Weingut Friedrich Becker - Schweigen

„Becker segelt unter Starkwind.“ – Vinum Weinguide 2020

Friedrich Becker

Über die aktuelle Kollektion:
„Ein ähnliches Bild wie im Jahr zuvor:
Die Weißweine immer besser, die Roten unglaublich stark.“
– Vinum Weinguide 2020

Gault & Millau: „Kaum jemand sonst kann eine so lückenlose Reihe großer Spätburgunder aufstellen, die längst schon seinen exzellenten Vorbildern aus der Bourgogne Paroli bieten können“.

Der „alte Fritz“ und sein kongenialer Sohn, der „junge Fritz“, die seit Jahren gemeinsam für die sensationellen Qualitäten aus dem beschaulichen Ort Schweigen in der Pfalz verantwortlich zeichnen, sind deutsche Winzerikonen! Heute stellen wir Ihnen die aktuelle Kollektion vor, die tatsächlich bei den Großen Gewächsen den Jahrgang 2016 erst in den Vordergrund stellt und damit eindrucksvoll vom Qualitätsverständnis des Betriebs zeugt. Es gibt kaum Neues zu berichten, außer der Tatsache, dass die Weine nach wie vor zu den besten Deutschlands zählen und ihrem geschätztem Stil treu bleiben. Der Gault&Millau Weinguide äußert sich wie folgt über die Kollektion: „Die Großen Gewächse vom Pinot Noir folgen Lage für Lage einer betriebseigenen klaren, ausdrucksstarken Dramaturgie und gehören allesamt zu den unverwechselbarsten wie auch eigenständigsten Weinpersönlichkeiten innerhalb der deutschen Anbaugebiete. Dies gepaart mit größtem Entwicklungspotenzial ist der Stoff, aus welchem dieser Becker’sche Pinor-Noir-Traum auch im sehr guten Jahrgang 2016 wieder gewoben ist.“
Nicht unerwähnt möchten wir auch einen unserer persönlichen Lieblingsweine und Lieblings-Grauburgunder lassen. Der „Kalkmergel 2019“ ist ein stoffiger und anspruchsvoller Grauburgunder mit orangenen Reflexen, den wir bereits zu unserem Grauburgunder des Jahres kürten, eine Auszeichnung, die wir ohne zu zögern auch in diesem Jahrgang wieder verleihen würden. Über den beiden Spätburgunder-Großen Gewächsen aus dem Kammerberg und Sankt Paul thront noch der aus einer lediglich 0,8 Hektar kleinen Parzelle stammende Heydenreich, der in puncto Finesse und Feinheit unerreicht ist. Einer der Top 5 Spätburgunder des Jahrgangs von internationaler Bedeutung, ja, wenn da nicht noch der Phantom-Wein, die Selektion des besten Fasses im Jahrgang, die „Hommage“ wäre. Und die ersten Top-Chardonnay-Anlagen im Großen Gewächs Sankt Paul sind schon gepflanzt und deuten an, welche Exzellenz uns auch bei den Weißweinen zukünftig zu erwarten hat. Der „Mineral“ gibt einen ersten Ausblick! Es bleibt also spannend im Hause Friedrich Becker. Die Zukunft sieht hier rosig aus.

