Weingut Georg Breuer - Rüdesheim am Rhein

Theresa Breuer, Falstaff-Winzerin des Jahres 2016, steht für große trockene Rieslinge aus den Rüdesheimer und Rauenthaler Lagen.

Breuer

„Es sind Weine für die Kenner und Liebhaber des Unverfälschten – nicht plakativ, sondern tief.“
– Falstaff Weinguide 2019

„Die Kollektion ist von einer sagenhaften Konsistenz.“ – Gault & Millau Weinguide 2018

„Das Gut bleibt seinem Stil treu: gekonnter Holzeinsatz, Füllung im August, keine Primärfruchtbetonung, sondern auf die weitere Reife in der Flasche setzend.“– Vinum Weinguide 2019

„Alle Rieslinge sind ausdrucksstark und mineralisch, von den Gutsweinen bis zu den Spitzenweinen sitzt alles wie aus einem Guss.“ – Eichelmann 2019

„Ein Besuch bei Theresa Breuer ist regelmässig auch eine Art Gute-Laune-Cocktail.“ – Giuseppe Lauria, Weinwisser

„Weine von Georg Breuer sind vielleicht die langlebigsten aus den Rheingauer Spitzenlagen.“— Vinum

„Wo immer wir können, tauschen wir flache gegen steile Lagen,“ sagt Theresa Breuer. Wir befinden uns direkt im Ortskern von Rüdesheim, in einer ‚Garage‘ neben einem alten Gutsgebäude. Theresa Breuer, Weingutsleiterin des Weinguts Georg Breuer, zeigt uns stolz ihr Reich auf der Kopie einer Katasterkarte, die einfach an eine Wand gepinnt ist, über 150 Parzellen, die auf dieser Lagenkarte eingezeichnet sind, es ist Lesebeginn und noch zeigt sich die Katasterkarte, die dem Team hier auch als Ernteplan dient, nur stellenweise markiert. In den nächsten Tagen werden einige der großartigsten Weine Deutschlands aus den legendären Rüdesheimer und Rauenthaler Lagen eingefahren. Natürlich aus Riesling-Trauben. Denn das Weingut Georg Breuer steht wie kaum ein anderes in Deutschland für exzellente trockene Rieslinge. Es war Theresas Vater, Bernhard Breuer, der in den 1990er Jahren die grundlegenden Stellschrauben für Deutschlands Weinhochkultur einstellte, welche eine ganze Generation Winzer mit großen Erfolgen weiter feinjustierte. Bernhard Breuer zählt als eine der wichtigsten Figuren des Deutschen Weinbaus und sein Einfluss ist noch heute zu spüren. Als Winzer bis in die 80er Jahre in Deutschland noch um größtmögliche Reife kämpften, setzte er auf Spitzenqualität, legte den Grundstein für die heutigen Großen Gewächse und vinifizierte einige der besten trockenen Rieslinge der 90er Jahre. Als überzeugter Botschafter der Qualität deutscher Weine galt seine Leidenschaft auch dem Reisen und kulturellen Austausch mit den verschiedenen Weinnationen.

Heute (und dies mittlerweile seit dem Jahrgang 2004) leitet seine Tochter Theresa mit großen Geschick und viel Erfolg das Weingut. Betriebsleiter ist seit vielen Jahren Hermann Schmoranz, Kellermeister Markus Lundén. Gemeinsam mit Theresa Breuer prägen sie den Stil des Hauses, wie es schon bei Bernhard Breuer der Fall war („Nur wenige deutsche Winzer verstehen sich so gut auf lagerfähigen, trockenen Riesling wie dieses Team.“ Vinum Weinguide 2019). Eine nachhaltige Bewirtschaftung der Weinberge ohne Einsatz von Herbiziden und Pestiziden (das Weingut ist Mitglied im Verein Fair‘n Green) sowie ein geduldsamer und minimalistischer Ausbau im Keller im Stück- und Doppelstückfass sind die Insignien des Weinstils. Bei den Rieslingen dreht sich für Theresa alles um die perfekte Balance. Das Wetteifern um spätmögliche Lesetermine wäre der Gegenentwurf zum Breuer-Stil. Besonderheit der Weine aus großen Lagen ist ihr Reifepotenzial. In der Jugend oft etwas verschlossen und minimalistisch, entwickeln sie sich auf der Flasche zu den größten trockenen Rieslingen Deutschlands. Schon oft erlebten wir, dass auf 10-Jahres Proben besonders die Weine aus dem Rüdesheimer Schlossberg und Rauenthaler Nonnenberg auf den Spitzenpositionen landeten, die wir in ihrer Jugend ob ihrer leisen Töne zunächst gar nicht so spektakulär wahrnahmen. Es sind Rieslinge wie aus einer anderen Zeit. Sie wirken in ihrem Stil losgelöst von marktwirtschaftlichen Zwängen oder Moden und strahlen eine innere Größe aus, die auf echten Qualitätsmaximen beruht. Und große Weine brauchen nun mal auch Zeit, um ihr enormes Potenzial auf höchstem Niveau zu beweisen. Der Gault & Millau beschreibt den breuerschen Stil wie folgt: „So souverän wie ihre Macherin zeigen sich die Weine: ungeheuer fein und zartgliedrig, doch zugleich mit Kraft und Substanz für die lange Reife. Sie spielen das Register der leisen Töne, sind auf die Reife ausgelegt, brauchen Zeit und Luft. Mit stiller Kraft zeigen sie das Gesicht des Rüdesheimer Bergs.“

