Georg Breuer, Berg Roseneck Riesling 2016

11,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |

94 Punkte: „Der Berg Roseneck ist ein weiteres Highlight der Kollektion.“ – Stephan Reinhardt (Robert Parker’s WINE ADVOCATE)

Georg Breuer, Berg Roseneck Riesling 2016
Zwischen Schlossberg und Rottland am Rüdesheimer Berg gelegen, gehört die Rosenhecke, heute Roseneck, zu den Cru-Lagen des Ortes. Der Name der Lage, deren Nutzung als Weinberg bereits seit 1200 belegt ist, leitet sich von den Hagebutten-, Heckenrosen- und Schlehen-Büschen ab, die dort auf einem Boden wachsen, der oft sehr felsig ist und dann aus reinem Granit besteht. Es gibt aber auch Schiefer, Quarzit und Lösslehm. Erst die Flurbereinigung zwischen 1970 und 1985 hat aus den teilweise kleinen Parzellen große Terrassen werden lassen. Nach diesem „Großeingriff“ wurde bei den Breuers neu gepflanzt, und so haben die Reben heute ein Alter von rund 35 Jahren.
Für Theresa Breuer war 2016 mal wieder ein Jahr voller Herausforderungen, das aber glücklich endete. Das Frühjahr war bis in den völlig verregneten Juni hinein nass, und entsprechend hatte das Team mit Mehltau zu kämpfen. Die Feuchte wich dann im Juli, vor allem aber im August einer großen Hitze, die so manche Traube geradezu verbrennen ließ. Beides führte zu Ernteeinbußen, allerdings nicht zu Einbußen bei der Qualität, denn die wird vor allem durch die letzte Phase des Zyklus geprägt, und die war perfekt. Man nennt das dann einen „goldenen Herbst“, wenn es nicht mehr zu warm, aber auch nicht zu kühl ist und die Sonne den Trauben den letzten Kick gibt, bevor gelesen wird. Und genauso das ist 2016 geschehen.

Weil Theresa Breuer ihre Weine immer erst dann freigibt, wenn sie ihrer Meinung nach soweit sind, hat sie den 2016er Riesling „Berg Roseneck“ erst jetzt veröffentlicht. Immerhin sind wir bei den anderen „Crus“ schon im Jahr 2018 angelangt. Doch jeder Wein braucht seine Zeit, und Theresa ist in der glücklichen Lage, dem Wein diese Zeit geben zu können. Der 2016er „Berg Roseneck“ fließt bei gerade einmal 11,5 Vol.-% über den Gaumen. Er bildet eine perfekte Balance aus 7,2 Gramm Restzucker und 7,9 Gramm Säure, wobei man die Süße so gut wie gar nicht erkennen kann. Hier entsteht ein Spannungsfeld, das man nur noch als „überirdisch“ bezeichnen kann. Der Riesling schwebt über den Dingen, ist dabei sehr eindringlich ist seiner Puristik und Finesse. Ja, er wirkt fast kühl und straff, dann aber auch wieder würzig und hellfruchtig. Zitrische Noten und Stein- und Kernobst – alles wirkt saftig, ist aber immer bissfest am Anfang der Reife. Hinzu kommen würzige und herbe Noten von Schiefergestein, Kräutern und Wildblumen, darüber ein ganz feiner Hauch von Feuerstein. Der Wein ist faszinierend expressiv, druckvoll und dabei mit einer cremigen Textur, einem leicht phenolischen grip und einer leichten Salzigkeit ausgestattet, die zusammen mit der Extraktsüße und der Mineralität einen geradezu irrwitzigen Trinkfluss heraufbeschwört. Das macht großen Spaß. Theresa, wir sind begeistert!

Diesen Wein kann man schon jetzt und sicher bis 2035 und länger genießen.
Land: Deutschland
Region: Rheingau
Weingut: Weingut Georg Breuer - Rüdesheim am Rhein
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Korken (natur)
Bestell-Nr.: DRG041116
Alkohol: 11,5 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Georg Breuer
Grabenstraße 8
65385 Rüdesheim am Rhein
Deutschland

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