Das Weingut Friedrich Becker zählt zur absoluten Spitze deutscher Burgunderkunst! Kein Wunder: Ein großartiges Terroir, steile Hanglagen und sanfte Hügel, traumhafte Reben aus bestem, teilweise uraltem genetischen Material und eine vorbildliche Weinbergsarbeit tatkräftiger Menschen gehen bei unserem Kleinod aus der Südpfalz eine unübertreffliche Synthese ein! „Unseren größten Reichtum behandeln wir nicht selten wie Dreck. Das Erd-Reich“. Friedrich Becker nimmt kein Blatt vor den Mund. Unangepasst ist er. Ein engagierter Charakterkopf. „Der herbe Duft des Bodens zwischen Tau und Tag, beim ersten Gang durch den Weinberg, sagt der Nase des Winzers alles über den Zustand seines Weinbergs.“ Und damit über seinen wertvollsten Besitz. Dieses ihm anvertraute Erd-Reich in seinem natürlichen Gleichgewicht lebendig und vital zu erhalten, gebietet der Respekt vor der Natur. Aber auch das ureigene Interesse. Denn nur auf dieser Grundlage wächst Qualität. Hier im Grenzland zwischen Vogesen und Pfälzerwald, wo das Elsass die Pfalz berührt, sind die Böden mit besonderem geologischem Reichtum gesegnet. Neben Buntsandstein besitzt die Region jene Melange aus Kalk, Mergel und Ton, wie sie auch das Burgund auszeichnet. Nicht zufällig also hat Vater Becker hier vor über 40 Jahren Pinot Noir gepflanzt. Und mittlerweile ist aus einer vagen Hoffnung und einer großen Vision süße Realität geworden: Friedrich Becker ist, Schritt für Schritt, zu einem der besten Spätburgunderwinzer Deutschlands avanciert. Die tatkräftigen Beckers sind sich einig: „Der beste Dünger eines Weinbergs sind die täglichen Fußstapfen seines Winzers. Im Keller dürfen wir nur mehr keine handwerklichen Fehler machen, arbeiten nur mit Schwerkraft, ohne Pumpen, und so schonend wie irgend möglich, um nur die feinsten Tannine aus der Traubenhaut zu extrahieren. Doch unsere mineralischen Weine werden nie besser sein als das Lesegut, das zum Hoftor hereinkommt“, lautet das einhellige Urteil von Vater und Sohn! Und in solch vorbildhafter inneren Einstellung liegt die Dominanz dieser genialen Rotweinwinzer.

Der Schweigener Betrieb verfügt über geniale Terroirs. Mit den Großen Gewächsen aus den drei Lagen Kammerberg, St. Paul und Heydenreich, die im Grenzgebiet Pfalz/Elsass überwiegend auf französischer Seite liegen, gelingt ihnen ein Trio exzellenter Pinot Noirs. Der Kammerberg, mit ältesten Reben gepflanzt im Jahrgang 1967, ist dabei immer der maskulinere, in der Jugend kräftigere Pinot Noir, wohingegen die Lage Sankt Paul durch ein charmantes Bouquet und viel Feinheit im jugendlichen Stadium geprägt ist. Die direkt darüber liegende Lage, die wie ein Hochplateau über dem steilen Sankt Paul thront, stellt die bisherige Krönung der Pinot Noirs dar. Die Reben müssen sich hier regelrecht durch den harten Kalk bohren, der schon nach wenigen Zentimetern auftritt. Das stresst die Pinot-Noir-Rebe, weshalb sie sich zu Höchstleistungen anstrengen muss, um an Wasser und Nährstoffe zu gelangen.

Seitdem Friedrich Becker Junior den Großteil der Vinifikation übernommen hat, wirken die Weine auf uns als seien sie dem französischen Vorbild Burgund nochmals etwas näher gerückt. Dabei zeichnet die Rotweine des Hauses eine für Deutschland ungewöhnliche Struktur aus. Die Pinot Noirs haben hier, ähnlich wie im Burgund Weine der Appellationen Gevrey-Chambertin und Vosne-Romanée, eine markante Gerbstoffstruktur, die als Reifungsgerüst dient. Auch die Frucht fällt im Hause Becker stets etwas dunkler aus, ohne dabei Aromen aus dem Holz zu ziehen. Fritz Becker hat sich über die Jahre viele Techniken angeeignet, um Pinot Noir nach seinen Idealvorstellungen zu vinifizieren. Er setzt auf eine frühe Entblätterung der Trauben, sodass die jungen Beeren mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr eine dicke Haut bekommen. „Wie Menschen, die im Frühsommer erst mal eine gewisse Grundbräune bekommen müssen, um dann für die folgenden Hitzeperioden geschützt zu sein, muss auch die Traube möglichst früh dickschalig werden, um dann eben keine hitzigen Noten durch zu starke Sonneneinstrahlung zu entwickeln.“ Die Weinberge sind bestens gepflegt. Das bedeutet mitnichten, dass hier akkurat geschnittene Hecken und kunstrasenartige Böden vorliegen. Nein, wer einmal durch den Kammerberg oder St. Paul gegangen ist, muss sich regelrecht durchschlagen und streift durch begrünte Böden voll Wildsaaten und kann sich an der Biodiversität der Weinberge erfreuen.

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