Bodegas Bhilar - Navarra

Bodegas Bhilar – eine neue Vision, eine bessere Version der Rioja: sinnvoll nachhaltig und terroirverliebt!

Bhilar

Die puren Trauben als Ergebnis der Bemühungen – Bodegas Bhilar, Pionier im biologisch-dynamischen Anbau und Produzent außergewöhnlicher Einzellagenweine.

Bodegas Bhilar ist ein kleines familiengeführtes Weingut in Elvillar (in baskischer Schreibung „Bilar“, etymologisch möglicherweise von Elbi-oyar, „Fliegenwald“, oder Erbi-oyar, Hasenwald“ stammend), einer kleinen Ortschaft, die keine vier Kilometer Luftlinie von dem deutlich bekannteren Städtchen Laguardia im Herzen der Rioja Alavesa entfernt liegt. Die Besitzer dieser Bodega, David Sampedro Gil und Melanie Hickman, sind sowohl beruflich als auch privat ein Paar. Und beide halten nicht mit klar formulierten Ansprüchen und Zielen hinterm Weinberg, wenn sie über ihre Arbeit sprechen: „Wir möchten terroir-orientierte Weine mit Seele zu machen, Land und Landschaft respektieren, nur mit einheimischen Trauben arbeiten und unsere Weine mit positiv gestimmten, positiv agierenden Menschen teilen.“

Das goldene Dreieck
Anfänglich konzentrierte sich David ausschließlich auf Rebanlagen in seinem Geburtsort Elvillar, bald sah er aber auch nach vielversprechenden Parzellen über die Ortsgrenzen hinaus um. Fündig wurde er tatsächlich in Laguardia (wo sich ohnehin die weinmachende Crème de la Crème tummelt) und im bislang gänzlich unbekannten, nicht einmal 200 Seelen starken Gemeinde Cripán (in baskischem Neuschrieb „Kripan“, im Mittelalter als „Quirpán“ und auch „Quiripán“ urkundlich erwähnt). Auf Cripán als Weinbaustandort wurde bisher nicht allzu viel gegeben, zu nördlich die Lage für eine optimale Reifung der Trauben. Doch die klimatischen Veränderungen haben die Gemeinde nun in den Fokus einiger interessierter Weinmacher rücken lassen – wie beispielsweise auch Telmo Rodríguez. Tatsache ist: Laguardia, Elvillar und Cripán sind die Hotspots der Rioja Alavesa, an denen außergewöhnliche ihr Zuhause haben.

Die Arbeit
Wie bereits erwähnt, werden sämtliche Weinberge und Terrassen nach biodynamischen Regeln bewirtschaftet. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit war David der erste echte Biodynamiker in der Rioja Alavesa. „Hippie“ und „Freak“ waren vermutlich die freundlichsten Bezeichnungen, mit denen David von seinen misstrauischen Landsleuten bedacht wurde. Vor allem seine Arbeitsweise stieß fast ausnahmslos auf Unverständnis bis hin zur offenen Ablehnung. Er verzichtet natürlich konsequent auf den Einsatz von Herbiziden, lehnt synthetische Dünger und chemischen Pflanzenschutz ab, und auch schwere Maschinen hat er von seinen Flächen verbannt. Ihm liegen Biodiversität und ein gesundes Ökosystem am Herzen, wo möglich, bricht er die Monokultur Wein auf, pflanzt wieder Bäume, lässt Büschen, Sträuchern und Wildkräutern ihren Raum. Die notwendigen Arbeiten werden von Hand erledigt, die Bodenbearbeitung erfolgt durch die vier eigenen Kaltblüter. Mittlerweile sind Pferde in der Rioja Alavesa kein so seltener Anblick mehr – David war dort der Erste, der sie für die Bewirtschaftung „wiederentdeckt“ hat. Er erlaubt sich nur minimale Eingriffe während des Weinherstellungsprozesses. Aus diesem Grund wird gesundes Traubenmaterial benötigt. Sämtliche Parzellen bei Bhilar werden sorgfältig in mehreren Gängen von Hand gelesen, manche Weine sogar direkt im Weinberg gemacht, wenn nämlich just geerntete Trauben noch vor Ort in Fässer gegeben werden. Entrappt wird unmittelbar vor und über den Gärbehältnissen. Pumpen und Überpumpen wird nach Möglichkeit grundsätzlich vermieden. Mittlerweile verzichtet David im gesamten Weinwerdungsprozess auf die Zugabe von Schwefel, und nur ein Teil seiner Weine wird bei Füllung minimal damit angereichert. Sämtliche weiteren Schönungs- und Klärungsverfahren finden nicht statt. Die Ausnahme (die die Regel bestätigt): eine leichte Filtration der Weine bei Bedarf.

Das Echo
Bereits im Jahr 2012 porträtierte Mitch Frank David Sampedro in einem Artikel mit dem Titel „Sechs Produzenten, die den Weg weisen“ im Wine Spectator, in dem er über die jüngsten Entwicklung in der Rioja berichtete. Kürzlich bezeichnete dasselbe Magazin David als „Spaniens aufstrebenden Star-Winzer“. Hugh Johnson, Doyen der britischen Weinkritik, erwähnte Davids Weine dann 2014 in seinem Pocket Wine Book als „herausragend“ und unbedingt „beachtenswert“. Für Tim Atkin war der Winzer im vergangenen Jahr 2020 der „Grower oft the year“ und Luis Gutiérrez, seit 2013 Verkoster (nicht nur) für Spanien bei Robert Parker’s WINE ADVOCATE , verortet seine Weine von Beginn seiner Tätigkeit an im absoluten Spitzenfeld. Und wir wären die Letzten, die diesen Urteilen nicht überzeugt und voller Begeisterung folgten!

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