Herzstück sind die vier großen Lagen des Betriebs, deren Gemeinsamkeit neben der Südexposition und Steilheit die Schiefer- und Quarzitböden sind. In Rüdesheim sind das der Berg Rottland, der Berg Roseneck und Berg Schlossberg, sowie die Monopollage in Rauenthal, der Nonnenberg. Unter Theresas Leitung entstanden mittlerweile legendäre Rieslinge wie der Berg Schlossberg 2005, 2008 oder der weltweit gesuchte Nonnenberg aus 2013. In den letzten Jahren reißen sich immer mehr Rieslingliebhaber um die raren Weine aus den vier Spitzenlagen.

Doch auch in der Basis verströmen Theresas Rieslinge ihren unverkennbaren Stil. Die Ortsweine aus Rüdesheim und Rauenthal sind höchst gebietstypische Weine. Rüdesheim ist rauchig und kraftvoll, der Riesling aus Rauenthaler Lagen noch puristischer und karger. Und mit der eigenen Linie „GB“ verblüfft Theresa mit genialen Alltagsweinen, die ganz im Rheingauer Stil präzise und geschliffen daherkommen, allerdings auch ohne große Flaschenreife bereits allergrößtes Vergnügen bieten und dies zu kleinem Preis.

Schon lange gilt das Weingut als Inbegriff eines kühlen und geschliffenen Stils. Die frühe Lese, das herausragende Terroir in den atemberaubenden Steillagen und schonender Ausbau ohne Eingriffe sind Garant für feine Weine, die oft selbst bei den großen Weinen und in warmen Jahren selten 12,0% Alkohol überschreiten. Für viele Weinliebhaber verdient das Weingut Breuer das Spitzenprädikat ‚Weltklassewinzer‘. Dabei finden sich Theresas bewusst leisen Weine nur selten auf den Spitzenplätzen aktueller Jahrgänge. Doch fragt man Rieslingliebhaber, Sommeliers und auch Winzerkollegen nach der Güte Theresas Weine, so herrscht einstimmig die Meinung, dass diese zur absoluten Spitze Deutschlands zählen. Die breuerschen Gewächs gelten unter Kennern als wahre Trouvaillen und erfreuen sich enormer Wertschätzung. So finden die wenigen Flaschen der raren Spitzengewächse ihren direkten Weg zu den enthusiastischen Weinliebhabern.

Wie eine Selbstverständlichkeit wird das Weingut als Edelstein unserer Weinkultur betrachtet. Und Selbstverständlichkeiten muss man eben nicht extra erwähnen, sie bestehen als naturgegeben fort. Giuseppe Lauria, Chefredakteur des Weinwisser schreibt über die Weine: „Die Breuer-Rieslinge sind für mich immer eine Art Lackmus-Test. Ihr klassischer Holzfassausbaustil, der allen Moden wie etwa dem bewusst herbeigeführten ‚Reduktionsbouquet‘ trotzt, hat sich über die Jahre wenig verändert. Man schmeckt hier also auch immer unverfälscht erst den Jahrgang.“

Werte Kunden: Es war uns schon viele Jahre ein großes Anliegen, Ihnen Theresa Breuers Weine näherbringen zu können, gehören sie doch auch zu unseren privaten Lieblingsweinen. Mit ihrer ungekünstelten Art stehen sie wie die Winzerin selbst für eine nonchalante Weinkultur, beruhend auf klaren Prinzipien, der Tradition verpflichtet, der unbekannten Zukunft die Stirn bietend. Oder wie der Falstaff, der Theresa zur Winzerin des Jahres 2016 kürte, es treffend beschreibt: „Das begeisternde an Theresa Breuers Art, dieses Weingut zu führen, ist, wie kongenial sie dem Markenkern nachspürt, ihn aufnimmt und weiterträgt. Dabei verleiht ihre – wenn man so sagen kann – reflektierte jugendliche Unbekümmertheit der Tradition den höchsten Glanz, den diese bekommen kann: denjenigen einer Erfrischung. So, dass sich das Alte nicht überholt und dennoch mit einer neuen Epoche in Einklang gerät.“

Zu den Weinen

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Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
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66793 Saarwellingen / Campus Nobel
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