Château Beaucastel - Châteauneuf-du-Pape

Beaucastel: Ein Name, eine Legende. Uralter Rhône-Adel!

Beaucastel

„Einer der Referenzbetriebe im Rhône-Tal sowie auf der ganzen Welt ist das Château de Beaucastel der Familie Perrin.“ – JEB DUNNUCK

„2020, die absolute Harmonie“ - FAMILLE PERRIN

Wer einmal diesen quasi mythischen Rhône-Klassiker aus Châteuneuf-du-Pape getrunken hat, den lässt ein Beaucastel sein ganzes Leben lang nicht mehr los. „Es ist unbestreitbar, dass Beaucastel nicht nur die langlebigsten Rot- und Weißweine der südlichen Rhône hervorbringt, sondern mit die größten und charaktervollsten Gewächse des gesamten Rhônetals: Es sind die weißen und roten Referenzweine!“ urteilt Parker voller Enthusiasmus. Und die „Bibel“ der französischen Weinkritik, das „Classement“ der REVUE DU VIN DE FRANCE, zählt dieses Weltklassegut als einziges von der südlichen Rhône zur winzig kleinen, elitären Spitzenklasse der „besten Domainen“ Frankreichs!

Worin liegen die seit Jahrzehnten bereits großartigen Qualitäten dieses traditionsreichen Familiengutes (inzwischen wird es in siebter Generation geführt) begründet? Hier sind mehrere Faktoren gleichberechtigt zu nennen: Zum einen erfolgt die Bewirtschaftung der extrem steinigen Weinberge ausschließlich nach biodynamischen Grundsätzen. Auf der im äußersten Norden von Châteauneuf-du-Pape in der Nähe von Courthézon gelegenen Domaine werden bereits seit 1964 (!) keine Düngemittel, Pestizide oder Insektenvernichtungsmittel mehr verwendet, stattdessen wird mit Kompost (jährlich eine Tonne pro Hektar) aus Schafsmist und Traubentrester gedüngt. „Wenn Unkrautvernichtungsmittel gespritzt werden, wurzeln die Reben nicht tief genug. Daher bekämpfen wir Krankheiten ausschließlich mit biologischen Mitteln, lockern den Boden auf und schneiden die oberflächlichen Wurzeln weg. Damit versetzen wir unsere Reben – die Neubestockung erfolgt nach einem detailliert geplanten Rotationsprinzip, so dass die Weinstöcke im Schnitt stets 50 Jahre alt sind – in die Lage, auch in den heißen Sommermonaten genügend Wasser zur Vermeidung von Trockenstress zu finden und genügend Nährstoffe und Mineralien aus den unterschiedlichen Schichten in der Tiefe der Erde in die Rebe zu transportieren“, erläutert Jean-Pierre Perrin (einer der beiden Brüder, die heute die Domaine mit großer Weitsicht leiten) engagiert und detailfreudig. Und ergänzt: „Im Laufe der Jahre haben die Reben so ihre eigene Abwehrkraft gegen Angriffe aller Art entwickelt, und Bienen, Marienkäfer und Regenwürmer bevölkern wieder unsere Weinberge. Das natürliche Gleichgewicht führt zwangsläufig zu limitierten Erträgen, gibt aber die Quintessenz des Charakters dieses einzigartigen Terroirs wieder.“

Ein weiterer entscheidender Faktor der unverwechselbaren Qualitäten der großen Châteauneuf-Weine von Beaucastel liegt in ihrer besonderen Rebsortenzusammensetzung. Beim roten Châteauneuf fließen, wie beispielsweise auch bei Clos des Papes, sämtliche dreizehn Rebsorten der Appellation in die Cuvées ein, was zur großen Harmonie, zur Ausgewogenheit und zur Finesse der Weine entscheidend beiträgt. Ein seit Generationen tradiertes Wissen, das aber immer mehr Winzer der Region, in ihrem Bestreben hochbepunktete Monsterweine zu erzeugen, zu vergessen oder bewusst zu negieren scheinen. So ist beispielsweise die Counoise-Rebe sehr wichtig für die Finesse im Wein, während die früh reifende, mit reichlich Frucht ausgestattete Cinsault-Traube ein notwendiges Gegengewicht zum Alkoholgrad der köstlichen Grenache und den Tanninen von Syrah und Mourvèdre bildet. Letztere trägt durch ihren für die Appellation ungewöhnlich hohen Anteil (etwa 30%) zum höchst eigenständigen, unverwechselbaren Beaucastel-Stil in seiner ganzen Ursprünglichkeit bei: Bio-Weine der absoluten Weltspitze!

