Micrit - Jumilla

Jumilla die Zweite!

Micrit

Jüngst haben wir Ihnen voller Vorfreude die Weine der Brüder Carlos und Juan José Cerdán (Bodegas Cerrón) präsentiert und Sie mit auf eine Reise in den spanischen Südosten genommen.

Schon die Römer schätzten die sanften Hügel und Hochplateaus der heutigen Appellation Jumilla am Mittelmeer als Weinanbaugebiet. Körperreiche und farbintensive Weine kamen von dort und waren begehrt. Dennoch spielten die Weine lange nur eine Nebenrolle als Verschnittwein, d. h. der Wein wurde meist im Fass verkauft und diente in anderen Regionen dazu, diesen mehr Alkohol und Farbe zu geben.

Die Reblaus, die erst in den 1980er Jahren die Region heimsuchte und ihr arg zusetzte, bedeutete zeitgleich eine riesige Chance für einen Neubeginn. Neuanpflanzungen wurden unumgänglich, Rebsorten wurden ganz bewusst hinsichtlich der Terroris ausgewählt und gepflanzt sowie der allgemeine Qualitätsstandard deutlich angehoben. Auf heute etwas über 41.000 ha Rebfläche fokussiert man sich auf die hier heimische Rebsorte Monastrell (in Frankreich auch bekannt als Mourvèdre). Allen voran Spitzenerzeuger wie José María Vicente von Casa Castillo (ehemals bekannt unter dem Namen Julia Roch e Hijos) haben die Bekanntheit der Region und ihrer Weine sprunghaft gesteigert und auf die aufregendsten Weinkarten der Welt katapultiert. José María Vicente ist Macher und Mentor, auf seine Pionierarbeit folgen heute die Grenzgänger von Envínate und eben jenes Brüderpaar Cerdán.

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