Domaine Gauby - Roussillon

Domaine Gauby
Foto: © Marc Ginot

„Wir wollen eigentlich nichts anderes als das, was wir im Weinberg angelegt haben, im Keller bewahren“, so lautet die Maxime der beiden Gaubys.

Ralf Zimmermann: Aus Calce stammt die ultimative qualitative Spitze des Roussillon!

Markus Budai: In einem herausfordernden Jahrgang wie 2018 bewährt sich Lionel Gaubys kompromisslose und konsequent biodynamische Arbeitsweise enorm!

„Eine Revolution im Roussillon“ jubelt VINUM: Die Renaissance von Finesse, Frische, Eleganz und Mineralität!

Parker schwärmt: „Einer der größten und besten Weinwerte der Welt. Das Meisterwerk Muntada erinnert mich mit seiner rätselhaften, wilden Schönheit und seiner Strahlkraft an Romanée- Contis La Tâche.“ (Der im Übrigen mehr als das Zwanzigfache kostet!)

In Calce, in der Region Roussillon schon nahe der spanischen Grenze gelegen, befindet sich einer der (welt) besten Betriebe Frankreichs. Die Spitzenweine Gaubys dominieren seit Jahren die Ranglisten. Sie sind die Stars des Languedoc- Roussillon! Wir haben es in den vergangenen Jahren bereits oft geschrieben: Viele vergleichende Verkostungen der Spitzenweine von Gauby mit den Prestigegewächsen des Bordelais demonstrieren (vor allem, wenn blind probiert wird und die Beeinflussung durch die Etiketten keine Rolle spielt) die absolute qualitative Gleichwertigkeit, in den aktuellen Jahrgängen gar die Überlegenheit von Gaubys grandiosen Solitären gegenüber denen vom Ufer der Gironde. Gérard Gauby und sein Sohn Lionel eilen scheinbar mühelos von Erfolg zu Erfolg, von Höhepunkt zu Höhepunkt. Der „Muntada“ belegte bei Parkers großer Jahrgangsdegustation des Roussillon 2008/9 die Plätze 1 und 2! Mit den Jahrgängen 2012/13 rauschte geradezu ein Wirbelsturm durch den Blätterwald der internationalen Weinkritik. Und trotzdem war Sohn Lionel nicht ganz zufrieden!

„Die Dinge geschehen nicht von einem auf den anderen Tag. Es braucht ein Jahrzehnt, bis man die natürlichen Abwehrkräfte der Reben wiederbelebt hat, die wir jetzt in unseren Weinbergen haben. Bei den Weinen arbeite ich nur noch mit extrem wenig Schwefel, sie erreichen eine fast schon nördliche Geradlinigkeit, aber mit einem enorm hohen Anteil an Extrakt und Konzentration, vor allem aber an Tiefe.“ Gérard Gauby

Es ist stets dieses Streben nach Perfektion, was die allerbesten Winzer antreibt. Und wenn auch international alle Kritikerstimmen in höchsten Tönen von den Weinen aus Calce schwärmen, feilt im Stillen die nächste Generation am Weinstil weiter, ja erfindet sich sogar neu. André Dominé konstatierte bereits: „In den ersten Jahren ihrer Kreation unter die zehn besten Syrah-Weine der Welt gerechnet, spiegelt die Cuvée Muntada auf einmalige Weise die Entwicklung der Domaine Gauby im Roussillon wider. Doch nicht nur das. Sie kann als stellvertretend gelten für die allgemeine Evolution unter den Spitzenwinzern der Welt. So suchte Gérard Gauby in den ersten Jahren hohe Konzentration, um sich dann immer stärker auf Frische und Mineralität auszurichten. Nicht zuletzt seit der Übernahme der Verantwortung im Keller durch Lionel Gauby 2008 spüren Vater und Sohn Eleganz und Finesse, aber auch Energie und Lebendigkeit nach. Seit 1995 ist die Muntada auf der Höhe ihrer Zeit gewesen und oft dieser ein gutes Stück voraus.“ Und wir müssen ehrfürchtig zugeben, dass Sohn Lionel die Domaine Gauby nochmals in neue, ja zuvor nicht denkbare Sphären hob.

Lionels Erbe sind Schieferlagen, die kalkigen Lehmböden, mit bis zu 125jährigen Reben, sowie ein Renommee als Spitzenerzeuger des Roussillons, welches sein Vater Gérard mühevoll erarbeitete. Bereits Gérard erkannte, dass um Calce herum nicht nur perfekte Bedingungen für biodynamischen Weinbau herrschten, die den Verzicht auf Additive erlaubten, sondern dieser Schritt eine Notwendigkeit zur Erlangung neuer, großer Qualitäten war. Zur Jahrtausendwende stellte er den Betrieb auf naturnahe Bewirtschaftung um und setzte damit den Grundpfeiler für den heutigen makellosen Ruf, inspirierte damit eine neue Generation an Winzern zum Umdenken. Eine logische Konsequenz war für ihn neben niedrigen Erträgen und manueller Lese auch, dass im Keller der Grundwein sprechen müsste. Er fuhr den Einsatz von neuem Holz zurück, ja experimentierte sogar mit Beton, alles nur, um das letzte Prozent aus dem grandiosen Terroir zu betonen. Sein Sohn Lionel trieb es auf die Spitze, erkannte, dass der Schlüssel zur Qualität einzig und allein die exzellenten Lagen des Betriebs sind.

„Die Dinge geschehen nicht von einem auf den anderen Tag“, erläutert uns auch Gauby. „Es braucht ein Jahrzehnt, bis man die natürlichen Abwehrkräfte der Reben wiederbelebt hat, die wir jetzt in unseren Weinbergen haben. Bei den Weinen arbeite ich nur noch mit extrem wenig Schwefel, sie erreichen eine fast schon nördliche Geradlinigkeit, aber mit einem enorm hohen Anteil an Extrakt und Konzentration, vor allem aber an Tiefe.“ Die Gaubys greifen nun auf Methoden zurück, die über 18 Jahre erprobt und perfektioniert wurden. Und das schmeckt man in den aktuellsten Werken besser denn je zuvor.

Wir präsentieren Ihnen heute unter anderem voller Freude Gaubys Spitzenwein in Subskription, den Muntada 2018 und den Preis-Genuss-Hit, den Vieilles Vignes!

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