portefeuille von Pinard de Picard!

Und, wie geahnt, wir taten gut daran, uns sofort um den Import dieser Weine zu bemühen. Nicht nur, dass mittlerweile in einer großen Rhônedegustation der Jahrgänge 98/99 in ‚Alles über Wein’ (6/2001), in der auch die besten Châteauneuf-Güter getestet wurden, die 99er Cuvée Doucinello (in 2000 Azalais genannt, in 2001 Floureto, immer abwechselnd nach den provenzalischen Namen der Winzertöchter) die zweithöchste! Bewertung (ein halber Punkt weniger als der 98er Beaucastel) aller Spitzenweine erhielt. Auch Parker, der ebenfalls im September die Rhône bereiste, wurde auf dieses Gut aufmerksam und urteilt begeistert, dass „dieser neue Superstar von Vacqueyras das höchste Niveau der Appellation besitzt und mit den besten Weinen von Gigondas und Châteauneuf verglichen werden kann, allerdings zu einem Drittel des Preises, ‘these are exceptional wine values’”.

Frankreichs renommierteste Weinfachzeitschrift, die REVUE DU VIN DE FRANCE, zeichnete die Domaine im Sonderheft „Millésime 2000” als einzige an der südlichen Rhône mit dem begehrten Prädikat „Coup de Coeur 2000” (Lieblingswein) aus und listet in ihrer Ausgabe Juli/August 2003 das Gut in ihrer inoffiziellen Klassifizierung der 144 BESTEN mediterranen Crus mit den Worten: „Hier zeigen sich die Vacqueyras dicht, körperreich und tief. Die letzten Jahrgänge sind die besten, die jemals auf der Domaine produziert wurden”. Sie können sich sicherlich vorstellen, wie die Händler in aller Welt auf diese Bewertung reagieren, doch wir haben vorgesorgt und können Ihnen von jedem Jahrgang eine große, hoffentlich alle Nachfrage befriedigende Menge anbieten.

Vater dieses sprichwörtlichen Weinwunders ist ein Bilderbuchprovenzale, Serge Férigoule, ein ausgebildeter Önologe, der seit 1979 auf dem Weingut arbeitet, es 1993 übernahm und sofort alles umkrempelte: Umstellung auf naturnahen Anbau, so dass mit fortschreitender Zeit das ökologische Gleichgewicht in den Weinbergen wiederhergestellt wurde, intensive Bodenbearbeitung dieses im übrigen besten Terroirs der Appellation, die in die faszinierende Garriguelandschaft eingebettete Steinwüste des Plateaus von Sarrian, das aufgrund seiner Bodenstruktur den herausragenden Lagen von Châteauneuf sehr ähnelt, strikte Ertragsbegrenzung, selektive Handlese bei optimaler Traubenreife, seit 1997 wird das ganze Lesegut entrappt, traditionelle Vinifizierung, Ausbau in gebrauchten Foudres, so wenig Eingriffe wie irgend möglich, keine Schönung und keine Filtration.

5 Jahre dauerte es, bis alle diese Maßnahmen so gegriffen hatten, wie es sich Férigoule vorstellte, bis sich insbesondere die Böden nach der jahrzehntelangen intensiven Düngung regeneriert hatten. So ist Serge auch exakt der gleichen Meinung wie die REVUE DU VIN DE FRANCE: „In den drei letzten Jahrgängen 1999, 2000 und insbesondere 2001 habe ich endlich die Weine produzieren können, wie ich sie mir immer in meinen Träumen vorgestellt habe, Weine, die nichts anderes ausdrücken als das große Terroir, auf dem die Trauben gewachsen sind”.

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