Da also die Cuvéetierung einzigartig ist, wird der Charakter der großen Weine von Beaucastel auch und besonders durch ihre eigenwillige Rebsortenzusammensetzung geprägt. Bisweilen werden die roten Gewächse sogar als der Gegenentwurf eines klassischen Châteauneuf-du-Pape bezeichnet. Wohl auch, weil sie durch den hohen Mourvèdre- Anteil in ihrer Jugend häufig etwas unzugänglicher und weniger einschmeichelnd sind als die Weine anderer Domainen. Dazu muss man wissen, dass eben dieser hohe Mourvèdre-Anteil bei Châteauneuf-Weinen absolut Usus war und erst in den 1950er-Jahren, als man lastzügeweise Grenache ins Burgund karrte, um die damaligen dünnen Pinot-Noir-Wässerchen aufzupäppeln, ebenso zurück gedrängt wurde wie im letzten Jahrzehnt, als man der tiefen Farbausbeute wegen damit begann, immer mehr Syrah anzupflanzen, der aber eindeutig im Norden der Rhône, in kühleren Lagen, seine besten Resultate erzielt.
Was für eine Verkennung des wahren Charakters eines großen Châteauneufs! Diese singulären Weinmonumente von Beaucastel mögen zwar Genießern von Neue-Welt-Einheitsweinen, die Wert auf maximal vordergründige Frucht und viele Raummeter neue Eiche legen, nicht gefallen. Für wahre Kenner und Liebhaber aber zählen sie zu den originellsten und charaktervollsten Rotweine der Welt. Und noch dazu sie gehören seit über 20 Jahren zu unseren persönlichen Favoriten! Denn das Ergebnis nach der Reifephase, die normalerweise sechs bis zehn Jahre andauert (im Gegensatz zu den Basisweinen der Domaine, die bereits in ihrer frühesten Jugend vollendeten Trinkgenuss bieten) und über zwei Jahrzehnte anhält, ist spektakulär: In Spitzenjahrgängen zeigt sich der Wein üblicherweise von rubin- bis purpurroter Farbe mit einem unglaublich komplexen Aromenspektrum, einer sagenhaften Süße und Fülle der Frucht und einer fantastischen Konzentration, Dichte und Tiefe.

Die Kellerarbeit der Familie Perrin ist genauso vorbildlich wie die im Weinberg. Und das gilt für alle Weine, vom Einstiegswein bis zu den tatsächlich legendären Top-Cuvées! Die unumstößliche Maxime dabei lautet: Der Charakter und die natürlichen Eigenschaften eines Weins dürfen nicht durch Zugeständnisse an die moderne Technik gefährdet werden.

Auf Beaucastel verarbeitet man alle (natürlich extrem penibel selektierten) Rebsorten getrennt, wobei der Großteil der Mourvèdre- und Syrahtrauben entrappt wird. Letztere ist die einzige Sorte, die mit neuer Eiche in Berührung kommt, da Experimente gezeigt haben, dass ihr eine Gärung in kleinen Eichenholzfässern, wie man es der nördlichen Rhône praktiziert, besonders förderlich ist. Sämtliche Rebsorten werden bis zum ersten Frühling nach der Ernte, wenn der Selektionsprozess und der endgültige Verschnitt erfolgen, getrennt vergoren und ausgebaut. Die Brüder Jean-Pierre und François sowie ihre insgesamt sieben Söhne treffen sich dann zu „einem magischen Vorgang“ (Jean-Pierre Perrin), um die „Rohlinge“ gemeinsam zu verkosten, die aus den verschiedenen Rebsorten gewonnen werden, und um für jeden Wein die Qualität jeder einzelnen Rebsorte zu prüfen, die der Cuvée des jeweiligen Jahrgangs beigefügt wird. Die einjährige Lagerung des Weins in großen Holzfässern erfolgt danach in beeindruckenden, klimatisierten unterirdischen Kellern, die von ihren Dimensionen her darauf ausgelegt sind, alle durchschnittlich 20.000 bis 25.000 Kisten Châteauneuf-Wein eines Jahrgangs in einem einzigen Durchgang unfiltriert abfüllen zu können. So werden unerwünschte Qualitätsunterschiede in den einzelnen Flaschen vermieden.

