Schäfer-Fröhlich, Stromberg Riesling Großes Gewächs 2020

Allergene: Sulfite |

Stromberg: Hymne an die salzige, wilde Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge!

Schäfer-Fröhlich, Stromberg Riesling Großes Gewächs 2020
Peu à peu haben unsere „Flintstones der Nahe“ hier in den letzten Jahren die Filetstücke in dieser jähen Felswand gekauft, die Bodenstruktur und die alten, teilweise wurzelechten Reben liebevoll „restauriert“. Tim: „Der Stromberg ist von unseren Vulkangesteinterroirs mit Abstand der steilste, felsigste und kargste Berg. Man findet hier quasi keine Feinerde. Die uralten Reben sind mittlerweile bis zu 85 Jahre alt. Genau dieser felsige und extreme Charakter spiegelt sich auch im Wein wider. 2019 ist kühl und steinig, pur, da gibt es kein links oder recht, nur geradeaus. 2011 erwarb ich die Lage und bereits ab dem Folgejahrgang gab es perfekte Trauben, die Großes-Gewächs-Niveau hatten!“

Stromberg 2020: Mehr Sturm und Drang als beim Halenberg oder Frühlingsplätzchen, mehr ausschweifende Elemente als das Felseneck. Immer das Große Gewächs, welches die meiste Zeit im Keller und auf der Flasche benötigt, ein Potenzialwein erster Güte. Das Bouquet ist füllig und deutet auf die intensive Textur am Gaumen hin. Hefe, Birnen, Safran und gerösteter Sesam und Feuerwerkskörper mischen sich hier. Am Gaumen zeigt sich dann die tiefe Textur, auch etwas reife Frucht (Tim Fröhlich: „Die jüngeren Weine brachten in diesem Jahr kaum Frucht, die älteren dagegen schon; Normal ist es umgekehrt.“) und Schmelz. Beeindruckend ist neben der kargen Porphyrmineralität auch die vielschichtige Aromatik am Gaumen sowie die satte Textur, die der Stromberg liefert, ohne an Würzigkeit zu verlieren. „2020 hat alles schön gegoren, wir haben hier eine riesen Spielwiese bei den Großen Gewächsen um das Beste aus den Fässern zu selektionieren.“ fügt Tim hinzu.

In dieser steinig-kargen Lage werden die Trauben nie so goldgelb wie beispielsweise im Felsenberg. Drum zeigt sich dieses Große Gewächs von stahliger Markanz und Spannung.

Stromberg ist kein Charmeur, war er noch nie! Er will auch keiner sein mit seiner würzig, impulsiven Art. Ein vom Gestein beherrschter Wein, der vom Klang der vulkanischen Mineralien, aus den Tiefen des Bodens erzählt. Sie verleihen dem Stromberg ihr unverwechselbares Profil. Dieser in seiner Stilistik völlig eigenständige Riesling wird, ähnlich wie Kellers Morstein, so manchen Weinnovizen nach der Degustation ein wenig ratlos zurücklassen: Keine Spur von vordergründigen Fruchtaromen, stattdessen brilliert dieser noble Wein mit einer tiefgründigen, brillanten Mineralität und trägt die DNS des Weinbergs in sich. Wir erwähnten es bereits: Die großen Weine aus dem Hause Schäfer-Fröhlich sind (soweit das bei Wein möglich ist) pure Kunst. Und Kunst bewegt das Individuum, wühlt auf, kann irritieren, will dabei bewusst nicht jedem gefallen. Das unterscheidet sie im vom Mainstream und den je nach Nachfrage beliebig skalierbaren Produkten, die gewisse Bedürfnisse erfüllen, nicht aber die Seele berühren. Tims „Stromberg“ berührt die Seele. Er ist ein archaischer „Ursprungswein“, von dessen Kaliber es viel zu wenige gibt. Das ist Herkunft. Ein Schluck dieses raren Rieslings führt Sie, liebe Kunden, auf eine vinologische Reise zu besagten Ursprüngen von Geschmack und Terroir. Stromberg pur!

Direkt zu genießen nach einigen Stunden in der Karaffe, Höhepunkt ab etwa 2025 bis mindestens 2042.
Land: Deutschland
Region: Nahe
Weingut: Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: nicht spezifiziert
Bestell-Nr.: DNA033220
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Schäfer-Fröhlich
Schulstraße 6
55595 Bockenau
Deutschland

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