Santa Duc, „Les Quatre Terres“ Côtes-du-Rhône, rouge 2019

14,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |

90 Punkte: „It shines for its purity and elegance.“ – JEB DUNNUCK

Santa Duc, „Les Quatre Terres“ Côtes-du-Rhône, rouge 2019
„Les Quatre Terres“ heißt dieser Wein. Was damit gemeint ist, sind die vier unterschiedlichen Terroirs der „Côtes du Rhône“, auf denen die Reben wachsen, deren Trauben hier Verwendung finden. Federführend sind dabei die beiden Cru-Orte Rasteau und Vacqueyras. Vacqueyras steht für sandige Hangböden, Rasteau für Schotterterrassen mit roten kalkhaltigen Böden auf Kiesbetten. Hinzu kommen Roaix für Sand und Kies und Séguret für Kalk- und Tonterrassen auf alluvialem Schwemmland. In den Weinbergen mit alten Reben, die hier und da mit jüngeren Anpflanzungen durchsetzt sind, stehen rund 70% Grenache, 15% Syrah sowie Mourvèdre, Cinsault, Carignan und Clairette. Wie bei allen höherwertigen Weinen des Weinguts aus Gigondas und Châteauneuf-du-Pape werden auch die Parzellen für diesen Wein natürlich biodynamisch bewirtschaftet und der Wein mit genauso großer Sorgfalt ausgebaut wie die Crus. Benjamin Gras, der vor wenigen Jahren das Zepter von seinem Vater übernommen hat, geht keinerlei Kompromisse ein. Das ist gut, das ist sogar begeisternd; denn so hat man hier bei diesem „Côtes du Rhône“ eigentlich ein klares Gefühl dafür, wie sich der Stil des Hauses auch bei den teureren Weinen ausdrücken wird. Lediglich die Vergärung des „Les Quatre Terres“ ist kürzer und wärmer, was aber Sinn macht; denn schließlich ist dies hier ein „Côtes du Rhône“, Frankreichs Wunderwaffe in Sachen „Alltagswein“ und „Trinkfreude“. Die Trauben wurden also von Hand gelesen und im Weinberg wie später auch auf dem Sortiertisch penibel betrachtet und aussortiert. Alles, was Benjamin nicht als gut genug erachtet, wird als Fassware verkauft. Das mag sehr rigoros erscheinen, ist aber ein wesentliches Steuerungsinstrument, um von einer lediglich angesehenen zu einer der besten Domaines in Frankreich zu avancieren. Nach der Vergärung der nur teilweise entrappten Trauben wird der „Côtes du Rhône“ schließlich in den gleichen teuren Stockinger-Fudern und Kelleramphoren ausgebaut wie die Crus.

„Les Quatre Terres“ kratzt zwar in der Preisstruktur schon am oberen Rand eines typischen „Côtes du Rhône“, dafür hat man aber einen Wein im Glas, der sofort begeistert. Das beginnt schon bei der satten, konzentrierten, ins Violette reichenden Farbe. Das geht weiter mit der fantastisch dichten Aromatik von Veilchen und Lavendel, Brombeeren, Himbeeren und Granatäpfeln, Unterholz, trockener Erde und den aromatischen grünen Noten von Garrigue und den Kräutern der Provence, die sich mit kühlen Aromen von zerstoßenem Stein und Minze verbinden. Am Gaumen wird die reife Himbeere und vor allem das für Grenache so typische Süßholz deutlich. Hinzu kommt das Spiel mit dem seidigen, fast kreidigen und doch markanten Tannin, mit der lebendigen Säure und der elektrischen Spannung, die auf der Zunge spürbar wird. Auch am Gaumen zeigt sich die schon im Duft so klar zu verortende grüne Garrigue-Note, die von dem hohen Anteil an Stielen und Stängeln herrühren dürfte und dem Wein zusätzliche Frische und Komplexität gibt. Benjamin Gras hat seine Lehrjahre unter anderem bei Romanée-Conti und auch bei Vega Sicilia verbracht. Er weiß genau, was er tut. Und das schmeckt auf wohltuende und begeisternde Weise.

Ein Wein, der jetzt schon genossen werden kann und ab 2022 bis ca. 2028 seinen Höhepunkt erreichen wird. Im Idealfall karaffieren Sie den Wein.
Land: Frankreich
Region: Südliche Rhône
Weingut: Domaine Santa Duc - Gigondas
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten: Grenache, Syrah, Mourvèdre, Carignan, Clairette Ronde
   
Verschluss: Korken (natur)
Bestell-Nr.: FRS090719
Bio-Kontrollstelle: FR-BIO-01
Alkohol: 14,5 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite

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