Auf Grund ihres besonderen Enthusiasmus’ für Mourvèdre und den durch diese Traube bedingten unverwechselbaren Weincharakter, sind die ebenso tatkräftigen wie sympathischen Perrins keiner der bekannten Gruppierungen mit ihrer jeweiligen Stilistik in Châteauneuf zuzuordnen, sondern sie sind, was sie schon immer waren, liebenswerte Individualisten, die unbeirrt aller Moden ihren eigenen Weg gehen. „Die Perrins arbeiten außerordentlich professionell und fühlen sich dem Besten, was die Natur zu bieten hat, verpflichtet. Der wohlverdiente Erfolg von Beaucastel hat dazu geführt, dass François und Jean-Pierre Perrin heute im Rhônetal wesentlich mehr repräsentieren als Qualitätsbewusstsein – nämlich Ehrlichkeit, vorzügliche Leistungen, Fleiß und Hingabe. Sie haben nicht nur die besten Traditionen im Rhônetal bewahrt, sondern diese sogar erweitert und damit weltweit Ruhm erlangt – für ihre Weine, für das Rhônetal und nicht zuletzt für Frankreich“, schwärmt Parker zu Recht von dieser Domaine, die zu den ganz großen Weingütern Frankreichs gehört.

Ein Châteauneuf-du-Pape von Beaucastel ist stets ein brillantes Gewächs auf absolutem Weltklasseniveau, geschaffen von visionären Winzerpersönlichkeiten: Der Triumph einer fantastischen Appellation, erklärbar aus dem Zusammenspiel eines großartigen, beseelten Terroirs, sensibler, biodynamischer Wirtschaftsweise und der unermüdlichen Tatkraft einer Familie engagierter Perfektionisten. Weine mit weltweit magischem Klang!

Natürlich handelt es sich bei den Châteauneufs von Beaucastel um die Flaggschiffe der Familie Perrin, daneben erzeugt man aber auch in ebenfalls biodynamisch bewirtschafteten Lagen um Châteauneuf-du-Pape „köstliche Rotweine im regionstypischen Stil der südlichen Rhône, bemerkenswerte Leistungen, die nirgendwo in der Welt auf diesem Qualitätsniveau zu diesem sympathischen Preis produziert werden“ (Robert Parker) und die den legendären Mythos der Perrin-Weine in der ganzen Welt mitbegründet haben. Diese wunderbaren Tropfen, die alle nach den gleichen Grundsätzen des biodynamischen Anbaus hergestellt werden, besitzen ein weltweit unschlagbares Preis- Genussverhältnis und sind zu einer echten Marke geworden! Kein Wunder, dass sämtliche Qualitätsstufen unterhalb des „Châteauneufs“ seit Jahren die meist verkauften Rhôneweine unseres Programms sind. Unsere Kunden haben eben einen vorzüglichen Geschmack – santé!

Zu den Weinen

Pinard de Picard GmbH & Co. KG
Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
Alfred Nobel Allee 28
66793 Saarwellingen / Campus Nobel
Deutschland

☏ 06838/97950-0
Fax: 06838/97950-30
info@pinard.de


Öffnungszeiten & Verkostungsmöglichkeiten

Anfahrt
Ihre Vorteile bei uns Zu unserer Firmenphilosophie
Zahlungsarten
Versand
Unsere Angebote Service & Unternehmen