Schnaitmann, Trollinger „Alte Reben“ 2019

11,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |

TOP-TIPP! So macht Trollinger Spaß. Die „Alten Reben“ sind Schnaitmanns Antwort auf guten Beaujolais!

Schnaitmann, Trollinger „Alte Reben“ 2019
Wenn man den auf Massenware basierenden zweifelhaften Ruf des Trollingers einmal außer Acht lässt, dann hat diese Sorte einige Qualitäten, die in der deutschen Rotweinlandschaft ein Alleinstellungsmerkmal sind. Die wichtigste ist, dass diese Sorte nicht viel Zucker einlagert und daher trocken und mit wenig Alkohol vinifiziert werden kann. Eine andere Qualität ist die Tanninstruktur, die sich eher als seidig denn kraftvoll charakterisieren lässt. Hinzu kommt eine gewisse Saftigkeit und Frische, die der Trollinger durchaus besitzen kann, wenn er bei der Gärung nicht zu stark erwärmt wird, was allerdings häufig passiert. Mit diesen Charaktereigenschaften kann man eigentlich einen sehr zeitgemäß frischen und jung zu trinkenden Bistro-Rotwein erzeugen, der einem guten Beaujolais in nichts nachstehen muss.

Rainer Schnaitmann hat sich des Trollingers auf ganz eigene Weise angenommen, nutzt für seinen Wein die Frucht von 30 bis 45 Jahre alten Reben, die auf Gipskeuper wachsen. Er baut ihn ganz im Sinne des „Natural“-Gedankens aus, indem er auf alle Zusätze sowie Filtrieren verzichtet, was dem Wein, der auf 1,6 Gramm Restzucker spontanvergoren wurde, eine wunderbare Offenheit beschert. Dabei befanden sich ganze Beeren und teils ganze Trauben über zehn Tage hinweg im Bottich, was zunächst eine intrazelluläre Gärung bewirkte, die man auch als „macération semi-carbonique“ bezeichnen könnte. Später wurde der Wein lange in alten 300-Liter-Fässern wie auch im Edelstahl ausgebaut und unfiltriert und ohne Schwefelzugabe gefüllt.

Das Ergebnis ist ein leicht trüber, leicht transparent kirschroter Wein, der ein komplexes Aromenspektrum bietet. Es duftet nach süßen Kirschen und Pflaumen, Schlehen und zerstoßenen Walderdbeeren sowie dunklen Himbeeren, nach Kräuterbonbon und Hefe, nach Sanddorn, warmem Waldboden und Unterholz. Am Gaumen wirkt der Trollinger genauso offen und einladend wie im Duft. Er umschmeichelt den Gaumen mit einer seidigen Textur, bietet einen erstaunlich griffigen, feinen Gerbstoff und hat eine den Wein belebende Säurestruktur. Walderdbeeren und Himbeeren, zwar frisch, aber schon zerstoßen zu einem Kompott, werden durch Holzwürze, Hefe und Noten von Unterholz bereichert. Dabei zeigt sich der Trollinger „Alte Reben“ leicht und schwebend, transparent und saftig.

Diesen Wein kann man jetzt und sicher bis 2024 mit Freude trinken.
Land: Deutschland
Region: Württemberg
Weingut: Weingut Rainer Schnaitmann - Württemberg
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten: Trollinger
   
Verschluss: Korken (natur)
Bestell-Nr.: DWU014119
Bio-Kontrollstelle: DE-ÖKO-022
Alkohol: 11,0 % vol.
Restzucker: 1,6 (g/L)
Gesamtsäure: 4,5 (g/L)
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Schnaitmann
Untertürkheimer Straße 4
70734 Fellbach
Deutschland

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