Weingut Georg Breuer - Rüdesheim am Rhein

Theresa Breuer steht für große trockene Rieslinge aus den Rüdesheimer und Rauenthaler Lagen.

Breuer

„Es sind Weine für die Kenner und Liebhaber des Unverfälschten – nicht plakativ, sondern tief.“ – Falstaff Weinguide 2019

„Theresa Breuer produziert weiterhin einige der feinsten, reinsten und elegantesten geradlinigen, aber komplexen trockenen Rieslinge des gesamten Rheingaus. Ihr legendärer Berg Schlossberg aus Rüdesheim ist dabei nicht mehr der einzige Super-Grand-Cru im Portfolio.“ – Stephan Reinhardt (Parker)

„Das Gut bleibt seinem Stil treu: gekonnter Holzeinsatz, Füllung im August, keine Primärfruchtbetonung, sondern auf die weitere Reife in der Flasche setzend.“ – Vinum Weinguide 2019

„Alle Rieslinge sind ausdrucksstark und mineralisch, von den Gutsweinen bis zu den Spitzenweinen sitzt alles wie aus einem Guss.“ – Eichelmann 2019

„Ein Besuch bei Theresa Breuer ist regelmäßig auch eine Art Gute-Laune-Cocktail.“ – Weinwisser

„Weine von Georg Breuer sind vielleicht die langlebigsten aus den Rheingauer Spitzenlagen.“— Vinum

„Wo immer wir können, tauschen wir flache gegen steile Lagen,“ sagt Theresa Breuer. Wir befinden uns direkt im Ortskern von Rüdesheim, in einer „Garage“ neben einem alten Gutsgebäude. Theresa Breuer, Weingutsleiterin des Weinguts Georg Breuer, zeigt uns stolz ihr Reich auf der Kopie einer Katasterkarte, die einfach an eine Wand gepinnt ist: Über 150 Parzellen sind hier eingezeichnet, die zu Lesebeginn – die Karte dient dem Team als Ernteplan – erst stellenweise markiert sind. In den nächsten Tagen werden einige der großartigsten Weine Deutschlands aus den legendären Rüdesheimer und Rauenthaler Lagen eingefahren. Natürlich aus Rieslingtrauben. Denn das Weingut Georg Breuer steht wie kaum ein anderes in Deutschland für exzellente trockene Rieslinge. Theresas Vater, Bernhard Breuer, zählte zu den Vordenkern des Weinbaus in Deutschland, eine der prägenden Figuren dessen, was man heute mit Fug und Recht Weinhochkultur nennen kann. Er formulierte damals Ansprüche, etablierte Parameter, die auch heute nichts von ihrer Gültigkeit eingebüßt haben und die für eine neue Generation von erfolgreichen Winzern noch immer maßgeblich sind. Tief in den 1980ern, als in Deutschland viele, wenn nicht sogar die meisten Winzer noch hauptsächlich um größtmögliche Reife kämpften, setzte er auf Spitzenqualität, legte den Grundstein für die heutigen Großen Gewächse und vinifizierte nur kurze Zeit später einige der besten trockenen Rieslinge. Als überzeugter Botschafter der Qualität deutscher Weine galt seine Leidenschaft auch dem Reisen und kulturellen Austausch mit den verschiedenen Weinnationen.

Heute (und das seit dem Jahrgang 2004) leitet seine Tochter Theresa mit großem Geschick und Erfolg das Weingut. Betriebsleiter ist seit vielen Jahren Hermann Schmoranz, Markus Lundén der Kellermeister. Gemeinsam mit Theresa Breuer prägen sie den Stil des Hauses, wie es schon bei Bernhard Breuer der Fall war („Nur wenige deutsche Winzer verstehen sich so gut auf lagerfähigen, trockenen Riesling wie dieses Team.“ VINUM Weinguide 2019). Eine nachhaltige Bewirtschaftung der Weinberge ohne Einsatz von Herbiziden und Pestiziden (das Weingut ist Mitglied im Verein Fair’n Green) sowie ein geduldiger und wenig invasiver Ausbau im Keller im Stück- und Doppelstückfass sind die wichtige Elemente der DNS des Weinstils. Bei den Rieslingen dreht sich für Theresa alles um die perfekte Balance – das Wetteifern um spätmögliche Lesetermine wäre der Gegenentwurf zu ihren Credo. Die charakteristische Eigenschaft der Breuer-Weine aus großen Lagen ist das Reifepotenzial. In der Jugend oft etwas verschlossen, fast minimalistisch, entwickeln sie sich auf der Flasche zu den größten trockenen Rieslingen Deutschlands. Wir haben es schon oft erlebt, dass auf 10-Jahresproben besonders die Weine aus dem Rüdesheimer Schlossberg und Rauenthaler Nonnenberg auf den Spitzenpositionen landeten, die wir in ihrer Jugend ob ihrer leisen Töne zunächst gar nicht so spektakulär wahrgenommen hatten. Rieslinge wie aus einer anderen Zeit! Sie wirken stilistisch wie losgelöst von marktwirtschaftlichen Zwängen oder Moden, strahlen eine innere Größe aus, die auf echten Qualitätsmaximen beruht. Und große Weine brauchen nun mal auch Zeit, um ihr enormes Potenzial auf höchstem Niveau zu beweisen. Der Gault&Millau beschreibt den Breuer’schen Stil wie folgt: „So souverän wie ihre Macherin zeigen sich die Weine: ungeheuer fein und zartgliedrig, doch zugleich mit Kraft und Substanz für die lange Reife. Sie spielen das Register der leisen Töne, sind auf die Reife ausgelegt, brauchen Zeit und Luft. Mit stiller Kraft zeigen sie das Gesicht des Rüdesheimer Bergs.“

