Schäfer-Fröhlich, Halenberg Riesling Grosses Gewächs 2021

Halenberg: „Der dunklere Schiefertyp sorgt für eine fast schwarze Mineralität.“ – Tim Fröhlich
Halenberg Riesling Grosses Gewächs
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Halenberg Riesling Grosses Gewächs 2021
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Halenberg: „Der dunklere Schiefertyp sorgt für eine fast schwarze Mineralität.“ – Tim Fröhlich

Der Halenberg ist ein gesegnetes Terroir, zählt zu den besten Rieslinglagen der Welt und ist nicht zuletzt dank der Arbeit der beiden Weingüter Emrich-Schönleber und Schäfer-Fröhlich zum formvollendeten Weißweinmonument geworden, ein Blue-Chip der Weinwelt, eine singuläre Lage und eines der must-haves in jedem Jahrgang.

Sie zählen zu unseren schönsten Momenten als Weinhändler: Die Vergleiche ikonischer Lagen zunächst im Weingut bei der Fassprobe, später dann hier vor Ort, wenn die Weine eingetroffen sind und oft nach vielen Jahren, wenn die Großen Gewächse sich auf dem Höhepunkt zeigen, manch Annahme widerlegen oder noch stärker bestätigen, weil die Charaktere der einzelnen Lagen noch stärker zur Geltung kommen. Der Vergleich vom Frühlingsplätzchen mit dem Halenberg ist programmiert und naheliegend. Dass der Halenberg zu den allerschönsten und konstant besten Lagen der gesamten Nahe zählt, ist kein Geheimnis. Es sind das Weingut Emrich-Schönleber und Tim Fröhlich, welche den Charakter der Lage über viele Jahre geprägt haben, so dass viele Rieslingliebhaber einen klaren Stil vor Augen haben, wenn sie den Namen des Weinbergs vernehmen. Beide Weingüter unterscheiden sich dabei seit jeher. Schönlebers Halenberg ist tief und fest, verbirgt aber auch in der Jugend nie seine klare und feine Frucht. Tims Halenberg wirkt noch etwas monolithischer, auch bewusst kantiger, schroffer. Doch strahlt durch beide Weine die Lage hindurch: Der blaue Schiefer, tiefe Mineralität, immense Dichte und großes Reifepotenzial sowie die Eigenheit, dass beide Lagen-Weine der Winzer immer etwas mehr Reife benötigen als deren jeweiliges Pendant aus dem Frühlingsplätzchen.

Beim Halenberg meinen wir schmecken zu können, wie knochenharte Weinbergarbeit aussieht. Denn nicht Magie, sondern nichts als pure Handwerksarbeit bringt diese Lage derart zum Strahlen. Man schmeckt in ihm all die Fehler heraus, die vermieden wurden! Für den Jahrgang 2021 dürfen wir einen bärenstarken Riesling erwarten. Tim Fröhlich spricht mit Begeisterung von seinen Großen Gewächsen: „Die guten Weinberge hatten dieses Jahr mega Trauben!“ Um die Transparenz dieser wie gemalten, nicht zu goldgelben Träubchen zu erhalten, verzichtete er beim Halenberg fast komplett auf Maischestandzeiten. Das Ergebnis ist ein Riesling, der wie an der Schnurz gezogen wird. „Ich will im Prinzip das zeigen, was die Nahe am besten kann. Puristische Mineralik, fein interpretiert.“ Beim Halenberg hat man bestes Ausgangsmaterial um Dramaturgie zu erzeugen. Der dunkle Schiefer sorgt für rauchige und in ihrer Mineralität fast schwarz anmutende Rieslinge, wie Tim sie charakterisiert. So wirkt der Halenberg im Jahrgang 2021 pur, kühl und seriös. In seiner Frucht kaum existent, dreht sich bei ihm alles um das Zusammenspiel aus feinster Phenolik, drahtiger aber gut integrierter Säure und mineralischer Ausprägung. Das ist fast schmerzlich mineralisch, tief und beißend, so wie wir es schätzen. Außerdem legt der Halenberg nochmals am Gaumen etwas an Gewicht zu, zeigt sich tiefer und druckvoller, ist im Vergleich zum Frühlingsplätzchen „der Kerl im Haus“. Ein starker Halenberg, der in seiner komplexen Art Gesprächsstoff für zahlrieche Abende liefert, sich mit seinem ewigen Schiefernachhall auf lange Zeit ins Gedächtnis jedes Weinliebhabers brennt. Die dunkle Aromatik, die ausgeprägtere Würze und gezügeltere Exotik gegenüber dem Frühlingsplätzchen grenzt die beiden sich umarmenden Lagen deutlich voneinander ab. Wenn der Halenberg Luft bekommt, offenbart er auch in der Jugend seine ganze Tiefe. Er scheint stets wie aus einem Guss, wie geschmolzenes Gestein und beeindruckt durch seinen wellenförmigen Nachhall, der erst lange nachdem das Glas bereits ausgetrunken ist ausklingt.

Halenberg: Es ist der dominierende blaue Schiefer, der die Basis für die unermessliche Komplexität legt und, bei aller notwendigen Kraft und grandiosen Dichte, für die burgundische Finesse, filigrane Feinheit und tiefgründige salzige Mineralität dieses berührenden, ungemein rassigen Weins, der von einer der besten und berühmtesten Rieslinglagen der Welt stammt, verantwortlich ist!

Zu genießen ab sofort, bevorzugt 1–2 Stunden karaffieren, Höhepunkt wohl 2027 bis mindestens 2042+.

Kurz zusammengefasst:

Halenberg Riesling Grosses Gewächs

Halenberg: „Der dunklere Schiefertyp sorgt für eine fast schwarze Mineralität.“ – Tim Fröhlich

Der Halenberg ist ein gesegnetes Terroir, zählt zu den besten Rieslinglagen der Welt und ist nicht zuletzt dank der Arbeit der beiden Weingüter Emrich-Schönleber und Schäfer-Fröhlich zum formvollendeten Weißweinmonument geworden, ein Blue-Chip der Weinwelt. Für den Jahrgang 2021 dürfen wir einen bärenstarken Riesling erwarten.

Rebsorten: Riesling

Anschrift des Winzers:
Schäfer-Fröhlich
Weingut Schäfer-Fröhlich
Schulstraße 6
55595 Bockenau
Deutschland

Expertise DOWNLOAD Datenblatt
LandDeutschland
RegionNahe
WeingutSchäfer-Fröhlich
Inhalt Normalflasche 0,75 l
WeinartWeisswein
RebsortenRiesling
VerschlussKorken (natur)
Bestell-Nr.DNA030821
AllergeneSulfite


Anschrift des Winzers:
Schäfer-Fröhlich
Weingut Schäfer-Fröhlich
Schulstraße 6
55595 Bockenau
Deutschland