Weingut Rudolf Fürst

NEU bei Pinard de Picard!
„Weltklasseweine aus Franken vom Winzer des Jahres 2018!” – FALSTAFF

Rudolf Fürst

Der Traditionsbetrieb steht für kraftvolle Spätburgunder und exzellente weiße Burgunder,
die zur Spitze Deutschlands zählen und darüber hinaus den Vergleich zu Frankreich nicht zu scheuen brauchen.

„Viele Weingüter gibt es nicht in Deutschland, die gleichermaßen große Weiß- und Rotweine erschaffen. Dieser Betrieb ist einer davon.“ – Gault & Millau Weinguide 2019

„Ich bin stets beeindruckt davon, wie gut die Fürst-Weine – sowohl rot als auch weiss – reifen und immer feiner, runder und großzügiger über die Jahre werden.“ – Stephan Reinhardt, The Finest Wines of Gemrany

„Das ist absolutes Topniveau, nicht nur in Franken. Denn das hat der Erfolg des Weinguts Rüdolf Fürst auch mit sich gebracht. Die Weine von Paul und Sebastian sind mittlerweile weltweit gefragt und gesucht. Völlig zurecht, wie wir finden.“ - Vinum

„In der Zeit seit Sebastians Einstieg ist die Qualität der Kollektion immer noch weiter gestiegen, was angesichts des bekannt hohen Niveaus der Fürst’schen Weine kaum möglich erscheint.“ – Vinum Weinguide 2019

„Sebastian Fürst wurde Anfang 2018 nicht von ungefähr zum Falstaff »Winzer des Jahres« ernannt, das zeigen auch die neuen Weine. Bereits an der Basis bringt einem ein Etikett wie der Riesling »pur mineral« die ganze Klasse ins Glas, die auch die hochpreisigeren Etiketten kennzeichnet: Fürsts Weine haben eine Eleganz, die niemals konstruiert und trotzdem immer durchdacht wirkt.“ - Falstaff

Als Monika und Paul Fürst 1979 das Gutsgebäude des zwischen Spessart und Odenwald liegenden Betriebs in mitten der Lage Centgrafenberg errichteten, wussten sie wahrscheinlich noch nicht, dass hiermit einer der wichtigsten Grundpfeiler deutscher Spätburgundergeschichte gesetzt wurde. Zweifelsfrei zählt der Centgrafenberg mit seinen Buntsandsteinböden zu den besten Lagen für Spätburgunder und hat dank der Familie Fürst eine Stellung erreicht, die unantastbar geworden ist. Heute führen Paul und sein Sohn Sebastian gemeinsam den Betrieb und arbeiten weiter daran, dass das Weingut Rudolf Fürst auch in Zukunft zu den führenden Betrieben für Burgunder zählen wird.
 

Rudolf Fürst
Wir sind enorm stolz, dass wir Paul und Sebastian als Neuzugang in unserem Portfolio vorstellen dürfen, zählen die Weiß- wie Rotweine doch zu den feinsten Deutschlands. Der Vinum-Weinguide adelt unser fränkisches Weingut als 5-Sterne- Betrieb und urteilt: „Als Paul Fürst den Betrieb der Eltern übernahm, hatte niemand in der Weinwelt den Ort Bürgstadt auf dem Radar, der Centgrafenberg war bestenfalls einigen Insidern als brauchbare Lage im Westen Frankens bekannt. Es ist der akribischen Arbeit von Paul Fürst in den letzten 30 Jahren zu verdanken, dass die Weinkarte Deutschland um einen weltweit bekannten Ort reicher geworden ist.“ Und der Gault & Millau gibt sich im aktuellen Guide geschlagen: „Eigentlich möchte man sich einer Fünf-Trauben-Bewertung nicht einfach so hingeben. Das Haar in der Suppe finden, eine kleine Kritik anbringen. Funktioniert aber nicht. So absolut stimmig ist der Auftritt von Fürst.“

Über Spitzenbewertungen und Auszeichnungen kann sich die Familie Fürst nicht beklagen. Sie sind mittlerweile längst angekommen in der Walhalla der großen Burgunderbetriebe. Was unsere Neugier allerdings weckte und uns noch viel mehr zur Zusammenarbeit bewegte, sind die Perspektiven und Ereignisse der jüngsten Jahre.