Herzstück sind die vier großen Lagen des Betriebs, deren Gemeinsamkeit – neben Südexposition und Steilheit – die Schiefer- und Quarzitböden sind: in Rüdesheim der Berg Rottland, Berg Roseneck und Berg Schlossberg sowie die Monopollage in Rauenthal, der Nonnenberg. Mit dem Jahrgang 2019 sind nochmals einige Hektar aus familiärem Besitz in Lorch hinzugekommen. Unter Theresas Leitung entstanden mittlerweile legendäre Rieslinge wie der Berg Schlossberg 2005, 2008 oder der weltweit gesuchte Nonnenberg von 2013. In den letzten Jahren reißen sich immer mehr Rieslingliebhaber um die raren Weine aus den vier Spitzenlagen.

Doch auch in der Basis zeigen Theresas Rieslinge ihren unverkennbaren Stil. Die Ortsweine aus Rüdesheim und Rauenthal sind höchst gebietstypische Weine. Rüdesheim ist rauchig und kraftvoll, der Riesling aus Rauenthaler Lagen noch puristischer und karger. Und mit der eigenen Linie „GB“ verblüfft Theresa mit genialen Alltagsweinen, die ganz im Rheingauer Stil präzise und geschliffen daherkommen, dabei auch ohne längere Flaschenreife bereits allergrößtes Vergnügen bieten – und dies zu kleinem Preis.

Schon lange gilt das Weingut als Inbegriff eines kühlen und geschliffenen Stils. Die frühe Lese, das herausragende Terroir in den atemberaubenden Steillagen und schonender Ausbau ohne Eingriffe sind Garanten für feine Weine, die selbst bei den großen Weinen und in warmen Jahren selten die 12-%-Alkohol-Marke überschreiten. Für viele (die meisten!) Weinliebhaber rangiert das Weingut Breuer unter „Weltklasse“, dabei finden sich Theresas bewusst leisen Weine nur selten auf den Spitzenplätzen aktueller Bewertungslisten. Befragt indes Rieslingliebhaber, Sommeliers und Winzerkollegen nach der Güte der Weine, ist die Meinung einhellig: absolute Spitzenklasse, ohne wenn und aber – echte Trouvaillen (die Spitzengewächse sind leider vergleichsweise rar), die sich enormer Wertschätzung erfreuen.

Das Weingut Georg Breuer als Juwel unserer Weinkultur zu betrachten, ist eine Selbstverständlichkeit. Und Selbstverständlichkeiten müssen weder erklärt, im Grunde kaum erwähnt werden. Giuseppe Lauria, Chefredakteur des Weinwisser schreibt über die Weine: „Die Breuer-Rieslinge sind für mich immer eine Art Lackmus-Test. Ihr klassischer Holzfassausbaustil, der allen Moden wie etwa dem bewusst herbeigeführten ‚Reduktionsbouquet‘ trotzt, hat sich über die Jahre wenig verändert. Man schmeckt hier also auch immer unverfälscht erst den Jahrgang.“

Werte Kunden: Es war uns schon viele Jahre lang ein großes Anliegen, Ihnen Theresa Breuers Weine näherbringen zu können, gehören sie doch (naturgemäß!) zu unseren privaten Lieblingsweinen. Mit ihrer ungekünstelten Art stehen sie wie die Winzerin selbst für eine echte, lebendige, „atmende“ Weinkultur, beruhend auf klaren Prinzipien, der Tradition verpflichtet, der unbekannten Zukunft die Stirn bietend. Oder wie der Falstaff, der Theresa zur Winzerin des Jahres 2016 kürte, es treffend beschreibt: „Das begeisternde an Theresa Breuers Art, dieses Weingut zu führen, ist, wie kongenial sie dem Markenkern nachspürt, ihn aufnimmt und weiterträgt. Dabei verleiht ihre – wenn man so sagen kann – reflektierte jugendliche Unbekümmertheit der Tradition den höchsten Glanz, den diese bekommen kann: denjenigen einer Erfrischung. So, dass sich das Alte nicht überholt und dennoch mit einer neuen Epoche in Einklang gerät.“

Zu den Weinen

Pinard de Picard GmbH & Co. KG
Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
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66793 Saarwellingen / Campus Nobel
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