Eine Betriebsübergabe zählt sicher zu den heikelsten Geschehnissen in Familienbetrieben und wir haben schon einige Spitzenbetriebe daran scheitern gesehen. Bei Paul und Sebastian sehen wir eine Art von Teamwork, bei der sich Vater und Sohn ideal ergänzen und den nötigen Spielraum lassen. Und noch viel beeindruckender: Sie wagen es, gemeinsam völlig neue Wege zu gehen, ja sind erneut Vordenker des deutschen Weinbaus.

Schon früh besaß Sebastian die Leidenschaft für handwerklich erzeugte Burgunder. Seine Neugier führte ihn nach Nuits-St-Georges, zur Domaine de l’Arlot, während diesen Aufenthalts pflegte er Kontakte zu den besten Betrieben Burgunds. Die Vielfältigkeit der Pinot-Noir-Rebe verfolgte er auch im Elsaß, bei der Biodynamiker-legende Marc Kreydenweiss, bevor er dann mit dem Jahrgang 2008 seine Erfahrungen besonders bei den Rotweinen im Weingut einbrachte. Was wir bei Vater und Sohn schätzen ist ihre Weitsicht und die Nähe zum Burgund. Sie wissen genau, welch Schritte notwendig sind, um große Weine einzufahren. Sie wissen sich auch einzuordnen in der Welt der Burgunder und verwirklichen ihre Interpretation des ihnen in ihrer Heimat zur Verfügung stehenden Terroirs.

Ihren großen Erfahrungsschatz bringen sie aktuell noch mehr bei der Erzeugung ihrer Weißweine ein, die einen völlig neuen Ansatz erfahren, ja von ‚konventionell deutscher Stilistik‘ auf ein ‚französisches Verfahren‘ transformiert werden. Das bemerken auch die Verkoster des Vinum-Weinguide, die jüngst anmerkten: „Die Lust auf ständige Verbesserung wurde schon vor geraumer Zeit auf andere Rebsorten ausgedehnt. Weißburgunder und Chardonnay sind immer unter den Besten in Deutschland zu finden, mittlerweile drängt auch Riesling aus dem Centgrafenberg ganz nach vorn.“ Für uns zählen ihre Chardonnays gemeinsam mit jenen von Julian Huber zu den besten Exemplaren Deutschlands. Wir erleben hier gerade einen stilistischen Wandel, der von enormen know-how geprägt ist und dessen Paradestück wohl der Chardonnay aus Astheimer Lagen ist.

 

Rudolf Fürst

Die Lagen
Rund um das Weingut gelegen ist der Bürgstadter Berg. Im Burgund würde man diesen wohl als 1er Cru bezeichnen. Er prägt mit seinen Buntsandsteinverwitterungsböden maßgeblich die Charakteristik der Fürstschen Rotweine. Inmitten dieser Lage hat Paul Fürst auch das Weingut angesiedelt. Noch genauer abgegrenzt sind innerhalb des Bürgstadter Berges die beiden Großen Lagen Centgrafenberg und Hundsrück. „Der Bürgstadter Berg hat einen ganz spezifischen Charakter, noch spezifischer und unterschiedlicher sind die Parzellen für die Großen Gewächse, die wir aus ihm hervorbringen,“ umschreibt Sebastian die Grundphilosophie. Und in der Tat unterscheiden sich beide Großen Gewächse, bei nahezu identischer Vinifikation, jedes Jahr enorm. Der Centgrafenberg bleibt stets feminin und ausgewogen, wohingegen der Hundsrück als majestätischer Spätburgunder dasteht, der noch mehr Würzigkeit und kraftvolleres Aroma ausstrahlt.

Einige Kilometer entfernt vom Sitz der Familie Fürst gedeihen in Klingenberg Spätburgunder auf einem völlig anderen Terroir. „Für uns sind die Klingenberger Weine feuriger, die Bürgstadter kühler.“ In der Großen Lage Schlossberg haben Vater und Sohn mühevoll das Herzstück und mit alten Terrassenmauern erneuert und in einigen Parzellen die Stockdichte auf 12.000 erhöht. Einen weiten Zeilenabstand und hohe Stockdichte ist einer der vielen Schlüssel, die Sebastian als Baustein des Erfolgs für exzellente Spätburgunder sieht. Ein Zukunftsprojekt mit noch höherer Stockdichte hegt er aktuell in einer Parzelle des Hundsrücks.

Wer von Fürst spricht, der darf niemals die Frühburgunder unerwähnt lassen. Jene in Deutschland kaum noch anzufindende Rebsorte hat bereits Paul Fürst für sich entdeckt. Man spricht beim Pinot Noir gerne von der Diva aller Rebsorten, vielleicht aber nur, weil die Franzosen noch nicht den Frühburgunder kennen! 1,7 Hektar pflegen die Fürsts und bewahren damit eine Tradition, die in Churfranken bis ins Jahr 1875 nachweislich zurückverfolgt werden kann. Jene Rebsorte verkörpert einen noch dunkelfruchtigeren Rotwein, der die Balance des Spätburgunders besitzt, allerdings noch würziger und intensiver gerät.

Rudolf Fürst

Zur Vinifikation
Der Ausbau der von Hand und mit niedrigen Erträgen gelesenen Burgunder geschieht mittels offener Maischegärung in überwiegend großen Holzbottichen. Sebastian entscheidet sich bei den Spätburgundern für eine klassische Vinifikation. Anstatt eine Kaltmazeration durchzuführen, mazeriert er die Trauben zwischen 10-13 Grad Celsius vor, verwendet hierbei Trockeneis, allerdings lediglich als Oxidationsschutz. Die extreme Betonung der Frucht wäre ihm zuwider. Denn Fürst steht für kräftigen, aber ungemein eleganten Burgunder mit Struktur und würzigen Aromen. Sobald die spontane Gärung beginnt, führt er eine Remontage durch. Das sogenannte Überschwallen belüftet den Wein, macht ihn rund. Wenn sich eine Kruste über den Trauben bildet, stampft er diese vorsichtig per Hand mittels Holzstab herunter. „Ich möchte eine lange Gärung und gute Vormazeration und dabei viel Aroma extrahieren.“ Abschließend presst er mittels Korbpresse den Wein schonend ab, lässt ihn über Nacht sedimentieren und baut ihn dann im Holzfass aus. Während für den Spätburgunder Tradition nur gebrauchte Fässer verwendet werden, vertraut er bei den Großen Gewächsen fast ausschließlich auf neues Holz. Dies ist ein Stilmerkmal des Hauses, wider alle Trends zu gebrauchtem Holz. Und wer seine Burgunder probiert, der versteht auch die Philosophie dahinter. Denn der auf Buntsandstein gelesene Wein, das Klima Churfrankens und die klassische Vinifikation ergeben intensive Rotweine, die anders als viele deutsche Spätburgunder eine kraftvolle Textur besitzen. Sie sind von einer unergründlichen Tiefe, die es mit neuem Holz mühelos aufnehmen und regelrecht nach einem Partner verlangen, der sie ausbalanciert. Das Endergebnis sind dabei stets komplexe Burgunder, die mit ihrer feinen Frucht verführen und enormes Potenzial zur Reife haben. Es sind Meisterwerke des deutschen Weinbaus, die Geschichte geschrieben haben, dabei über die vergangenen Jahre eine Transformation erlebten, die einzigartig ist. Paul und Sebastian Fürst sind gerade wieder dabei, sich selbst neu zu erfinden. Wir sind hocherfreut, die beiden nun zukünftig begleiten zu dürfen.

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